Lebenslauf

Wie sieht in Zukunft die Jobsuche aus?

Innerhalb der vergangenen Jahre konnten Unternehmer wie auch Privatpersonen hinsichtlich der Art der Jobsuche einen großen Wandel verzeichnen. Während potenzielle Arbeitnehmer noch vor wenigen Jahren den Fokus auf gedruckte Zeitungen und Flyer legten, begeben sich Bewerber heutzutage fast ausschließlich im Internet auf die Suche nach einem neuen Arbeitgeber. Allein diese Entwicklung zeigt, dass sich die Art des genutzten Mediums in einer Veränderung befindet.

Zusätzlich dazu gibt es jedoch auch Neuerungen im Bereich der Art der Bewerbung zu verzeichnen. Unternehmen müssen sich hier auf völlig neue Trends einstellen. Wer sich als Arbeitnehmer für eine Stelle interessiert, sollte die neuesten Entwicklungen im Bereich der Bewerbung kennen. Nur so lässt sich gleich von Anfang an punkten. Hier gibt es die Antworten dazu, worauf es in der nahen Zukunft wirklich ankommt.

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Raus aus dem Bewerbungsmodus – starre Auswahlverfahren umgehen

Von Achim Krämer, Jobcoach und Inhaber von Jobcollege KompetenzPartner

Bewerben ist immer eine Form von Ausnahmezustand und spätestens nach der dritten oder vierten Absage verstehen die meisten Bewerber die Welt nicht mehr.

„Ich passe doch zu 100% auf die Stellenanzeige“
„Der Job ist wie für mich gemacht“
„Meine Qualifikationen und Kompetenzen sind doch nachweislich vorhanden“


……

Nachdem sich die ersten Standardabsagen, mit den wohl bekannten Floskeln, im Posteingang befinden, können rasch falsche Wahrnehmungen entstehen:

Lehrstelle gesucht? Wie sich Schüler von Ausbildungsbetrieben finden lassen können

Active Sourcing im Azubi-Recruiting

Die Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz und der sich daran anschließende Bewerbungsprozess kann mühsam sein und lange dauern. Doch es gibt Tipps und Tricks, wie ausbildungsinteressierte Schülerinnen und Schüler den Spieß umdrehen und sich von Ausbildungsbetrieben finden lassen können. Ein Überblick über drei häufig genutzte Suchkanäle von Personalern.

 

Wer weiß, wie Personaler suchen, kann sich finden lassen. Für Schülerinnen und Schüler ist dies eine interessante Alternative zum Schreiben von Bewerbungen (Bild: Jeremy McKnight, Unsplash)

Ist im Internet, in Zeitschriften oder der Tageszeitung endlich eine spannende Stellenanzeige für einen Ausbildungsplatz gefunden, heißt es für die Jugendlichen meist Anschreiben formulieren, Lebenslauf schreiben oder zumindest anpassen, Anlagen auswählen, vielleicht noch ein Deckblatt gestalten. Und dann abwarten und hoffen: Zunächst auf eine Eingangsbestätigung des Ausbildungsbetriebes, dann auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch und/oder Einstellungstest. Alles in allem ein langwieriger Prozess.

Talent Management: „Der Mensch muss wieder in den Fokus rücken“

Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten passendes Personal zu finden. Der Grund dafür liegt auch an den HR-Abteilungen selbst, die selten einen Blick auf den Menschen hinter dem Lebenslauf setzen. Der Recruiting-Experte Henrik Zaborowski spricht sich für ein zeitgemäßes Recruiting aus, dass die Talente von Mitarbeitern besser nutzt. Am 8. November ist er als Speaker auf der TALENT THINKING zu Gast.

Henrik Zaborowski

Was hat sich mit der Digitalisierung der Arbeits- und Lebenswelt in den vergangenen Jahren in den Personalabteilungen deutscher Unternehmen geändert? 

Neue Fernsehwerbespots: Upload Your Resumee on Indeed

Marktschreier oder subtile Botschafter

Die Sehnsucht nach einem neuen, besseren Job steht im Mittelpunkt der neuen TV-Spots, die von Indeed.com im US-Fernsehen an den Start gehen. Die darin erzählten Stories zielen alle auf eine Aktion ab: „Upload your Resumee on Indeed“.

Wie Joel Cheesman, ein Online-Recruiting-Experte in seinem Beitrag bei ERE berichtet, zielt die Fernsehkampagne darauf ab, Indeed nicht nur als eine Jobsuchmaschine, sondern als eine Karriere-Plattform zu positionieren.

Erfolgsfaktor Graphdatenbank: Smartes Recruiting setzt auf vernetzte Daten

Autor: Dirk Möller, Area Director of Sales CEMEA, Neo4j

Es kommt nicht darauf an, was man weiß, sondern wen man kennt. Für das Recruiting ist das jedoch nur die halbe Wahrheit: Für Personalverantwortliche und Headhunter ist es extrem wertvoll, nicht nur geeignete Kandidaten ausfindig zu machen, sondern auch das berufliche Netzwerk um sie herum einzusehen. Xing und LinkedIn haben sich auf diese Weise bei der Suche nach dem idealen Kandidaten längst zu zentralen Plattformen entwickelt. Die Technologie hinter den sozialen Netzwerken: Graphdatenbanken.

Anschauliche Darstellung von Berichtstrukturen eines Unternehmens (Quelle: Neo4j)

5 Dinge, die Sie bei der Smartphone-Bewerbung beachten sollten

Online-Bewerbung: Jederzeit von Überall

Für Jobsuchende ist es heute selbstverständlich, sich per Handy über offene Stellen zu informieren. Einer StepStone-Studie zufolge gehen zwei von drei Fachkräften in Deutschland regelmäßig mit dem Smartphone auf Jobsuche. Immer mehr Fachkräfte bewerben sich auch auf diesem Wege: So ist allein die Zahl der mobilen Bewerbungen, die über StepStone verschickt wurden, in den letzten drei Monaten um rund 25 Prozent gestiegen. Die Online-Jobplattform verrät, wie die mobile Nutzung die Bewerbung verändern wird und was Sie bei der Smartphone-Bewerbung beachten sollten.

Erstens: Der Lebenslauf wird noch wichtiger werden 

Der Lebenslauf wird im mobilen Bewerbungsprozess mehr denn je zum Herzstück der Bewerbung. Er ist die Entscheidungsgrundlage für Personaler.  …

Lebenslauf kostet Mitarbeiter

Martin Becker, CEO viasto
Martin Becker

Bewerber-Studie von viasto zeigt: Kandidaten bezweifeln, dass ihre entscheidenden Stärken im klassischen Bewerbungsprozess zum Tragen kommen

Zahlreiche Arbeitgeber in Deutschland verpassen geeignete Talente auf dem Arbeitsmarkt, weil die klassische Bewerbungspraxis sie nicht identifiziert. Davon ist ein Großteil der Bewerber überzeugt. Besonders massiv in der Kritik steht dabei der klassische Lebenslauf. Das ergab die aktuelle Bewerber-Studie „Hidden Talents“, für die Deutschlands führender Video-Recruiting Anbieter viasto gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen respondi 845 Menschen befragte, die in den letzten zwölf Monaten einen Bewerbungsprozess durchlaufen haben. Fast zwei Drittel der befragten Job-Anwärter (62%) glauben, dass mindestens eine ihrer letzten Bewerbungen daran scheiterte, dass ihr Lebenslauf ihre eigentlich vorhandene Eignung für einen Job nicht transportieren konnte. Und das hat negative Folgen für die Arbeitgeber.

Über die Hälfte der Jobsuchenden abgeschreckt vom Anschreiben

Umfrage unter Fachkräften mit Berufsausbildung zeigt: Unternehmen brauchen bewerberfreundlichere Recruiting-Prozesse

Die klassische Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugniskopien wird im Zeitalter der Digitalisierung zum Auslaufmodell. Eine aktuelle Befragung von meinestadt.de zeigt, was Bewerber über das Anschreiben denken: Über die Hälfte der 1.034 befragten Fachkräfte mit Berufsausbildung empfindet das Anschreiben als eine große Hürde. Insbesondere Unternehmen, die um besonders gefragte Fachkräfte werben, sollten solche Hürden senken, um mehr relevante Bewerbungen zu erhalten.

Internet Gigant Facebook rüstet auf im Recruiting-Wettbewerb 

Brian Blum

Nun ist der Lebenslauf an der Reihe. Die von vielen Bewerbern eigentlich ungeliebter Pflichtaufgabe der Erstellung eines Lebenslaufs steht nun auch beim Internet-Giganten Facebook auf der Prioritätenliste. Brian Blum, Autor bei Facebook-Watch der AIM-Gruppe, beschreibt in seinem Artikel worum es Facebook eigentlich geht. Zunächst einmal kopiert übernimmt Facebook die Idee eines LinkedIn-Feature  zur Erstellung eines Lebenslaufs. Dieser kann dann von Facebook-Mitgliedern als Teil ihrer Jobsuche genutzt werden.