Recruiting

8 Eigenschaften für eine erfolgreiche Karriere im Bereich Cybersecurity

Cybersecurity Bedrohungen nehmen zu. Durch die rasante Zunahme von Sicherheitsverletzungen, Hackerangriffen und Datenverlusten ist Cyberkriminalität zu einer signifikanten Bedrohung für das globale Geschäft geworden. Qualifizierte Experten im Bereich Cybersecurity sind für die Sicherheit von Unternehmen und Regierungen von entscheidender Bedeutung, allerdings besteht laut Prognosen ein Fachkräftemangel von 1,8 Millionen Arbeitnehmern bis 2022. Die Nachfrage nach Talenten in diesem Bereich ist groß und es gibt bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, nach denen Recruiter und Unternehmen Ausschau halten müssen.

Dr. Ryne Sherman

 

Mitarbeitersuche ist Stressfaktor für den Mittelstand

  • Mittelständische Unternehmen leiden besonders unter dem Fachkräftemangel
  • Umfrage von Indeed: 45 Prozent der befragten KMU sieht in der Suche nach geeigneten Mitarbeitern die größte Herausforderung
  • Selbst die Unternehmensfinanzierung bleibt mit knapp einem Viertel der Nennungen weit zurück.

31 % der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nehmen die Suche nach Mitarbeitern als Stressfaktor wahr. Dies ergab eine Umfrage der Jobseite Indeed unter 500 KMU. Insbesondere bei der Unternehmensgründung hat die Gewinnung des ersten Mitarbeiters den größten Stress ausgelöst. Die Finanzierung des Startkapitals dagegen stresste nur 22 % der Umfrageteilnehmer.

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Dr. Annina Hering

Recruiting Trends 2019: Digitalisierung der Human Resources

  • Persönlichkeit vs. Digitalisierung: Schafft die HR-Branche den Spagat?
  • Verdoppelung der Nutzung digitaler Auswahlsysteme durch Unternehmen
  • Employer Branding stark verbessert – eine Schulnote besser seit letztem Jahr
  • Diskrepanzen zwischen Trends und Realität in den Unternehmen

Human Resources ist die Branche, in der es auf Menschen und Persönlichkeit ankommt. Das sagt schon der Name. Doch wie passt das mit der zunehmenden Digitalisierung zusammen? Und welcher Punkt ist wichtiger: Menschlichkeit oder Digitalisierung?

Die 17. „Recruiting Trends“ Studie1 des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Erlangen-Nürnberg und des Karriereportals Monster belegt: Digitalisierung und Menschlichkeit gehen Hand in Hand und bringen die Branche weiter.

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Tim Weitzel

HR-Report 2019: Rekrutierungskanäle werden immer vielfältiger

Um Mitarbeiter zu gewinnen, nutzen Unternehmen immer mehr Rekrutierungskanäle. Die Jobportale büßen zunehmend ihre dominante Stellung ein. So setzen nur noch 59 Prozent der Befragten des HR-Reports auf diesen Kanal. Zwei Jahre zuvor waren es noch 82 Prozent. Im Gegenzug steigt die Bedeutung der Mitarbeiterempfehlungen (46 Prozent) und der Nutzung sozialer Medien (32 Prozent). Externe Dienstleister bleiben mit 31 Prozent eine konstante Größe. Printmedien werden dagegen immer weniger genutzt, um Mitarbeiter zu finden (29 Prozent). Für den HR-Report 2019 haben der Personaldienstleister Hays und das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) über 800 Unternehmen befragt.

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TALENTpro München 2019: cut-e zeigt neue Wege im Recruiting mit Künstlicher Intelligenz

Die TALENTpro München findet am 13. und 14. März 2019 statt. Auf dem Expo-Festival dreht sich dann alles rund um die Themen Recruiting, Talentmanagement und Employer Branding mit neusten Technologien. In einem Vortrag legt cut-e als internationaler Experte für Personalauswahl und -entwicklung im Online-Assessment den Fokus auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Recruiting.

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Warum Fachkräfte noch im ersten Jahr kündigen

Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt macht Fachkräfte selbstbewusst, auch beim Start in den neuen Job. Die Online-Jobplattform StepStone hat rund 13.000 Fach- und Führungskräfte zu ihren Erfahrungen im ersten Jahr im neuen Unternehmen befragt. Die Untersuchung zeigt, dass Fachkräfte bereit sind, kurzfristig Konsequenzen zu ziehen, wenn ein neuer Job nicht ihren Erwartungen entspricht. Etwa jeder Dritte gibt an, bereits einmal innerhalb eines Jahres nach Einstieg gekündigt zu haben. Die Gründe hierfür sind vielfältig – und vermeidbar.

Sebastian Dettmers, Stepstone
Dr. Sebastian Dettmers

Recruiting im Windschatten des Technologie-Hypes

Zugegeben, der Technologie-Fortschritt macht auch vor dem Recruiting nicht halt. Doch wie bei einer Hubschrauber-Landung wird viel Lärm erzeugt und die Rotation bläst viel Staub auf. Der Spagat zwischen Realität und Illusion wird immer schwieriger. Umso wichtiger ist es, bei Themen wie Künstliche Intelligenz, Robot-Recruiting und wie die Schlagworte auch so heißen, eine Einordnung vorzunehmen und diese Themen auf ihre Relevanz abzuklopfen.

 

Wenn HR die Falschen sucht

Von Prof. Dr. Charlotte von Bernstorff

Im Zeitalter von Industrie 4.0 sind Daten der „Rohstoff für wirtschaftliche Wertschöpfung“ (BMWi, 2017). Unternehmen und Fachbereiche müssen sich heute daran messen lassen, wie gut und schnell sie relevante Kennzahlen erheben, auswerten und zur Sicherung von Wirtschaftlichkeit und Existenz nutzen können. Prüfende Blicke dürften dabei auf die HR-Abteilungen fallen.

Prof. Dr. Charlotte von Bernstorff

Künstliche Intelligenz im Recruiting: Brauchen wir eine TÜV-Plakette?

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Wenn man dem Hype um die Künstliche Intelligenz glauben darf, könnte sie schon alsbald das Allheilmittel für die jahrzehntealte Nemesis im Recruiting gelten: Beschleunigung des Bewerbungsprozesses, Vermeidung von Vorurteilen und Diskriminierung, konsistente Auswahl von Bewerbern ohne lange Umwege. Doch das romantische Zeitalter von künstlicher Intelligenz im Recruiting geht bald zu Ende und weicht einer kritischen Betrachtungsweise. Ein Realitätscheck ist notwendig.

Es geht um die Analyse von Bewerberdaten, die mit Big Data, Machine Learning, Bias, ChatBots, AGG oder Social Media Background Check nur andeutungsweise umschrieben wird. Am Ende des Prozesses steht eine Entscheidung: Wird der Bewerber zum Jobinterview eingeladen, oder nicht? Eine brutale Weichenstellung mit möglichen gravierenden Auswirkungen auf den weiteren Karriereweg von Aspiranten oder eine Brot-und-Butter-Frage der normal sterblichen Arbeitsmarktteilnehmer.

Methodik der Bewertung

Die größten Recruiting-Risiken in den nächstens fünf Jahren

Recruitment in naher Zukunft: 2019 gilt es, die Bedürfnisse von Bewerbern und Arbeitsgebern auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen

Ryan Ross

Zwei scheinbar gegenläufige Trends prägen das Bild aktueller Einstellungsverfahren: Bewerber wünschen sich einen persönlicheren Bewerbungsprozess und die Wahrung der Datenschutzauflagen. Auf der anderen Seite stehen die Unternehmen mit dem Wunsch nach schnelleren und besseren HR-Entscheidungen. Da mag es überraschen oder sogar widersprüchlich klingen, doch die Ausweitung von Big-Data-Analyseverfahren und automatisierte HR-Prozesse können durchaus beiden Seiten gerecht werden.