MINT

Frauen melden nur 4,4 Prozent aller Patente an

Seit 2001 soll der Girls‘ Day Mädchen für technisch-naturwissenschaftliche Fächer begeistern. Die Erfolge sind allerdings überschaubar, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW): Immer noch entscheiden sich wenige Frauen für Studienfächer und Berufe, aus denen klassischerweise Erfindungen und Patente hervorgehen. Entsprechend wenige Patente werden von Frauen angemeldet. Im Jahr 2016 haben Frauen gerade einmal 4,4 Prozent der Patente in Deutschland angemeldet, das entspricht rund 4.700 Anmeldungen. Die höchsten Frauenanteile verzeichnen Hamburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, die wenigsten Baden-Württemberg, das Saarland und Brandenburg.

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Spezialjobbörse für die MINT-Eliten: jobvector unter der Lupe

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

MINT-Recruiting, also die Personalbeschaffung von Experten in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik dürfte ohne Frage der Suche nach dem heiligen Gral entsprechen. Arbeitgeber suchen händeringend diese Experten, denn die branchenübergreifende Wertschöpfung wird auf 250 Milliarden Euro geschätzt. Jobvector ist eine Spezialjobbörse, die sich ganz auf das Recruiting dieses Arbeitsmarktsegments fokussiert hat. Neben dem Betrieb der Jobbörse sind Job- und Karrieremessen (jobvector career days) ein weiteres wichtiges Standbein der Recruiting-Strategie.

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Azubis in MINT-Berufen pendeln besonders häufig

Die Pendlermobilität von Auszubildenden fällt nicht nur zwischen den Regionen unterschiedlich aus – sie wird auch von Schulabschluss und Ausbildungsberuf beeinflusst. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Vor allem in Berufen, die einen höheren Schulabschluss voraussetzen, finden sich hohe Pendlerquoten der Auszubildenden. Dabei sind Auszubildende in MINT-Berufen – also in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – überdurchschnittlich häufig mobil.

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Uni- oder FH-Absolventen – Wer hat die besseren Noten?

Philipp K. Seegers

Ein Gastbeitrag von Dr. Philipp K. Seegers

Lange Zeit galt die Fachhochschule als Ausbildungsstätte zweiter Klasse im Vergleich zu ihrer forschungsorientierten großen Schwester, der Universität. Die einst klaren Grenzen zwischen beiden Studienformen verwischen heute, denn inzwischen gibt es auch an Universitäten Studienprogramme, in denen großer Wert auf praktische Erfahrungen und Kooperationen mit der Wirtschaft gelegt wird. Außerdem ist das Abitur nicht mehr die einzige Zugangsmöglichkeit. In weiterbildenden Masterstudiengängen können auch andere Schulabschlüsse in Kombination mit Berufserfahrung ausreichend sein. Einige Fachhochschulen genießen auf der anderen Seite mittlerweile einen ausgezeichneten Ruf, z.B. aufgrund ihrer kleinen Studiengruppen und engen Betreuung durch Lehrende.

Gestaltungswillen, Sinn, Demut und Selbstreflexion: Aktuelle Korn-Ferry- und Rockefeller-Studie benennt die Erfolgsfaktoren von 57 weiblichen amerikanischen Top-CEOs

Christiane Sauer

Karriere als Begleiterscheinung auf der Suche nach Herausforderungen: Nur sieben von 57 amerikanischen weiblichen CEOs wussten schon sehr früh, dass sie einmal an der Spitze eines Unternehmens stehen wollen. Ihre wichtigsten Motivationsfaktoren sind die Lösung von Problemen und Unabhängigkeit. Bei gerade einmal 94 weiblichen CEOs, die es bisher in den Fortune 500 gab, es ist der Personal- und Organisationsberatung Korn Ferry mit Unterstützung der Rockefeller Foundation gelungen, maßgebliche Attribute und Erfolgsfaktoren 57 amerikanischer Frauen in Spitzenpositionen zu erheben. Unterstützt haben die Untersuchung unter anderem die CEOs von General Motors, Hewlett Packard und der amerikanischen Technologie-Börse Nasdaq. 

  • Die Lösung von Problemen und Gestaltungsmöglichkeiten sind wichtigste Motivationsfaktoren für weibliche CEOs
  • Frauen werden durchschnittlich vier Jahre später CEO als Männer
  • Positiver Nutzen für die Gemeinschaft ist 68 Prozent der Teilnehmerinnen großes Anliegen

 

Gleichstellung von Mann und Frau kommt in OECD-Ländern nur langsam voran

Gabriela Ramos

„The Pursuit of Gender Equality – An Uphill Battle“

Auf dem Weg zur Gleichstellung der Geschlechter haben die OECD-Länder seit 2012 nur geringe Fortschritte erzielt. Regierungen sollten daher ihre Anstrengungen verstärken, um die Gleichstellung von Mann und Frau in Bereichen wie Bildung, Erwerbstätigkeit und Unternehmertum voranzutreiben. Zu diesem Schluss kommt die OECD-Studie „The Pursuit of Gender Equality – An Uphill Battle“, die heute in Paris veröffentlicht wurde.

HR-Dienstleister im Profil: Personalvermittlung MINT-solutions

Christian Düngfelder, Geschäftsführer MINT-Solutions
Christian Düngfelder, Geschäftsführer MINT-Solutions

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Im Dienstleistungssektor der HR-Branche bieten die vielfältigsten Unternehmen ihre Unterstützung an. Große Personalberatungsgesellschaften wie Kienbaum oder Personalvermittler wie Randstad sind mittlerweile zu festen Begriffen geworden, was den Bekanntheitsgrad und das Renommé betrifft. Doch hinter den Großen des Dienstleistungsgeschäfts kämpfen die Unternehmen um Kunden, Aufträge und Bekanntheitsgrad. Und das nicht immer mit klaren Ergebnissen.

job and career bietet das Rund-um-Paket: Arbeitgeber, Bewerberservice, Fachvorträge & Co

Isabel Garcíà
Isabel Garcíà

Mit digitalen Trends wie künstlicher Intelligenz, Virtual Reality live sowie Drohnen & Co öffnet die CeBIT 2017 ihre Pforten – mit dabei auch job and career, der Recruiting- & Karriere-Bereich der IT-Leitmesse. Digitale Fachthemen brauchen digitale Fachexperten. Daher stellen sich viele namenhafte Arbeitgeber auf der job and career at CeBIT 2017 vor und suchen neue IT-Experten.

MINT-Fachkräftemangel im magischen Dreieck: Digitale Revolution, Demographie, Migration

Thomas Sattelberger
Thomas Sattelberger

Mit der zunehmenden Digitalisierung unseres Alltags, aber vor allem unserer Arbeitswelt, stehen wir vor großen Herausforderungen: Wie decken wir den wachsenden Bedarf an digitaler Bildung? Sind die Inhalte unserer Bildungs-, Ausbildungs- und Weiterbildungssysteme hierfür noch zeitgemäß? Neben dem drohenden Mangel an Fachkräften, nicht nur im akademischen Bereich, sondern vor allem im Bereich der MINT-Fachkräfte mit beruflicher Ausbildung und im Handwerk, steht der disruptive Wandel durch Digitalisierung und Industrie 4.0 an.

European MINT Convention 16.-17. September 2016 in der Messe Stuttgart

Thomas Sattelberger
Thomas Sattelberger

Der jährliche Treffpunkt für nationale und vor allem internationale Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, die neue HR-Trends entdecken und Lösungen im Bereich der MINT-Fachkräftegewinnung und -sicherung finden wollen.