Weiterbildung

Hackathons, Meet-Ups und Lab Days – Klarheit im Weiterbildungsdschungel

Gerade im IT-Bereich ist permanente Weiterbildung Pflicht. Interne und externe Kunden erwarten, dass ihre Ansprechpartner in Entwicklung und IT up to date sind. Der Blog von GULP bietet IT-lern zahlreiche Informationen zum Thema Weiterbildung: Welche Möglichkeiten es gibt, welche Skills zum Traumjob fehlen und welche Argumente Führungskräfte und Personalabteilungen überzeugen.

 

Das Meistern von Herausforderungen ist einer der Haupt-Motivatoren für Mitarbeiter. Jedoch nur, wenn diese neuen Aufgabenstellungen auch zu lösen sind. Die meisten Unternehmen wissen, dass Investitionen in Weiterbildungen – gerade auch im technischen Bereich – unerlässlich sind. Doch wie lernt Mann oder Frau am besten? Welche Form der Wissensvermittlung ist für welches Thema die richtige? GULP bietet auf der Plattform experts.gulp.de Einblicke und Tipps in die Arbeitswelt von IT-lern.

Studie „Digitale Arbeitswelt“: HR-Experten sehen Handlungsbedarf bei Veränderungsbereitschaft und Flexibilität

  • Neuer Bildungskanon für berufliche Aus- und Weiterbildung: Fachwissen, IT-Wissen und stärkerer Fokus auf persönliche und soziale Kompetenzen
  • Digitale Lernangebote: Eingesetzte Formate bilden aktuellen Kompetenzbedarf nicht ab
  • Etwa die Hälfte der befragten HR-Manager sieht Kompetenzbedarf im Bereich Veränderungsbedarf/Flexibilität eher nicht gedeckt
    Gemeinsame Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Consult) und des Bundesverbandes der Personalmanager (BPM) mit fast 700 HR-Experten aus Deutschland

Mangelnde Flexibilität droht zum Fachkräftemangel des Digital-Zeitalters zu werden, das Potential digitaler Lernangebote für die Aus- und Weiterbildung wird nicht ausgeschöpft und insbesondere die Geringqualifizierten auf dem Arbeitsmarkt geraten in Zukunft immer stärker unter Druck. Das sind die Hauptergebnisse der Studie „Anforderungen der digitalen Arbeitswelt“ des Instituts der deutschen Wirtschaft Consult (IW Consult) im Auftrag des Bundesverbandes der Personalmanager (BPM). Sie untersucht, wie Weiterbildung und digitale Bildung für den Arbeitsmarkt der Zukunft aussehen und wie sich der Bedarf an Qualifikationen und Kompetenzen dabei verändert.

Die große Mehrheit der deutschen Firmen setzt auf betriebliche Weiterbildung

Die Weiterbildung spielt für viele Personalleiter eine wichtige Rolle: 87 Prozent von ihnen geben an, betriebliche Weiterbildung in ihrem Unternehmen anzubieten, wie aus einer Umfrage des ifo Instituts im Auftrag von Randstad hervorgeht. Dabei zeigt sich, dass mit steigender Mitarbeiterzahl auch das Angebot von Weiterbildung wächst. In der Größenklasse bis 49 Mitarbeiter bieten 83 Prozent der Unternehmen betriebliche Weiterbildung an, ab 250 Angestellten sind es knapp 100 Prozent. Als Hauptziele gelten dabei das Vermitteln neuer sowie das Vertiefen bereits vorhandener Fähigkeiten (70 und 71 Prozent).

 

Keine Angst vor Kollege Roboter

Arbeitnehmer schauen überwiegend optimistisch auf digitalisierte Arbeitswelt

  • Dr. Dieter Traub

    Mehrheit sieht für sich persönlich überwiegend Vorteile durch Digitalisierung

  • Etwas mehr als jeder Zehnte hat Angst vor Jobverlust
  • Weiterbildung von Arbeitnehmern erforderlich, aber nicht flächendeckend angeboten

Die öffentliche Debatte über die Digitalisierung der Arbeitswelt kennt viele Stimmungslagen. Wenn es um die absehbare Automatisierung bestimmter Tätigkeiten geht, rangieren die Meinungen irgendwo zwischen Untergangsszenarien und Fortschrittsglauben. „Wir sind bald alle überflüssig“, sagen die einen – „Es sind schon immer Berufe verschwunden und neue entstanden“, sagen die anderen.

Automatisierung: Fachkräfte fürchten nicht um ihren Job

Stepstone, Crosswater Job Guide,
Sebastian Dettmers

Die Digitalisierung beschleunigt Arbeitsabläufe und verändert Arbeitsplätze radikal. Studien prognostizieren den Abbau von Millionen Stellen, weil Menschen durch Maschinen ersetzt werden. Fachkräfte in Deutschland sehen der Zukunft trotzdem gelassen entgegen. Eine Studie der Online-Jobplattform StepStone, für die 17.000 Fach- und Führungskräfte befragt wurden, zeigt: Die große Mehrheit sorgt sich nicht um ihre berufliche Zukunft. 68 Prozent der Befragten sind der Meinung, technologische Veränderungen wirkten sich positiv aus. Nur 15 Prozent sehen ihren Arbeitsplatz von der Digitalisierung bedroht.

Digitale Kompetenzen: Knapp sechs von zehn Unternehmen investieren

  • Je größer der Betrieb, desto mehr investiert er in Weiterbildung
  • Benchmarking-Tool zum Digital Office Index für Unternehmen online verfügbar

Um in der Arbeitswelt 4.0 zu bestehen, sind digitale Kompetenzen unabdingbar. Allerdings investieren lediglich 57 Prozent der Unternehmen gezielt in die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter für die digitale Arbeitswelt. Das zeigt der Digital Office Index 2018 – eine repräsentative Befragung von 1.106 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern des Digitalverbands Bitkom. 2016 waren es 55 Prozent der Unternehmen, die angaben, in Weiterbildung zu investieren, um digitale Wissenslücken zu schließen.

Bitkom, Weiterbildung, Digitalisierung, Crosswater Job Guide,

Mütter kehren schneller zu familienfreundlichen Betrieben zurück  

Dana Müller

Betriebe in Deutschland bieten immer häufiger Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg und der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Große Betriebe mit mehr als 250 Beschäftigten sind hier Vorreiter, aber die kleinen und mittleren Betriebe ziehen nach. Die familienfreundlichen Maßnahmen gehen mit einer schnelleren Rückkehr von Müttern nach geburtsbedingten Erwerbsunterbrechungen einher.

Attraktives Gehalt, Flexibilität und Aussicht auf Karriere: Was sich Berufseinsteiger wünschen

Was soll er bieten, der erste Job nach dem Studium? Deutschlands Studierende haben genaue Vorstellungen davon: Für rund Dreiviertel aller Nachwuchstalente ist ein attraktives Grundgehalt der mit Abstand wichtigste Aspekt bei der Wahl des ersten Arbeitgebers. Doch was verstehen Berufsstarter unter einem attraktiven Gehalt? Zweifünftel der Befragten stellen sich ein erstes Jahresgehalt zwischen 36.000 und 45.000 Euro brutto vor, 38 Prozent erwarten unter 35.000 Euro jährlich. Das zeigt der neue StepStone Report „Startklar für den ersten Job“.

 

Dr. Anastasia Hermann

Digitalisierung als Treiber und Innovator betrieblicher Weiterbildung

Der. Susanne Seyda

Ein Artikel von Sussanne Seyda, David B. Meinhard und Beate Placke (IW Köln)

Mit zunehmender Nutzung digitaler Technologien im Unternehmen werden zudem häufiger IT-Kompetenzen vermittelt. Gleichzeitig bleiben nichtdigitale Kompetenzbereiche wie das berufliche Fachwissen sowie soziale und kommunikative Kompetenzen relevant. Die Digitalisierung stellt nicht nur neue Anforderungen an Weiterbildungsinhalte. Sie bietet auch neue Lernmöglichkeiten, die 84 Prozent der weiterbildungsaktiven Unternehmen bereits realisieren.

Arbeiten in der Modebranche: Die meisten wollen zu Adidas, die wenigsten zu Primark

Adidas ist Deutschlands beliebtester Mode-Arbeitgeber. Auf den nächsten Plätzen im Image-Ranking folgen die PVH-Gruppe (u.a. Tommy Hilfiger, Calvin Klein) und der Hosenspezialist Brax. Das ist das Ergebnis der Studie „Working in Fashion 2018“ der TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe). Beteiligt haben sich mehr als 3600 Mitarbeiter und Nachwuchskräfte der Modebranche. Sie haben eine Vorauswahl aus insgesamt 40 Unternehmen von Adler bis Zalando in zehn verschiedenen Kategorien bewertet, u.a. Gehaltsniveau, Aufstiegschancen und attraktive Produkte.