Gänseblümchen oder Pusteblume? Wie erreicht Ihre HR die Time-to-Profit?

Vom Profit zum Profit: Wie durch profitable Abläufe Ihr Recruiting zum Gewinnbringer wird!

Bianca Traber

Von Bianca Traber, DIE MEHRWERTFABRIK

Schauen wir uns die gängigen Recruiting-Prozesse genauer an, können wir diese in zwei Hauptkategorien einteilen. Ín Personalgewinnung nach dem Gänseblümchen-Prinzip und nach dem Pusteblumen-Prinzip. Ja, die Analogien sind bewusst plakativ und vereinfacht dargestellt. Doch schauen Sie selbst.

Prinzip Gänseblümchen

Die Mehrheit arbeitet immer noch mit Prozessen, die wie folgt funktionieren:

  1. Meldung Personalbedarf
  2. Stellenausschreibung, wie immer
  3. Stellenanzeige schalten, wie immer
  4. Bewerbungseingang prüfen, wie immer
  5. Auswählen, aus dem was kommt, wie immer
  6. Einstellung, wie immer
  7. Onboarding, wie immer

Vorgang beendet, wie immer.

Vom Gänseblümchen wird Blatt für Blatt gezupft. Verbunden mit der routinemäßigen Hoffnung: Am Ende da wird alles gut! Wie immer:

  • Bewerber kommen, Bewerber kommen nicht…
  • Der passt, der passt nicht…
  • Ich habe den Richtigen, vielleicht auch nicht…
  • Der bleibt, der bleibt nicht…
  • Die Einstellung bringt Profit, bringt keinen Profit…

Bitte was? Eingestellt ist eingestellt. Haken dran. Was interessiert uns der Profit. Wir sind die Personalabteilung. Die Fachabteilung hat jetzt die Verantwortung. Sollen die sich um den Rest kümmern. Wir machen die Lohnabrechnung und die Admin. Und so lange „der Neue / die Neue“ eine Weile bleibt, gibt’s keine zusätzliche Arbeit.

Beim nächsten Personalbedarf

Das erinnernde Selbst klopft sich zufrieden auf die Schulter. Ruft sich die letzte Stellenbesetzung in Erinnerung und sagt: „Hey, das hat doch alles prima geklappt. Das machen wir wieder so. Nur keinen Stress.“

Time-to-Market? Time-to-Profit? Profit-for-the-Period?

Prinzip Gänseblümchen im Recruiting

Wen interessiert das schon? Hauptsache eingestellt und Stelle besetzt. Das Tagesgeschäft ruft!

Prinzip Pusteblume

Wenn das Feedback aus Maßnahme 2 ausbleibt, kann es noch eine Weile dauern, bis die Personalabeilung etwas anderes probiert. Personaler können wirklich sehr fleißg und hartnäckig sein. Müssen die ja auch. Ich habe schon Fälle erlebt, da wurden 12 Mal hintereinander die immer gleichen Stellenanzeigen, in den immer gleichen Medien geschalten. Und das für Key Account-Stellen, bei denen nicht nur Umsatz, sondern auch Marktanteile unwiederbringtlich verloren gegangen sind.

Glaube und Gewohnheit sind ein perfektes Paar. Der heilige Gral sind Stellenanzeigen und der Gradmesser für Erfolg sind Bewerber: Gar keine, zu wenig, nicht qualifiziert genug…Wenn da was nicht so ist wie gewohnt, wird dann aber schon mal geschaut was „die anderen so machen“…Ist ja auch eine gute Idee: Mal die Personalkollegen aus anderen Firmen fragen. Oder die Schwarmintelligenz in den sozialen Medien um Rat bitten. Da wird schon jemand mit einem heißen Tipp dabei sein.

Man erfährt dann so einiges, was erfolgsversprechend klingt. Die einen schalten auf Facebook ihre Anzeigen (das nennt sich dann Social Media Recruiting) und haben natürlich Erfolg damit. Dass diese Erfahrung vielleicht bei dem ein oder anderen schon zwei Jahre her ist, wird völlig ignoriert. Andere nutzen LinkedIn, XING oder eine der bekannten Stellenbörsen. Active Sourcing soll auch schon dem ein oder anderen geholfen haben, „sagt man“… Je größer der Druck im Besetzungskessel ist, desto mehr Samen werden in die Welt hinausgepustet. Schließlich will man doch erfolgreich sein.

Die letzte Hoffnung: Viel, hilft viel! 

Doch halt! Vergessen dürfen wir sie nicht, die vielen Personaldienstleister und Agenturen, denen man die Stellenausschreibung auch noch schickt. Sollen die mal schön mitsuchen. In der Hochphase der Verzeiflung wird dann jedem, der am Lautesten schreit und auch noch „Bewerber auf Knopfdruck“ verspricht, ein Auftrag vergeben. Kann ja alles nicht schaden. Und kostet in der Regel ja auch nix.

Hey, einmal pusten. Dann wird alles gut. Bei all den tollen Aktivitäten die mal jetzt initiiert hat wird man schon irgendwann Erfolg haben. Und das Gefühl, alles getan zu haben, ist ja auch schön. Dann kann man sich endlich, endlich wieder dem „Tagesgeschäft“ widmen. Wen interessiert schon diese lästige Stellenbesetzung?

Recruiting - Prinzip Pusteblume

Wenn irgendeine der Maßnahmen dann Bewerber gebracht hat, wird genau das beim nächsten Mal wiederholt. Oder man kehrt zum Prinzip Gänseblümchen zurück. Ist ja schließlich die Lieblingsblume. Alles im grünen Bereich. Kennt man, mag man. Und da weiß jeder, wie es funktioniert. Beim nächsten Mal erinnert sich sowieso kein Mensch mehr an den ganzen Rummel.

  • Time-to-Market?
  • Time-to-Profit?
  • Profit-for-the Period?

Wen interessiert das schon? Besetzt ist besetzt!

Prinzip Profit

So schaut sie aus. „Die Blume der Profitgewinnung“. Zugegeben, ein wenig eigensinng. Und genau das ist ihr Erfolgsgeheimnis. Denn im Kern hat sie etwas, das den Nutzer in die Lage versetzt seine Ergebnisse und Ressourcen den stetig wandelnden Marktbedingen anzupassen. Immer wieder aufs Neue und ohne dabei den Prozess verändern zu müssen.

Hand aufs Herz. Niemand verändert sich gerne. Müssen wir auch nicht, wenn unsere Systeme uns Ergebnisse liefern, die zur aktuellen Situation passen. Wir nennen das den EMR-MATCH. Klingt interessant? Ist es auch.

Mehr dazu erfahren Sie in einem der kommenden Artikel. Bleiben Sie bis dahin neugierig und achten Sie immer auf Ihre Time-to-Profit.

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Autorin: Bianca Traber

VOM PROFI ZUM PROFIT: Know-how, Gewinn bringend eingesetzt ist das Thema von Bianca Traber und der Mehrwertfabrik, die Sie mit zusammen führt. Mehr als 20 Jahre Erfahrung im B2B Sales, davon mehr als 10 Jahre im operativen Recruiting bei Personal- und Ingenieursdienstleistern, bringt sie direkt in die Systemberatung ein.

Entwickelt werden aus der Praxis für die Praxis spezialisierte Managementsysteme, wie der – TALENTMAGNET. Dieses ermöglicht, durch profitable Abläufe die Ergebnisse aus Recruitingleistungen zu optimieren.

Sie haben Fragen? Sie sind willkommen!

Telefon: +49(0) 7775 / 938 7007, Mail: gamechanger (at) diemehrwertfabrik.de

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