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Monster ist Deutschlands bekanntestes Karriereportal

Aktuelle TNS Infratest-Studie untersucht Bekanntheit und Nutzung von Jobbörsen in Deutschland – Monster ist meistgenutzte Jobbörse bei Young Professionals und Führungskräften

Marco Bertoli (Monster Deutschland)
Marco Bertoli (Monster Deutschland)

Eschborn, 21. Juli 2009 – Das Online-Karriereportal Monster ist Deutschlands bekannteste Jobbörse. Laut einer repräsentativen Umfrage von TNS Infratest vom Juni 2009 kennen nahezu 90 Prozent aller befragten Jobbörsennutzer die Seite von Monster. Fast jeder zweite Befragte nannte als Erstes den Namen Monster, wenn er spontan eine beliebige Jobbörse angeben sollte. Damit konnte sich das Karriereportal mit großem Abstand vor allen Wettbewerbern positionieren: Nur ein gutes Viertel der Umfrageteilnehmer erwähnte die Arbeitsagentur, nochmals deutlich dahinter folgten andere private Anbieter.

Fetisch Lebenslauf

Bewerbung als Catwoman: Peitschen-Fetisch für die "Soft Skills"
Bewerbung als Catwoman: Peitschen-Fetisch für die "Soft Skills"

Andreas Bernard schreibt im Magazin der Süddeutschen Zeitung: <<Die öffentliche Darstellung der eigenen Biografie rückte vermutlich zum ersten Mal in den späten Achtzigerjahren in den Blickpunkt, mit der zunehmenden Bedeutung des „Lebenslaufs“. … In der Fetischisierung des Lebenslaufs lässt sich rückblickend vielleicht dieerste Spur jenes Selbstdesigns erkennen, wie es in den sozialen Netzwerken heute notwendig und allgegenwärtig ist.

Eine spröde Auflistung von Lebensdaten verwandelte sich innerhalb kurzer Zeit zum Schaubild der eigenen Biografie, inklusive Mannschaftssport-Erfahrung und politischem Engagement. Forciert wurde diese Entwicklung von den Vorgaben der Arbeitgeber, die, wie es Unternehmensberatungen und Elite-Akademien bis heute ausrufen, nicht mehr in erster Linie an tadellosen Noten interessiert sind, sondern an „soft skills“ und „spannenden Persönlichkeiten“.>>

Die Suchfunktionalität der Jobbörsen – eine semantische Tragödie?

Prof. Dr. Christoph Beck
Prof. Dr. Christoph Beck

19.7.2009/ghk. Es gibt einige Dinge, die Stellensuchende bei der Nutzung von Jobbörsen als suboptimal empfinden. Darunter sind Suchfunktionen, die jede größere Jobbörse ihren Nutzern zur Verfügung stellt, um aus Tausenden von Stellenangeboten das Passende herauszufiltern. Der Jobsuchende muß sich mit verschiedenen Möglichkeiten der Suchabfrage auseinandersetzen, die von den Jobbörsen gelieferte Trefferqualität und Paßgenauigkeit ist durchaus noch verbesserungsfähig.

Änderung im BPV-Vorstand: Anke Peiniger gibt Vorsitz auf

Anke Peininger, Bundesverband Personalvermittler
Anke Peininger, Bundesverband Personalvermittler

Berlin/Wiesbaden – 16. Juli 2009. Im Anschluss an die Mitgliederversammlung Anfang Juni in Berlin hatte sie es dem Vorstand bereits angekündigt: Anke Peiniger gibt ihren Vorsitz im Bundesverband Personalvermittlung (BPV) auf. Über diesen Entschluss informierte sie den Vorstand bei seiner Sitzung am Montag. Ihr mittelständisches Unternehmen in Solingen, die Peiniger Personalberatung GmbH, erfordere für die nächste Zukunft ihr volles Engagement, erklärte sie. Da bleibe nicht mehr die erforderliche Zeit für die umfangreiche ehrenamtliche Arbeit. Bis zu den Vorstandswahlen im Frühjahr 2010 wird der stellvertretende Vorsitzende, Hans-Peter Brömser, dem BPV vorstehen.

3. Kienbaum HR-Seminar am 24. September 2009 im Grandhotel Schloss Bensberg – Mark Huselid: The Workforce Scorecard

Dr. Mark Huselid
Dr. Mark Huselid

Gummersbach, 22. Juni 2009 Am Donnerstag, 24. September 2009 lädt die Managementberatung Kienbaum zum dritten HR-Seminar in das Grandhotel Schloss Bensberg ein. Kienbaum präsentiert mit Professor Mark Huselid erneut eine internationale Größe im HR-Bereich. Nach Dave Ulrich und Lynda Gratton begrüßen wir in diesem Jahr Mark Huselid, Professor für HR Strategy an der Rutgers University und Autor mehrerer Management-Bestseller wie „The HR Scorecard Linking People, Strategy & Performance“ und „The Workforce Scorecard. Managing and Measuring Human Capital to Drive Strategy Execution“.

Gute Perspektiven für sechs Branchen/ Produzierendes Gewerbe verliert

Frankfurt am Main. Deutsche Unternehmen sind nach wie vor bereit, Arbeitskräfte einzustellen. Dies zeigt das am Dienstag veröffentlichte Arbeitsmarktbarometer des Personaldienstleisters Manpower. Demnach wollen neun Prozent der 1.003 befragten Firmen im dritten Quartal 2009 der Krise zum Trotz neue Mitarbeiter einstellen.

Elf Prozent wollen sich von Beschäftigten trennen. Mit einem Gesamtwert von -2 Prozent schlägt das Pendel des Netto- Beschäftigungsausblicks damit in die negative Richtung aus. Ursache sind die schlechten Perspektiven des produzierenden Gewerbes, das stark unter dem Konjunktureinbruch leidet. Dagegen senden die Arbeitgeber aus sechs von neun erfassten Wirtschaftsbereichen positive Signale: Land- und Forstwirtschaft, das Baugewerbe, der Finanzsektor, Bergbau, öffentliche Hand und Soziales sowie Verkehr und Kommunikation.

Arbeitsmarkt Gesundheitswesen: Mit der Elektronischen Patientenakte im Schneckentempo in die digitale Klinikwelt

Horst Martin Dreyer
Horst Martin Dreyer

Sämtliche großen deutschen Kliniken planen in den kommenden drei Jahren Investitionen in die Informationstechnologie. Die IT steht damit ganz oben auf den Investitionslisten der Krankenhäuser. Ziel ist es, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und eine bessere Vernetzung mit anderen Leistungserbringern zu ermöglichen. Eines der zentralen Themen ist die elektronische Patientenakte, die alle Krankendaten digital erfasst. Hier haben deutsche Kliniken, insbesondere Krankenhäuser in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft, noch Nachholbedarf. Nur mit gezielten Investitionen aber können sie das eigene Überleben sichern. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Krankenhaus Trend 2009″ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit kma online.

BA: Auswirkung der Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente auf die Arbeitsmarktstatistik ab Mai

Durch das Gesetz zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2009 eine ganze Reihe von arbeitsmarktpolitischen Instrumenten mit Auswirkungen auf die Arbeitsmarktstatistik verändert, abgeschafft oder neu gestaltet. Insbesondere wurden die neuen Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung nach § 46 SGB III geschaffen, die die positiven Elemente verschiedener früherer Instrumente zusammenfassen und ähnliche Förderkonzepte in neuen flexiblen Zusammenhängen ermöglichen. Dadurch entfallen insbesondere:

Career Service der Universität Tübingen ergänzt Angebote durch Jobportal des Klaus Resch Verlages

Großenkneten.  Der Career Service der Universität Tübingen dient als Schnittstelle zwischen Studium und Beruf. Neben dem umfassenden Kurs – und Beratungsprogramm erleichtert die Institution Bewerbern und Arbeitgebern nun eine gezielte Job- bzw. Mitarbeitersuche.Als zusätzliche Unterstützung für einen schnellen und passgenauen Berufseinstieg hat der Career Service der Ebehard Karl Universität Tübingen sein bisheriges Angebot erweitert. In Zusammenarbeit mit dem Klaus Resch Verlag / berufsstart.de bietet die Institution auf Ihrer Homepage ein Jobportal an und führt Bewerber und Unternehmen so auf direktem Wege zusammen.

Aktuelle Hewitt Studie: „M&A Transactions and the Human Capital Key to Success“: Milliardenverluste bei Übernahmen und Fusionen in Europa

Wiesbaden. Mehr als drei Viertel der im Rahmen einer Hewitt-Studie befragten Unternehmen in Europa geben an, dass ihre Ziele und Erwartungen der zuletzt durchgeführten Fusion oder Übernahme nicht erfüllt worden sind. In Summe haben die befragten Unternehmen bei ihren Fusionen und Übernahmen in den vergangenen zwei Jahren bis zu 12,5 Milliarden Euro verloren. 92 Prozent der Studienteilnehmer machen für dieses schlechte Ergebnis kulturelle Probleme während der Integrationsphase, den Verlust von Leistungsträgern, eine länger als geplante Realisierungszeit und die unzureichende Beachtung der Mitarbeiterbelange verantwortlich. „Es ist nicht verwunderlich, dass ein Großteil der befragten Unternehmen den HR-Bereich als kritischen Faktor bei einer Übernahme nennt. Sie nutzen auf der anderen Seite gerade einmal zehn Prozent der für die Due-Dilligence-Prüfung angedachten Zeit für den HR-Bereich. Sollen Ziele und Erwartungen vollständig erfüllt werden, muss deutlich mehr Zeit für die Bewertung von Positionen wie zum Beispiel das Humankapital, die Organistationsstruktur und die Führungskompetenz veranschlagt werden“, sagt Nelson Taapken, Leiter der HR-Beratung von Hewitt Associates.