Active Sourcing

Recruiting Trends 2019 – Wohin geht die Reise beim Recruiting und Active Sourcing?

  • Internetstellenbörsen weiter vorn bei Kandidaten und Unternehmen
  • Andere Kandidaten-Generation, andere Recruiting-Vorlieben
  • Beim eigenen Profil wird auch schon mal geschummelt

Unangefochtene Nummer eins im Ranking der beliebtesten Recruiting-Tools ist nach wie vor das Schalten von Stellenanzeigen auf Internetstellenbörsen und der eigenen Karrierehomepage. Aber auch die Direktansprache von Kandidaten (Active Sourcing) gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Das ist das Ergebnis der Studie Recruiting Trends1, die Monster zum 17. Mal gemeinsam mit der Universität Bamberg veröffentlicht hat.

Tim Weitzel

Recruiting ist Vertrieb

Auch wenn es vielleicht verrückt scheint, Recruiting als Vertrieb zu verstehen, sind wir absolut überzeugt, dass es so ist. Recruiting ist Vertrieb von Sinnhaftigkeit. Warum, können Sie hier nachlesen.

Warum muss Recruiting als Vertriebsprozess aufgesetzt werden?

Nahezu alle Unternehmen haben enorme Schwierigkeiten, ihre „Personalbeschaffung“ erfolgreich zu gestalten. Es heißt dann immer, es gäbe keine Bewerber mehr. Das ist insofern richtig, als sich viele Kandidatengruppen nicht mehr bewerben müssen – sie wählen aus verschiedenen Vakanzen aus.

Das Ende der Einweg-Kommunikation: Lautsprecher-Propaganda-Station an der koreanischen Grenze.

Recruiting Intelligence Guide: Raven51 und TALENTpro präsentieren Nachschlagewerk und Studie

Welche Chancen bietet modernes Recruiting im Jahr 2019? Die Raven51 AG und die Veranstalter der TALENTpro (HRM Research Institute GmbH) wollten es genau wissen – und präsentieren mit dem Recruiting Intelligence Guide (RIG) eine umfassende Bestandsaufnahme sowie die repräsentative Studie „Recruiting Report 2019“.

Recruiting Intelligence Guide: die ganze Vielfalt des Recruitings

Künstliche Intelligenz, automatisierte Prozesse, Digitalisierung auf allen Ebenen: Recruiting wandelt sich in einem unglaublichen Tempo. Im Vorfeld der TALENTpro haben Raven51 und das HRM Research Institute deshalb eine Bestandsaufnahme gemacht, die jetzt in Form eines umfassenden Nachschlage­werkes vorliegt. Mit dem „Recruiting Intelligence Guide“ ist damit erstmals ein Überblick über sämtliche Trends und Themen am Markt erhältlich: unter anderem zu den Bereichen CPC-Recruiting, HR-Events und -Blogs, Active Sourcing Services, Software-Lösungen sowie Zeitarbeit und Personalvermittlung.

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Der RIG wird ab sofort jährlich erscheinen – und damit zur unverzichtbaren Informationsquelle für HR-Verantwortliche im deutschsprachigen Raum.

Gleichberechtigung? Aber bitte nicht beim Gehalt!

Die aktuelle So arbeitet Deutschland-Studie von SThree zeigt: Die Mehrheit der Arbeitnehmer und Freelancer in Deutschland hält den Gender Pay Gap für Realität – und das muss sich nach Meinung einiger auch nicht ändern.

Frauen verdienen in vergleichbaren Tätigkeiten weniger als Männer – eine Lohnlücke sehen 77 Prozent der befragten Freelancer und Angestellten in Deutschland als Realität an. Besonders erschreckend: Laut insgesamt 13 Prozent sollte dieser Gender Pay Gap auch in Zukunft nicht kleiner oder sogar noch größer werden. Dies zeigen die Ergebnisse der sechsten repräsentativen So arbeitet Deutschland-Studie der Personalberatung SThree. Hierfür wurden in Zusammenarbeit mit YouGov 1.515 Angestellte und Selbstständige in Deutschland befragt. Zudem bestätigt sich: Es herrscht ein Bewerbermarkt – mit durchaus wechselbereiten Mitarbeitern. 88 Prozent sind zwar nicht auf der Jobsuche, 42 Prozent würden aber bei einem guten Angebot nicht zögern.

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So arbeitet Deutschland. ©SThree

Zwischen Etablieren und Realisieren: Die neue Macht des Talent Managements

Die HR-Performance-Management 2020 Studie des F.A.Z.-Fachverlages und Cornerstone OnDemand zeigt, dass Unternehmen in der DACH-Region derzeit europaweit noch kaum IT-Lösungen für ihr Talent Management nutzen – ein Problem angesichts der Herausforderungen der Digitalisierung.

Der F.A.Z.-Fachverlag hat in Kooperation mit Cornerstone OnDemand, einem der weltweit führenden Anbieter Cloud-basierter Software für Learning und Human Capital Management, die Studie HR-Performance-Management 2023 veröffentlicht.

Die Erhebung wurde entwickelt, um eine klare Verbindung zwischen Innovationen im Recruiting und dem Talent Management herzustellen. Es soll gezeigt werden, warum es für Unternehmen so wichtig ist, Kandidaten und Mitarbeiter zu fördern. Die Ergebnisse zeigen, dass das Anwerben und Binden von Personal noch vor der Digitalisierung, der Smart Industry und der IT-Entwicklung die größte Herausforderung für mittelständische Firmen und Großunternehmen darstellt.

Michael Grotherr

Lehrstelle gesucht? Wie sich Schüler von Ausbildungsbetrieben finden lassen können

Active Sourcing im Azubi-Recruiting

Die Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz und der sich daran anschließende Bewerbungsprozess kann mühsam sein und lange dauern. Doch es gibt Tipps und Tricks, wie ausbildungsinteressierte Schülerinnen und Schüler den Spieß umdrehen und sich von Ausbildungsbetrieben finden lassen können. Ein Überblick über drei häufig genutzte Suchkanäle von Personalern.

 

Wer weiß, wie Personaler suchen, kann sich finden lassen. Für Schülerinnen und Schüler ist dies eine interessante Alternative zum Schreiben von Bewerbungen (Bild: Jeremy McKnight, Unsplash)

Ist im Internet, in Zeitschriften oder der Tageszeitung endlich eine spannende Stellenanzeige für einen Ausbildungsplatz gefunden, heißt es für die Jugendlichen meist Anschreiben formulieren, Lebenslauf schreiben oder zumindest anpassen, Anlagen auswählen, vielleicht noch ein Deckblatt gestalten. Und dann abwarten und hoffen: Zunächst auf eine Eingangsbestätigung des Ausbildungsbetriebes, dann auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch und/oder Einstellungstest. Alles in allem ein langwieriger Prozess.

R51 – Der erste „Virtuelle Recruiter“ feiert Weltpremiere auf der Zukunft Personal Europe 2018

Die Zukunft Personal Europe 2018 ist Geschichte und R51 schreibt Geschichte!

Ein Highlight und besonderes Besuchermagnet auf der diesjährigen Personalmesse in Köln war der menschlich anmutende „Virtuelle Recruiter“ R51, präsentiert auf dem Messestand von raven51, der innovativen Personalmarketing-Agentur für Next Level Recruiting. Erstmals konnten Besucher der größten europäischen Personalmesse künstliche Intelligenz mit Wohlfühlfaktor beim Einsatz im Recruiting live erleben.

R51 raven51 Crosswater Job Guide
Recruiting Robot R51 beim Start in den Arbeitstag

Personaldienstleister sind Problemlöser

Unerwartete Projekte stellen Personalabteilungen vor hohe Hürden: Die Geschäftsführung hat mit ad-hoc-Aufgaben eine hohe Priorität verknüpft und die Erwartungshaltung über den Fertigstellungstermin ist auch ziemlich sportlich. Wenn diese Aufgaben nicht mit eigenen Bordmitteln und Praktikanten erledigt werden können, dann schlägt die Stunde der Personaldienstleister – denn diese sind in erster Linie Problemlöser für viele Spezialaufgaben.

Doch vor der Auftragserteilung gilt es eine zusätzliche Hürde zu überwinden: Welcher Personaldienstleister ist für die spezielle Aufgabe kompetent und verfügbar? Mama Google findet zwar alles, aber die Recherche ist ziemlich mühsam, besonders wenn es um die Spezialisierung der Personaldienstleister und  deren Kompetenzfelder geht. Und die Uhr tickt immer weiter.

Auf der Suche nach dem richtigen Personaldienstleister: First Aid Kit oder letzte Rettung?

Cultural Fit im Azubi-Recuiting

Simon Blanke-Bohne

AUBI-plus hat ihre Bewerberdatenbank überarbeitet und die Funktionen um einen Cultural Fit erweitert. Ab sofort können Ausbildungsbetriebe und ausbildungsinteressierte Schülerinnen und Schüler noch besser abgleichen, ob sie zueinander passen und die gleichen Wertvorstellungen teilen.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – diese Redensart gilt nicht nur im Fußball, sondern auch im Recruiting: Kurz nach Beginn des neuen Ausbildungsjahres startet in vielen Betrieben die Suche nach passenden Azubis für das nächste Jahr. Doch was genau ist eigentlich passend? Zu den klassischen Auswahlkriterien wie Schulabschluss, Zeugnisnoten und ersten Erfahrungen durch Praktika und Nebenjobs gesellt sich in jüngster Zeit ein weiteres Kriterium, der sogenannte Cultural Fit. Diese kulturelle Übereinstimmung, so die deutsche Übersetzung, vereinfacht die Auswahl neuer Auszubildender und spielt im Recruiting inzwischen eine wichtige Rolle.

Persönlicher Kontakt zu Bewerbern immer wichtiger im Recruiting

Studie zeigt: Recruiter setzen verstärkt auf Networking und aktive Ansprache

Auch in Zeiten der Digitalisierung gewinnt der direkte Kontakt mit Bewerbern an Bedeutung. Zwei Drittel der Recruiter sehen Networking mit potenziellen Kandidaten und Talenten als wichtiges Zukunftsthema an. So geben 85 Prozent der Recruiter an, dass die aktive Kandidatenansprache im Web, das sogenannte Active Sourcing, bereits zu ihren Aufgaben gehört. Das zeigt die Studie „Recruiter Experience“ von stellenanzeigen.de und der meta HR Unternehmensberatung GmbH, die wissenschaftlich von Prof. Dr. Peter M. Wald von der HTWK Leipzig begleitet wurde. Befragt wurden 312 Recruiter zu ihrer Arbeitsweise, ihrem Selbstverständnis, ihren Tools und den Entwicklungsfeldern in der Branche.

Wegweisend: Prof. Dr. Peter M. Wald