IT-Freiberufler

Studie: Big Data treibt Nachfrage nach IT-Freelancern – EU-DSGVO erleichtert Projekte

Dr. Axel Pols
  • Vier von zehn Großunternehmen rechnen mit steigender Nachfrage nach IT-Freelancern für Big-Data-Projekte
  • Mehrheit geht von positiven Impulsen der EU-DSGVO für Big Data aus
  • Freiberufler leisten ein Viertel des Arbeitsvolumens in IT-Projekten 

Big Data ist in Zeiten des digitalen Wandels ein absolutes Trendthema und steigert den Bedarf an IT-Freelancern. Damit rechnen vier von zehn deutschen Großunternehmen (37 Prozent), mehr als die Hälfte (56 Prozent) geht zumindest von einer konstanten Entwicklung aus. Je größer das Unternehmen, desto wichtiger sind auch freiberufliche Big-Data-Experten: Von den Unternehmen mit mindestens 2.000 Mitarbeitern erwarten sogar 45 Prozent eine steigende Nachfrage.

Großteil der Freelancer nutzt WhatsApp & Co. bereits geschäftlich

Stefan Symanek, GULP
Stefan Symanek, GULP

GULP Umfrage zur Nutzung von Instant Messengern


Privat gehört die Nutzung von Instant Messengern längst zum Alltag. Aber sind diese auch schon im Projektgeschäft angekommen? Teils teils, ergibt eine Umfrage von GULP, einem führenden Personaldienstleister in den Bereichen IT, Engineering und Finance. Während ein Großteil der Befragten in der geschäftlichen Kommunikation durchaus Messenger-Dienste wie WhatsApp, Facebook Messenger, Skype etc. nutzt, werden die Tools bei der Projektanbahnung nur unter bestimmten Voraussetzungen eingesetzt.

IT-Freelancer: Frauen verdienen häufig weniger

  • Dr. Axel Pols
    Dr. Axel Pols

    Jedes zweite Unternehmen bezahlt weibliche Freelancer schlechter

  • Als Hauptgründe werden nachgiebige Verhandlungen und geringere Honorarforderungen genannt
  • In acht von zehn Firmen spielen IT-Freiberufler aktuell eine große Rolle

Jedes zweite größere Unternehmen in Deutschland (50 Prozent) gibt an, dass weibliche IT-Freelancer einen niedrigeren Stundensatz erhalten als ihre männlichen Kollegen. Dabei sagen 38 Prozent, Männer würden „etwas mehr“ erhalten, in 12 Prozent der Unternehmen ist es „deutlich mehr“. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von Unternehmen ab 500 Mitarbeitern von Bitkom Research im Auftrag der Etengo (Deutschland) AG. Als Gründe für diese Unterschiede bei der Bezahlung externer IT-Experten geben die Unternehmen an, dass Frauen in Verhandlungen über die Stundensätze eher nachgeben als Männer (37 Prozent) oder von vornherein weniger fordern (33 Prozent).

Die große GULP Freelancer Studie – Machen auch Sie mit!

Die große GULP Freelancer Studie. Wichtige Informationen von Freiberufler für Freiberufler.

Es ist wieder soweit. Wir starten unsere vierte große GULP Umfrage zum Thema Stundensätze, Projektbedingungen, Leistungsanforderungen und Einstellungen. Tragen auch Sie mit Ihrem Input dazu bei, ein umfassendes und realistisches Bild zur Situation der Freelancer zu geben.

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Die große GULP-Umfrage liefert Transparenz im IT-Freelancer-Markt

 

Seit nun vier Jahren führt GULP eine der größten und wichtigsten Umfragen zu IT- und Engineering-Freiberuflern durch. Die große GULP Umfrage beschäftigt sich alljährlich mit der Welt selbstständiger und hochqualifizierter Wissensarbeiter. Stundensätze, Projektbedingungen, Leistungsanforderungen und Einstellungen werden unter die Lupe genommen und für Interessierte informativ aufbereitet.

Fachkräfteknappheit im Betrieb: Der Mittelstand setzt auf IT-Freiberufler

Stefan Symanek, GULP
Stefan Symanek, GULP

Um die IT-Personallücken zu schließen, holen sich 67 Prozent der mittelständischen Unternehmen externe und freie IT-Experten zu Hilfe. Dies ergab eine Studie des Marktanalysten techconsult in Auftrag von GULP Information Services, Projektportal und Personalagentur für IT- und Engineering Spezialisten. Erste Anlaufstelle für die Auftraggeber ist das eigene Netzwerk und Empfehlungen bekannter Geschäftspartner und Kollegen. Ist das Netzwerk ausgeschöpft, bieten Freelancer-Datenbanken eine gute Alternative.

IT-/Engineering-Freiberufler: Dreiviertel der Projekte kommen über Agenturen zustande

Anteil der Direktbeauftragungen schwankt je nach Branche

Stefan Symanek, GULP
Stefan Symanek, GULP

München/Zürich, Oktober 2012. Für Unternehmen gibt es zwei klassische Wege, um IT-/Engineering-Freiberufler als Externe ins Boot zu holen: Entweder beauftragen sie die Selbstständigen direkt oder sie nutzen die Dienste einer Agentur, die für sie die Projektvermittlung und weitere Services übernimmt. Der Anteil der Direktbeauftragungen externer Experten liegt bei IT-/Engineering-Projekten im Schnitt bei 25,3 Prozent. Agenturen sind folglich bei einem Dreiviertel der Einsätze von IT-/Engineering-Spezialisten zwischengeschaltet. Je nach Branche variiert das Verhältnis stark. Dass Freiberufler ohne Agentur zwangsläufig immer höhere Stundensätze realisieren können, stimmt nicht – auch das ist von Branche zu Branche unterschiedlich.

Allzeithoch: IT-/Engineering-Freiberufler fordern so hohe Stundensätze wie nie

GULP Stundensatz-Auswertung August 2012

Stefan Symanek, GULP
Stefan Symanek, GULP

München/Zürich, September 2012. Im Schnitt 74 Euro pro Stunde: So hohe Honorare wie derzeit haben IT-/Engineering-Freiberufler noch nie gefordert – zumindest nicht seit Start der GULP Stundensatz-Auswertung im August 1998. Und nicht nur die Forderung ist hoch, sondern auch mit der Chance, die Forderung erfüllt zu bekommen, sieht es gut aus. GULP, Projektbörse und Personalagentur für IT und Engineering, wertet halbjährlich die Stundensatzforderungen aus, die die in den GULP Kandidatenpool eingetragenen IT-/Engineering-Freiberufler in ihrem Skill-Profil angeben. Der GULP Kandidatenpool umfasst mehr als 80.000 Profile von IT-Experten – davon 11.500 mit Schwerpunkt Engineering – und deckt damit über 90 Prozent des freien Marktes in Deutschland ab (Berechnung basierend auf Mikrozensus 2010, Stat. Bundesamt, Wiesbaden).

Studie über die führenden IT-Staffing-Anbieter: GULP wächst erneut überdurchschnittlich

Lünendonk analysiert den Markt für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung freiberuflicher IT-Experten in Deutschland

Michael Moser, GULP

München/Zürich, Juli 2012. GULP ist nicht nur der zweitgrößte IT-Staffing-Anbieter in Deutschland, sondern wuchs im Jahr 2011 erneut stärker als alle zehn Keyplayer im Markt im Schnitt zulegten. Alle Top-10-Anbieterunternehmen in Deutschland konnten ihren Inlandsumsatz 2011 um durchschnittlich 29,1 Prozent steigern. Um 32,2 Prozent und damit überdurchschnittlich stark wuchs dabei der Umsatz der Personalagentur und Projektbörse GULP. Das sind Ergebnisse der „Lünendonk-Marktsegmentstudie 2011: Der Markt für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung freiberuflicher IT-Experten in Deutschland“.

IT-/Engineering-Freiberufler: Mehr Probleme mit Projektverträgen?

Auswertung von GULP: Etwa ein Siebtel der Verträge kommt nicht zustande

Stefan Symanek, GULP
Stefan Symanek, GULP

München. Die große Mehrheit der Projektverträge kommt problemlos zustande – dennoch gibt es beim Abschluss von Verträgen zwischen IT-/Engineering-Freiberuflern und Projektanbietern wieder mehr Diskussionsstoff. Im Jahr 2008 haben 67,5 Prozent der IT-/Engineering-Freiberufler bei ihrer Bewertung in der GULP Weißen Liste angegeben, dass sie den Vertrag, der ihnen vom Projektanbieter vorgelegt wurde, ohne Änderung unterschrieben haben. 2011 waren es nur noch 60,8 Prozent. Etwa ein Siebtel der Verträge wurde 2011 von den Selbstständigen abgelehnt und kam gar nicht zustande. Das besagt eine Auswertung von GULP, Personalagentur und Projektbörse für IT und Engineering.

Freiberufler: Work-Life-Balance steht 2012 an erster Stelle

Online-Umfrage der Personalagentur GULP unter Freiberuflern in IT und Engineering

München, April 2012. Nein, nicht Geld steht ganz oben auf der beruflichen Agenda der IT-/Engineering-Freiberufler. Weiterbildung auch nicht. Ausland? Fehlanzeige. Die Mehrheit will sich um das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit kümmern. 42 Prozent der 214 Teilnehmer an einer Online-Umfrage haben eine ausgeglichenere Work-Life-Balance zum beruflichen Ziel Nummer eins erkoren.