Dr. Bernhard Rohleder

Neues Gesetz macht viele Behördengänge verzichtbar

  • Dr. Bernhard Rohleder

    Bundestag verabschiedet E-Government-Gesetz

  • Modernisierungsschub für die deutsche Verwaltung
  • Eurostat: Deutschland bei E-Government-Nutzung im Mittelfeld

Berlin. Der Hightech-Verband BITKOM begrüßt das E-Government-Gesetz, das gestern Abend vom Bundestag verabschiedet worden ist. „Das E-Government-Gesetz wird der deutschen Verwaltung einen dringend benötigten bürgerfreundlichen Modernisierungsschub bringen“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Das Gesetz erleichtert die elektronische Kommunikation zwischen Bürgern und Verwaltung. Alle Behörden in Bund, Ländern und Kommunen werden verpflichtet, elektronisch erreichbar zu sein.

Social Media Manager sind gefragt

  • Dr. Bernhard Rohleder

    16 Prozent der Unternehmen beschäftigen Spezialisten für soziale Medien

  • Neue Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Gute Berufsaussichten für Kommunikationsexperten

Das neue Berufsbild des Social Media Managers hat sich in der Wirtschaft etabliert: Bereits 16 Prozent aller Unternehmen in Deutschland beschäftigen einen oder mehrere Mitarbeiter, die für den Einsatz und die Nutzung sozialer Medien verantwortlich sind. Zum Vergleich: Im Jahr 2011 waren es erst 10 Prozent. Weitere 7 Prozent der befragten Unternehmen planen derzeit konkret die Schaffung einer entsprechenden Stelle. Das hat eine repräsentative Umfrage unter 854 Unternehmen im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben.

Geplante EU-Datenschutzverordnung schießt über Ziel hinaus

  • Datenschutzrecht muss moderner werden und praktikabel bleiben
  • Viele Vorschläge machen innovative Online-Dienste unmöglich
Dr. Bernhard Rohleder

Der Hightech-Verband BITKOM hat anlässlich des 7. Europäischen Datenschutztages vor einer Überregulierung aus Brüssel gewarnt. Nach der Vorlage eines Entwurfs für eine EU-weit einheitliche Datenschutzverordnung hatte das Europaparlament kürzlich Vorschläge für eine weitere Verschärfung vorgelegt. Aus Sicht der Hightech-Industrie verfehlen viele der geplanten Regelungen das Ziel, den Datenschutz zu modernisieren. „Der Schutz unserer Privatsphäre wird nicht dadurch besser, dass jede Datenverarbeitung mit bürokratischen Hürden versehen wird“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Crowdfunding findet immer mehr Anhänger

  • Fast 7 Millionen Deutsche spenden online für soziale Projekte
  • Crowdinvesting bietet Chancen für Start-ups
Dr. Bernhard Rohleder

Berlin. Rund 6,6 Millionen Deutsche haben bereits soziale Projekte via Internet unterstützt. Das entspricht jedem achten Internetnutzer (12 Prozent), ergab eine  repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Weitere 22 Prozent wären grundsätzlich bereit, online für eine gute Sache Geld zu geben. Davon würden 45 Prozent Kleinstbeträge bis zu 5 Euro spenden. 27 Prozent würden sich ihr Engagement bis zu 20 Euro kosten lassen und 23 Prozent zwischen 20 und 50 Euro. 5 Prozent würden nach eigenem Bekunden sogar mehr als 50 Euro ausgeben.

Hightech-Branche bleibt zuversichtlich

  • Dr. Bernhard Rohleder

    Zwei Drittel der ITK-Firmen steigern Umsatz im dritten Quartal

  • Jedes zweite Unternehmen wird 2012 neue Jobs schaffen

Zwei Drittel der deutschen Hightech-Unternehmen (65 Prozent) haben im dritten Quartal steigende Umsätze verbucht. Trotz weltweiter Konjunktureintrübung entspricht das etwa dem Ergebnis für das zweite Quartal (69 Prozent). Der Anteil der IT- und Telekommunikationsunternehmen, die von fallenden Umsätzen berichten, ist zugleich leicht von 13 auf 21 Prozent gestiegen. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage des BITKOM in der ITK-Branche hervor. „Die Schuldenkrise in Europa und die angespannte Lage auf den Finanzmärkten gehen auch an den ITK-Märkten nicht spurlos vorüber, allerdings bleibt die Branche verglichen mit der Gesamtwirtschaft auffallend stabil“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Jeder Dritte hat Grundkenntnisse in Programmiersprachen

  • Dr. Bernhard Rohleder

    Umfrage zum „Europäischen Tag der Sprachen“

  • Basic, Java & Co. so weit verbreitet wie Französisch

Den „Europäischen Tag der Sprachen“ hat der Hightech-Verband BITKOM zum Anlass genommen, die Kenntnis von Programmiersprachen zu überprüfen. Das unerwartete Ergebnis: Jeder dritte Bundesbürger verfügt nach eigenen Angaben über Grundkenntnisse in Basic, Java & Co. Programmiersprachen sind damit in der Bevölkerung ebenso weit verbreitet wie Französisch als Fremdsprache. Spitzenreiter bei den Fremdsprachen ist Englisch. 85 Prozent der Bevölkerung verfügen nach eigenen Angaben über englische Grundkenntnisse. Mit deutlichem Abstand folgen auf Platz zwei Französisch (33 Prozent), dahinter Spanisch (16 Prozent), Russisch (15 Prozent) und Italienisch (10 Prozent). Insgesamt verfügen nach eigenen Angaben 91 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren über Grundkenntnisse einer oder mehrerer Fremdsprachen.

BITKOM kritisiert EU-Klage wegen Datenspeicherung

Überarbeitung der Brüsseler Richtlinie abwarten – Unternehmen brauchen einen stabilen Rechtsrahmen

Dr. Bernhard Rohleder

Berlin. Der BITKOM kritisiert, dass die EU-Kommission Deutschland im Streit um die Vorratsdatenspeicherung vor dem Europäischen Gerichtshof verklagen will. Der Bundestag hat eine Frist zur Neuregelung der Datenspeicherung verstreichen lassen. BITKOM fordert, dass die Speicherung hierzulande erst nach der anstehenden Überarbeitung einer entsprechenden EU-Richtlinie neu geregelt wird. Die deutsche Regelung müsse langfristig mit EU-Recht vereinbar sein. Gemeinsam mit weiteren Verbänden plädiert BITKOM auch dafür, ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Vereinbarkeit der Vorratsdatenspeicherung mit bestimmten Grundrechten abzuwarten. BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder sagte:

Viele Nutzer erleben das Web als Demokratieverstärker

  • Sechs von zehn Internetnutzern sehen positiven Effekt
  • Politischer Wert des Internets wird in allen Altersgruppen gesehen
Dr. Bernhard Rohleder

Berlin. Das Internet fördert in den Augen seiner Nutzer die Demokratie. 61 Prozent der deutschen Internetnutzer sind aktuell der Meinung, das Internet trage zu mehr Demokratie bei. Das geht aus einer Erhebung im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM hervor. „Das Internet bietet hervorragende Möglichkeiten, die politische Arbeit transparenter zu machen und breite Bevölkerungsschichten einzubeziehen“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „In vielen Ländern ist das Web sogar zu einer wichtigen Voraussetzung geworden, um demokratische Strukturen überhaupt erst auf den Weg zu bringen.“

Mehrheit der Berufstätigen ist an Feiertagen erreichbar

  • Nur 29 Prozent antworten nicht auf berufliche Mails oder Anrufe
  • Ältere und Frauen sind besonders häufig geschäftlich erreichbar
Dr. Bernhard Rohleder

Berlin. Erreichbarkeit an den Feiertagen ist für die meisten Berufstätigen selbstverständlich. Fast drei Viertel (71 Prozent) der Berufstätigen, die zwischen Weihnachten und Neujahr frei haben, sind dennoch beruflich erreichbar. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des BITKOM. Zwei Drittel (68 Prozent) sind per Telefon erreichbar, 43 Prozent per Mail. „Zwar ist es prinzipiell ein gutes Zeichen, wenn sich so viele Beschäftigte stark mit ihren beruflichen Aufgaben identifizieren“, kommentiert Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des BITKOM, die Umfrageergebnisse. „Aber zumindest zum Jahresende sollte jeder auch einmal komplett abschalten.“

Der Hightech-Verband BITKOM hat die geplanten Erleichterungen bei der Zuwanderung ausländischer Fachkräfte als unzureichend kritisiert

Dr. Bernhard Rohleder

Berlin. „Es ist völlig unverständlich, dass Informatiker bei der Abschaffung der Vorrangprüfung nicht berücksichtigt wurden“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Bisher sollen nach Angaben des Arbeits- sowie des Forschungsministeriums nur Ärzte und Ingenieure von der Vorrangprüfung ausgenommen werden. Bereits seit Jahren leidet die IT-Branche unter dem Problem des Fachkräftemangels. In einer aktuellen Befragung geben 60 Prozent der Unternehmen an, dass der Expertenmangel ihre Geschäftstätigkeit bremst. Seit dem Jahr 2007 entstehen im IT-Sektor im Schnitt 13.000 zusätzliche Arbeitsplätze pro Jahr. Der Fachkräftemangel kostet die Branche etwa einen Prozentpunkt Wachstum. Rund 29.000 Stellen für Informatiker sind in der deutschen Wirtschaft derzeit unbesetzt.