Web 2.0

Unternehmen setzen bei Personalsuche auf das Web 2.0 – Online-Jobbörsen sind das wichtigste Medium für Stellenanzeigen

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM

Berlin. Die Unternehmen suchen neue Mitarbeiter verstärkt in sozialen Online-Netzwerken wie Facebook, StudiVZ oder Xing. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM unter 1.500 Firmen aller Branchen ergeben. Danach veröffentlichten im Jahr 2010 bereits 29 Prozent aller Unternehmen offene Stellen in Online-Communitys. Im Jahr zuvor waren es erst 12 Prozent. „Das Web 2.0 ist der Stellenmarkt der Zukunft“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Die Unternehmen müssen dort präsent sein, wo sich die Menschen beruflich und privat vernetzen, Informationen sammeln oder einen Teil ihrer Freizeit verbringen.“

So werden Medienbürger zu Wunschbewerbern – clevere Unternehmen handeln jetzt!

Ein Gastbeitrag von Nina Kalmeyer

Nina Kalmeyer
Nina Kalmeyer

Haben Sie es auch gelesen?

Nicht mehr die Knappheit an Kapital, sondern an personellen Ressourcen bestimmt mehr und mehr die Wachstumsperspektiven der Unternehmen. Bis zum Jahr 2025 geht das Potential der Erwerbsfähigen um 3,6 Millionen auf 41,1 Millionen Menschen zurück. Schon 2015 fehlen in Deutschland etwa drei Millionen Arbeitskräfte – nicht nur Hochqualifizierte  wie Naturwissenschaftler oder Ingenieure, sondern ebenso Handwerker.

Klaus F. Zimmermann, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, auf sueddeutsche.de am 09.01.2011

Nur ein Beispiel für Schlagzeilen, die in den letzten Wochen immer wieder auftauchen.

Mut zur Lücke – Social Media im Personalmarketing

Ein Gastbeitrag von  Anja Çakmak

Anja Çakmak

Wie intensiv sich Unternehmen derzeit mit dem Thema Social Media im Recruiting- und Personalmarketing beschäftigen und welche Unsicherheit im Bezug auf Personalmarketing 2.0 herrscht,  wurde auf der Zukunft Personal in Köln vom 12. bis 14. Oktober 2010 allzu deutlich. An allen drei Messetagen gab es zahlreiche Podiumsdiskussionen und Vorträge zu unterschiedlichen Aspekten der Nutzung von Web 2.0-Instrumenten im HR-Bereich. Alle Veranstaltungen rund um XING, LinkedIn, Facebook, Twitter & Co. waren überdurchschnittlich gut besucht, viele sogar überfüllt. Das zeigt eindeutig: Personaler könnten sich dem Web2.0-Hype nicht entziehen. Sie wollen mitmachen, Social Media-Kanäle im Kampf um die Talente nutzen – und überhaupt: Man will schließlich  auf der neuen Spielwiese dabei sein, da sich die Wettbewerber dort auch schon tummeln. Aber wie macht man es richtig?

Recruiting, Vertrieb, Präsenz? Banken investieren bis 2013 verstärkt in Social Media

Stefan Lamprecht
Stefan Lamprecht

Hamburg. Die Banken in Deutschland werden bis 2013 ihr Engagement in Social Media deutlich verstärken. 40 Prozent der Institute plant konkret in soziale Netzwerk-Präsenzen zu investieren. Vor allem der Auftritt in beruflichen Web-2.0-Netzen soll forciert werden. Knapp jede dritte Bank will bei Anbietern wie Xing oder LinkedIn Geld ausgeben. Der Einstieg ins Mitmach-Internet ist dabei Teil einer breit angelegten Vertriebsoffensive. Denn das Budget für das Kunden- und Vertriebsmanagement macht in den kommenden drei Jahren den größten Anteil der Gesamtausgaben der Banken aus. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Branchenkompass 2010 Kreditinstitute“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Was ist erlaubt bei Facebook, Twitter und Co.? Firmen sollten Mitarbeitern Orientierung im Web 2.0 geben


Achim Berg, BITKOM

Berlin. Soziale Medien wie Xing, Facebook, Youtube, Twitter oder verschiedene Blogs und Internet-Foren bieten Unternehmen und ihren Mitarbeitern enorme Chancen, aber auch Risiken. Selbst wenn viele Firmen auf diesen Plattformen derzeit noch nicht aktiv sind, ihre Mitarbeiter sind privat längst dort. Auch wer privat in sozialen Netzwerken unterwegs ist, wird nicht selten in seiner Eigenschaft als Mitarbeiter eines Unternehmens wahrgenommen.

Mit dem atenta Monitoring-Tool die Arbeitgebermarke im Blick behalten

Hamburg. Die Bedeutung von Nutzermeinungen im Internet nimmt stetig zu. Immer mehr Menschen vertrauen auf Bewertungen und Kritiken, die auf Online-Portalen und im Web 2.0 zu Produkten, Services und Marken veröffentlicht werden. Genau wie positive Erwähnungen Vertrauen schaffen, kann das Image eines Unternehmens nachhaltig Schaden nehmen, wenn es zu spät auf Vorwürfe oder Kritik reagiert. Umso wichtiger ist es, das Stimmungsbild im Web 2.0 genau im Auge zu behalten. Eine gute Monitoring-Strategie erfasst Lob und Kritik, identifiziert relevante Themen oder behält Aktivitäten der Konkurrenz und mögliche Risikofaktoren im Auge.

Der Sache auf den Grund gehen: Wie entwickelt sich das Ausbildungsmarketing im Web 2.0?

Natascha Hoffner
Natascha Hoffner

Mannheim. Die Bedeutung des freien Wettbewerbs für eine funktionierende Wirtschaft ist in Theorie und Praxis auf allen gesellschaftlichen Ebenen anerkannt. Die Bedeutung der Transparenz in unübersichtlichen Märkten beginnt immer mehr – nicht zuletzt durch die Ausweitung und Nutzung der Web 2.0 Konzepte – sich durchzusetzen. Doch bevor der Nutzen der Transparenz evident wird, steht die mühevolle Fleißarbeit an, um empirische und statistikfeste Untersuchungen durchzuführen.

Datenschutz für Mitarbeiter wird neu geregelt – Klärungsbedarf bei Datenweitergabe innerhalb von Konzernen

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM

Berlin. Der Hightech-Verband BITKOM begrüßt das geplante Gesetz zum Datenschutz von Arbeitnehmern und sieht noch Verbesserungsbedarf im Detail. „Der Gesetzentwurf der Bundesregierung setzt die richtigen Schwerpunkte“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Arbeitnehmer dürfen nicht bespitzelt werden, gleichzeitig müssen Unternehmen im Einzelfall gegen schwere Verstöße von Mitarbeitern vorgehen können.“ Der Gesetzentwurf wird heute im Bundeskabinett beraten und soll noch dieses Jahr im Parlament beschlossen werden. „Mit der geplanten Regelung im Bundesdatenschutzgesetz entsteht mehr Rechtssicherheit für Arbeitnehmer und Arbeitgeber“, sagte Scheer. Bisher haben Gerichte in Streitfällen oft uneinheitlich geurteilt.

Ausbildungsplätze über facebook finden

Ausbildungsbetriebe präsentieren sich im größten Social Network

Andreas Diehl
Andreas Diehl

Köln. Über 3 Millionen Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren nutzen facebook, um mit ihren Freunden in Kontakt zu bleiben. Ab sofort können Azubis von morgen freie Ausbildungsplätze auch in ihrem sozialen Netzwerk entdecken. Zu diesem Zweck stellt das Ausbildungsportal azubister eine Anwendung auf facebook bereit, die einen aktuellen Überblick über freie Lehrstellen und Ausbildungsbetriebe in der Region bietet.

Aktuelle Informationen zum Deutschen Weiterbildungspreis 2010 jetzt auch im Web 2.0

Haus der Technik nutzt zur aktuellen Ausschreibung des Deutschen Weiterbildungspreises ab sofort auch Social Media Kanäle wie Twitter und Facebook

Prof. Dr.-Ing. Ulrich Brill
Prof. Dr.-Ing. Ulrich Brill

Essen – Auch als Bildungsmedium gewinnt das Internet zunehmend an Bedeutung. Als besonderer Vorteil steht dabei das Wissen immer genau dann bereit, wenn es gebraucht wird. Dies macht sich das renommierte Haus der Technik e.V. mit Sitz in Essen zu Eigen: Ab sofort hält es Informationen rund um Ausschreibung und Verleihung des Deutschen Weiterbildungspreises 2010 auch über den hauseigenen Twitter Account und die Facebook-Seite bereit.