Mobile Recruiting

Mobile Recruiting: Bringen Smartphone-Innovationen die nächste Revolution?

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Bequemlichkeit und Technologie-Innovationen sind die treibenden Kräfte der Smartphone-Nutzung – und dies zeigt sich auch in der steigenden Popularität im Mobile Recruiting. Mobile Jobsuche ist dabei eher wie ein Kindergeburtstag, die wirkliche Königsdisziplin ist die Integration aller mobilen Recruiting-Prozessketten von der responsive gestalteten Stellenanzeige, der mobil optimierten Arbeitgeberkarriereseite bis hin zur mobilen Bewerbung ohne Medienbrüche. An diesen Herausforderungen arbeitet die Recruiting-Branche, mit teilweise überschaubarem Erfolg.

Stellenmarkt von meinestadt.de mit Innovationspreis ausgezeichnet

Wolfgang Weber

Größte Nutzerzufriedenheit für meinestadt.de im Jobbörsen-Kompass 2018

Über 1.500 Stellenbörsen und Karriereportale stehen Jobsuchenden in Deutschland zur Verfügung. Der Jobbörsen-Kompass von Crosswater Job Guide lässt die Nutzer abstimmen und zeichnet auf der Basis jährlich die besten Jobbörsen aus. meinestadt.de erhält den Innovationspreis für die konsequente Ausrichtung auf Mobile Recruiting.

Tempo im Recruiting: softgarden App jetzt auch für Android

Seit 2017 verkürzen Arbeitgeber mit der softgarden App ihre Bearbeitungszeiten im Recruiting. Jetzt steht die App auch für Android-Geräte zur Verfügung. Führungskräfte werden damit besser in den Recruitingprozess eingebunden – auf den beiden gängigen Betriebssystemen für Smartphones oder Tablets (iOS und Android). Die App ist in beiden Versionen schon bei verschiedenen Kunden von softgarden im Einsatz. Mit ihrer Hilfe erzielen sie einen deutlich schnelleren Bewerbungsprozess und verkürzen ihn um mehrere Tage – das ist ein echter Wettbewerbsvorteil.

Digitales Recruiting zwischen Alltag und Hype

Wolfgang Brickwedde ist Director des Instituts for Competitive Recruiting in Heidelberg
Wolfgang Brickwedde

Von Wolfgang Brickwedde, Institut for Competitive Recruiting

Für die „ICR Recruiting Trends“ werden jedes Jahr mehr als 10 000 Unternehmen aller Größenklassen und Branchen im DACH-Raum gefragt, wohin die Reise im Recruiting geht. 95 Prozent der Arbeitgeber gaben 2017 in den ICR Erhebungen an, Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen mit geeigneten Bewerbern zu haben. Bei einigen bedroht der Fachkräftemangel bereits das Geschäft. Die Digitalisierung soll dem Recruiting jetzt neues Leben einhauchen. Das ist einer der „Emerging  Recruiting Trends“ für 2018. Doch das Thema Digitales Recruiting befindet sich in einem Spagat zwischen alltäglicher Nutzung und gehypten „Robot Recruiting“.

Studie BEST RECRUITERS Deutschland 2017/18: Soziale Netzwerke im Recruiting nicht mehr wegzudenken

  • Agnes Koller, BEST RECRUITER

    OTTO an der Spitze der deutschen Recruiter

  • Social Media: flächendeckend im Einsatz, aber mit viel verschenktem Potenzial
  • Mobile Bewerbung: bei jedem zweiten Arbeitgeber möglich

423 getestete Unternehmen, 136 wissenschaftliche Kriterien – zum sechsten Mal in Folge stand die Recruiting-Qualität der größten Arbeitgeber Deutschlands auf dem Prüfstand. Gesamtsieger der Studie ist OTTO, gefolgt von Deloitte und ALTANA. Die Branche der Unternehmensberater beherrscht ihr Handwerk besonders gut und hat sich den Spitzenplatz im Branchen-Ranking zurückerobert. Die Analyse zeigt außerdem: Arbeitgeber sind mittlerweile fast ausnahmslos in sozialen Netzwerken präsent, jedoch noch  nicht alle beherrschen deren Kommunikationsprinzipien.

Monster Recruiting Trends 2018: So gut sind deutsche Unternehmen

  • Die 16. „Recruiting Trends“ von Monster und CHRIS machen den Realitätscheck im Personalwesen deutscher Unternehmen
  • Die aktuelle Studie umfasst vier Themenspecials: Social Recruiting und Active Sourcing, Digitalisierung der Personalgewinnung, Employer Branding und Personalmarketing sowie Mobile Recruiting
  • Die Top-Performer machen es vor: So lassen sich Potentiale heben

Wo stehen die deutschen Unternehmen, wenn es um Active Sourcing, die Digitalisierung von Recruiting-Prozessen oder den Einsatz von ChatBots geht? Und was halten die Kandidaten davon? Die aktuelle Studienreihe1 „Recruiting Trends“ des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Erlangen-Nürnberg und des Karriereportals Monster gibt Antworten.

Prof. Dr. Tim Weitzel präsentiert die aktuellsten Ergebnisse der Recruiting Trends 2018 Studie

MMC Awards – Monster zeichnet Recruiting-Vorreiter aus

Mathias Haas

6. MMC Convention am 22.02.2018

Ein Tag der ganz im Zeichen der Zukunft stand: Wie sieht erfolgreiches Recruiting von Morgen aus? Von welchen technologischen Innovationen kann der HR-Bereich profitieren und wo muss man sich als HR-Experte neue Kenntnisse aneignen? Diese Fragen diskutierte Monster gemeinsam mit den Teilnehmern der sechsten MMC Convention in Frankfurt am Main.

Wird online Bewerben in Zukunft so einfach wie online Shoppen?

  • Aktuelle Studienergebnisse von Monster zum Thema Mobile Recruiting
  • Bedarf ist bei Unternehmen und Arbeitnehmern da – an der Umsetzung hakt es noch
  • Jobs einfach swipen, klicken und liken – schnelle Reaktionen bei Kandidaten bevorzugt
Mobile Jobsuche in allen Lebenslagen

Wir alle haben inzwischen neben dem realen ein virtuelles Leben, mit Zugang via Smartphone – always on und immer dabei. Wir sind es gewöhnt, jederzeit auf das Wissen der Welt, mobile Apps und Shoppingseiten zugreifen zu können – Entscheidungen dauern oft nicht länger als einen Klick. Warum sollte das bei der Bewerbung anders sein?

Monster stellt Premium Job Ad vor

  • Marc Irmisch-Petit
    Marc Irmisch-Petit

    Neues Produkt vereint Mobile und Social Recruiting, um aktive und passive Kandidaten zu erreichen

  • Automatische Aussteuerung erleichtert Personalverantwortlichen die Planung
  • Spezieller Report macht Aktivitäten rund um die Stellenanzeige messbar

„Eine Stellenanzeige, die sowohl auf dem Rechner, dem Mobiltelefon und in sozialen Netzwerken funktioniert …das haben sich unsere Kunden gewünscht“, sagt Marc Irmisch-Petit, VP General Manager beim Online-Karriereportal Monster anlässlich des Launches der neuen Premium Job Ad auf der Zukunft Personal 2017. Die Kandidaten:

  • sind mobil unterwegs (die Zahl der mobilen Jobsuchen wird Ende des Jahres die der regulären Jobsuchen übersteigen*),
  • nutzen insbesondere Social Media (30 Prozent der im Internet verbrachten Zeit findet in sozialen Netzwerken statt**),
  • lassen sich lieber von Unternehmen ansprechen, als selbst zu suchen (51,4 Prozent laut Recruiting Trends Studie 2017***)
  • und müssen daher über neue Wege auf interessante Karriereoptionen hingewiesen werden.

Der Weg zum Kandidaten ist mobil

Stefan Kraft
Stefan Kraft

Personalwerk verdeutlicht mit seiner neuesten Fachpublikation zum Thema „Mobile Recruiting“ die Dringlichkeit für konsequent auf mobile Endgeräte ausgerichtete Recruitingprozesse.

Die Personalwerk Holding GmbH veröffentlicht eine Fachpublikation zum Trendthema „Mobile Recruiting“. Daraus geht deutlich hervor: Mobile avanciert zu dem Kommunikationskanal für Personalmarketingaktivitäten. Die Mehrheit der Unternehmen möchte mit mobilen Lösungen eine schnelle und einfache Bewerbung ermöglichen (72 %), um den Kandidaten frühzeitig an das Unternehmen zu binden und die Reichweite zu erhöhen (66 %). Dennoch erschreckend: Obwohl die Wichtigkeit von Mobile Recruiting erkannt wird, sieht der Status quo anders aus. Bei über 50 Prozent der KMU ist es noch nicht möglich, auf ein konsequent durchgeführtes Bewerbungsverfahren zurückzugreifen. Das ergab eine eigenes für die Publikation durchgeführte Umfrage von Personalwerk, bei der kleine und mittelständische Unternehmen teilgenommen haben.

Bewerbungen: Back to Basics

Die Dauerbrenner der HR-Themen wie Employer Branding, Candidate Experience oder gar die agile digitale HR-Transformation haben für viel Gesprächsstoff gesorgt, aber wenig wirkliche Veränderungen der Basics der Bewerberprozesse bewirkt. Erreicht der Technologie-Fortschritt die Köpfe der Recruiter?

Frank Hensgens
Frank Hensgens

Crosswater Job Guide sprach mit Frank Hensgens, Indeed-Geschäftsführer für die DACH-Region, über den Handlungsbedarf bei den Basics. Zahlreiche Studien zum Thema Candidate Experience oder zuletzt auch die Indeed Bewerbungsstudie 2016 übermitteln eine klare Botschaft: Die Bewerbungsprozesse müssen dringend vereinfacht werden – ist dieser Fokus auf die Grundlagen überfällig? Wem nützen vereinfachte und verbesserte Bewerbungsprozesse?

Studie BEST RECRUITERS Deutschland 2016/17: Deloitte ist Deutschlands Top-Recruiter

Julia Hauska
Julia Hauska
  • Branchen: Personaldienstleister lösen Unternehmensberater an der Spitze ab
  • Recruiting-Qualität: Arbeitgeber legen weiter zu
  • Mobile Recruiting setzt sich durch

BEST RECRUITERS, die größte Recruiting-Studie im deutschsprachigen Raum, hat zum fünften Mal die Recruiting-Qualität deutscher Unternehmen und Institutionen erhoben. An der Spitze hat sich die Unternehmensberatung Deloitte unter den 507 getesteten Arbeitgebern durchgesetzt, gefolgt von IT-Dienstleister Bechtle und Personaldienstleister Hays. Die Studie zeigt auch: Alle Branchen haben sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Unter den Top 10 der Erhebung finden sich in diesem Jahr gleich drei Unternehmensberatungen: Neben Deloitte sind Kienbaum (Platz 6) und zeb (Platz 10) vertreten. Darüber hinaus haben es Infineon (Platz 4), Amadeus FiRe (Platz 5), Aldi Süd (Platz 7), Zalando (Platz 8) und Parfümerie Douglas (Platz 9) ins Spitzenfeld geschafft.

RIP Simply Hired: Auch im Silicon Valley herrscht Wettbewerb – mit Siegern und Verlierern

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Auch wenn das Silicon Valley als Hot-Spot der Internet-Startups und Zentrum der Web-Innovationen gilt, herrschen dort zumindest mittelfristig auch die Regeln des banalen, kapitalistischen Wettbewerbs. Quasi Competition 1.0. Diesen Regeln musste jetzt die Jobsuchmaschine Simply Hired Tribut zollen. Die Wettbewerbsfähigkeit, im Vergleich mit der reichweitenstarke Jobsite Indeed.com (aus Austin, Texas), nahm immer mehr ab, die Festplatten der Simply Hired Server drehten sich immer langsamer. Nun kommt der Stillstand. Das digitale Begräbnis, RIP.

Die Fata Morgana der mobilen Bewerbung

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Seit geraumer Zeit gelingt es der HR-Branche nicht, einen großen Bogen um das Hype-Thema der mobilen Bewerbung zu machen. Die Experten von Umfragen, Nutzeranalysen, Studien oder die Verfasser von Pressemeldungen bekommen feucht glänzende Augen, wenn es um dieses vermeintliche Lieblingsthema geht. Jede Jobbörse braucht eine passende App für die mobile Bewerbung, jede Unternehmenskarriereseite braucht eine Lösung, Bewerber ereilt vermeintlich der Schlag, wenn sie nicht mit einer „One-Click-Bewerbung“ die zukünftigen Arbeitgeber von ihren überragenden Qualifikationen überzeugen können. Personalabteilungen und Recruiter finden es un-cool, wenn sie noch Papierbewerbungen bearbeiten müssen und sich nicht als Techno-Geek um den Bewerbungseingang von SmartPhone-Freaks kümmern können. Die Hype-Beteiligten vergessen schlicht zwei zentrale Fragen zu stellen, die das US-Magazin „Datamation“ schon 1974 provokativ formulierte:

  • Machen wir die Dinge richtig?
  • Machen wir die richtigen Dinge?

Messe verzeichnet Besucherzuwachs und punktet mit Themenvielfalt

Ralf Hocke
Ralf Hocke

Nachbericht PERSONAL2016 Süd 

  • 4.813 Personalexperten besuchten die PERSONAL2016 Süd, 2.402 Gesundheitsexperten waren auf der Corporate Health Convention
  • Das Stuttgarter Messe-Duo zieht 2017 in die repräsentative Halle 1 direkt an Eingang Ost

Am Dienstag und Mittwoch gaben die PERSONAL2016 Süd und die Parallelmesse Corporate Health Convention in der Messe Stuttgart Einblick in die Entwicklung der Arbeitswelt. Topaktuelle Diskussionen, etwa zu der soeben verabschiedeten Neuregelung von Zeitarbeit und Werkverträgen, und die Präsentation neuer Studien zu den Themen mobiles Arbeiten und Recruiting ergänzten die Leistungsschau der insgesamt 465 Aussteller. Die beiden Messen zogen zusammen 7.215 Besucher an.