Agentur für Arbeit

Stellenanzeigen sind schwarze Schafe

picture_SchafVon Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Man kann der BILD Zeitung vieles vorwerfen. Doch gelegentlich bemüht sich die Redaktion auch um Volksaufklärung. Nun haben die Redakteure sogar das Themengebiet „Jobbörsen“ entdeckt und bemühen sich – offensichtlich nach bestem Wissen und Gewissen – Bewerbern und Recruitern zu erklären, was denn nun eine Jobbörse sei. „Was kann man unter Jobbörse verstehen?“  lautet der überzeugende und einprägsame Titel.

 

Was dann folgt, würde textlich und inhaltlich von den Dozenten der Henri-Nannen-Journalistenschule schon nach wenigen Sekunden total verrissen werden.

Werd‘ doch Gärtner: Was bei der Berufsorientierung im Job-Supermarkt alles schief läuft

Möchten Sie gerne im Freien arbeiten? Dann werden Sie doch Gärtner!

Viele junge Menschen, die im Rahmen der Beruforientierung z.B. ins BIZ gehen, bekommen genau diese Empfehlung. Das hat nichts mit kompetenter Beratung zu tun, sondern mit Algorithmen. Ja doch, Gärtner arbeiten im Freien. Doch ist das der einzige infrage kommende Beruf?

Martin Gaedt: Mythos Fachkräftemangel.
Martin Gaedt: Mythos Fachkräftemangel.

Hartz IV Bescheid wird kundenfreundlicher

Bundesagentur für Arbeit (BA) hat Arbeitslosengeld II-Bewilligungsbescheide überarbeitet

Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit

Seit 2008 befragt die BA regelmäßig Bezieher von Arbeitslosengeld II zu ihrer Zufriedenheit mit den Dienstleistungsangeboten. Unter anderem fragt sie immer wieder nach der Verständlichkeit des Bewilligungsbescheides. Für die BA ist es eine verantwortungsvolle, jedoch auch schwierige Aufgabe, die komplexe Rechtsmaterie bürgernah und verständlich zu übersetzen. Auch wenn zuletzt fast 90 Prozent der Befragten den Bescheid als verständlich empfanden, gab und gibt es auch kritische Stimmen, insbesondere zur Darstellung und Nachvollziehbarkeit der zustehenden Leistungshöhe.

World of Work Trends – auch in Eschborn präsent

Karl-Heinz Huth, Arbeitsagentur Frankfurt

Eschborn. Die Themen der Zukunft heißen Fachkräftemangel und Human Age – eine Ära, in welcher der Mensch den Zugang zu Kapital und Technik als entscheidenden Faktor wirtschaftlichen Erfolgs ablösen wird. „Nachhaltiger Unternehmenserfolg geht Hand in Hand mit einer erfolgreichen Personalentwicklung: Schon jetzt gilt es, zum einen die Mitarbeiter von heute für die Zukunft fit zu halten und in ihr Potenzial zu investieren“, empfahl denn auch Bernd Kraft, Vice President General Manager, Monster Worldwide Central Europe, auf einer Podiumsdiskussion, die der Personaldienstleister Manpower anlässlich der Eröffnung seiner Niederlassung in Eschborn organisiert hatte.