Dr. Manfred Böcker

Arbeitgeber-Themen aktiv managen

Dr. Manfred Böcker, HR-PR
Dr. Manfred Böcker, HR-PR Consult

Köln –Unternehmen haben Nachholbedarf, was die Öffentlichkeitsarbeit zu Arbeitgeber-Themen angeht. Das ist das Ergebnis des aktuellen Trendreports HR-PR, für den Journalisten und Unternehmenskommunikatoren befragt wurden. Für die kommenden fünf Jahre rechnen 75 Prozent der befragten Journalisten damit, dass das Interesse der Medien an Arbeitsweltthemen zunimmt. In den Augen der meisten Journalisten sind Arbeitgeber darauf nur schlecht vorbereitet: 54 Prozent der Befragten betrachten die Unternehmens-PR zu Personalthemen als „schlechter im Vergleich zur Produkt-PR oder Investor-Relations-PR“.

Im Visier: Unternehmenskommunikation und HR

Dr. Manfred Böcker, HR-PR
Dr. Manfred Böcker, HR-PR Consult

Eigentlich ist es ziemlich naheliegend: Jedes Produkt der Personalentwicklung braucht Kommunikation. Mitarbeiterbefragungen, Karrieremodelle, Diversity Management – sogar die Frauenquote für Führungskräfte brauchen Kommunikation, und zwar auf die richtige Art und Weise.  Erfolg oder Mißerfolg hängen maßgeblich davon ab, wie die Verantwortlichen diese Kommunikationsherausforderungen meistern. Wer ist aber für diese Aspekte im Unternehmen verantwortlich? Kann die etablierte PR-Abteilung des Unternehmens diese Aufgabe erfüllen und wenn ja – mit welcher Priorität? Oder sollte sich HR stärker in diese Aufgabe einbinden (lassen)?  Erschöpft sich das Interesse der Journalisten auf medienwirksame Empörungsrituale wie Bouletten-Bagatell-Kündigungen? Einen Blick auf die tatsächliche Lage im Spannungsfeld der HR-PR-Kommunikation wirft Dr. Manfred Böcker und macht sich auf den Weg, mit einer Umfrage den Trends und Tatsachen auf den Grund zu gehen.  Die Crosswater-Redaktion sprach mit dem Kommunikationsexperten Dr. Manfred Böcker.

Employer-PR statt Arbeitgeberreklame

Dr. Manfred Böcker, HR-PR
Dr. Manfred Böcker, HR-PR Consult

Köln – Versatzstücke aus der Arbeitgeberreklame wie „internationale Karrieren“ und „hervorragende Entwicklungschancen“ haben sich erschöpft. Employer-PR (www.employer-pr.de) ist das Gebot der Stunde. Für das Personalmarketing heißt das: Weg von der Werbung und hin zur Öffentlichkeitsarbeit.

„Join the team?“ Die Zeit der Slogans ist im Personalmarketing vorbei, beliebige Reklame dringt im Social Media-Zeitalter immer weniger zu den Talenten durch. Mit dem Social Web ist ein neuer Raum entstanden, in dem Arbeitgeber systematisch mit ihren Zielgruppen den Dialog führen.

Kommunikation im Unternehmen: Wie SKYLIGHT ein neues Analyse-System einführte

Ben Zimmermann, SKYLIGHT
Ben Zimmermann, SKYLIGHT

Köln, 8.7.2009. Im Juli 2009 erscheint im Publicis Verlag das Fachbuch ‚Personalentwicklung als Kommunikationsaufgabe‘ mit einem Beitrag von SKYLIGHT. Unter dem Titel versammeln die Herausgeber Manfred Böcker und Bernhard Schelenz, beide Experten in der HR-Kommunikation, praktische Beispiele der internen Kommunikation auf diesem Gebiet. Der SKYLIGHT-Beitrag zeichnet die Einführung des Online-Systems BOLAS (Bosch Online Language Assessment System) bei der Robert Bosch GmbH nach. Ins Zentrum stellt Ben Zimmermann, Beitragsverfasser und Ansprechpartner für PR bei SKYLIGHT, die kommunikativen Maßnahmen, die Training-Managern, Mitarbeitern und Sprachtrainern in der Phase der Systemeinführung erläutern, wie das Online-Analyse-System den Fremdsprachen-Lernbedarf erhebt und wie es in die Prozesse der Weiterbildung für Fremdsprachen bei Bosch eingebettet wird.

Arbeitgeberkommunikation: Die Zeit der Slogans ist vorbei

Dr. Manfred Böcker, HR-PR Consult
Dr. Manfred Böcker, HR-PR Consult

Gastbeitrag von Manfred Böcker, HR-PR Consult, Köln

Google hat ein langes Gedächtnis. Auch im Hinblick auf Arbeitgeber. Die Suchmaschine archiviert sorgfältig und jederzeit abrufbar Entlassungs- und andere negative Medienberichte. Für das Zustandekommen von solchen Artikeln brauchen Arbeitgeber keine ausgefeilte PR-Strategie. Unternehmen erscheinen als Arbeitgeber ganz automatisch in der Presse, wenn sie Jobs im großen Stil abbauen oder Leistungen kürzen. Ist das ihre einzige Form der Medienpräsenz, so droht Arbeitgebern ein nachhaltiger Imageschaden. Ihre Online-Reputation ist langfristig beschädigt. Und die zählt immer stärker als imagebildender Faktor auf den Talentmärkten.

HR Pressearbeit: Schweigende Personalchefs

4. Februar 2009/ghk.

Für Personaler kommt es in diesen schwierigen Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise knüppeldick: Die Presse ist voll mit Hiobsbotschaften über Personalabbaumaßnahmen namhafter Unternehmen, der schleichende konzerninterne Trend zum Outsourcing operativer Personaltätigkeiten hält an, die steigende Arbeitslosigkeit und die Explosion der Kurzarbeiter-Zahlen sind Auslöser für eine neue Flut von Initiativbewerbungen. Das operative Tagesgeschäft läßt wenig Spielraum für neue HR-Konzepte oder strategische Weichenstellungen. Kurzum: die Lage ist schwierig.  „Wegducken“ erscheint vielen Personalern als sinnvolle Verhaltensweise in Krisenzeiten – doch genau das Gegenteil wäre gefordert. Kommunikation in der Krise – nicht nur in Schönwetterperioden.