Lebenslauf

Talent Management: „Der Mensch muss wieder in den Fokus rücken“

Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten passendes Personal zu finden. Der Grund dafür liegt auch an den HR-Abteilungen selbst, die selten einen Blick auf den Menschen hinter dem Lebenslauf setzen. Der Recruiting-Experte Henrik Zaborowski spricht sich für ein zeitgemäßes Recruiting aus, dass die Talente von Mitarbeitern besser nutzt. Am 8. November ist er als Speaker auf der TALENT THINKING zu Gast.

Henrik Zaborowski

Was hat sich mit der Digitalisierung der Arbeits- und Lebenswelt in den vergangenen Jahren in den Personalabteilungen deutscher Unternehmen geändert? 

Neue Fernsehwerbespots: Upload Your Resumee on Indeed

Marktschreier oder subtile Botschafter

Die Sehnsucht nach einem neuen, besseren Job steht im Mittelpunkt der neuen TV-Spots, die von Indeed.com im US-Fernsehen an den Start gehen. Die darin erzählten Stories zielen alle auf eine Aktion ab: „Upload your Resumee on Indeed“.

Wie Joel Cheesman, ein Online-Recruiting-Experte in seinem Beitrag bei ERE berichtet, zielt die Fernsehkampagne darauf ab, Indeed nicht nur als eine Jobsuchmaschine, sondern als eine Karriere-Plattform zu positionieren.

Erfolgsfaktor Graphdatenbank: Smartes Recruiting setzt auf vernetzte Daten

Autor: Dirk Möller, Area Director of Sales CEMEA, Neo4j

Es kommt nicht darauf an, was man weiß, sondern wen man kennt. Für das Recruiting ist das jedoch nur die halbe Wahrheit: Für Personalverantwortliche und Headhunter ist es extrem wertvoll, nicht nur geeignete Kandidaten ausfindig zu machen, sondern auch das berufliche Netzwerk um sie herum einzusehen. Xing und LinkedIn haben sich auf diese Weise bei der Suche nach dem idealen Kandidaten längst zu zentralen Plattformen entwickelt. Die Technologie hinter den sozialen Netzwerken: Graphdatenbanken.

Anschauliche Darstellung von Berichtstrukturen eines Unternehmens (Quelle: Neo4j)

5 Dinge, die Sie bei der Smartphone-Bewerbung beachten sollten

Online-Bewerbung: Jederzeit von Überall

Für Jobsuchende ist es heute selbstverständlich, sich per Handy über offene Stellen zu informieren. Einer StepStone-Studie zufolge gehen zwei von drei Fachkräften in Deutschland regelmäßig mit dem Smartphone auf Jobsuche. Immer mehr Fachkräfte bewerben sich auch auf diesem Wege: So ist allein die Zahl der mobilen Bewerbungen, die über StepStone verschickt wurden, in den letzten drei Monaten um rund 25 Prozent gestiegen. Die Online-Jobplattform verrät, wie die mobile Nutzung die Bewerbung verändern wird und was Sie bei der Smartphone-Bewerbung beachten sollten.

Erstens: Der Lebenslauf wird noch wichtiger werden 

Der Lebenslauf wird im mobilen Bewerbungsprozess mehr denn je zum Herzstück der Bewerbung. Er ist die Entscheidungsgrundlage für Personaler.  …

Lebenslauf kostet Mitarbeiter

Martin Becker, CEO viasto
Martin Becker

Bewerber-Studie von viasto zeigt: Kandidaten bezweifeln, dass ihre entscheidenden Stärken im klassischen Bewerbungsprozess zum Tragen kommen

Zahlreiche Arbeitgeber in Deutschland verpassen geeignete Talente auf dem Arbeitsmarkt, weil die klassische Bewerbungspraxis sie nicht identifiziert. Davon ist ein Großteil der Bewerber überzeugt. Besonders massiv in der Kritik steht dabei der klassische Lebenslauf. Das ergab die aktuelle Bewerber-Studie „Hidden Talents“, für die Deutschlands führender Video-Recruiting Anbieter viasto gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen respondi 845 Menschen befragte, die in den letzten zwölf Monaten einen Bewerbungsprozess durchlaufen haben. Fast zwei Drittel der befragten Job-Anwärter (62%) glauben, dass mindestens eine ihrer letzten Bewerbungen daran scheiterte, dass ihr Lebenslauf ihre eigentlich vorhandene Eignung für einen Job nicht transportieren konnte. Und das hat negative Folgen für die Arbeitgeber.

Über die Hälfte der Jobsuchenden abgeschreckt vom Anschreiben

Umfrage unter Fachkräften mit Berufsausbildung zeigt: Unternehmen brauchen bewerberfreundlichere Recruiting-Prozesse

Die klassische Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugniskopien wird im Zeitalter der Digitalisierung zum Auslaufmodell. Eine aktuelle Befragung von meinestadt.de zeigt, was Bewerber über das Anschreiben denken: Über die Hälfte der 1.034 befragten Fachkräfte mit Berufsausbildung empfindet das Anschreiben als eine große Hürde. Insbesondere Unternehmen, die um besonders gefragte Fachkräfte werben, sollten solche Hürden senken, um mehr relevante Bewerbungen zu erhalten.

Internet Gigant Facebook rüstet auf im Recruiting-Wettbewerb 

Brian Blum

Nun ist der Lebenslauf an der Reihe. Die von vielen Bewerbern eigentlich ungeliebter Pflichtaufgabe der Erstellung eines Lebenslaufs steht nun auch beim Internet-Giganten Facebook auf der Prioritätenliste. Brian Blum, Autor bei Facebook-Watch der AIM-Gruppe, beschreibt in seinem Artikel worum es Facebook eigentlich geht. Zunächst einmal kopiert übernimmt Facebook die Idee eines LinkedIn-Feature  zur Erstellung eines Lebenslaufs. Dieser kann dann von Facebook-Mitgliedern als Teil ihrer Jobsuche genutzt werden.

Die wichtigste Investition im Job – das Lebenslaufdokument

Wer bei der Jobsuche erfolgreich sein will, investiert in den Lebenslauf. Dieses Dokument ist die Basis jeder Bewerbung.

Aber was macht den perfekten Lebenslauf aus? Ganz klar, er sollte übersichtlich und informativ sein – und selbstverständlich ehrlich. Alles richtig. Wirklich „perfekt“ ist er aber erst, wenn er überzeugt und einfach das Quäntchen besser ist, als die Lebensläufe der anderen Bewerber. Da heißt es, gewusst wie, und das ist gerade beim Start ins Berufsleben nicht so einfach.

 

Forsa: 62 Prozent der qualifizierten Angestellten sind genervt von fehlendem Feedback bei Bewerbungen

Keine oder späte Antwort auf Bewerbungseingänge

Fehlende oder späte Antworten auf Bewerbungen sind der nervigste Aspekt im Bewerbungsprozess. Dies bestätigen 62 Prozent der Teilnehmer einer Forsa-Befragung im Auftrag der Jobbörse Jobware. Ausbleibende Rückmeldungen nach Vorstellungsgesprächen kritisieren 58 Prozent der Befragten, während 52 Prozent genervt sind von fehlenden Begründungen für eine Absage.

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Erster Eindruck unter Zeitdruck: Personaler checken Bewerbungen oft in fünf Minuten

  • Julia Troesser
    Julia Troesser

    Mehr Geld: Berufseinsteiger können fünf bis zehn Prozent mehr Gehalt heraushandeln

  • Wie Absolventen punkten: Praxiserfahrung schlägt guten Studienabschluss
  • Seltener Check: Nur sechs Prozent googeln den Namen der Bewerber in jedem Fall

Für den ersten Bewerbungscheck bleibt in den Personalabteilungen wenig Zeit: 40 Prozent der Personaler investieren fünf Minuten oder weniger. Dabei wandert der Blick zuerst auf den Lebenslauf und dann erst auf das Anschreiben. Generell gilt bei der Bewerbung: Übersichtlichkeit und Struktur sind 87 Prozent der Personaler wichtig oder sehr wichtig und lassen ein kreatives Design (16 Prozent) weit hinter sich. 82 Prozent sind der Meinung, das Foto mache die Bewerbung komplett und für neun Prozent kann das Bild sogar ausschlaggebend für die Entscheidung sein.