Soft Skills

Automatisierung: Fachkräfte fürchten nicht um ihren Job

Stepstone, Crosswater Job Guide,
Sebastian Dettmers

Die Digitalisierung beschleunigt Arbeitsabläufe und verändert Arbeitsplätze radikal. Studien prognostizieren den Abbau von Millionen Stellen, weil Menschen durch Maschinen ersetzt werden. Fachkräfte in Deutschland sehen der Zukunft trotzdem gelassen entgegen. Eine Studie der Online-Jobplattform StepStone, für die 17.000 Fach- und Führungskräfte befragt wurden, zeigt: Die große Mehrheit sorgt sich nicht um ihre berufliche Zukunft. 68 Prozent der Befragten sind der Meinung, technologische Veränderungen wirkten sich positiv aus. Nur 15 Prozent sehen ihren Arbeitsplatz von der Digitalisierung bedroht.

Lebenslauf kostet Mitarbeiter

Martin Becker, CEO viasto
Martin Becker

Bewerber-Studie von viasto zeigt: Kandidaten bezweifeln, dass ihre entscheidenden Stärken im klassischen Bewerbungsprozess zum Tragen kommen

Zahlreiche Arbeitgeber in Deutschland verpassen geeignete Talente auf dem Arbeitsmarkt, weil die klassische Bewerbungspraxis sie nicht identifiziert. Davon ist ein Großteil der Bewerber überzeugt. Besonders massiv in der Kritik steht dabei der klassische Lebenslauf. Das ergab die aktuelle Bewerber-Studie „Hidden Talents“, für die Deutschlands führender Video-Recruiting Anbieter viasto gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen respondi 845 Menschen befragte, die in den letzten zwölf Monaten einen Bewerbungsprozess durchlaufen haben. Fast zwei Drittel der befragten Job-Anwärter (62%) glauben, dass mindestens eine ihrer letzten Bewerbungen daran scheiterte, dass ihr Lebenslauf ihre eigentlich vorhandene Eignung für einen Job nicht transportieren konnte. Und das hat negative Folgen für die Arbeitgeber.

Analyse: Robot Recruiting auf dem Stellenmarkt kaum messbar

Lukas Erlebach

Robot Recruiting: Nachfrage nach HR-Experten wächst um ein Drittel, Soft Skills werden zwanzig Mal häufiger verlangt als Recruiting Tools

Joblift untersucht den Stellenmarkt im HR und Recruiting Bereich

Selbstlernende Algorithmen und Künstliche Intelligenz verändern die HR-Welt sowie den gesamten Bewerbungsprozess. Das sogenannte Robot Recruiting treibt die Automatisierung voran und wirft die Frage auf: Könnten intelligente Maschinen den menschlichen HR-Spezialisten oder Recruiter in Zukunft ersetzen? Die Jobplattform Joblift analysierte alle 14 Millionen Stellenanzeigen der letzten 24 Monate und fand heraus, dass die Nachfrage nach Mitarbeitern im Personalbereich ungebrochen steigt.

Digitalisierung: Ohne Cultural Fit und Soft Skills geht es nicht

Ralf Hager, Gründer und CEO der Hager Unternehmensberatung, erläutert im Interview, wie sich die Personalberatung auf die Digitalisierung einstellt.

Crosswater:

Ralf Hager, können Sie sich und Ihre Unternehmensberatung für unsere Leser kurz vorstellen, was hat Sie motiviert, Gründer zu werden?

Hager:

Mein Personalberatungshandwerk habe ich bereits während meines Studiums von der Pike auf in einem internationalen Beratungshaus gelernt. 1996 habe ich die Hager Unternehmensberatung mit dem Ziel gegründet, bestehende Vorgehensweisen bei der Besetzung von Fach- und Führungskräften weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Ralf Hager

DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2017: Roter Teppich für SAP-Experten

  • Dr. Peter Littig
    Dr. Peter Littig

    Ideale SAP-Berater sind kommunikationsstark, SAP-Entwickler teamfähig

  • Studium nicht alleinige Eintrittskarte in den Beruf
  • Berufserfahrung hat hohen Stellenwert

Mehr als 350.000 Unternehmen weltweit steuern und überwachen ihre Prozesse mit SAP-Software. Wer als Berater, Entwickler oder auch Anwender die Software bedienen kann, hat beste Chancen am Arbeitsmarkt. Doch die Anforderungen an die fachlichen und persönlichen Kompetenzen sind hoch: SAP-Berater und SAP-Entwickler müssen sich spezialisieren, fundierte SAP-Fachkenntnisse und idealerweise einschlägige Berufserfahrung mitbringen.

DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2016: Gefragte Berufskraftfahrer

  • Dr. Peter Littig
    Dr. Peter Littig

    Fahrer überwiegend für Touren im Regionalverkehr gesucht

  • Auslieferverkehr erfordert zusätzliche Qualifikationen und Soft Skills
  • Fahrermangel sorgt für verbesserte Rahmenbedingungen im Beruf

Der einsame Trucker, der tagelang fern der Heimat unterwegs ist, scheint passé – zumindest am deutschen Stellenmarkt. Unternehmen suchen derzeit vor allem Fahrer für den regionalen Verteilerverkehr, wie der DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2016 ergeben hat. Hier haben Berufskraftfahrer viel Kundenkontakt und benötigen teils andere Qualifikationen als in der Vergangenheit. Verlässliche und teamfähige Bewerber mit Erfahrung im Nahverkehr sind deshalb bei der Jobsuche in einer guten Verhandlungsposition, wie die Analyse zeigt.

Studie: Persönliche Werte in Werbung und Marketing unter der Lupe

Robin Sudermann, 22connect
Robin Sudermann

Studie zeigt: „Werber sind alle gleich“

Eine aktuelle Untersuchung der Bewerberprofile im Talent Pool von Talents Connect zeigt, dass die Kern-Bewerberzielgruppen in Werbung und Marketing sehr ähnliche persönliche Wertvorstellungen aufweisen. Eine Folge: Wirtschaftswissenschaftler und Geisteswissenschaftler bilden gegenseitig und untereinander eine stärkere Konkurrenz als bislang angenommen. Für Arbeitgeber lohnt sich deshalb ein Blick über den fachlichen Tellerrand. Der Trend geht dahin, Persönlichkeiten zu rekrutieren, nicht Fachkenntnisse.

Wann ersetzen Maschinen Menschen?

  • Bernd Kraft, Monster Deutschland
    Bernd Kraft

    Internationale Monster Umfrage zeigt: Deutsche halten ihre Arbeitsplätze für vergleichsweise stark durch Rationalisierung bedroht

  • Die Mehrheit der insgesamt 3.800 Befragten fürchtet dennoch nicht, den Arbeitsplatz durch Automatisierungstechniken zu verlieren

Hilfe, die Maschinen und Roboter kommen!? Eine internationale Online-Umfrage von Monster zeigt: Die klare Mehrheit der Befragten hat keine Angst, dass ihr Beruf früher oder später durch Computertechnologie ersetzt wird. Im internationalen Durchschnitt gibt nur einer von zehn Teilnehmern an, Roboter oder Ähnliches seien bereits in der Lage, die eigene Tätigkeit genauso auszuüben wie sie selbst.

DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2015: Personalmarketing ignoriert Industrie 4.0

  • Dr. Peter Littig
    Dr. Peter Littig

    Schlagwort „Industrie 4.0“ taucht in Stellenanzeigen noch nicht auf

  • Arbeitgeber erwähnen keine speziellen Kompetenzen
  • Soft Skills: Teamfähigkeit im Maschinenbau am wichtigsten

Die Suchergebnisse im Web sprechen für sich: 15,5 Millionen Treffer für „Industrie 4.0“. In Kombination mit „Merkel“ sind es immer noch 110.000. Politik, Medien und Marketing haben das Thema für sich entdeckt. Allerdings ignorieren Recruiting- und Personalmarketing-Verantwortliche den Begriff, wie der aktuelle Arbeitsmarkt-Report der DEKRA Akademie zeigt. In Stellenanzeigen erwähnen Arbeitgeber im Maschinenbau-Umfeld nicht, ob sie im Bereich Industrie 4.0 aktiv sind und nur vereinzelt enthalten die Inserate entsprechende Aufgaben.

Auf Entdeckungsreise zu den Soft Skills

Thomas Gruhle
Thomas Gruhle

Hay Group bietet neue Lern-App für Berufsanfänger an

Unternehmen haben Schwierigkeiten, Bewerber mit ausgeprägten emotionalen und sozialen Kompetenzen zu finden. Eine Studie der Unternehmensberatung Hay Group ergab vor kurzem, dass häufig nur einer unter vier Bewerbern die erforderlichen Sozialkompetenzen mitbringt. Die neue App Journey unterstützt junge Mitarbeiter, die notwendigen Soft Skills spielerisch zu entwickeln. Journey ist Teil von Activate, einer Reihe von Business-Apps der Hay Group.