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Positive Entwicklung am Arbeitsmarkt lässt Fachkräfte knapp werden – Ärzte, Ingenieure und IT-Spezialisten sind besonders rar

Mariano Mamertino
Mariano Mamertino

Volkswirt Mariano Mamertino vom Jobportal Indeed kommentiert die heute veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit: Das Angebot an Fachkräften wird immer enger. Vor allem IT-Positionen, Ingenieure und medizinisches Fachpersonal sind schwer zu finden, zeigen Indeed-Daten.

Wie die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen, setzt sich auch im Monat Februar die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt fort. So stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten saisonbereinigt im Februar 2017 um 59.000 Personen auf 43,59 Millionen im Vergleich zum Vormonat. Die Arbeitslosenzahl sank im Jahresvergleich sogar um 149.000 Menschen.

Cornerstone OnDemand plant neue Datencenter in Frankreich und Deutschland

Vincent Belliveau
Vincent Belliveau

Mit einem guten Geschäftsjahr 2016 blickt der HR-Experte Cornerstone OnDemand optimistisch in die Zukunft und hat bereits große Pläne für den Standort Europa.

Cornerstone OnDemand (NASDAQ: CSOD), einer der weltweit führenden Anbieter Cloud-basierter Software für Human Capital Management, gab heute bekannt, dass das Unternehmen die Einrichtung zweier Datencenter in Europa für das Frühjahr 2018 plant. Die Zentren werden in Frankreich und Deutschland entstehen und den Regulierungsvorgaben der EU entsprechen. Die Kunden von Cornerstones haben damit mehr geographische Optionen, an denen Daten gespeichert werden können.

Der Arbeitsmarkt im Februar 2017: Anhaltend positive Entwicklung

Frank-Jürgen Weise, Bundesagentur für Arbeit
Frank-Jürgen Weise, Bundesagentur für Arbeit

„Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist weiter positiv. Die Zahl der arbeitslosen Menschen hat sich im Februar verringert, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung liegt deutlich über dem Vorjahreswert und auch die Nachfrage der Betriebe nach neuen Beschäftigten bleibt auf hohem Niveau.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

  • Arbeitslosenzahl im Februar: -15.000 auf 2.762.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -149.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: unverändert bei 6,3 Prozent

StepStone Trendstudie: Geteilte Elternkarenz – Gut für Papas Karriere?

Rudi Bauer, StepStone Österreich
Rudi Bauer

Väter mit höherer Bildung möchten in Väterkarenz gehen – 81 % befürchten jedoch Karriereeinbruch

Väter möchten mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Die aktuellen Studienergebnisse legen allerdings nahe, dass Väterkarenz, geteilte Elternkarenz oder Familienzeit bei Arbeitgebern nicht gerne gesehen werden. Die Angst, dass sich Väterkarenz negativ auf die Karriere auswirkt, sowie die Befürchtung finanziell nicht über die Runden zu kommen, halten Väter davon ab, mehr Zeit mit dem Nachwuchs zu verbringen. Dies ergibt die Trendstudie „Geteilte Elternkarenz – Wunschtraum oder Realität“ von StepStone Österreich unter 803 österreichischen Arbeitnehmer, davon 57 % Männer und 43 % Frauen.

HR in Europa: Milliardenverlust durch fehlende Digitalisierung

Jährlich 1 Milliarde Euro verschwendete Gelder – und dies alleine in den HR Abteilungen der DACH-Region.

Der Grund? Fehlende Digitalisierung in Rekrutierungsprozessen! Auch die neueste Untersuchung von jacando zeigt, dass die Digitalisierung – trotz europaweiter Aufklärungsprogramme – noch lange nicht in den Unternehmen Europas angekommen ist und dadurch viel Potenzial und Geld verschenkt wird.

Deutschlands 100 Top-Arbeitgeber – Karriereratgeber für Studierende erschienen

Die neue Ausgabe des Karriereratgebers für Studierende und Absolventen „Deutschlands 100 Top-Arbeitgeber“ ist erschienen. Auf mehr als 200 Seiten werden die beliebtesten Arbeitgeber der deutschen Studierenden vorgestellt, 52 davon in ausführlichen Portraits. Studierende, die sich aktuell auf ihren ersten Job bewerben, erhalten kompakt und vergleichbar einen Überblick zu Arbeitsbedingungen, Einstiegschancen und Bewerbungsmodalitäten bei den einzelnen Arbeitgebern. Der Ratgeber wird vom Beratungs- und Marktforschungsunternehmen trendence in Zusammenarbeit mit dem manager magazin herausgegeben. Alle Karrieretipps und Arbeitgeberportraits gibt es auch online auf www.deutschlands100.de.

Personalien: Kämper verstärkt Russel Reynolds

Robert Kämper
Robert Kämper

Autor: Bernd Gey, PERSONALintern

Kämper wechselt von Microsoft zur Personalberatung
Robert Kämper (42) verstärkt als Executive Director seit Dezember 2016 den Bereich Technologie und Digitalisierung bei Russell Reynolds Associates, einer der weltweit führenden Personalberatungen. Nach einer Startphase in München und London wird er langfristig vom Frankfurter Büro aus Klienten aus der Technologie-Branche betreuen. Kämper kommt von Microsoft zu Russell Reynolds Associates. Er verantwortete bei Microsoft als Chief Marketing Officer die Bereiche Werbung, Social/Digital, Events und Analytics in Deutschland. Zuvor arbeitete der Diplom-Betriebswirt mehr als ein Jahrzehnt in der Telekommunikationsindustrie und hatte verschiedene leitende Positionen in unterschiedlichen Geschäftsbereichen (Online, Fixed und Mobile) bei der Deutschen Telekom AG inne, zuletzt als Senior Vice President Marketing Operations für den deutschen Markt.

IAB-Arbeitsmarktbarometer: positiver Ausblick auf die kommenden Monate

Prof. Dr. Enzo Weber, IAB
Prof. Dr. Enzo Weber, IAB

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Februar gegenüber dem Vormonat um 0,2 Punkte gestiegen. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt mit 104,4 Punkten einen positiven Ausblick auf die kommenden Monate.

Die Komponente für die Prognose der Arbeitslosigkeit stieg um 0,2 Punkte und liegt nun mit 101,8 Punkten auf dem besten Wert seit Juni 2011. „Die Konjunktur läuft gut, und zudem werden Arbeitskräfte in Deutschland knapper“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“.

Jobswype Erhebung im Februar 2017: Europäische Arbeitnehmer brauchen einen Zweitjob zum Leben

Erschreckend hohe Werte jenseits der 70 Prozent-Marke in allen abgefragten Ländern. Das zeigt die Umfrage der europaweit aufgestellten Jobsuchmaschine Jobswype. Geschlechterrolle, Teilzeitstellen und steigende Lebenserhaltungskosten können Ursachen sein, mehr als einer Tätigkeit nachzugehen. Auch in Österreich beantworten 85 % die Frage nach einem „zweiten Job zum Leben“ mit Ja.

chart_Jobswype_Zweitjob_2017

Mobile-Bewerbung 4.0: Raus aus der „mobilen Sackgasse“

Christoph Beck
Christoph Beck

Von Prof. Dr. Christoph Beck

Gemäß der ARD/ZDF-Onlinestudie 2016 stieg im vergangenen Jahr die Anzahl der Internetnutzer in Deutschland um zwei Millionen auf insgesamt 58 Millionen an, was 84 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung entspricht und dabei rufen 65 Prozent (bzw. 45 Millionen Menschen) täglich Netzinhalte ab. Das meistgenutzte Gerät für den Internetzugang war 2016 das Smartphone. Zwei Drittel der Bevölkerung sowie nahezu jeder 14- bis 29-Jährige geht darüber ins Netz und die Unterwegsnutzung (in der Bahn, im Café oder bei Freunden) stieg hierbei um 10 Prozentpunkte (bei den unter 30-Jährigen sind es 64%) gegenüber dem Vorjahr an (vgl. ARD/ZDF-Onlinestudie 2016).

 

In Anbetracht solcher Zahlenwerte und Fakten ist es schon länger obsolet über die Notwendigkeit von Mobile Recruiting zu diskutieren, wohl aber über den Tatbestand des „Wie“. Fakt ist, dass die mobiloptimierte Karrierewebsite und Online-Anzeige eine notwendige, sicher aber noch keine hinreichende Bedingung darstellen, zumindest nicht dann, wenn man den ganzheitlichen Recruiting-Prozess vor Augen hat.