Arbeit, die man wirklich, wirklich will: feelgood@work zum Thema New Work

Christian Schrader
Christian Schrader

Flache Hierarchien statt Morgenappell, motiviertes Arbeiten statt Dienst nach Vorschrift und flexible Beschäftigungszeiten statt Stechuhr. Bei vielen Arbeitgebern herrscht heutzutage eine Unternehmenskultur, die weit weg ist vom Bild eines Konzernsoldaten. Schade bloß, dass diese wichtigen Einblicke potenziellen Mitarbeitern in regulären Stellenausschreibungen meist verborgen bleiben.

Beim sogenannten „Neuen Arbeiten“ geht es vielen Bewerbern in erster Linie nicht nur um die Vergütung der Arbeit – auch persönliche Bedürfnisse, eine realistische Work-Life-Balance oder die eigene Individualität einbringen zu können, stehen im Fokus. Diesem Trend in der Arbeitswelt kommt die Plattform feelgood@work entgegen und rückt Mensch und Unternehmenskultur ins Zentrum eines innovativen Recruitingprozesses.

 

Work-Live-Balance in China
Work-Live-Balance in China

So hat feelgood@work unter anderem Fragen in den Bewerbungsprozess integriert, durch die die Kandidaten die Möglichkeit haben, die eigene Motivation für die Bewerbung deutlich zu machen. Die Fragen brechen die üblichen Floskeln eines Anschreibens auf, führen zu persönlicheren und interessanteren Aussagen der Kandidaten und somit zu einem besseren Verständnis der  Motivation bei den Personalverantwortlichen.

New Work

Der Philosoph Frithjof Bergmann hat den Begriff „New Work“ bereits in den 80er und 90er Jahren geprägt und meint damit, dass Arbeiten mehr bedeutet als nur seine Brötchen zu verdienen. Die Sichtweise auf den eigenen Job hat sich bereits verändert. Der reguläre „Nine-to-Five-Job“ hat mehr und mehr ausgedient und Raum für Kreativität, Work-Life-Balance und Selbstverwirklichung rücken stärker in den Mittelpunkt.

 

Wichtig ist nicht mehr so sehr, wo und wann man arbeitet, sondern, dass die Arbeit erledigt wird, alle an einem Strang ziehen und man ein gemeinsames Ziel verfolgt. Da wir einen großen Teil unserer Lebenszeit mit Arbeit verbringen, soll diese möglichst sinnstiftend sein und die eigene Lebensqualität unterstreichen.

War for talents

Nicht nur die Digitalisierung und Globalisierung sorgen für einen Wandel in der Arbeitswelt, auch die demographische Entwicklung spielt eine entscheidende Rolle, denn zukünftig wird der Wettstreit der Firmen um kluge Köpfe noch mehr anziehen. So müssen Unternehmen, die auf der Suche nach gut ausgebildeten Fachkräften sind, sich klarer positionieren und die Attraktivität einzelner Arbeitsplätze, die zu besetzen sind, stärker hervorheben.

Feel-Good lautet dabei das Stichwort:
Fühlen sich Mitarbeiter in einem Unternehmen wohl, sind sie viel produktiver.

 

In diesen Unternehmen wird dann zusammen gearbeitet und es werden gemeinsam Erfolge gefeiert. Die Mitarbeiter gestalten die Vision des Unternehmens bestenfalls direkt mit. Bis es soweit ist, stellen viele Unternehmen den potenziellen Mitarbeitern jedoch ungewollt einige Hürden. Denn: Der War for talents fängt bereits bei der Ausschreibung der jeweiligen Stelle an.

Candidate Experience

Kandidaten, die nicht dringend einen neuen Job benötigen, aber offen für einen Wechsel sind, bevorzugen einen Bewerbungsprozess, der angenehm und intuitiv ist und vor allem durch wirkliche Einblicke in die Unternehmenskultur überzeugt. Leider sind die meisten Stellenausschreibungen eher rein informativ und nicht authentisch auf das Unternehmen optimiert. Auch in Jobbörsen wird häufig lediglich die Stelle und nicht der Arbeitgeber sowie die vorherrschende Kultur vorgestellt.

 

Informationen wie die Vision oder Strategie eines Unternehmens recherchiert man mühsam auf der Homepage des Arbeitgebers – Erfahrungsberichte von Mitarbeitern sucht man hier zumeist vergeben. Ist man auf Jobsuche bei einem Big Player der jeweiligen Branche, müssen sich die potenziellen Mitarbeiter zudem häufig erst durch ein kompliziertes Bewerbersystem klicken, was viele abschreckt.

 

Gefragt ist also ein intuitives Bewerbungssystem, dass mehr als informiert, sondern tatsächliche Einblicke, sprich „Candidate Experience“ bietet. Eine Plattform, in der die Unternehmenskultur in Worten wiedergegeben wird, die aus den eigenen Reihen stammen, in Bildern, die den Alltag im Unternehmen statt Stockfotos abbilden und in Videos, die den Arbeitsplatz schon vor der Bewerbung erlebbar machen.

 

„Wichtig ist, dass nicht nur die harten Fakten des Jobs zu einem passen, sondern auch die Werte eines Arbeitgebers“, so Christian Schrader, Geschäftsführer von feelgood@work. „Die Menschen und Kultur eines Unternehmens stehen bei uns im Mittelpunkt. Wir wollen Jobsuchenden einen realistischen Eindruck vermitteln und sie mit dem Unternehmen verbinden, das genau zu ihnen passt, wo sie sich wohlfühlen und Spaß haben.“

 

Bei feelgood@work werden kleine Unternehmen sichtbar und große greifbar. Außerdem werden konkrete Vorteile der Unternehmen aufgezeigt, so dass man den Arbeitsplatz mit den eigenen Vorstellungen abgleichen und mit nur einem Klick den entsprechenden Personalverantwortlichen kontaktieren kann.

 

Recruiting der Zukunft

 

Auch andere Plattformen folgen dem neuen Trend in der Arbeitskultur bereits und bieten Bewerbern deutlich mehr als die übliche Stellenanzeige.

 

TheMuse kann zu Recht als Vorbild unter den Plattformen des modernen Recruitings genannt werden. 2011 von Kathryn Minshew, Alexandra Cavoulacos und Melissa McCreery gegründet, arbeiten heute täglich drei Redakteure und 600 Mitarbeiter am Erfolg des Unternehmens. Über drei Millionen Besucher klicken monatlich auf die Seite, die bereits mehr als 20 Millionen Jobsuchenden bei ihrer Karriere geholfen hat. TheMuse möchte den Bewerbern wieder das Gefühl geben, bei ihrer Stellensuche als Individuen angesehen zu werden. Das Jobportal bietet daher einen Mix aus Jobsuche und Inhalten, die die Kultur des Unternehmens widerspiegeln, wie Fotos und „behind-the-scenes“-Videos.

 

katialo konzentriert sich auf die Bedürfnisse von Bewerbern und bietet Arbeitgeberprofile mit Mehrwert, objektiven Fakten und Hintergründen. Die individuelle Kommunikation zwischen Bewerber und Unternehmen steht auch hier absolut im Vordergrund.

 

Tyba setzt auf eine internationale Ausrichtung. Die Profile sind speziell für Young Professionals, Studenten und Absolventen, entwickelt. Hier können diese neben detaillierten professionellen Informationen auch ihre Interessen und außeruniversitären Aktivitäten darstellen und klassische Interviewfragen beantworten. So können Unternehmen die Bewerber schon vor einem Jobinterview genauer kennenlernen und die Bewerber, die am besten zur Unternehmenskultur passen, auswählen.

 

Kontaktdaten:
feelgood@work
Leena Volland
Telefon: +49 (0)40 609 444 111
Mobil: +49 (0)176 816 19 174
E-Mail: leena@feelgood-at-work.de
Web: http://www.feelgood-at-work.de

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