Oskar Ehehalt

Langwieriges Ausfüllen von Online-Bewerbungsmasken und schleppende Kommunikation mit HR-Abteilungen führen zu Bewerber-Frust

Oskar Ehehalt
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CareerBuilder 360°-Studie „Recruiting 2014“: Jeder Dritte hat schon einmal einen Bewerbungsprozess abgebrochen

FRANKFURT – Vom Ausfüllen der Online-Bewerbungsmaske über die Eingangsbestätigung der Bewerbung bis hin zu Zu- oder Absagen – im Bewerbungsprozess wird dem Bewerber meist eines im Übermaß abverlangt: Geduld. Und bisweilen reißt der Geduldsfaden auch. Denn jeder Dritte hat schon mal einen Bewerbungsprozess abgebrochen bzw. einem Unternehmen im laufenden Bewerbungsverfahren abgesagt, weil die Prozedur zu mühselig oder die Kommunikation zu kompliziert war.

Drei Viertel der registrierten Kandidaten haben negative Erfahrungen mit Kandidaten-Pools

Oskar Ehehalt
Oskar Ehehalt

CareerBuilder 360°-Studie Recruiting 2014: Firmen verschenken Recruiting-Potenzial – Bewerber wollen Interaktion.

Wie praktisch wäre es, wenn man eine Vakanz gar nicht erst ausschreiben müsste, weil man den perfekten Kandidaten bereits kennt. Und wie schön wäre es, wenn ein spannendes Unternehmen, bei dem man sich einmal vergeblich beworben hatte, später noch einmal mit einem passenden Jobangebot auf einen zukäme. Doch die Königskinder kommen nicht zueinander: Fast drei Viertel aller in einem Talent Pool registrierten Bewerber (73,2 Prozent) haben negative Erfahrungen gemacht.

CareerBuilder 360°-Studie Recruiting 2014: Jobsuche am Arbeitsplatz – viele tun’s, nur wenige geben’s zu

  • Oskar Ehehalt
    Oskar Ehehalt

    14,1 Prozent suchen während der Arbeitszeit nach neuen Stellenangeboten – und stehen dazu.

  • 14,9 Prozent tun dies in den Pausen.
  • Personaler schätzen: 44,3 Prozent suchen während der Arbeitszeit, 36,8 Prozent während der Pausen.

Wenn der Chef mal wieder nervt, dann ist die Versuchung groß, gleich am Schreibtisch in den einschlägigen Portalen nach einer neuen Herausforderung zu suchen. Kontinuierliche Traffic-Messungen von CareerBuilder haben ergeben, dass an Werktagen gerade um die Mittagszeit herum die Zugriffszahlen am höchsten sind. In einer repräsenativen Studie unter rund 1.500 Bewerbern und 440 Personalern hat CareerBuilder allerdings ermittelt, dass lediglich knapp ein Drittel der Befragten Kandidaten angibt, während der Arbeitszeit oder in den Pausen nach Jobs zu suchen. Personaler hingegen schätzen Arbeitnehmer als deutlich weniger loyal ein: Fast jeder Zweite sucht während der Arbeitszeit (44,3 Prozent), gut jeder Dritte während der Pausen (36,8 Prozent).

CareerBuilder übernimmt Broadbean

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Dan Martin
Dan Martin, Broadbean

2.4.2014. Der international tätige Online-Recruiting-Konzern CareerBuilder erweitert mit der Übernahme von Broadbean sein Technology- und Service-Portfolio. Für eine nicht genannte Kaufsumme übernimmt der US-Konzern die Tochtergesellschaft von Daily Mail und General Trust plc. Broadbean gilt als führender Anbieter von Jobanzeigen, Candidate Sourcing und auf Big Data basierender Analysessoftware. CareerBuilder, die sich in der letzten Zeit auch als Anbieter von Recruiting-Software-Lösungen (SaaS – Software as a Service) positionierten, hofft mit der Broadbean-Übernahme, ihre Wettbewerbsposition in der Zielgruppe Recruiter und Personalmanager zu stärken.

CareerBuilder Umfrage: Über ein Drittel der deutschen Arbeitgeber können offene Positionen nicht besetzen

  • Oskar Ehehalt
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    56% der Befragten finden den Fachkräftemangel besorgniserregend.

  • 48% sind der Meinung, dass die Qualifikationen der Bewerber nicht zu den gesuchten Profilen passen.
  • 38% benötigen mindestens 12 Wochen, um einzelne Vakanzen zu besetzen.

FRANKFURT –  Die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt stellt nicht nur Bewerber vor große Herausforderungen. Unternehmen sehen sich immer häufiger damit konfrontiert, dass Angebot und Nachfrage im Recruiting-Prozess nicht zueinander passen. CareerBuilder hat 500 deutsche Arbeitgeber aus verschiedenen Branchen zum Thema Fachkräftemangel befragt. Die überwiegende Mehrheit findet den Fachkräftemangel besorgniserregend auf Grund der negativen Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg.

CareerBuilder Umfrage: Bewerber erwarten einen mobilfähigen Arbeitgeberauftritt

  • Oskar Ehehalt
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    Jeder Dritte nutzt mobile Webseiten für die Jobsuche.

  • 12% würden sie gerne nutzen, halten sie aber für nicht gut genug.
  • Knapp 35% bevorzugen Jobbörsen-Apps.

FRANKFURT –  26. November – Laut einer Studie der Initiative D21 geht jeder zweite Internetnutzer auch mit einem mobilen Endgerät online. Dieses veränderte Nutzungsverhalten macht sich auch bei der Jobsuche bemerkbar. Eine Umfrage von CareerBuilder unter mehr als 2.400 Nutzern hat ergeben, dass gut 65 Prozent der Befragten bereits Apps oder mobile Webseiten für die Suche nach einer neuen Herausforderung nutzen. Zwölf Prozent würden es gerne tun, sind aber mit der Qualität der vorhandenen Angebote nicht zufrieden.

International trifft regional: CareerBuilder Germany und Joblocal bündeln Recruiting-Kompetenzen

Oskar Ehehalt
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Frankfurt/M. Jeder dritte Hochschulabsolvent, so die Ergebnisse einer Befragung der GfK, würde für ein gutes Jobangebot ins Ausland gehen. Laut einer Studie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg sind aber auch 65 Prozent der Deutschen so stark in ihrer Region verwurzelt, dass sie nicht für die Karriere umziehen möchten. Grund genug für die CareerBuilder Germany GmbH, ihr Partnernetzwerk mit Joblocal um einen Anbieter zu erweitern, der sich dezidiert an regional agierende Unternehmen und heimatverbundene Jobsuchende wendet.

CareerBuilder Umfrage: Ingenieurs-Positionen zählen zu den weltweit am schwersten zu besetzenden Vakanzen.

  • Oskar Ehehalt
    Oskar Ehehalt

    Nicht besetzte Positionen schaden dem Unternehmenserfolg und der Mitarbeitermoral.

  • Die Ingenieurlücke betrifft die 10 größten Wirtschaftsnationen gleichermaßen.
  • IT-Fachkräfte wie Netzwerkadministratoren oder Software-Entwickler sind ebenfalls Mangelware in Deutschland.

FRANKFURT – In einer neuen Umfrage in den zehn großen Wirtschaftsnationen identifizieren mehr als 5.000 Personalverantwortliche die Vakanzen, die in ihren Unternehmen am schwersten zu besetzen sind. Trotz unterschiedlicher wirtschaftlicher Schwerpunkte zeigt die im Juni 2013 im Auftrag von CareerBuilder durch das Marktforschungsinstitut Harris Interactive durchgeführte Befragung: Bestimmte Profile sind weltweit gesucht. Dazu gehören nicht nur Ingenieure, sondern in den meisten Ländern auch IT-Fachkräfte oder auch so genannte „Umsatztreiber“ wie Vertriebs- oder Kundenservice-Mitarbeiter.

CareerBuilder Umfrage: Urlaub auf Balkonien im Trend – über 50% der Arbeitnehmer bleiben zu Hause

  • Oskar Ehehalt

    Jeden 4. Arbeitnehmer zwingen finanzielle Gründe zum Verzicht auf Urlaubsreisen.

  • Ebenso viele stehen auch während des Urlaubs in ständigem Kontakt mit Vorgesetzten und Kollegen.
  • 14% geben zu, sie hätten schon einmal behauptet, im Urlaub nicht erreichbar zu sein.

Frankfurt. Der Sommer rückt näher, und Arbeitnehmer sehnen sich vielleicht danach, dem Büro zu entfliehen. 62 Prozent der Vollzeitbeschäftigten in Deutschland geben an, Urlaub nehmen zu wollen. Doch planen gut die Hälfte (51 Prozent) zu Hause zu bleiben und nicht zu verreisen. Die bundesweite Umfrage von CareerBuilder.de ergab, dass für jeden vierten Arbeitnehmer (24 Prozent) eine Urlaubsreise aus finanziellen Gründen nicht in Frage kommt. Weitere 14 Prozent geben an, sich zwar einen Urlaub leisten zu können, aber dennoch keine Pläne haben, diesen auch zu machen.

Generation Y: Wie motiviert man Karriereverweigerer?

Oskar Ehehalt

Sie verzichten auf mehr Gehalt für mehr Zufriedenheit, wollen gestalten statt zu führen und stellen grundsätzlich alles in Frage. Die „Generation Y“ ist eine Generation der Karriereverweigerer und zwingt die Unternehmen umzudenken. Wie macht man aus Karriereverweigerern die neue Führungselite Deutschlands?

Stefan Lang, 28 Jahre jung mit Bachelor in Wirtschaftsrecht und Master mit Schwerpunkt Steuerrecht, stand eine vielversprechende Karriere bei der Unternehmensberatung Ernst & Young in Aussicht. Bereits zwei Jahre arbeitete der Wirtschaftsjurist in der Grundsatzabteilung des Unternehmens, als er seinen Job an den Nagel hing und stattdessen als kaufmännischer Leiter bei Itzebitz, einem Kita-Betreiber in Großraum Stuttgart, einstieg. Weniger Gehalt bei gleicher Arbeitszeit. Wer macht denn so etwas?