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Jobpilot wird auf Gegenwind getrimmt – Stepstone steht vor der Geröllhalde der Expansionsstrategie

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Publiziert am 20.12.2001

Wie zwei führende europäische Karriereportale mit hausgemachten Problemen und einem schwierigen Marktumfeld umgehen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Gründerphase
  2. Expansion und Börsengang
  3. Manager und Aufsichtsräte
  4. Übernahmen von Wettbewerbern
  5. Investitionen in e-Recruiting Technologie
  6. Trendwende an Börse und Arbeitsmarkt
  7. Auswirkungen auf operative Ergebnisse
  8. Korrekturmassnahmen
    Anhang

1. Gründerphase

Die Internet-Revolution entlässt ihre Kinder – Online-Stellenbörsen müssen sich in der realen Wirtschaft behaupten

Die beiden Online-Stellenmärkte jobpilot und StepStone haben wie keine anderen Unternehmen den Markt der europäischen Online-Jobbörsen geprägt: als Anbieter umfassender Dienstleistungen und Funktionen für Online-Personal-Beschaffung, als visionäre Pioniere der New-Economy-Gründerzeit und als Opfer ihrer expansions-geprägten Kosten-Strukturen, konfrontiert mit dem  konjunkturellen Abschwung des Beschäftigungs-Zyklus.

Start frei zur Marktbereinigung der Online-Stellenbörsen?

Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

von Gerhard Kenk (Crosswater Job Guide)

  • Inhalt:
  • Perfektes Timing
  • 2 + 2 = 3
  • Kundenbasis bei Grossunternehmen
  • Das Imperium „Print & Ink“ schlägt zurück
  • Steigflug in die Gewinnzone

Perfektes Timing

Der Handelsblatt-Journalist Christoph Stehr konnte zufrieden sein: gerade hatte er eine Analyse der Online-Jobbörsen abgeschlossen, mit der Schlussredaktion die letzten Feinheiten abgestimmt und eine treffende Schlagzeile für seinen Artikel „Online-Stellenmärkte: Monster greift an“ zur Veröffentlichung in Handelsblatt.com formuliert, da meldeten die US-Newsticker auf der anderen Seite des Atlantiks fast zeitgleich schon Vollzug: „Monster übernimmt Jobline“.

„Arbeit, die man wirklich, wirklich will“ – feelgood@work zum Thema „New Work“

Christian Schrader
Christian Schrader

Flache Hierarchien statt Morgenappell, motiviertes Arbeiten statt Dienst nach Vorschrift und flexible Beschäftigungszeiten statt Stechuhr. Bei vielen Arbeitgebern herrscht heutzutage eine Unternehmenskultur, die weit weg ist vom Bild eines Konzernsoldaten. Schade bloß, dass diese wichtigen Einblicke potenziellen Mitarbeitern in regulären Stellenausschreibungen meist verborgen bleiben.

Erstmals mehr als eine Million Beschäftigte in der ITK-Branche

  • Dr. Bernhard Rohleder
    Dr. Bernhard Rohleder

    Bitkom hebt Wachstumsprognose für den deutschen ITK-Markt an

  • Umsatz steigt 2015 um 1,9 Prozent auf 156 Milliarden Euro
  • Informationstechnologie bleibt Wachstumstreiber

Die ITK-Branche beschäftigt in Deutschland erstmals mehr als eine Million Menschen. Die Unternehmen der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik werden Ende des Jahres 1,002 Millionen Mitarbeiter zählen.