Personalarbeit

Wie Future Skills die Personalarbeit verändern

Diskussionspapier 2 von Stifterverband und McKinsey

 

Future Skills, Personalarbeit, Weiterbildung, digitale Auswahltests, Planspiele, Analyse von Bewerberprofilen, Onlineweiterbildungsmodule, McKinsey, Crosswater Job Guide, Digital Literacy,
  • Unternehmen in Deutschland stehen vor zwei Herausforderungen: genügend Personal mit technologischen Skills zu rekrutieren und gleichzeitig mittels Weiterbildung neue überfachliche Fähigkeiten der bestehenden Belegschaft zu entwickeln.
  • Für beide Aufgaben sind neue, automatisierte Instrumente nutzbar – digitale Auswahltests, Planspiele sowie die Analyse von Bewerberprofilen auf Plattformen einerseits und Onlineweiterbildungsmodule andererseits werden in den nächsten fünf Jahren deutlich an Bedeutung gewinnen.
  • Jedes dritte Unternehmen wird in Zukunft die Profile von Bewerbern auf Onlineplattformen analysieren, jedes vierte wird digitale Auswahltests einsetzen. Rund 280.000 Einstellungen von Akademikern werden mit Onlinewerkzeugen unterstützt werden, die digital Kompetenzanalysen durchführen.
  • Die befragten Unternehmen planen, den Umfang der Weiterbildung pro Mitarbeiter in fünf Jahren um ein Drittel auszuweiten. Die Anzahl der Tage für Schulungen und Seminare pro Mitarbeiter würde sich damit innerhalb der nächsten Jahre von 3,7 auf 5 Tage erhöhen. Darüber hinaus wird das informelle Lernen am Arbeitsplatz deutlich ausgeweitet werden.

HR goes digital – der am meisten unterschätzte Erfolgsfaktor für Startups, kleine und mittlere Unternehmen?

Im Dialog mit anderen Unternehmern ergeben sich fast immer spannende Themen. Eine dieser Diskussionen betrifft zum Beispiel die Frage, was den eigentlichen Erfolg eines Unternehmens ausmacht, bzw. was diesen Erfolg maßgeblich treibt. Das ist nicht immer leicht zu beantworten. Es werden zahlreiche Faktoren genannt, die von Innovationskraft, überlegener Technologieplattformen, Patente, ausreichender Kapitalausstattung oder herausragendem Branding viele verschiedene Punkte streifen – und doch nicht zum eigentlichen Kern vordringen. Denn all das Genannte ist zwar wichtig und richtig, aber die Essenz des Erfolgs liegt meist woanders.

Hervorragendes Personalmanagement gibt Unternehmen Leistungsschub

Dr. Walter Jochmann, Kienbaum
Dr. Walter Jochmann, Kienbaum

Kienbaum und DGFP veröffentlichen neue Auflage der Studie HR-Strategie & -Organisation

Unternehmen mit exzellenter Personalarbeit sind besonders leistungsstark: Denn Firmen, die ihr Personalmanagement auf höchstem Niveau betreiben, sind rentabler, innovativer und wachsen stärker als Unternehmen mit weniger fortgeschrittener Personalarbeit. Diesen Zusammenhang konnten die Personal- und Managementberatung Kienbaum und die Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP) in ihrer aktuellen Studie „HR-Strategie & -Organisation“ nachweisen. Für die Studie haben Kienbaum und die DGFP 380 Personalverantwortliche in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt.

Aktuelle Job-Studie: Mitarbeiter finden Personalarbeit wichtig, kennen die Strategie dahinter aber kaum

Frank Hensgens
Frank Hensgens

Strategie unbekannt

Über die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland halten die Arbeit der Personalabteilung für wichtig. Aber: Fast zwei Drittel von ihnen (64,6 Prozent) kennen die HR-Strategie ihres Unternehmens nicht. Das ist das Ergebnis einer Studie der Job-Seite Indeed in Zusammenarbeit mit den Marktforschern von respondi für die 1.039 Arbeitnehmer deutschlandweit befragt wurden. Interessant ist die Zustimmung zur HR-Strategie von den Arbeitnehmern, die angeben, diese zu kennen. Davon sagen nämlich 76 Prozent, sie seien mit ihr einverstanden. Darüber hinaus finden 65,9 Prozent aller Befragten, dass die HR-Abteilung in ihrem eigenen Unternehmen einen guten Job macht

Gesetz zur Frauenquote ist kein Papiertiger

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Christa Stienen

Angesichts der ablaufenden Frist zur Veröffentlichung von Zielgrößen für den Frauenanteil im Management zieht der Bundesverband der Personalmanager (BPM) ein erstes positives Fazit: „Das Gesetz zur Frauenquote trägt zu einem Wandel bei und schärft das Problembewusstsein in den Führungsetagen“, resümiert die Vizepräsidentin des BPM, Christa Stienen, „es gibt aber noch viel zu tun“.

Die Rolle der Personalarbeit im Unternehmen


Ein Gastbeitrag von Udo Wirth

Udo Wirth
Udo Wirth

Seit geraumer Zeit wird die Rolle, die das Personalwesen in einem Unternehmen heute und künftig spielen soll, intensiv diskutiert. Personaler als Business-Partner, als Business-Coach, eher Gestalter als Verwalter oder soziales Gewissen sind nur einige Stichworte, die in diesem Zusammenhang genannt werden. Gravierende Veränderungen auf vielen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gebieten (u.a. Demografiewandel, Globalisierung, Nachwuchsmangel) beeinflussen natürlich auch den Personalbereich sehr stark und stellen ihn vor große und unterschiedlichste Herausforderungen. Damit besteht die Gefahr, dass die grundlegende Funktion der Personalarbeit, ihre Inhalte nach den grundsätzlichen betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen auszurichten, in Vergessenheit gerät.