Unternehmenskultur

Indeed-Umfrage: Job-Hopper sind bei deutschen Arbeitgebern nicht beliebt

● Aktuelle Indeed-Studie zeigt, dass Job-Hopper die Unternehmenskultur fördern und neue Ideen und Perspektiven einbringen können
● Fast drei Viertel der Arbeitgeber haben Jobkandidaten wegen zu vieler Kurzzeit-Engagements nicht zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen
● Fazit: Positive und negative Erfahrungen mit Job-Hoppern halten sich die Waage

Frank Hensgens

Recruiting Trends: Kontakt zum Bewerber wird immer wichtiger

Diese Themen beschäftigen Personaler in Zukunft

Was sind die wichtigsten Trends im Recruiting? In den Fokus rücken ein positives Bewerbungserlebnis, Kontaktpflege, eine überzeugende Unternehmenskultur und die Automatisierung von Recruiting-Tätigkeiten. Diese Ergebnisse liefert die Studie „Recruiter Experience“ von meta HR und stellenanzeigen.de.

 

Dr. Peter Langbauer

Recruiting Trends: Kontakt zum Bewerber wird immer wichtiger

Diese Themen beschäftigen Personaler in Zukunft

 

Was sind die wichtigsten Trends im Recruiting? In den Fokus rücken ein positives Bewerbungserlebnis, Kontaktpflege, eine überzeugende Unternehmenskultur und die Automatisierung von Recruiting-Tätigkeiten. Diese Ergebnisse liefert die Studie „Recruiter Experience“ von meta HR und stellenanzeigen.de.

1. Candidate Experience: Ein positives Bewerbungserlebnis schaffen

Am wichtigsten wird für Mitarbeiter aus der Personalbeschaffung in Zukunft die Candidate Experience.

„Das beginnt schon mit dem Erstkontakt: Erhält ein Kandidat automatisch ein auf seine Bedürfnisse abgestimmtes Jobangebot, zieht er die Position eher in Erwägung“, sagt Dr. Peter Langbauer, Geschäftsführer von stellenanzeigen.de.

Dr. Peter Langbauer

 

Eine Bewerbung bleibt außerdem in guter Erinnerung, wenn Unternehmen eingereichte Unterlagen zügig bearbeiten, die Antwort individuell formulieren und dem Kandidaten das Gefühl vermitteln, dass er wertgeschätzt wird. Die Studie zeigt, dass Firmen aktuell vor allem noch ihre Prozesse beschleunigen müssen: 45 Prozent aller Unternehmen benötigen mindestens sechs Wochen vom Bewerbungseingang bis zur Entscheidungsmitteilung – in Zeiten der Digitalisierung ist das schlichtweg nicht mehr zeitgemäß.

Alle Jahre wieder: Mitarbeitergespräche nach dem Kummerkastenmodell oder Feedbackkultur?

von Achim Krämer, Jobcoach und Inhaber von Jobcollege KompetenzPartner

Alle Jahre wieder! So langsam wird es wieder soo richtig gemütlich und besinnlich. Der Weihnachtsschmuck steht schon bereit und die ersten Kerzen brennen. Die „Kollegen“ werden nach Feierabend auf ein Tässchen Glühwein eingeladen, bringen am nächsten Tag selbstgemachtes Gebäck mit und der „Wichtelgeist“ geht umher, um den Termin für die Weihnachtsfeier zu verkünden.

„Lieber mal alles mitmachen, dann klappt es vielleicht auch mit der Gehaltserhöhung.“

Ja-Sager und Schleimer bedrohen den Unternehmenserfolg

Johann Wiesböck

 Johann Wiesböck

Wenn berechtigte Kritik an Entscheidungen nicht erwünscht ist und Führungskräfte unantastbar scheinen, krankt die Unternehmenskultur. Der Mitarbeiter wird zum Ja-Sager. Aber das ist gefährlich fürs Unternehmen.

Wer kennt sie nicht, die Schmeichler, Schleimer und Ja-Sager? Oft wurzelt das Verhalten in einer falsch verstandenen Loyalität gegenüber der Chefetage. „Was wie Klatsch aus der Büroküche daherkommt, ist leider ein ernstes Problem“, betont Martin Beims, geschäftsführender Gesellschafter der aretas GmbH. „Aus dem alltäglichen Ärgernis kann sich schnell ein Risiko für den ganzen Betrieb und schließlich für den Unternehmenserfolg entwickeln.“

Employer Branding goes agile und Jurgen Appelo goes EB-X

  • Die Fachkonferenz Employer Brand Experience (EB-X) führt ihren Auftakt in Deutschland fort und öffnet am 13./14.11.18 in Wien wieder ihre Pforten
  • Jurgen Appelo, der Star der Management 3.0 und Agilitäts-Szene, liefert die Keynote
  • Inspirierende Speaker, zahlreiche Cases und neue Formate ermöglichen das Zusammenstellen einer individuellen Employer Brand Journey, die alle Facetten des Employer Brandings abdeckt
Jurgen Appelo

Die „besten Arbeitgeber in der Hotellerie und Gastronomie“ – erstmalig ausgezeichnet von der YOURCAREERGROUP

Am Donnerstag, den 20.09.2018, hat die YOURCAREERGROUP im Rahmen des Hospitality HR Awards die drei „besten Arbeitgeber in der Hotellerie und Gastronomie“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung erfolgte auf Basis der eingegangenen Arbeitgeberbewertungen die im Unternehmensprofil der nominierten Betriebe auf den Jobbörsen der YOURCAREERGROUP (HOTELCAREER, GASTROJOBS und TOURISTIKCAREER) veröffentlicht werden.  Mitarbeiter bewerten u.a. die Unternehmenskultur, die Work-Life-Balance, Karrierechancen sowie die Fortbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten.

Drei Unternehmen, die durch die Bewertungen ihrer aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter überzeugen konnten, freuen sich seit dem 20.09. über die Auszeichnung:

StepStone verwandelt Stellenanzeigen in Jobs zum Anfassen

Author: Inga Rottländer, Stepstone.de
StepStone schafft die Stellenanzeige, wie wir sie kennen, ab. Ab sofort stellen wir sämtliche Stellenanzeigen schrittweise auf die Liquid Design Anzeigenstruktur um. Ziel der Umstellung, die bis Ende 2018 vollständig abgeschlossen sein wird, ist eine völlig neue Candidate Experience. So finden Jobsuchende bei StepStone künftig alle entscheidungsrelevanten Informationen über Job und Arbeitgeber gebündelt auf einer URL. Jedes bei StepStone veröffentlichte Stellenangebot bietet Jobsuchenden dann tiefe Einblicke ins Unternehmen, beispielsweise in Form von virtuellen Office-Führungen, Arbeitgeberbewertungen oder Informationen zur Unternehmenskultur.
StepStone Stellenanzeige auf unterschiedlichen Geräten

Corporate Culture Jam – kennst du dieses interaktive Format?

Michelle Baumann und Heidi Klug im Interview mit Katrin Taepke über Corporate Culture Jam

In der Meetingbranche wird viel über interaktive Events gesprochen und geschrieben, manchmal auch gebloggt . Die Realität sieht häufig anders aus.  Einer redet und viele hören zu.  Doch das muss nicht sein. Das jedenfalls dachten sich wohl auch die Macher des Corporate Culture Jam. Was du für deine Veranstaltungen daraus lernen kannst, erfährst du in diesem Interview mit Michelle Baumann und Heidi Klug von SUCCUS.

 

interaktive Events organisieren dank Corporate Culture Jam
So sieht Corporate Culture Jam aus | © SUCCUS

Was macht ein IT-Unternehmen beim Corporate Culture Jam? Und was ist das überhaupt?

Ich bin ja in meiner Funktion verantwortlich für die Menschen, die Kultur und Organisation, also bietet es sich an, einmal mit anderen gemeinsam Kultur statt Musik zu jammen. Oder besser: mit Musik, denn die zog sich wie ein roter Faden durch die zwei Tage in Bonn.

Ich habe spannende Key-Notes gehört, Erfahrungen von verschiedenen Unternehmen eingesammelt, eine Herzlichkeitsbeauftragte kennen gelernt, über den Zusammenhang zwischen Führung und Jazz diskutiert, eine VR-Brille auf der Nase gehabt, mittels Design Thinking einen Wohlfühlroboter-Prototyp entwickelt, mein Feedback (zum Glück gemeinsam mit anderen) gedichtet und gesungen, spielerisch verschiedene Thesen bewertet, über den Zusammenhang zwischen coolen Büroräumen und wie die zur tatsächlichen Kultur passen, nachgedacht und unglaublich viele Kontakte geknüpft.

 

Silke Barthel