Weiterbildung

Budget für digitale Weiterbildung wird nur selten bereitgestellt

  • Drei Viertel aller Unternehmen haben kein festes Budget für digitale Weiterbildung
  • Fehlendes Budget und fehlende Zeit sind große Hemmnisse

Die Digitalisierung bringt jede Menge Weiterbildungsbedarf mit sich, aber nur in den wenigsten Unternehmen wird entsprechendes Budget dafür zur Verfügung gestellt.

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Juliane Petrich

Weiterbildung: Mitarbeiter ergreifen Initiative

  • In sechs von zehn Unternehmen fordern Mitarbeiter Weiterbildungen ein
  • Auch regulatorische und technische Anforderungen geben oft Anstoß

Der Anstoß zu Weiterbildungsmaßnahmen kommt in sechs von zehn Unternehmen (60 Prozent) aus der Mitarbeiterschaft. Noch häufiger stellen die Fachabteilungen direkt einen Bedarf fest (84 Prozent). Das hat eine gemeinsame Studie des Digitalverbands Bitkom und des TÜV-Verbands ergeben, für die 504 Unternehmen ab zehn Mitarbeitern in Deutschland befragt wurden.

Wie Future Skills die Personalarbeit verändern

Diskussionspapier 2 von Stifterverband und McKinsey

 

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  • Unternehmen in Deutschland stehen vor zwei Herausforderungen: genügend Personal mit technologischen Skills zu rekrutieren und gleichzeitig mittels Weiterbildung neue überfachliche Fähigkeiten der bestehenden Belegschaft zu entwickeln.
  • Für beide Aufgaben sind neue, automatisierte Instrumente nutzbar – digitale Auswahltests, Planspiele sowie die Analyse von Bewerberprofilen auf Plattformen einerseits und Onlineweiterbildungsmodule andererseits werden in den nächsten fünf Jahren deutlich an Bedeutung gewinnen.
  • Jedes dritte Unternehmen wird in Zukunft die Profile von Bewerbern auf Onlineplattformen analysieren, jedes vierte wird digitale Auswahltests einsetzen. Rund 280.000 Einstellungen von Akademikern werden mit Onlinewerkzeugen unterstützt werden, die digital Kompetenzanalysen durchführen.
  • Die befragten Unternehmen planen, den Umfang der Weiterbildung pro Mitarbeiter in fünf Jahren um ein Drittel auszuweiten. Die Anzahl der Tage für Schulungen und Seminare pro Mitarbeiter würde sich damit innerhalb der nächsten Jahre von 3,7 auf 5 Tage erhöhen. Darüber hinaus wird das informelle Lernen am Arbeitsplatz deutlich ausgeweitet werden.

Forsa-Umfrage: Ein Drittel der deutschen Erwerbstätigen offen für einen Jobwechsel

  • 85 Prozent der Berufstätigen sind zufrieden in ihrem Job
  • Gehalt, Kollegen und Vorgesetzte sind ausschlaggebend für Arbeitgeberwechsel
  • Home Office-Möglichkeit spielt eine eher nachgelagerte Rolle bei der Jobauswahl
  • Ein Viertel bevorzugt eine aktive Ansprache durch Unternehmen und Personalberater

Der Jahresbeginn kennzeichnet für viele deutsche Erwerbstätige den Start für Veränderungen. Zu den beliebtesten Neujahrsvorsätzen gehören eine gesündere Ernährung, mehr Sport und mehr Zeit für Familie und Freunde. Doch wie sieht es für deutsche Berufstätige mit einem beruflichen Neustart aus? Die Ergebnisse einer aktuellen forsa Online-Studie im Auftrag von XING E-Recruiting zeigen, dass die große Mehrheit der deutschen Erwerbstätigen mit ihrer beruflichen Tätigkeit zufrieden ist. Die Arbeitgeber können sich allerdings trotzdem nicht beruhigt zurücklehnen. Denn: Jeder dritte deutsche Erwerbstätige ist gleichzeitig offen für einen Arbeitgeberwechsel.

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Worauf sich Personaler/innen jetzt einstellen sollten – der Bundesverband der Personalmanager zu den 10 HR-Trends 2019

KI im Bewerbungsprozess, Netzwerke statt Hierarchien, Freiheit als neue Währung im Kampf um Talente – die Personalarbeit 2019 navigiert zwischen den Möglichkeiten digitaler Technologien und verschärftem Fachkräftemangel. Vor diesem Hintergrund hat das Präsidium des Bundesverbandes der Personalmanager (BPM) zum Jahreswechsel die wichtigsten HR-Trends zusammengestellt, die das Personalwesen im kommenden Jahr prägen werden. Denn für viele Entscheider bleibt es nach wie vor schwer, die Fülle an neuen Möglichkeiten zu überblicken und für sich zu bewerten. Der Verband rät dazu, eine klare Agenda aus den folgenden Punkten zu formulieren.

Dr. Elke Eller

karriere.at Umfrage: Jeder Zweite ist zum Jahresausklang auf Jobsuche

20 Prozent setzen auf Gemütlichkeit – 18 Prozent wollen sich weiterbilden

Thomas Olbrich

Alles soll anders werden: Ein neuer Job muss her. – Das haben sich mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer in einer aktuellen Online-Umfrage von karriere.at zum Jahresausklang vorgenommen. Jeder Fünfte lässt 2018 hingegen gemütlich enden.

261 Beschäftigte haben sich an der Umfrage beteiligt. Auf die Frage, was sie im zu Ende gehenden Jahr karrieretechnisch noch im Visier haben, antworteten 54 Prozent mit Jobsuche. Jeder Fünfte probierts mit Gemütlichkeit und lässt 2018 ohne Ziele enden. 18 Prozent sind der Meinung, dass es für etwas Neues nie zu spät ist, und setzen auf Weiterbildung. Acht Prozent streben einen unternehmensinternen Aufstieg an.

Hackathons, Meet-Ups und Lab Days – Klarheit im Weiterbildungsdschungel

Gerade im IT-Bereich ist permanente Weiterbildung Pflicht. Interne und externe Kunden erwarten, dass ihre Ansprechpartner in Entwicklung und IT up to date sind. Der Blog von GULP bietet IT-lern zahlreiche Informationen zum Thema Weiterbildung: Welche Möglichkeiten es gibt, welche Skills zum Traumjob fehlen und welche Argumente Führungskräfte und Personalabteilungen überzeugen.

 

Das Meistern von Herausforderungen ist einer der Haupt-Motivatoren für Mitarbeiter. Jedoch nur, wenn diese neuen Aufgabenstellungen auch zu lösen sind. Die meisten Unternehmen wissen, dass Investitionen in Weiterbildungen – gerade auch im technischen Bereich – unerlässlich sind. Doch wie lernt Mann oder Frau am besten? Welche Form der Wissensvermittlung ist für welches Thema die richtige? GULP bietet auf der Plattform experts.gulp.de Einblicke und Tipps in die Arbeitswelt von IT-lern.

Studie „Digitale Arbeitswelt“: HR-Experten sehen Handlungsbedarf bei Veränderungsbereitschaft und Flexibilität

  • Neuer Bildungskanon für berufliche Aus- und Weiterbildung: Fachwissen, IT-Wissen und stärkerer Fokus auf persönliche und soziale Kompetenzen
  • Digitale Lernangebote: Eingesetzte Formate bilden aktuellen Kompetenzbedarf nicht ab
  • Etwa die Hälfte der befragten HR-Manager sieht Kompetenzbedarf im Bereich Veränderungsbedarf/Flexibilität eher nicht gedeckt
    Gemeinsame Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Consult) und des Bundesverbandes der Personalmanager (BPM) mit fast 700 HR-Experten aus Deutschland

Mangelnde Flexibilität droht zum Fachkräftemangel des Digital-Zeitalters zu werden, das Potential digitaler Lernangebote für die Aus- und Weiterbildung wird nicht ausgeschöpft und insbesondere die Geringqualifizierten auf dem Arbeitsmarkt geraten in Zukunft immer stärker unter Druck. Das sind die Hauptergebnisse der Studie „Anforderungen der digitalen Arbeitswelt“ des Instituts der deutschen Wirtschaft Consult (IW Consult) im Auftrag des Bundesverbandes der Personalmanager (BPM). Sie untersucht, wie Weiterbildung und digitale Bildung für den Arbeitsmarkt der Zukunft aussehen und wie sich der Bedarf an Qualifikationen und Kompetenzen dabei verändert.

Die große Mehrheit der deutschen Firmen setzt auf betriebliche Weiterbildung

Die Weiterbildung spielt für viele Personalleiter eine wichtige Rolle: 87 Prozent von ihnen geben an, betriebliche Weiterbildung in ihrem Unternehmen anzubieten, wie aus einer Umfrage des ifo Instituts im Auftrag von Randstad hervorgeht. Dabei zeigt sich, dass mit steigender Mitarbeiterzahl auch das Angebot von Weiterbildung wächst. In der Größenklasse bis 49 Mitarbeiter bieten 83 Prozent der Unternehmen betriebliche Weiterbildung an, ab 250 Angestellten sind es knapp 100 Prozent. Als Hauptziele gelten dabei das Vermitteln neuer sowie das Vertiefen bereits vorhandener Fähigkeiten (70 und 71 Prozent).

 

Keine Angst vor Kollege Roboter

Arbeitnehmer schauen überwiegend optimistisch auf digitalisierte Arbeitswelt

  • Dr. Dieter Traub

    Mehrheit sieht für sich persönlich überwiegend Vorteile durch Digitalisierung

  • Etwas mehr als jeder Zehnte hat Angst vor Jobverlust
  • Weiterbildung von Arbeitnehmern erforderlich, aber nicht flächendeckend angeboten

Die öffentliche Debatte über die Digitalisierung der Arbeitswelt kennt viele Stimmungslagen. Wenn es um die absehbare Automatisierung bestimmter Tätigkeiten geht, rangieren die Meinungen irgendwo zwischen Untergangsszenarien und Fortschrittsglauben. „Wir sind bald alle überflüssig“, sagen die einen – „Es sind schon immer Berufe verschwunden und neue entstanden“, sagen die anderen.