Facebook

Yammer als Facebook-Killer?

von Gerhard Kenk

David Sacks, Founder and CEO, Yammer, Inc.

Bad Soden. Wie internationale Medien berichten, übernimmt Microsoft das soziale Netzwerk Yammer, das von vielen Experten als „Facebook für den Arbeitsplatz“ bezeichnet wird. Microsoft lässt sich den Deal rund 1,2 Milliarden kosten. Damit bewegt sich Microsoft in einer geringeren finanziellen Größenordnung. wie das Software-Unternehmen noch bei der Übernahme des kostenlosen Voice-over-IP-basierten Telefonbetreibers Skype zu einem Betrag von 8,5 Milliarden demonstrierte.

Facebook & Co.: Die meisten Nutzer nennen ihren vollen Namen

  • Prof. Dr. Dieter Kempf

    Aber auch Fantasienamen und Abkürzungen sind gebräuchlich

  • Unterschiedliche Anforderungen in verschiedenen Online-Diensten

Berlin – In sozialen Netzwerken treten die meisten Privatpersonen mit ihrem vollen Namen auf – aber auch Fantasienamen und Abkürzungen sind durchaus populär. Das hat eine Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Demnach geben 58 Prozent der Community-Mitglieder ihren vollen Vor- und Nachnamen an. 18 Prozent kürzen ihren Namen ab oder nennen nur einen Namensbestandteil, 20 Prozent verwenden einen Fantasienamen (Nickname). Einen explizit falschen Namen geben lediglich 2 Prozent an. „Die meisten Community-Mitglieder möchten mit dem eigenen Namen auftreten und verzichten bewusst auf Anonymität“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Es gibt aber auch etliche Nutzer, die durch Abkürzungen oder Nicknames nur für Freunde erkennbar sind.“

Don’t like: BITKOM zu Schufa-Forschungsplänen im Web

Prof. Dr. Dieter Kempf

BITKOM hat sich zu einem Forschungsvorhaben der Schufa geäußert, bei dem es um die Gewinnung von Daten aus dem Internet und sozialen Netzwerken geht. BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf sagte dazu:

„Nicht alles, was technisch möglich ist, sollte in die Praxis umgesetzt werden. Das Durchforsten von sozialen Netzwerken nach Informationen, die Rückschlüsse auf die finanzielle Leistungsfähigkeit erlauben, würde viele Internetnutzer zu Recht verunsichern. Wir sollten alles unterlassen, was das Vertrauen in das Internet beschädigt. Es wäre klug, auf manche Gedankenspiele zu verzichten. Die Menschen wollen sich frei und ungezwungen im Web bewegen. Diese Freiheit müssen wir erhalten und gleichzeitig immer wieder darauf hinweisen, dass man mit persönlichen Informationen im Internet sehr bewusst umgehen sollte.“

Facebook, Google+, Xing & Co: Daten und Fakten zu sozialen Netzwerken

  • Zwei Drittel der Internetnutzer sind in einem Netzwerk aktiv
  • Onliner verbringen die meiste Zeit bei Facebook
  • Auch Unternehmen nutzen die sozialen Netzwerke

Berlin. Soziale Online-Netzwerke wie Facebook, Google+, Xing oder die VZ-Netze sind in den vergangenen Jahren fester Bestandteil des Alltags vieler Menschen geworden. Die Netzwerke ermöglichen es, auf einfache Weise zu kommunizieren und eigene Inhalte im Web zu verbreiten. Am Freitag geht mit Facebook das weltweit größte soziale Netzwerk an die Börse. Der Hightech-Verband BITKOM nennt vor diesem Hintergrund zentrale Daten zur Nutzung sozialer Medien in Deutschland:

Ein Drittel der Unternehmen bei Facebook aktiv – Soziale Netzwerke haben hohe wirtschaftliche Relevanz

Berlin. Fast ein Drittel (32 Prozent) der deutschen Unternehmen setzt Facebook in der Kommunikation ein und betreibt dafür eine oder mehrere eigene Seiten in dem Netzwerk. Hohe Relevanz für die Wirtschaft haben ebenso die Netzwerke Xing, Google+, LinkedIn und die VZ-Netze. Soziale Netzwerke werden für den Kontakt zu Kunden, die Gewinnung neuer Mitarbeiter oder die Markenpflege genutzt.

Deutsche Schüler suchen Ausbildungsplatz immer häufiger auf Facebook, Twitter & Co.

Kienbaum Communications-Studie: Auszubildenden-Marketing über Social Media

Iris Kürfgen

Gummersbach. Facebook ist aus dem Alltag deutscher Schüler nicht mehr wegzudenken. Auch bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz entdecken die Jugendlichen nun die sozialen Netzwerke: 82 Prozent aller Schüler befürworten es, dass Unternehmen mit eigenen Karriereseiten in sozialen Netzwerken vertreten sind. Zu diesem Ergebnis kommt die „Social-Media-Studie“ der Kommunikationsagentur Kienbaum Communications, die das Azubi-Marketing in privaten sozialen Netzwerken und die Erwartungen der Zielgruppe untersucht hat. Rund 1.200 Schüler unterschiedlicher Schultypen zwischen 14 und 20 Jahren wurden gefragt, ob und wie sie die sozialen Netzwerke zur Ausbildungsplatzsuche nutzen.

Die neue Glaubwürdigkeit im e-Recruiting: Nutzer-Bewertungen sind vertrauenswürdiger als Hochglanzprospekte

Auf Facebook: Wie Jobbörsen innovative Wege zur Promotion der Nutzer-Umfrage beschreiten

Jobbörsen-Nutzer-Umfrage

Im Tourismus geht nichts mehr ohne Internet: Kataloge werden Online durchsucht, Flugpreissuchmaschinen helfen dem Portemoinaie, Hotel- und Restaurantbewertungen vermeiden Flops. Tourismus-Bewertungsportale haben Hochkonjunktur – denn Touristen vertrauen eher den Meinungen anderer Nutzer als den Hochglanzprospekten der Reiseveranstalter. Es wird bewertet, und was gut bewertet wird, wird gern besucht.

Was im Tourismus schon lange eine Selbstverständlichkeit ist, ist für die Internet-basierte Stellensuche noch eine Herausforderung. Welches Jobportal publiziert die besten Karrierechancen für meine spezifische Vorstellungen? Wer ist der beste Arbeitgeber? Welcher Gehaltsrahmen ist angemessen?

Meine Zeugnisse – mein Lebenslauf – mein Facebook-Passwort

Wenn die Neugier der Recuriter über die Bewerber-Privatsphäre nicht gestoppt werden kann

Robert Collins

[ghk] Bewerberberater zählen sie auf wie einst Leporello in Mozart Oper Don Giovanni seine berühmte Registerarie gesungen hat. Don Giovannis Liebschaften sind so sattsam bekannt wie die Fragen der Recruiter im Jobinterview: Weshalb haben Sie sich bei uns beworben? Wo möchten Sie in fünf Jahren sein? Was sind Ihre größten Schwächen?

Arbeitsrechtler und der AAG-Gesetzgeber haben ihren Teil beigetragen, um die Grenze zu den No-Go-Fragen im Einstellungsinterview deutlich zu machen. Jedoch bieten die Social Medien um Facebook & Co eine verführerische Datensammlung, gegen die selbst Mozarts Leporello mit seinem Büchlein der Liebschaften von Don Giovanni nicht ankommen könnte. („Kennt ja selbst ihn ganz genau„).

 

Nun ist in den USA ein Fall publik gemacht worden, als ein Recruiter ganz skrupellos den Bewerber nach seinem Facebook Profil und den Zugangsdaten gefragt hat. Diese Episode schildert Manuel Valdes (AP) so:

Die relevantesten Social Media-Dienste für B2B: Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu unter den Top 3

Die Kununu-Gründer Mark und Martin Poreda

Der Social Media Relevanz Monitor 2012 von SF eBusiness hat die wichtigsten Social Media Dienste erhoben. In der Kategorie B2B Relevanz HR Deutschland hat die Arbeitgeber-Bewertungsplattform www.kununu.com den 3. Platz erzielt. Die Auszeichnung bestätigt den Erfolg, den immer mehr Arbeitgeber mit einer Präsenz auf kununu erzielen.

Monster Hosts Thought Leadership Event on Recruiting Emerging Workforce through Social Media

Social Media Summit explores how employers and college recruiters can engage the next generation of job-seekers via social media

Tom Chevalier

MAYNARD, Mass. –  Monster.com®, the worldwide leader in connecting people to job opportunities, this week held its first in a planned series of day-long summits to share best practices with employers and college recruiters on how to reach the next generation of job candidates through social media and networking platforms, such as Facebook.

The series kickoff event, “Educating and Engaging the Emerging Workforce,” took place in the Ken Olsen Auditorium at Monster’s headquarters in Maynard, MA. The event connected companies with the educational community to discuss and share the opportunities and challenges of recruiting through social media. College career counselors, recruiters and Monster job experts participated in panel discussions to help demystify the way Millennials interact online with employers, brands and each other. Panels covered topics such as “Engaging Talent Communities of Generation Next,” “Transforming Social Media Training to Real Work Outcomes” and “Creating and Engaging Emerging Talent Through Social Content and Conversation.”