Datenschutz

Endet die Überwachung mit der DSGVO?

Ein Gastbeitrag von Roger Vogel, HR4YOU

Die DSGVO genießt in der Online-Branche keinen besonders guten Ruf, da viele Möglichkeiten zur wahllosen Sammlung von personenbezogenen Daten damit entfallen. Schließlich bedarf es jetzt einer persönlichen Einwilligung des Nutzers, welche sich auf einen bestimmten Verwendungszweck bezieht. Gleichzeitig ist das Unternehmen bei der Erhebung dazu verpflichtet, auf die Datensparsamkeit achtzugeben. D.h. es dürfen nur so viele Daten gespeichert werden, die zur unmittelbaren Zweckerfüllung des angebotenen Dienstes notwendig sind. Wer mehr speichert und erwischt wird, zahlt wahrscheinlich bald hohe Bußgelder. Aber endet damit auch die Überwachung?

Viel wichtiger als die Frage nach der Sammlung personenbezogener Daten durch die Internet-Konzerne ist aber die Frage, ob auch die Datensammelei von Nachrichtendiensten sowie Ämtern und Behörden aufhören müsse? Die rhetorische Andeutung der Frage weißt schon auf die Antwort hin: natürlich nicht!

Überwachung

Kein Beruf kommt mehr ohne Digitalkompetenz aus

  • Anja Olsok

    Für drei Viertel der Deutschen ist Digitalkompetenz genauso wichtig wie fachliche oder soziale Kompetenz

  • Neues, erweitertes Programm der Bitkom Akademie veröffentlicht – integriertes Weiterbildungsangebot von Digital- und Fachkompetenzen

Drei von vier Bundesbürgern (77 Prozent) sind sich sicher: Digitalkompetenz wird für ihren künftigen Arbeitsplatz mindestens genauso wichtig sein wie fachliche oder soziale Kompetenz. Neun von zehn (92 Prozent) sagen, lebenslanges Lernen wird angesichts der Digitalisierung immer wichtiger. Gleichzeitig sind fast ebenso viele (88 Prozent) überzeugt, dass Weiterbildung zu Digitalthemen die Chancen am Arbeitsmarkt erhöht.

Datenschutz und IT-Sicherheit stehen bei HR4YOU-Produkten an erster Stelle

Keine Angst vor der EU-DSGVO

 

Roger Vogel

Von Roger Vogel, HR4YOU

Sicherlich hat es schon jeder vernommen, die EU zeigt sich bei der neuen Datenschutzgrundverordnung sichtlich „humorlos“, wenn es um die Härte der Strafen für Verfehlungen geht. Diese orientieren sich nicht mehr an den moderaten Bußgeldern des BDSG mit spärlichen 300.000 Euro je Fall, sondern betragen stattliche 20 Millionen Euro oder bis zu 4% des gesamten weltweit erzielten Vorjahresumsatzes. Mit dieser empfindlichen Verschärfung bestünde die Möglichkeit, einzelne Unternehmen komplett „vom Markt“ zu nehmen. Nun sieht auch diese Verordnung in einigen einschränkenden Klauseln vor, dass z.B. vorsätzliches oder fahrlässiges Handeln nötig ist, um den Bußgeldrahmen auszuschöpfen.

Bewerber stellen Vertrauensfrage

viasto Sara Lindemann Eignungsdiagnostik interview suite
Sara Lindemann

viasto-Studie: Bewerber nehmen Datenschutz-Thema im Bewerbungsprozess ernst und misstrauen vor allem ausländischen Arbeitgebern und HR-Dienstleistern

Das Thema Datenschutz ist den Deutschen im Online-Bewerbungsprozess noch wichtiger als in anderen Bereichen der Internetnutzung. Das ist das Ergebnis einer Studie des führenden Video-Recruiting Anbieters viasto. In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen respondi wurden dafür 1.021 Arbeitnehmer zu ihrer Einstellung zu Datenschutzthemen im Karriereumfeld befragt. Das Ergebnis: 86 Prozent der Teilnehmer ist Datenschutz rund um ihre Jobsuche wichtiger als etwa dann, wenn sie im Internet einkaufen oder sich bei anderen Online-Diensten registrieren. Alarmierend aus Sicht der Arbeitgeber: 48 Prozent ihrer Bewerber befürchten, dass ihre Bewerbungsdaten bei den Unternehmen nicht sicher sind. Besonders im Fokus des Misstrauens: Unternehmen deren Hauptsitze im Ausland angesiedelt sind.

„Readyness-Check“ macht Unternehmen fit für neue EU-Datenschutz-Grundverordnung

Tonio Riederer von Paar

Ab 25. Mai gelten neue Regeln zum Bewerberdatenschutz; JobTender24 stellt Unternehmen ab sofort einen „Readyness Check“ zur Verfügung, um die Umsetzung im Recruiting zu unterstützen

Das Ausschreibungsportal JobTender24 hat einen Kurz-Test zur neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) entwickelt, die ab dem 25. Mai 2018 gilt. Mit dem so genannten „Readyness-Check“ können Unternehmen schnell und einfach prüfen, ob sie die künftigen Vorgaben für den Bewerberdatenschutz erfüllen bzw. an welchen Stellen Nachbesserungsbedarf besteht. Den Readyness-Check können sich Interessierte ab sofort bei JobTender24 unter http://www.jobtender24.com/eu-dsgvo herunterladen.

Mit Lumesse ETWeb empower das Talent Management GDPR-konform gestalten

Dr. Stefan Eggert

Der 25. Mai 2018 ist der Stichtag, ab dem alle Unternehmen innerhalb der EU ihre Prozesse entsprechend der Compliance-Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (EU-DSGVO, GDPR/General Data Protection Regulation) gestaltet haben müssen. HR- und Talent-Management-Prozesse sind davon besonders betroffen, da hier eine große Menge an personenbezogenen Daten anfällt und verarbeitet wird. Lumesse, ein führender Anbieter einer umfassenden Talent Management Suite, entwickelt seine Software schon immer in Übereinstimmung mit strikten Datenschutz- und Compliance-Vorgaben. Rechtzeitig zum oben genannten Stichtag bietet Lumesse seinen Kunden nunmehr auch Lösungen an, die zusätzlich den hohen GDPR-Standards entsprechen.

Großer Bedarf an Weiterbildung zu Blockchain und Künstlicher Intelligenz

Anja Olsok, BITKOM
Anja Olsok

■   Unternehmen in Deutschland sehen Bedeutung digitaler Trends für ihren Erfolg, setzen sie in der Praxis aber selten ein
■   Bitkom Akademie präsentiert Seminarprogramm mit Schwerpunkt zu neuen Technologien

Rund die Hälfte der inländischen Unternehmen schätzen Blockchain (55 Prozent) und Künstliche Intelligenz (49 Prozent) als relevant für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in Deutschland ein. Dies hat eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom ergeben. Beim Einsatz der beiden Zukunftstechnologien sind die Unternehmen allerdings noch sehr zurückhaltend: So geben lediglich neun Prozent an, bereits mit Künstlicher Intelligenz zu arbeiten oder sie in naher Zukunft einsetzen zu wollen. Mit der Blockchain-Technologie haben bisher sogar lediglich zwei von 100 Unternehmen praktische Erfahrungen gesammelt.

ADP erneut auf Platz 1 im Sicherheitsranking des Security Magazine

  • Roland Cloutier

    ADP führt das 2017 Security 500 Ranking im Bereich Business Services/Consulting an

  • ADP setzt sich gegen EY, Deloitte und Hogan Lovells durch
  • Das ganzheitliche Sicherheitskonzept umfasst u. a. stetiges Monitoring von Sicherheitsrisiken, Notfallplänen, Weiterbildungen für Mitarbeiter sowie Software-Updates

Zum dritten Mal führt ADP®, globaler Anbieter von Human Capital Management (HCM)-Lösungen, das Ranking “Security 500” im Bereich Business Services/Consulting an. Seit 2009 ermittelt das Security Magazine jährlich Unternehmen mit herausragenden Sicherheitsprogrammen.

Bundesbürger geben sich schlechte Noten in digitaler Kompetenz

Thorsten Dirks
Thorsten Dirks

■   6 von 10 Deutschen sehen Digitalisierung als Chance
■   Alltag der Älteren ist aber noch überwiegend analog
■   Bitkom zieht Bilanz der Digitalen Agenda und fordert Maßnahmen für mehr digitale Teilhabe und digitale Souveränität von Wirtschaft und Gesellschaft

Die Deutschen sehen in der Digitalisierung grundsätzlich eher eine Chance, halten ihre eigene Digitalkompetenz aber gerade mal für „ausreichend“. Das zeigt eine neue Umfrage des Digitalverbands Bitkom. Demnach geben 6 von 10 Befragten (60 Prozent) ab 14 Jahren an, dass sie die Digitalisierung als Chance sehen. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

Digitalkompetenz-Offensive erreicht mehr als 6000 Schüler

Dr. Joachim Bühler
Dr. Joachim Bühler
  • Mehrheit der Eltern wünscht mehr Digitalinhalte im Schulunterricht
  • Bitkom-Initiative erlebe IT verstärkt Engagement bei Programmier-Workshops
  • Fake-News-Debatte: Neue Bedeutung von Medienkompetenz

Digitale Kompetenz für Souveränität im Netz und bessere Zukunftschancen auf dem Arbeitsmarkt: Zwei Drittel aller Eltern (64 Prozent) wünschen sich das Pflichtfach Informatik ab der 5. Klassenstufe. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter 1.011 Eltern schulpflichtiger Kinder im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach wollen die Eltern mehrheitlich, dass Themen wie Datenschutz im Internet (73 Prozent), Berufschancen in der digitalen Wirtschaft (66 Prozent) und richtiges Verhalten in Chats und sozialen Netzwerken (65 Prozent) im Schulunterricht breiter behandelt werden.

BPM positioniert sich zu Personalmanagement 4.0, Datenschutz und Lohngerechtigkeit

Elke Eller
Elke Eller

Der Bundesverband der Personalmanager (BPM) hat in seiner siebten ordentlichen Mitgliederversammlung am 29. Juni drei Anträge zu den Themen Personalmanagement 4.0, Beschäftigungsdatenschutz und Lohngerechtigkeit verabschiedet.

Mit dem Antrag zu Personalmanagement 4.0 formuliert der Verband ein Leitbild, wie die Personalarbeit im digitalen Zeitalter aussieht. Der Antrag skizziert anhand von sieben Handlungsfeldern, wie sich Personalmanager in ihren Organisationen an die Spitze der digitalen Transformation stellen können. Zudem greift der Antrag neue Möglichkeiten der Partizipation von Mitarbeitern und die veränderte Rolle von Führungskräften auf. „Vorgesetzte müssen sich als Coach und Mentor verstehen, für die Menschen in ihren Unternehmen brennen und deren Stärken sehen“, erklärt BPM-Präsidentin Dr. Elke Eller.

Datenschutz: Acht von zehn Personalern sehen Cloud-Lösungen kritisch

Kienbaum und Bitkom veröffentlichen Studie zum Datenschutz im Personalmanagement

  • Personaler treiben Digitalisierungsstrategien voran
  • 89 Prozent der Personalmanager fürchten Bedrohung der Arbeitgebermarke durch Datenschutz-Verstöße
  • Komplexität des Datenschutzes fordert Weiterbildungsangebote

Die Digitalisierung der Wirtschaft nimmt Fahrt auf und stellt das Personalmanagement vor große Herausforderungen: 82 Prozent  der Personalmanager haben große Bedenken, digitale Personaldaten in die Cloud zu geben. Das ergab eine Studie der Beratungsgesellschaft Kienbaum und der Bitkom Servicegesellschaft zum Datenschutz im Personalmanagement. Kienbaum und Bitkom haben mit Unterstützung der Stiftung Datenschutz Personalmanager und Datenschutzbeauftragte von 211 deutschen Unternehmen befragt.

Skepsis gegenüber dem „Privatsphäre-Schild“

Benedikt Dellert
Benedikt Dellert

Die Europäische Union und die USA haben sich laut verschiedener Pressemeldungen auf neue Regeln beim Datentausch geeinigt. Im vergangenen Herbst kippte der Europäischen Gerichtshof das „Safe-Harbour“-Abkommen, weil er einen nicht ausreichenden Schutz der Daten vor US-Behörden und Geheimdiensten bemängelt hat. Inhaltlich ist über das „EU-US-Privatsphäre-Schild“ noch nicht viel bekannt, die Formulierung des Abkommens werde noch mehrere Monate andauern. Bislang gibt es nur einige unkonkrete Ansätze. Der Zugriff von Behörden auf Daten von Europäern solle so eingeschränkt und beaufsichtigt werden, dass kein „allgemeiner Zugriff“ mehr möglich sei.

Bitkom zur EuGH-Entscheidung zum Safe Harbor Abkommen

Susanne Dehmel
Susanne Dehmel

EU-Kommission muss schnellstmöglich Rechtssicherheit für die Unternehmen schaffen

Der Digitalverband Bitkom zu den Folgen der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zum Safe-Harbor-Abkommen: „Die Digitalwirtschaft braucht international einheitliche Regelungen zum Datenschutz auf hohem Niveau “, sagte die Geschäftsleiterin des Digitalverbands Bitkom, Susanne Dehmel. „Tausende von Unternehmen haben ihre Datenübermittlungen zwischen Deutschland und den USA bisher auf Safe Harbor gestützt.

Mobile Recruiting muss neu gedacht werden

Interview mit Stepstone-Geschäftsführer Dr. Sebastian Dettmers zu Chancen und Nebenwirkungen beim Mobile Recruiting

Crosswater Job Guide: Der rasante Technologiefortschritt bei der Mobiltelefonie hat unmittelbare Auswirkungen auf die Smartphone-Nutzung. Fahrplan-Auskünfte der Bahn, Börsenkurse oder Preisvergleiche direkt im Supermarkt sind heute eine Selbstverständlichkeit. Daraus schließen die Protagonisten des Mobile Recruiting, dass die Smartphone-Nutzung für die mobile Jobsuche und mobile Bewerbung eigentlich auch an Bedeutung gewinnt. Sehen Sie das ähnlich?

 

Dr. Sebastian Dettmers:

Absolut! Smartphones erobern definitiv auch den Jobmarkt, und zwar mit steigender Tendenz. Das sehen wir auch an unseren eigenen Zahlen: Die Zugriffe auf StepStone.de von mobilen Endgeräten aus haben alleine seit Jahresbeginn um 50 Prozent zugenommen. Noch signifikanter ist die Anzahl der gezielten Zugriffe auf unsere StepStone App: Die hat sich innerhalb des vorigen Jahres um fast 80 Prozent erhöht.

Dr. Sebastian Dettmers, Stepstone
Dr. Sebastian Dettmers