Dr. Andreas Lutz

„Irreführende Äußerungen zur Altersvorsorge“ – Selbstständigen-Verband widerspricht Ministerin Nahles

Andrea Nahles (Foto: Bea Marquardt / SPD)
Andrea Nahles (Foto: Bea Marquardt / SPD)

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat unlängst erklärt, dass „die Hälfte der Solo-Selbstständigen nicht für das Alter vorsorgt“. Die Ministerin bezog sich dabei auf eine Studie des DIW. Der Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V. (VGSD) hat die Fakten überprüft und festgestellt: Die Aussage der Ministerin ist irreführend.

Das Ende der Selbständigkeit?

Christa Weidner
Christa Weidner

Noch immer gibt es viele Selbstständige, die davon überzeugt sind, sicher zu sein vor dem Damoklesschwert Scheinselbstständigkeit. Vielleicht liegt es daran, dass sie nicht wissen, dass es den anfänglichen Kriterienkatalog seit 2003 gar nicht mehr gibt, das zumindest lässt viele Kommentare vermuten, die wir auf Artikel und Beiträge erhalten haben. Doch die Realität spricht eine andere Sprache. Da das Thema sehr komplex und erklärungsbedürftig ist, organisiert der VGSD e. V. im zweiten Halbjahr eine Vortrags-Roadshow mit dem Titel Das Ende der Selbstständigkeit. Den Vortrag hält Christa Weidner, eine der wenigen Betroffenen, die sich nicht versteckt und öffentlich zu dem Thema steht und ihre Erfahrungen teilt.

Verband der Gründer und Selbständigen (VGSD) zählt nach einjährigem Bestehen bereits 1.000 Mitglieder

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Mit festem Mitarbeiter und neuer interaktiver Webseite ins zweite Jahr

Bereits seit einem Jahr ist der Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland (VGSD) e.V. Sprachrohr für Freelancer und Selbständige, damit die Politik ihre Interessen und Sorgen nicht länger ignoriert und keine weiteren arbeitserschwerenden Gesetze auf den Weg bringt.

Bisher fehlte eine solche Lobby, die die spezifischen Anliegen der vielen Millionen kleinen Unternehmen in Deutschland (meist ohne oder mit nur wenigen Mitarbeitern) ernst nimmt. Der VGSD setzt sich auf einer ganz konkreten Ebene für den Abbau bürokratischer Verpflichtungen, für faire Sozialversicherungsbeiträge und gründerfreundliche Gesetze ein.

Arbeitslosenversicherung für Selbständige zu teuer – Jeder zweite verlässt Versicherung vorzeitig

VGSD e.V. fordert mehr Beitragsgerechtigkeit und Rücknahme der erfolgten Vervierfachung der Beiträge

 

Dr. Andreas Lutz
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Seit 2006 können sich Gründer freiwillig gegen Arbeitslosigkeit versichern. Mehr als 200.000 Selbständige nutzen diese Möglichkeit aktuell. Doch nur wenige halten die Zahlung der Beiträge dauerhaft durch: Eine gerade erschienene Studie des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kam zum Ergebnis, dass 44 Prozent der freiwillig Versicherten im Untersuchungszeitraum die Zahlung der Beiträge einstellte und damit von der Versicherung ausgeschlossen wurden. Der wichtigste Grund für diese regelrechte Flucht waren die als zu hoch empfundenen Beiträge.

Neue Webseite für Selbständige

Relaunch der Seite des Verbands der Gründer und Selbständigen (www.vgsd.de) sorgt für „Riesenschub“/ Werner-Bonhoff-Wirtschaftspreis für Verbandsmitglied Tim Wessels

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Der Online-Auftritt des Verbands der Gründer und Selbständigen (VGSD) erscheint in neuem Outfit: Unter www.vgsd.de präsentiert sich die Interessensvertretung für Einzel-Selbständige und kleine Unternehmer in einem modernen, nutzerfreundlichen Design.

Erster Social-Media-Ratgeber für Gründer und Selbstständige

Zeitgleich erscheint „XING optimal nutzen“ in der 5. Auflage

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Wer sich heute selbstständig macht, benötigt eine klare Vorstellung davon, wie er sich und sein Angebot auf XING, Facebook, Twitter und Co. bekannt macht. Auf welcher dieser sozialen Netzwerke muss ich präsent sein – in Abhängigkeit von meinem spezifischen Geschäftsmodell? Wie gewinne ich im jeweiligen Netz Kunden, betreibe Eigenwerbung, recherchiere Lösungen, finde Mitarbeiter, bahne neue Kontakte an oder schalte wirkungsvoll Anzeigen?

AK Rentenpflicht zu Gast bei Ursula von der Leyen: „Fortschritte, aber keine Entwarnung“

Innerhalb von zwei Wochen unterzeichneten mehr als 80 000 Menschen die von Tim Wessels eingereichte E-Petition gegen die geplante Rentenversicherungspflicht für Selbstständige. „Die Regelung würde in der bestehenden Form einen Großteil der geringverdienenden Selbständigen in Hartz IV zwingen“, erklärt Tim Wessels die Gründe für seine Petition.

Tim Wessels, Dr. Andreas Lutz (Foto: Tilman Vogler)

Rettungspaket für den Gründungszuschuss: Antragsberatung und Kosten-Airbag verhelfen zur Förderung

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(gruendungszuschuss.de) Seit der Reform des Gründungszuschusses am 28.12.2012 hat sich ein kleines Jobwunder ereignet. Wer seitdem die Förderung beantragen möchte, um sich damit selbständig zu machen, erlebt Überraschendes. Die Berater bei der Arbeitsagentur beschreiben die Chancen am Arbeitsmarkt in den schillerndsten Farben. Sogar Alleinerziehende, Alte und Kranke bekommen zu hören, es gäbe doch eine Vielzahl an geeigneten Stellenangeboten – sie mögen sich doch erst einmal auf diese bewerben.

Erfolgreich gründen – in 12 Schritten zur Selbständigkeit!

Andreas Lutz: Gründungszuschuss und Einstiegsgeld – Zuschüsse, Mikrokredite, geförderte Beratung. Erfolgreich selbständig mit Geld vom Staat.

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Neben dem Gründungszuschuss sind Einstiegsgeld und Beratungsförderung sowie Mikrokredite die wichtigsten Förderinstrumente. Der Gründungszuschuss hat sich mittlerweile gut  etabliert und ist das wichtigste Instrument der Gründungsförderung in Deutschland. Durch die Reform des Gründungszuschusses ist es aber schwieriger geworden, diese wichtige  Hilfestellung für Gründer und Selbständige zu erhalten. Bis zu 15.000 Euro bekommen Alleinstehende, Verheiratete mit Kind sogar bis zu 18.000 Euro, wenn sie sich mithilfe des  Gründungszuschusses selbständig machen – steuerfrei, nicht rückzahlbar und zusätzlich zum erzielten Gewinn.

Umfangreiche Kürzungen beim Gründungszuschuss treten am 28.12.2011 in Kraft

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Bundespräsident Christian Wulff hat am 22. Dezember das „Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt“ ausgefertigt. Heute morgen ist das Gesetz im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Die darin enthaltenen Kürzungen beim Gründungszuschuss treten morgen am Mittwoch, 28.12.2011 in Kraft. Wer am 28.12. oder später gründet, muss somit höhere Hürden überwinden als bisher und erhält die Förderung in gekürzter Form.

Hier die wichtigsten Änderungen: