Skype

Bewerbungsgespräche per Video sind die große Ausnahme

  • 4 von 10 Personalern führen im Vorfeld keine Telefonate, nur jeder fünfte macht Videointerviews
  • 9 von 10 führen Auswahlgespräche immer vor Ort

Wer sich auf eine neue Stelle bewirbt, der kann heutzutage seine Unterlagen fast immer digital einreichen. Doch das Auswahlverfahren läuft dann in den meisten Fällen noch so ab, wie vor 50 Jahren: Wenn die Unterlagen überzeugen, folgt in der Regel ein persönliches Vorstellungsgespräch, Telefon- oder Videointerviews mit den Kandidaten im Vorfeld sind dagegen die Ausnahme.

Dr. Bernhard Rohleder

Personalauswahl: cut-e startet mobiles Video-Assessment vidAssess

Stefan Häussermann

cut-e, der internationale Experte für Personalauswahl und -entwicklung im Online-Assessment, erweitert sein Produktportfolio um die Plattform vidAssess. Das System unterstützt durch zeitversetzte Video-Interviews in Kombination mit Online-Assessments eine zuverlässige analytische Vorhersage in der Personalauswahl, so dass Recruiting-Prozesse künftig effektiver und effizienter möglich sind.

Das digitale Vorstellungsgespräch der Zukunft

Die digitale Transformation in HR bringt auch eine Vielzahl von technologischen Fortschritten. Doch diese fallen nicht wie Eisregen urplötzlich über ganze Landstriche hinweg, sondern sie werden auf eher mühseligem Weg in die Realitäten des Personalwesens umgesetzt. Marktführende Produkte wie die Google Suchmaschine oder die Microsoft EXCEL Tabellenkalkulation mussten das Prinzip der Fragmentierung anerkennen und sich gegen Konkurrenzprodukte durchsetzen. Ähnliches entwickelt sich nun bei den Video-Recruiting-Technologien. Crosswater Job Guide sprach mit Martin Becker, Co-Founder und CEO  von viasto in Berlin über Hintergründe, Risiken und Nebenwirkungen des digitalen Vorstellungsgespräch der Zukunft.

 

Martin Becker

 

Technologie ersetzt Muskeln und menschliches Gehirn

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Der technologische Fortschritt durch die Digitalisierung ermöglicht es auch, zunehmend  menschliche Arbeit durch Robotereinsatz zu ersetzten. Zusehends werden immer mehr Voraussetzungen geschaffen, indem die Neuerungen in Robotik, Sensorik, KI, AR, VR, kombiniert werden.

Dieses Szenario ist natürlich hochgradig dazu geeignet, Ungewissheit vor Neuerungen, Angst um den Arbeitsplatz und Sorge um die wirtschaftliche Existenz des Einzelnen zu schüren.

Alles Neu? Mitnichten.

 

Junge Deutsche texten lieber statt zu telefonieren

  • Marie-Teresa Weber

    Messenger und SMS sind häufigste Kontaktform zu Freunden

  • Persönliche Gespräche sind Kindern und Jugendlichen aber weiterhin wichtig
  • WhatsApp ist beliebtester Messenger-Dienst

Telefonieren ist bei jungen Deutschen out. Stattdessen kommunizieren Kinder und Jugendliche lieber per Messenger oder SMS. 77 Prozent der jungen Generation halten so den Kontakt zu Freunden. Besonders ältere Jugendliche bevorzugen diese Kommunikationsform. Während sich bei den 10- bis 12-Jährigen 66 Prozent via Messenger mit ihren Freunden unterhalten, sind es bei den 13- bis 15-Jährigen bereits 82 Prozent und bei den 16- bis 18-Jährigen 81 Prozent.

Großteil der Freelancer nutzt WhatsApp & Co. bereits geschäftlich

Stefan Symanek, GULP
Stefan Symanek, GULP

GULP Umfrage zur Nutzung von Instant Messengern


Privat gehört die Nutzung von Instant Messengern längst zum Alltag. Aber sind diese auch schon im Projektgeschäft angekommen? Teils teils, ergibt eine Umfrage von GULP, einem führenden Personaldienstleister in den Bereichen IT, Engineering und Finance. Während ein Großteil der Befragten in der geschäftlichen Kommunikation durchaus Messenger-Dienste wie WhatsApp, Facebook Messenger, Skype etc. nutzt, werden die Tools bei der Projektanbahnung nur unter bestimmten Voraussetzungen eingesetzt.

Google zeichnet meinestadt.de-App „Jobbörse“ aus

Anwendung ist einzige Job-App unter den Top Ten der Android-Apps 2015

 

Georg Konjovic
Georg Konjovic

Die Smartphone-App „Jobbörse“ von meinestadt.de ist auf der „Best of Play Store 2015“-Liste von Google – als einzige Job-App überhaupt. Das deutsche Google-Play-Team würdigt damit Design und Nutzerfreundlichkeit der App. Für Arbeitgeber bietet die App einen nützlichen Recruiting-Kanal: Sie können sich mit Texten, Bildern oder Videos vorstellen und einen ersten Eindruck von sich vermitteln. Bewerber können über die App außerdem direkt Kontakt mit potenziellen Arbeitgebern aufnehmen. Auch die Zahlen sprechen für die Job-App: Seit März 2015 wurde sie bereits 220.000-mal für Android-Systeme heruntergeladen.

Video-Interviews: Auf die Auswahl der richtigen Technologie kommt es an

Der Einsatz von Video-basierten Technologien für das Jobinterview gelten entweder als Wunderwaffe ähnlich wie das Schweizer Armeemesser für den Outdoor-Fan oder als ernstzunehmende neue Technologie, die Vorteile im Recruitingprozess mit sich bringen. Zunehmend kommt es allerdings auch auf die Auswahl der richtigen Technologie an. Montage, US-Anbieter von Video Interview Lösungen, hat sich einmal mit den Unterschieden zwischen einer generischen Videotechnik wie Skype und ihrem Spezial-Produkt auseinandergesetzt und die wichtigsten Kriterien in einer übersichtlichen Infographic gegenüber gestellt.

Ist Skype für Video Job Interviews geeignet?

Kurt Heikkinen
Kurt Heikkinen

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Das zeitversetzte Job Interview ist eines der aktuellsten HR-Technologie-Themen, das derzeit einen wichtigen Einfluss auf das Recruiting ausübt. Die grundlegenden Vorteile liegen darin, dass die Abhängigkeit von Zeit und Ort des Jobinterviews aufgelöst wird. Marktführer in Deutschland ist das junge Berliner Start-up Unternehmen viasto GmbH, in den USA spielt Montage eine wichtige Rolle. Beide Unternehmen basieren ihre HR-Technologie-Strategie auf der Entwicklung spezifischer Video-Tools für Job Interviews und positionieren sich damit als Spezialist im Wettbewerb mit einem Generalisten wie Skype.

Yammer als Facebook-Killer?

von Gerhard Kenk

David Sacks, Founder and CEO, Yammer, Inc.

Bad Soden. Wie internationale Medien berichten, übernimmt Microsoft das soziale Netzwerk Yammer, das von vielen Experten als „Facebook für den Arbeitsplatz“ bezeichnet wird. Microsoft lässt sich den Deal rund 1,2 Milliarden kosten. Damit bewegt sich Microsoft in einer geringeren finanziellen Größenordnung. wie das Software-Unternehmen noch bei der Übernahme des kostenlosen Voice-over-IP-basierten Telefonbetreibers Skype zu einem Betrag von 8,5 Milliarden demonstrierte.