Kontrollverlust – wer in Zukunft über oder für Unternehmen kommuniziert

Ein Gastbeitrag von Nina Kalmeyer

Nina Kalmeyer
Nina Kalmeyer

Ein Bloggerkollege gab mir neulich ein Zitat mit auf den Weg, das perfekt ist, weil es eigentlich ALLES sagt: Ein Firmensprecher hat seine Auffassung von Social Media folgendermaßen formuliert: „Mitarbeiter sollen über das Unternehmen sprechen – für das Unternehmen spreche ich.“ Eigentlich fantastisch wie man in einem einzigen Satz so klar formulieren kann, was viele Unternehmen seit Monaten umtreibt und oft ziemlich hilflos dastehen läßt.

Der Einsatz von Social Media ist in aller Munde und Unternehmen die sich immer noch nicht damit beschäftigen, drohen bald als hoffnungslos ‚verkalkt‘ zu gelten. Denn die Zahlen sprechen für sich:  Nicht nur die Youngsters, sondern sämtliche Altersklassen bewegen sich mehr und mehr ganz selbstverständlich in Sozialen Netzwerken.

Aber was macht das kommunizieren in Sozialen Netzwerken für Unternehmen heute (noch) so schwierig?

Ein paar Gedanken dazu:

Vielen Führungskräften fehlt das Verständnis bzw. haben die Chancen im Web 2.0 noch nicht erkannt:

Es kostet Zeit Social Media Tools und die Prozesse dahinter zu verstehen. Zeit, die Führungskräfte oft nicht haben oder sich nicht nehmen. Wenn der Führungsriege eines Unternehmens jedoch Sinn und Zweck dieser Tools/Prozesse unbekannt sind, wird es schwierig Social Media erfolgreich in die Unternehmensstrategie zu implementieren.

Oft kann man sehen, dass Social Media Aktivitäten irgendwo am Rande vor sich hin vegetieren, ohne Sponsorship, ohne klare Verantwortlichkeiten und meist ohne relevantes Budget. Um Führungskräfte fit zu machen, bieten sich maßgeschneiderte Coaching-Programme an. Damit sind Manager in der Lage auf Augenhöhe ihre Anforderungen und Zielsetzungen mit Beratern, Agenturen und ihren internen Teams zu diskutieren, die zu ihren Unternehmensstrategien passen.

It’s all about control:

Viele Unternehmen haben bereits erste Schritte im Produkt- und/oder Personalmarketing gewagt. Aber sie nutzen die Vorteile von Social Media nur sehr eingeschränkt oder garnicht aus Angst vor Kontrollverlust. Einen Überblick hierzu finden Sie hier:
Einbahnstraße Social Media und Arbeitgeber auf Facebook: Dialog Fehlanzeige?

Dasselbe gilt, wenn Unternehmen ihren Mitarbeitern gänzlich den Zugang zu sozialen Netzwerken während der Arbeitszeit untersagen oder sehr stark einschränken.
Unterschiedlichste Argumente dafür werden aufgeführt: IT-Sicherheit, Spionage, Konzentration auf private Themen, Ausplaudern von Internas….
In einem Wort: Kontrollverlust.

Die Krönung bilden die Unternehmen, die sich einerseits zumindest visuell tolle Auftritte in Sozialen Netzwerken leisten, andererseits Ihren eigenen Mitarbeitern den Zugriff verweigern. Beispiele davon gibt es genug!

Mitarbeiter für die neuen Medien sensibilisieren:

Unternehmen, die sich erfolgreich in Sozialen Netzwerken etablieren wollen, tun gut daran ihre Mitarbeiter mitzunehmen. Das fängt beim zur Verfügung stellen von rechts sicheren Social Media Richtlinien an, wird begleitet von Schulungen zur Social Media Kompetenz und der Ausbildung von Netzwerk Botschaftern und führt dann zu einer dauerhaften dialogorientierten Kommunikation zwischen Unternehmen, Kunden und (potentiellen) Bewerbern – auf Augenhöhe.

Bei Unternehmen die dialogorientierte Kommunikation ernsthaft betreiben, ihre Regeln klar kommunizieren und diese Kultur leben, wird sich der Kontrollverlust positiv auswirken – denn es gibt klare Grenzen:

Die Mitarbeiter sprechen über das Unternehmen – Die Unternehmenskommunikation spricht für das Unternehmen.

Wenn Sie sich beim Einstieg ins Web 2.0 unterstützen lassen möchten – wir beraten Sie gerne in einem ersten Gespräch kostenlos und unverbindlich. Senden Sie einfach eine Mail an Kalmeyer (at) newcruiting . de oder rufen Sie an (0151/404 26 401) und vereinbaren Sie Ihren individuellen Termin.

newcruiting – Über uns:

Lars Grigo

Wir nennen uns weder Social Media Experten noch Social Media Berater. Unsere Expertise beruht nicht nur auf Studien oder einem ‚Hype‘ sondern auf jahrelanger praktischer und gelebter Erfahrung in den Bereichen: HR, IT, Kommunikation und auch Social Media. Soziale Zusammenhänge und deren Ausprägungen – technisch und inhaltlich – im Internet zu erkennen und in nachhaltige Recruiting Strategien zu implementieren ist unser spezielles Know How. Verwandte Themen, wie Aufbau und Implemetierung von Social Media  ompetence und Social Behaviour in Unternehmen, Synergien zwischen Social Recruiting und e-Recruiting sowie Webreputation im Employer Branding runden unser Portfolio ab. Mit newcruiting, wie der Name es sagt, bieten wir Ihnen neue Beratungsansätze,  wie sich Unternehmen in Zeiten des Fachkräftemangels und Demografiewandels erfolgreich als attraktiver Arbeitgeber positionieren können. Den Zusatz ‚HR Trend Scouts‘ haben wir gewählt, weil wir weltweit HR Trends verfolgen und unseren Beratungsansatz ständig  weiterentwickeln.
In unserem Blog newcruiting.de schreiben wir und Gastautoren regelmäßig über aktuelle Themen rund um neue Recruiting Ansätze.
Kontakt:
newcruiting UG (haftungsbeschränkt)
Geschäftsführer: Nina Kalmeyer, Lars Grigo
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Telefon: 0151/404 26 401
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1 Kommentar zu „Kontrollverlust – wer in Zukunft über oder für Unternehmen kommuniziert“

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