Fachkräftemangel

Fachkräftemangel? IT-Experten kommen jetzt aus dem digitalen globalen Home-Office

Als Microsoft nach der LinkedIn-Übernahme ankündigte, mit GitHub für stolze 7,5 Milliarden US-Dollar eine IT-zentrierte Community zu übernehmen, war die Recruiting-Branche in heller Aufregung über die möglichen Implikationen. Will Microsoft lediglich Konsumenten-Gruppen für ihre B2C-Produktpalette wie Windows oder Office durch diese Akquisition gewinnen oder stehen in diesen Communities potentielle qualifizierte Kandidaten für das Recruiting durch Arbeitgeber zur Verfügung? Gibt es nach der Google Job Discovery bald auch eine Microsoft Job Discovery?

Die Übernahme-Meldung richtete die Scheinwerfer der Bling-Bling-Publicity auch auf eine andere Frage: Wer oder was ist Github, welche Vorteile bringt die Open-Source-Methode für die Software-Entwicklung? Und viel wichtiger noch für das Recruiting in ganz engen Arbeitsmärkten: Haben Remote-Work-Communities das Potential, den Fachkräftemangel im IT-Sektor nachhaltig zu beeinflussen? Wie funktionieren Open-Source-Community in der Gig-Economy?

Crosswater Job Guide sprach mit Carsten Bleek, Gründer und Geschäftsführer von Cross-Solution GmbH in Frankfurt über diese Zusammenhänge.

Carsten Bleek, Gründer und Geschäftsführer von Cross Solution

Crosswater Job Guide: Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen proprietärer Software-Entwicklung und dem Open-Source-Konzept?

Mittelstand nicht über einen Kamm scheren

Dr. Eva Voß

Neue Studie zu Unternehmenskulturen im Mittelstand: Flexibilität schafft Erfolg 

  • Digitalisierung unterschiedlich bewertet
  • Fachkräftemangel erzeugt „Run for Experience“
  • Wertewandel der Jungen erreicht die Unternehmen

 

Flexibilität und Kundennähe sind aus Sicht von Inhabern und Geschäftsführern die entscheidenden Erfolgsfaktoren mittelgroßer Unternehmen. Die Grundlage dafür bilden eine direkten Kommunikation im Unternehmen mit wenig Hierarchien sowie die Fähigkeit, auch schnelle Entscheidungen treffen und umsetzen zu können. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Black Box Mittelstand“, die das Demographienetzwerk ddn und die Unternehmensberatung EY gemeinsam durchgeführt haben. Größtes Problem im Mittelstand bleibt der Fachkräftemangel, aber auch der Wertewandel bei den Jüngeren kommt in den Firmen an und stellt die Firmen vor neue Herausforderungen. Die Bedeutung der Digitalisierung wird je nach Marktumfeld sehr unterschiedlich bewertet.

Personaler rein in die Führungsebene!

Warum HR in Zukunft strategischer gedacht werden muss – und warum es dazu den CHRO braucht

Dr. Ole Menschig

Lange Jahre fristeten die HR-Abteilungen zahlreicher Unternehmen ein Schattendasein: eher stiefmütterlich wurde sich um die Auswahl und Förderung kompetenter Personalmanager gekümmert. Nun wächst die Wirtschaft seit Jahren ohne absehbare Flaute, die Digitalisierung verändert viele Industrieunternehmen nachhaltig – und die Fachkräfte werden knapper und knapper. Um Unternehmensziele zu erreichen sind kompetente Facharbeiter jedoch unabdingbar.

Der Countdown läuft: Zum fünften Mal HR-Networking für (frech)mutige Personaler

Henner Knabenreich

Raus aus dem Silo und rein ins Netzwerk! Austausch zu HR-Themen und Vernetzung mit Menschen, deren Leidenschaft Recruiting, Personalmarketing, Talent Management, Sourcing oder welches HR-Thema auch immer ist, gibt es bei der fünften Auflage von personalmarketing2null & friends! Ein einzigartiger Abend, an dem es sich in ungezwungener und agendafreier Atmosphäre mit Gleichgesinnten netzwerken lässt, Themen auf Augenhöhe ausgetauscht werden können und der Know-how-Transfer gefördert wird.

Jede Wette, dass..! – Wetten gegen den Fachkräftemangel

Highlight des Abends ist die Neuauflage eines deutschen Show-Klassikers. Frei nach dem Motto „Jede Wette, dass..!“ gibt’s Wetten gegen den Fachkräftemangel. Diese können entweder live dem staunenden Publikum präsentiert oder im Rahmen eines „Best Practice-Beispiels“ vorgestellt werden.

Generationenmix: Das Beste

Norma Demuro

Der Generationenkampf in der Familie verliert immer mehr an Relevanz. Die aktuelle 17. Shell Jugendstudie (2015) bescheinigt Eltern und Kindern ein gutes Miteinander, 90 Prozent sind zufrieden mit dem Verhältnis zu ihren Eltern. Verschiedene Ansichten und Herangehensweisen der Generationen werden dafür in der Unternehmenskultur immer sichtbarer.

Fachkräftemangel bedroht Ihr Wachstum – Das Problem muss man lösen!

Dr. Johannes Terhalle

Was seit Jahren im Handwerk bekannt ist, rollt nun auf die Industrie zu. So berichtete die F.A.Z. am 14.03.18 in einem Artikel „Jedes zweite Unternehmen findet keine passenden Bewerber. Wachstum kaum noch möglich. Der DIHK schätzt, dass in Deutschland insgesamt rund 1,6 Millionen Stellen längerfristig nicht besetzt werden können, weil passende Mitarbeiter fehlen.“

Der Fachkräftemangel ist ein gesellschaftliches und volkswirtschaftliches Problem

  • Demografische Entwicklung
  • Ungerichtete Einwanderungs- und Integrationspolitik
  • Ausbildungsdilemma („Jeder kann studieren“)
  • Ungenügende Nutzung der stillen Reserven (z.B. Frauen während der Kinderphase)

Der Begriff Fachkräftemangel ist zwar schon lange ein Thema, aber man hatte nicht den Eindruck, dass deshalb in der Breite sehr große Anstrengungen gemacht werden, um den zukünftigen Herausforderungen zu begegnen.

Altenpfleger: Kein Streik – nur Abstimmung mit den Füßen

Antje Schrupp

Warum Angebot und Nachfrage in traditionellen Frauenberufen nicht funktionieren

Antje Schrupp hat bei piqb auf einen Bericht in ZEIT Online hingewiesen, der den Berufsstand der Krankenschwestern, Altenpflegerinnen und Erzieherinnen desillisuoniert, aber realistisch darstellt. Wer in der Politik die „Soziale Gerechtigkeit“ einfordert, sollte auch erklären, weshalb Politik, Investoren und Gesellschaft das in der Pflegebranche nicht umsetzen.

Digitalisierung: Der Hype-Express fährt im Kreis

Gerhard Kenk, Publisher, Crosswater Job Guide

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Pünktlich zum Jahreswechsel ist wieder eine schöne Gelegenheit gekommen, um über die Aufreger-Themen wie Digitalisierung, Industrie 4.0, Blockchain, Roboter oder Arbeitsplatzverlust zu schwadronieren. Man ist es ja gewöhnt. Für das kommende Jahr 2018 werden düstere Prognosen propagiert – Hauptsache die Einschaltquoten – pardon – die Clicks gehen durch die Decke. Der FOCUS stellt sich als Sprachrohr der Hype-Protagonisten zur Verfügung und publiziert ein buntes Panoptikum der Angst:  So geht es ab 2018 weiter: Fatale Wirtschaftsprognose für Deutschland: „Wir werden fast alle arbeitslos!“

Engpassberufe: Fachkräftemangel weitet sich aus

Alexander Burstedde

Unternehmen haben immer größere Probleme, neue Mitarbeiter zu finden. Zwei von drei Arbeitsplätzen sind derzeit schwer zu besetzen. Das geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor. Besonders angespannt ist die Situation in Süddeutschland, doch auch in Thüringen und einzelnen norddeutschen Regionen sind Fachkräfte extrem knapp.

HR-Trends 2018: Die Fata Morgana der Digitalisierung

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide. 

Die Digitalisierung ist omnipräsent. Eher weniger in den Software-Entwicklungsschmieden des Landes als in den Medien, den Köpfen der Consulting-Unternehmen, der PR-Agenturen, der Politik und interessanterweise auch in Selbstdarstellungen von Arbeitgebern im Zusammenhang mit Employer Branding. So stellt der Technologie-Konzern Schaeffler die Digitale Agenda als Vorstandsmaßnahme in den Vordergrund – heraus kommen Binsenweisheiten wie z.B. „Je mehr Daten man zur Verfügung hat, desto höher ist die Treffsicherheit der Ergebnisse.“ (Dr. Pankai Joshi, Datenanalyst bei Schaeffler.)

„Auf den ersten Blick lohnt es die Mühe nicht, der Artikelflut zur digitalen Transformation einen weiteren Strauß an Binsenweisheiten hinzuzufügen“, kommentiert Prof. Dr. Alexander Güttler die Lage.

Fachkräftemangel: Unternehmen erhöhen Recruiting-Budgets und kontaktieren aktiv Kandidaten

Fast zwei Drittel der deutschen Unternehmen geben an, nicht genügend qualifizierte Bewerbungen von Fachkräften zu erhalten. Schwierig ist die Situation dabei vor allem bei berufserfahrenen Fachkräften mit Hochschulabschluss. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Recruiting-Reports 2017/2018, der jetzt von den Personalmarktexperten der Berliner index Gruppe veröffentlicht wurde. Die Unternehmen reagieren mit höheren Recruiting-Budgets und sprechen immer häufiger selbst potenzielle Kandidaten an. Ein weiterer wichtiger Trend ist das sogenannte Mobile Recruiting, also die Nutzung mobiler Endgeräte zur Mitarbeitergewinnung.

Bewerbermangel in deutschen Unternehmen nach Berufsgruppen

Studienanfängerzahlen in der Informatik rückläufig: GI fordert größere Anstrengungen

Prof. Dr.-Ing.habil. Peter Liggesmeyer

Laut dem Statistischen Bundesamt ist die Zahl der Studienanfänger im Studienbereich Informatik gegenüber dem Vorjahr gesunken: Gesellschaft für Informatik e.V. fordert mehr Anstrengungen zur Steigerung der Studierendenzahlen

Das Statistische Bundesamt hat die aktuellen Studienanfängerzahlen veröffentlicht: Insgesamt sind zum Wintersemester 2017/18 an deutschen Hochschulen 2.847.800 Studentinnen und Studenten eingeschrieben. Einer leicht gestiegenen Anzahl von 1,5 Prozent an eingeschriebenen Studierenden an deutschen Hochschulen, steht ein leichter Rückgang bei den Studienanfängern von 0,1 Prozent gegenüber. Deutlicher fällt dagegen der Rückgang im Studienbereich Informatik aus: 37.400 Personen nahmen demnach in diesem Jahr ein Studium in der Informatik auf. Das sind 4,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Angesichts dieser Entwicklung fordert die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) mehr Anstrengungen zur Förderung der informatischen Bildung, von der Schule, über die berufliche Bildung bis zum Hochschulstudium.

Studie: Jeder zweite Arbeitnehmer glaubt, dass die mangelhafte Schulbildung in Deutschland Ursache des Fachkräftemangels ist

Lea Bauer, Udemy

Udemy veröffentlicht detaillierte Studie zur Qualifikationslücke

  • Nur jeder Dritte glaubt, dass der Fachkräftemangel in den nächsten Jahren überwunden werden kann.
  • 51% der Befragten sehen den Arbeitnehmer in der Verantwortung ausreichende Fortbildungsmaßnahmen bereitzustellen.  

Udemy, ein globaler Marktplatz für das Lernen und Lehren im Internet, hat gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Forsa tausend Arbeitnehmer zu den Themen Qualifikationslücke und Fortbildungsmöglichkeiten in Deutschland befragt. Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen, dass die Wahrnehmung des Arbeitsmarkts sich regional stark unterscheidet. Bei einem Thema  sind sich die Vollzeitbeschäftigten jedoch einig: Es gibt einen Fachkräftemangel, verursacht von mangelnder Flexibilität der Arbeitnehmer und ungenügender Vorbereitung durch die Bildungsinstitutionen. Drei von fünf Befragten glauben nicht, dass die Qualifikationsdefizite kurzfristig zu überwinden sind. Neben Deutschland wurde die Studie zusätzlich in den USA, Brasilien, Mexiko, Frankreich und Spanien durchgeführt, wodurch ein internationaler Vergleich zu dem Thema ermöglicht wird.

55.000 Jobs für IT-Spezialisten sind unbesetzt

Achim Berg, BITKOM

■   Zahl der offenen Stellen steigt 2017 um 8 Prozent
■   Drei von vier ITK-Unternehmen beklagen Fachkräftemangel
■   Digitalkompetenz wird in allen Branchen zur Kernkompetenz

Der Mangel an IT-Fachkräften spitzt sich weiter zu. In Deutschland gibt es derzeit 55.000 offene Stellen für IT-Spezialisten. Das entspricht einem Anstieg um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2016 waren es 51.000 offene Stellen. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte des Digitalverbands Bitkom. Für die repräsentative Umfrage wurden mehr als 1.500 Geschäftsführer und Personalverantwortliche von Unternehmen aller Branchen befragt. In der IT- und Telekommunikationsbranche geben drei von vier Unternehmen (75 Prozent) an, dass aktuell ein Mangel an IT-Spezialisten herrscht. Vor einem Jahr waren es noch 70 Prozent. Mehr als die Hälfte der ITK-Unternehmen (56 Prozent) erwartet, dass sich der Fachkräftemangel in Zukunft weiter verschärfen wird.

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Karin Goldstein, langjährige BGM Chefin der Commerzbank, nun mit eigener Firma selbständig

Karin Goldstein

Karin Goldstein (56) gründet nach langjähriger Tätigkeit für die Commerzbank nun ihre eigene Beratungsfirma: Die Goldstein 1Management GmbH berät im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und begleitet Firmen bei deren Umsetzung.