Der Faktor Persönlichkeit: Darauf achten Unternehmen bei Berufseinsteigern

Dr. Sebastian Dettmers

Dr. Sebastian Dettmers

Der Großteil der deutschen Unternehmen achtet bei Berufseinsteigern nicht vorrangig auf deren fachliche Qualifikation. So gehören für 68 Prozent der Arbeitgeber in erster Linie die persönlichen Eigenschaften eines Kandidaten zu den wichtigen Auswahlfaktoren. Soziale Kompetenzen und eine bestmögliche Übereinstimmung mit der Unternehmenskultur (jeweils 52 Prozent) sind für Personaler ebenso von besonderer Bedeutung. Hard Skills hingegen werden als weniger wichtig eingestuft: Jedes dritte Unternehmen schaut in erster Linie auf formelle Abschlüsse, nur jedes vierte auf die Noten. Das hat die Online-Jobplattform StepStone in einer Studie mit mehr als 25.000 Fach- und Führungskräften – darunter mehr als 2.000 Personaler – herausgefunden.

Die gemeinsame Kultur muss stimmen

Der neue Mitarbeiter muss zum Unternehmen passen: Bei der Rekrutierung von Absolventen und Young Professionals liegt der Fokus für 20 Prozent der befragten Arbeitgeber daher auch auf den Wertvorstellungen des Bewerbers. Die beruflichen Erfahrungen eines Talents zählen dagegen nur für 16 Prozent der Unternehmen zu den wichtigen Einstellungskriterien. Auch die Fremdsprachenkenntnisse der Bewerber gehören nicht zu den Eigenschaften, auf die Personaler vorrangig Wert legen: Nur jedes elfte Unternehmen schaut besonders auf Talente, die mehrere Sprachen beherrschen. „Gerade bei Berufseinsteigern sollte im Vordergrund stehen, ob der Bewerber und seine künftigen Kollegen und Vorgesetzten zueinander passen. Fehlende fachliche Fähigkeiten können auch noch im Job erworben werden. Fehlt hingegen die Identifikation mit der Unternehmenskultur, lässt sich das nur schwer korrigieren“, sagt Dr. Sebastian Dettmers, Geschäftsführer bei StepStone.

Ohne Praktika wird es schwierig

Für Absolventen und Berufseinsteiger, die keine praktische Erfahrung besitzen, wird es im Auswahlprozess schwierig. Zwar werten 22 Prozent der Unternehmen Praktika nicht als Berufserfahrung – für 59 Prozent sind sie dennoch eines der wichtigen Entscheidungskriterien. Mehr als jedes vierte Unternehmen betont zudem, dass Bewerber ohne Praktika nicht berücksichtigt werden. 19 Prozent der Arbeitgeber sind zudem Auslandserfahrungen der Talente wichtig. Besitzen zwei Bewerber ein vergleichbares Profil, entscheidet oft der höhere Abschluss: Fast jedes dritte Unternehmen bevorzugt in so einem Fall einen Absolventen mit einem Master-Abschluss.

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Für weitere Informationen steht das Whitepaper zur Studie „Karriere Insights“ hier zum kostenlosen Download bereit: http://bit.ly/2hNsVcM

 

Über StepStone

 

Mit StepStone finden Menschen ihren Traumjob. Das Angebot von StepStone ist mit mehr als 14 Millionen Besuchen im Juli 2017 das meistgenutzte im Wettbewerbsumfeld (Quelle: IVW). StepStone beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeiter und betreibt neben www.stepstone.de Online-Jobbörsen in weiteren Ländern. Das 1996 gegründete Unternehmen ist eine Tochter der Axel Springer SE.

Pressekontakt

StepStone Deutschland GmbH
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Telefon: (0211) 93493- 5731 / -5715
E-Mail: presse@stepstone.de
www.stepstone.de

1 Kommentar zu „Der Faktor Persönlichkeit: Darauf achten Unternehmen bei Berufseinsteigern“

  • Ähmm, ich empfinde die hier vorgestellten „Ergebnisse“ jetzt eher als Nebelwerfer von Stepstone: Persönliche Eigenschaften sind also wichtig, Abschlüsse und Noten eher unwichtig, berufliche Erfahrung ebenfalls unwichtig, aber Praktika wiederum sehr wichtig. Welchen Informationswert haben diese eher nebulösen Angaben wohl für Einsteiger/-innen aus den Bereichen Maschinenbau, Softwareprogrammierung, Elektrotechnik oder auch Bauwesen/Architektur. Beim ständig beschworenne Mangel an MINT-Absolventen/-innen sortiere ich die Headline der Studie eher in Richtung „Liebe Sozial-
    und Geisteswissenschaftler/-innen, es ist egal, was ihr studiert, hauptsache ihr seid lernbereit ein“. Merkwürdig und kaum nachvollziehbar. Oder gehen Sie zum netten und freundlichen Doktor, der leider keine Ahnung hat? 😉

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