Deutsche Bank

Corporate Culture demoliert Employer Branding: Deutsche Bank Insider zieht Bilanz

David Folkerts-Landau

Die Hiobsbotschaften über die Deutsche Bank kommen schon seit Jahren nur noch in homöopathischen Häppchen – so sind sie leichter verdaulich, können leichter vergessen werden und man muss sie nicht immer in einen größeren Zusammenhang stellen. Rechtsklagen in den USA, Risiken im Investmentbanking, Kostensenkungsprogramme, Vorstandsfluktuation: Die Themen sind vielfältig, komplex und ziemlich umfangreich.

Nun nimmt ein Insider der Deutschen Bank, der Chefvolkswirt David Folkerts-Landau,  im Interview mit dem Handelsblatt kein Blatt vor den Mund. Die gestellten Fragen sind scharf wie ein Skalpell, die Antworten präzise, offen und auf langjährigen Erfahrungen aufbauend. Und sie brennen wie Salz in einer offenen Wunde.

Personalwechsel: Das Ende einer Dienstreise

Quelle: PERSONALintern.de

Ulrich Schumacher

Schumacher verlässt Opel
Ulrich Schumacher (60), seit Mai 2013 Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor der Opel Automobile GmbH (Stammsitz: Rüsselsheim), hat mit Wirkung zum 28. Februar 2018 das Unternehmen verlassen. Der Aufsichtsrat der Opel Automobile GmbH hat seinem Wunsch entsprochen, ihn aus persönlichen Gründen von seinen Pflichten zu entbinden. Ein Nachfolger wird so schnell wie möglich benannt, teilte das Unternehmen mit. Bevor Schumacher zu Opel kam, war er als Vice President Human Resources Europe bei Toyota Boshoku tätig. Er arbeitete zudem in leitender Human Resources-Position beim Automobilzulieferer Magna International Europe AG sowie in Vorstandsfunktionen beim Versicherungskonzern Allianz und beim Automobilhersteller Ford.

Kleinere Unternehmen zögern noch bei der Entwicklung einer Digitalstrategie

Anja Olsok, BITKOM
Anja Olsok

■   4 von 10 kleinen Unternehmen fehlt es an einer Digitalstrategie – und oft an Vorbildern für die digitale Transformation
■   In Kooperation mit heise Events startet die Bitkom Akademie die Deutschland Safari 4.0
■   Digitale Vorreiter geben bei 24 Tour-Stopps Einblicke in ihr Unternehmen

Rund drei von zehn Unternehmen in Deutschland (28 Prozent) haben noch keine Digitalstrategie, bei kleinen Unternehmen sind es sogar vier von zehn. Führend auf dem Weg in die digitale Transformation sind vor allem die großen Unternehmen ab 500 Mitarbeitern oder mit mindestens 50 Millionen Euro Umsatz jährlich. Bei den mittleren Unternehmen (50 bis 499 Mitarbeiter; 10 bis 50 Millionen Euro Umsatz) beträgt der Anteil rund ein Viertel (23 Prozent). Besonderen Nachholbedarf haben die kleinen Unternehmen (20 bis 49 Mitarbeiter, 1 bis 10 Millionen Euro Umsatz). 41 Prozent der befragten Unternehmen geben an, über keine digitale Strategie zu verfügen.

Cornerstone OnDemand verteidigt Position als Spitzenreiter

Vincent Belliveau

Cornerstone OnDemand positioniert sich zum dritten Mal in Folge als strategischer Markführer im Fosway 9-Grid™ für integriertes Talent Management

Cornerstone OnDemand, einer der weltweit führenden Anbieter Cloud-basierter Software für Learning und Human Capital Management, gab jüngst bekannt, dass das Marktforschungs-Institut Fosway Group den HR- und Software-Experten im Oktober 2017 erneut zum strategischen Marktführer im Bereich Learning-Systeme gekürt hat. Außerdem wurde Cornerstone im Fosway 9-Grid™ für Cloud-basiertes Human Capital Management seit dem Launch im letzten Jahr von Cornerstone HR als wesentlicher Challenger ausgezeichnet.

Retention ist wichtiger als Recruiting

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Wenn die Ergebnisse einer Mitarbeiterumfrage das Licht der Öffentlichkeit erblicken, ist das wie eine seltene Sternschnuppe am großen Firmament der Personalpolitik. Und wenn es sich dabei um einen bekannten DAX-Konzern wie die Deutsche Bank handelt, werden die Ohren gespitzt. So war sichergestellt, dass der Bericht von Markus Frühauf in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über die Ergebnisse der Befragung von Konzernmitarbeitern die höchste Aufmerksamkeit erzielte.

Schlechte Stimmung, ohne Leidenschaft, Konzernumbau ohne Ende, Sparmaßnahmen, Skandale und Rechtsstreitigkeiten mussten sich zweifellos auch in den Meinungsbildern der Mitarbeiter niederschlagen. Die wirkliche Brisanz liegt jedoch in den Schlussfolgerungen, die sich aus der Loyalitätsfrage ergeben.

Personalien: Postbank mit neuem Personalvorstand

Autor: Bernd Gey, PERSONALintern

Neuer Personalvorstand bei der Postbank

Philip Laucks
Philip Laucks

Ralf Stemmer (*1961), Vorstand Ressourcen, legt sein Mandat in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat entsprechend seiner Lebensplanung nieder und wird die Deutsche Postbank AG (Bonn) zum 31. Mai 2017 verlassen. Als sein Nachfolger rückt Philip Laucks (50) – vorbehaltlich der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden – zum 1. Juni 2017 in den Vorstand auf. Stemmer begann seine Karriere bei der Postbank 1999, als er von der Post zur Postbank wechselte und zunächst den Bereich für Tarif- und Mitbestimmungspolitik leitete. 2003 wurde er Generalbevollmächtigter und hat in dieser Funktion den Börsengang der Postbank begleitet. Zum Mitglied des Vorstands wurde er 2004 berufen. Laucks startete 1994 seine Karriere in der Deutschen Bank und durchlief seitdem verschiedene Stationen. Unter anderem war er dort seit 2010 verantwortlich für die Vertriebskooperation mit der Postbank und Vorsitzender der Geschäftsleitung der norisbank. Von 2013 bis 2015 leitete er als Bereichsvorstand der Postbank das Geschäftsfeld Direktbank. Seit 2015 ist er Chief Digital Officer der Postbank und treibt die digitale Transformation der Bank voran.

Personalwechsel Nexus: Next level HR Wachstum

Autor: Bernd Gey, PERSONALintern

picture_nyreröd_sofieNexus: Neue Personalchefin richtet HR auf qualitatives Wachstum aus
Sofie Nyreröd ist seit dem 19.09.2016 die neue Personalchefin bei Nexus, führender internationaler Anbieter von Sicherheitslösungen und -dienstleistungen. In ihrer Funktion als Chief Human Resources Officer (CHRO) ist sie gleichzeitig Mitglied der Geschäftsleitung bei dem Spezialisten für Identitäts- und Access Management (IAM). Nexus hat seinen Hauptsitz in Stockholm/Schweden, ist jedoch als führender internationaler Anbieter von Sicherheitslösungen und -dienstleistungen auch in Deutschland (u.a. Ettlingen) sehr gut positioniert. Nyreröd verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in HR-Führungspositionen und hat unter anderem in großen Unternehmen wie der Versicherungsgesellschaft If sowie bei der Beratungsfirma McKinsey & Company gearbeitet.

Anzahl fairer Trainee-Programme steigt

Christoph Jost
Christoph Jost

Initiative für faire Trainee-Programme verzeichnet einen Anstieg der vorbildlichen Trainee-Arbeitgeber im Jahresvergleich von 105 auf 130 Unternehmen

Gute Nachricht für Berufseinsteiger, die ihre Karriere als Trainee starten: Die Zahl der Arbeitgeber mit freiwillig zertifizierten Trainee-Programmen steigt an. In diesem Jahr wuchs ihre Zahl von 105 auf 130 Unternehmen. Das ist die Bilanz der Initiative für faire und karrierefördernde Trainee-Programme, die von dem Karriere-Netzwerk ABSOLVENTA sowie dem Lehrstuhl für Personalwirtschaft an der Ludwig-Maximilian-Universität München (LMU) durchgeführt wird. Grundlage der Qualitätsoffensive auf dem deutschen Ausbildungsmarkt ist eine speziell dafür entwickelte Charta, die fundierte Richtlinien für die Umsetzung eines Trainee-Programms festlegt.

Wer will heute noch zu den Banken?

Markus Müller
Markus Müller

Von Markus Müller

Lange Zeit waren sie Schwiegermutters Liebling – die Banker – und so etwas wie die Popstars des globalen Wirtschaftsleben – die Investmentbanker – doch nun? Nun ist alles anders!

In der letzten Dekade aus Finanz-, Euro- und Staatsschuldenkrise und dem Flop der ein oder anderen „Volksaktie“, bzw. deren bulligem Bruder aus der New Economy, haben nicht nur die Glastürme in Frankfurt an ihrer Strahlkraft verloren. Auch das „Berufsbild Banker“ per se hat an Anziehungskraft auf die neue Generation von Uni-Absolventen und  Azubis, ähnlich einem Börsencrash, an Marktwert eingebüßt. Wer nun den alten Zeiten hinterhertrauert, hat das System der freien Märkte noch nicht so ganz verstanden.

Personalpolitik: Rambo-Management am Boden und in der Luft

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Ethische Unternehmenskultur hat einen schweren Stand

Pünktlich ab dem 1. Januar 2016 soll es in den Führungsetagen deutscher Unternehmen vornehmlich um den aktuellen Hype, die Unternehmenskultur gehen. Nach Social Media Recruiting, Employer Branding, Candidate Experience, Arbeiten 4.0 rollt nun also das nächste Lieblingsthema der sogenannten Trend-Experten auf uns zu – und Online-Medien spielen nur zu gerne mit. Mittlerweile haben Spiegel, ZEIT, Wirtschaftswoche oder WELT erkannt, dass mit dem Schlagwort „Unternehmenskultur“ viele leere Zeilen zu füllen sind – Wiederholungen inklusive. Für die Extrem-Fälle der Unternehmenskultur, wie sie sich speziell in der Personalpolitik oder dem Umgang mit Mitarbeitern darstellen, bleibt dagegen nur wenig Platz.

Karl von Rohr wird Arbeitsdirektor der Deutschen Bank

Karl von Rohr
Karl von Rohr

Im Zuge der Neuordnung der Führungsriege der Deutschen Bank wird Karl von Rohr zum 1. November Arbeitsdirektor und Chief Administrative Officer. In dieser Vorstandsfunktion ist er künftig für Corporate Governance und das Personalressort zuständig.

Compliance-Kultur Wegducken: Verhindern von Betrug

Dr. Michael-A. Leuthner
Dr. Michael-A. Leuthner

Von Dr. Michael-A. Leuthner

„Es darf keine organisierte Verantwortungslosigkeit, keine Kultur des Wegtauchens und Wegredens geben“ forderte jüngst Frauke Menke von BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) und zuständig für die Deutsche Bank. Angesichts der Lebensmittel-, Umwelt-, Abgas- und Finanzmanipulations-Skandale steht die Funktionsfähigkeit der internen Kontrollen wie Revision, Compliance oder das Vier-Augen-Prinzip zur Debatte. Sind die Leitbilder vom „Ehrbaren Kaufmann“ oder die Grundsätze von Treu und Glauben Makulatur? Das Verhindern von Betrug hat Hochkonjunktur, wie Dr. Michael-A. Leuthner im vierten Teil seiner Artikelserie erläutert.

Auch bei Managern kann die Devise gelten: Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen

Was ist zu tun, wenn im Unternehmen Betrug entdeckt wird?

 

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Aufsichträte, Vorstände und Manager leiden oft unter dem Syndrom „Nichts hören, nichts sehen, nicht sagen“, wenn es um die Aufdeckung von Betrug im Unternehmen geht. Nichts hören, nichts sehen – das ist die Devise. Man kennt sich, man pflegt sich – und die öffentliche Diskussion dreht sich nur um eine Frage: Wann hat wer von was gewusst? Der Vorgesetze hätte es wissen müssen, sonst hat er seinen Laden nicht im Griff – diese eigentlich normale Alternative wird ganz selten diskutiert. Die „Dieselgate“-Betrugsaffäre bei Volkswagen läuft nach dem bekannten Syndrom ab. Die Deutsche Bank hat im Verantwortungsbereich des mittlerweilen ehemaligen Investmentbanking-Vorstand Anshu Jain eine bemerkenswerte Kette von Betrügereien und Marktmanipulationen produziert, die mit Rechtskosten in zweistelligen Milliarden-Höhe geahndet werden. Dem Aufsichtsratsvorsitzenden Paul Achleitner ist das jahrelang entgangen. Nichts hören, nichts sehen, nichts beaufsichtigen.

Ein Gastbeitrag von Dr. Michael-A. Leuthner

Betrug (Fraud) Teil III: Ein wacher Geist in schwerer Stunde, Sie haben in Ihrem Unternehmen Betrug entdeckt! Was ist zu tun?

Aufbauend auf dem ersten Teil, dort wurde der menschliche Faktor beim Thema Betrug behandelt, galt es im zweiten Teil zu beschreiben welche Arten von Betrug es im betrieblichen Umfeld gibt. Im vorliegenden dritten Teil wird erläutert wie ein gerade erst im Unternehmen bekannt gewordener Betrugsfall zu „überwinden“ ist und welche konkreten nächsten Schritte aus der Sicht des Verfassers zu gehen sind. Das Vorgehen ist natürlich von der Schwere des entdeckten Betrugs abhängig.

Manager schmieren, betrügen, manipulieren: Die Betrugsarten im betrieblichen Umfeld

Dr. Michael A. Leuthner
Dr. Michael-A. Leuthner

Ein Gastbeitrag von Dr. Michael-A. Leuthner

Management-Betrügereien haben, so scheint es aktuell, Hochkonjunktur, und das nicht nur bei Volkswagen, Deutsche Bank, Siemens oder der Bundeswehr. Das sind Rechtsverstöße und schaden der Employer Reputation. Dr. Leuthner nimmt die Betrugsarten im betrieblichen Umfeld unter die Lupe.

Betrug (Fraud) Teil II: Arten des Betrugs

Beginnend mit dem ersten Teil, dort wurde der menschliche Faktor beim Thema Betrug behandelt, wird hier im zweiten Teil dargestellt wie die Betrugsarten im betrieblichen Umfeld beschrieben werden können.

Personalwechsel und Nachfolgeregelung: Konzernlenker und ihre Kinder

(Quelle: PERSONALintern Autor Bernd Gey)

Alexander Sixt
Alexander Sixt

Sixt, Weber, DuMont: Konzernlenker und ihre Kinder

Sixt-Söhne jetzt Vorstände

Alexander Sixt (35), seit 2009 bei der Sixt AG, fungiert bei dem Autovermieter ab sofort als Strategievorstand. Zudem ist der Sohn des Konzernlenkers Erich Sixt (70) zuständig für Einkauf, Akquisitionen, Personal und neue Mobilitätsangebote. Sein Bruder, Konstantin Sixt (32), verantwortet als Vorstand den nationalen und internationalen Vertrieb. Die beiden Sixt-Söhne haben die jeweiligen Aufgabenbereiche auch bereits in der Vergangenheit verantwortet, jedoch unterhalb der Vorstandsebene.