Recruiting Trends: Kontakt zum Bewerber wird immer wichtiger
Diese Themen beschäftigen Personaler in Zukunft
Was sind die wichtigsten Trends im Recruiting? In den Fokus rücken ein positives Bewerbungserlebnis, Kontaktpflege, eine überzeugende Unternehmenskultur und die Automatisierung von Recruiting-Tätigkeiten. Diese Ergebnisse liefert die Studie „Recruiter Experience“ von meta HR und stellenanzeigen.de.
1. Candidate Experience: Ein positives Bewerbungserlebnis schaffen
Am wichtigsten wird für Mitarbeiter aus der Personalbeschaffung in Zukunft die Candidate Experience.
„Das beginnt schon mit dem Erstkontakt: Erhält ein Kandidat automatisch ein auf seine Bedürfnisse abgestimmtes Jobangebot, zieht er die Position eher in Erwägung“, sagt Dr. Peter Langbauer, Geschäftsführer von stellenanzeigen.de.
Dr. Peter Langbauer
Eine Bewerbung bleibt außerdem in guter Erinnerung, wenn Unternehmen eingereichte Unterlagen zügig bearbeiten, die Antwort individuell formulieren und dem Kandidaten das Gefühl vermitteln, dass er wertgeschätzt wird. Die Studie zeigt, dass Firmen aktuell vor allem noch ihre Prozesse beschleunigen müssen: 45 Prozent aller Unternehmen benötigen mindestens sechs Wochen vom Bewerbungseingang bis zur Entscheidungsmitteilung – in Zeiten der Digitalisierung ist das schlichtweg nicht mehr zeitgemäß.
2. Talent Relations: Mit Kandidaten in Kontakt bleiben
Auf Rang zwei der wichtigsten Recruiting-Trends rangiert das Thema Talent Relations: Neun von zehn Recruitern halten es für sehr wichtig, Kontakte mit potenziellen Bewerbern zu knüpfen und diese kontinuierlich zu pflegen. Für das kommende Jahr wollen Recruiter vor allem ihr Engagement bei Mitarbeiterempfehlungen, im Active Sourcing, bei Recruiting-Events sowie in Business und Social Networks ausbauen. Doch auch wenn der Dialog mit Talenten als wichtig erachtet wird – lediglich 60 Prozent der Befragten holen sich kaum oder nie Rückmeldung von abgelehnten Kandidaten. Recruiter sind demnach gut beraten, sich Feedback von Bewerbern und neu eingestellten Mitarbeitern einzuholen.
3. Unternehmenskultur als Wettbewerbsvorteil
Ein weiterer wichtiger Faktor im Kampf um die besten Talente ist künftig die Unternehmenskultur. Die Generationen Y und Z wollen sich vor allem mit ihrem Unternehmen identifizieren: Ihnen ist eine sinnstiftende Tätigkeit für einen Arbeitgeber, dessen Ideale und Leitbilder sie teilen, wichtiger als ein attraktives Gehalt oder ein Dienstwagen. „Die Firmenkultur spielt eine immer größere Rolle bei der Vertragsunterzeichnung. Stellenanzeigen sind eine optimale Möglichkeit, Unternehmensvision und -werte zu vermitteln und sich damit für Bewerber attraktiv zu machen“, so Langbauer.
4. Tätigkeiten automatisieren
Last but not least: die Automatisierung. Für über die Hälfte der Recruiter gehört sie zu den wichtigsten Zukunftsthemen. Derzeit sind viele Mitarbeiter aus den Personalabteilungen noch stark mit administrativen Aufgaben beschäftigt, die ihnen digitale Instrumente immer weiter abnehmen werden. Und Recruiter stehen dieser Entwicklung auch sehr positiv gegenüber: 75 Prozent aller Befragten erhoffen sich durch die Digitalisierung operative Unterstützung. So können sie mehr Zeit in die Kontaktpflege mit potentiellen Bewerbern investieren und ein positives Bewerbererlebnis schaffen.
Fazit: Die Aufgaben für Recruiter verändern sich hin zu Networking und anderen aktiven Aufgaben, für die Empathie, Aufgeschlossenheit und Verlässlichkeit nötig sind. Gleichzeitig sollten Recruiter offen und neugierig auf Digitales sein.
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Einwilligung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Präferenzen
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.