Acht Monster-Tipps für junge Berufseinsteiger und Hochschulabsolventen

Eschborn. Das Ende der weltweiten Wirtschaftskrise scheint erreicht und auch der Arbeitsmarkt erholt sich allmählich. Dennoch haben die vergangenen Monate besonders auch bei Jugendlichen und Berufseinsteigern Spuren hinterlassen. Die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland beträgt aktuell im September 2010 6,7 Prozent. Europaweit reichen die Zahlen von 8,1 Prozent in den Niederlanden bis zu 40,5 Prozent in Spanien.

Grundsätzlich zeichnet sich eine positive Entwicklung in der deutschen Wirtschaft und damit eine verbesserte Arbeitsmarktsituation für Absolventen ab: So stieg das BIP im zweiten Quartal so stark wie seit der deutschen Wiedervereinigung nicht mehr und die Zahl der Erwerbslosen geht stetig zurück – im September liegt sie bei 7,2 Prozent. Durch die demographische Entwicklung wird sich auch für Einsteiger die Perspektive am Arbeitsmarkt verbessern.

Wie können also junge Berufseinsteiger und Hochschulabsolventen selbst ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt noch verbessern? Zum Start des Wintersemesters stellt das bekannteste private Karriereportal Monster.de angehenden Studenten, Studierenden kurz vor ihrem Abschluss und Berufseinsteigern acht Tipps vor.

Hier die acht Monster-Tipps, um den passenden Job zu finden:

  • Dort hingehen, wo die Jobs sind: Monster veröffentlicht jeden Monat eine Übersicht über die Entwicklung der Online-Stellenangebote in verschiedenen Sektoren, Berufsgruppen und Regionen. Der sogenannte Monster Employment Index zeigt als Trendbarometer an, in welchen Branchen verstärkt Mitarbeiter gesucht werden. Wer hier flexibel ist, hat gute Chancen, im Berufsleben Fuß zu fassen. Im September 2010 können die Branchen Transport und Logistik, Gastronomie und Tourismus sowie Produktion den größten Zuwachs an Online-Stellenangeboten in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen.
  • Mittelstand nicht unterschätzen: Bei der Wahl des Arbeitgebers sollte man nicht nur bekannte Großkonzerne, sondern auch den Mittelstand mit einbeziehen. Gerade diese Firmen bieten oft beste Aufstiegschancen, eine gute Bezahlung und ein angenehmes Arbeitsklima. Außerdem bieten Mittelständler gut 70 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland an.
  • Fürs Leben lernen: Bewerber, die über den Tellerrand hinausschauen und sich neben fachlicher Qualifikation zusätzliche Fähigkeiten angeeignet haben, sind bei Arbeitgebern sehr beliebt. Sammeln Sie also verschiedene Erfahrungen durch Auslandsaufenthalte, Praktika, Nebenjobs oder soziales Engagement.
  • Selbstreflektion – Was macht mir Spaß? Eine enthusiastische und ehrliche Bewerbung wird aus der Masse herausstechen. Nehmen Sie sich Zeit und stellen Sie Ihre persönlichen Interessen und Fähigkeiten an der ausgeschriebenen Stelle dar.
  • Immer wieder Hausaufgaben machen: Genauso wie man sich auf eine Prüfung vorbereitet, sollte man eine Bewerbung in Angriff nehmen. Informieren Sie sich über das Unternehmen. Ihre Bewerbung sollte individuell für jedes Unternehmen sein. Verwenden Sie keine Standardtexte. Zeigen Sie im Vorstellungsgespräch, dass Sie sich informiert haben, indem Sie wohlüberlegte Fragen stellen, die in die Tiefe gehen.
  • Auffallen erlaubt: Vermeiden Sie Klischees! Arbeitgeber hören ständig, dass Bewerber motiviert oder gute Teamplayer seien. Zeigen Sie Ihre Qualifikationen durch Beispiele wie Gruppenarbeiten an der Uni oder Ihre Begeisterung für ein soziales Projekt.
  • Kennen Sie die Spielregeln der Bewerbung: Eine Bewerbung über das Internet bietet deutliche Vorteile: Sie ist schnell, einfach und kostengünstig. Außerdem fallen bei einer Online-Bewerbung keine Kosten für Porto und schicke Bewerbungsmappen an. Fast die Hälfte der deutschen Top-1000 Unternehmen befürworten eine Formularbewerbung und 28 Prozent eine Bewerbung per E-Mail. Die papierbasierte Bewerbungsmappe liegt mit 7 Prozent bereits deutlich zurück. Lassen sie sich von der Schnelligkeit des WWW nicht täuschen – auch bei der E-Mail-Bewerbung sollte man auf alle Fälle genau so auf sachliche Richtigkeit und korrekte Schreibweise achten wie bei der Papier-Bewerbung. Am besten lehnt man Stil und Inhalt an die Form einer papierbasierten Bewerbung an. Wählen Sie als Absender eine neutrale E-Mail-Adresse, Spaß- oder Freizeit-E-Mail-Adressen sind nicht geeignet.
  • Verbessern Sie Ihre Möglichkeiten! Durch den demographischen Wandel verstärkt sich der „War for talent“. Neun von zehn deutschen Großunternehmen sehen bereits jetzt einen starken Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter. Indem Sie Ihren Lebenslauf auf einer Jobbörse einstellen, können Sie sich durch Unternehmen bei der Personalsuche finden und ansprechen lassen.

Kontakt:

Anne Seeanner

Monster Worldwide Deutschland GmbH

Anne Seeanner | Public Relations Manager DACH
Tel.: +49.6196.99 92-626 | Fax: -922
www.monster.de | www.jobpilot.de

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