Artikel-Schlagworte: „Fachkräftemangel“

Studienanfängerzahlen in der Informatik rückläufig: GI fordert größere Anstrengungen

Prof. Dr.-Ing.habil. Peter Liggesmeyer

Laut dem Statistischen Bundesamt ist die Zahl der Studienanfänger im Studienbereich Informatik gegenüber dem Vorjahr gesunken: Gesellschaft für Informatik e.V. fordert mehr Anstrengungen zur Steigerung der Studierendenzahlen

Das Statistische Bundesamt hat die aktuellen Studienanfängerzahlen veröffentlicht: Insgesamt sind zum Wintersemester 2017/18 an deutschen Hochschulen 2.847.800 Studentinnen und Studenten eingeschrieben. Einer leicht gestiegenen Anzahl von 1,5 Prozent an eingeschriebenen Studierenden an deutschen Hochschulen, steht ein leichter Rückgang bei den Studienanfängern von 0,1 Prozent gegenüber. Deutlicher fällt dagegen der Rückgang im Studienbereich Informatik aus: 37.400 Personen nahmen demnach in diesem Jahr ein Studium in der Informatik auf. Das sind 4,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Angesichts dieser Entwicklung fordert die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) mehr Anstrengungen zur Förderung der informatischen Bildung, von der Schule, über die berufliche Bildung bis zum Hochschulstudium.

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Studie: Jeder zweite Arbeitnehmer glaubt, dass die mangelhafte Schulbildung in Deutschland Ursache des Fachkräftemangels ist

Lea Bauer, Udemy

Udemy veröffentlicht detaillierte Studie zur Qualifikationslücke

  • Nur jeder Dritte glaubt, dass der Fachkräftemangel in den nächsten Jahren überwunden werden kann.
  • 51% der Befragten sehen den Arbeitnehmer in der Verantwortung ausreichende Fortbildungsmaßnahmen bereitzustellen.  

Udemy, ein globaler Marktplatz für das Lernen und Lehren im Internet, hat gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Forsa tausend Arbeitnehmer zu den Themen Qualifikationslücke und Fortbildungsmöglichkeiten in Deutschland befragt. Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen, dass die Wahrnehmung des Arbeitsmarkts sich regional stark unterscheidet. Bei einem Thema  sind sich die Vollzeitbeschäftigten jedoch einig: Es gibt einen Fachkräftemangel, verursacht von mangelnder Flexibilität der Arbeitnehmer und ungenügender Vorbereitung durch die Bildungsinstitutionen. Drei von fünf Befragten glauben nicht, dass die Qualifikationsdefizite kurzfristig zu überwinden sind. Neben Deutschland wurde die Studie zusätzlich in den USA, Brasilien, Mexiko, Frankreich und Spanien durchgeführt, wodurch ein internationaler Vergleich zu dem Thema ermöglicht wird.

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55.000 Jobs für IT-Spezialisten sind unbesetzt

Achim Berg, BITKOM

■   Zahl der offenen Stellen steigt 2017 um 8 Prozent
■   Drei von vier ITK-Unternehmen beklagen Fachkräftemangel
■   Digitalkompetenz wird in allen Branchen zur Kernkompetenz

Der Mangel an IT-Fachkräften spitzt sich weiter zu. In Deutschland gibt es derzeit 55.000 offene Stellen für IT-Spezialisten. Das entspricht einem Anstieg um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2016 waren es 51.000 offene Stellen. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte des Digitalverbands Bitkom. Für die repräsentative Umfrage wurden mehr als 1.500 Geschäftsführer und Personalverantwortliche von Unternehmen aller Branchen befragt. In der IT- und Telekommunikationsbranche geben drei von vier Unternehmen (75 Prozent) an, dass aktuell ein Mangel an IT-Spezialisten herrscht. Vor einem Jahr waren es noch 70 Prozent. Mehr als die Hälfte der ITK-Unternehmen (56 Prozent) erwartet, dass sich der Fachkräftemangel in Zukunft weiter verschärfen wird.

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Betriebliches Gesundheitsmanagement: Karin Goldstein, langjährige BGM Chefin der Commerzbank, nun mit eigener Firma selbständig

Karin Goldstein

Karin Goldstein (56) gründet nach langjähriger Tätigkeit für die Commerzbank nun ihre eigene Beratungsfirma: Die Goldstein 1Management GmbH berät im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und begleitet Firmen bei deren Umsetzung.

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Unternehmen müssen sich bei der Mitarbeitersuche intensiv mit den Bedürfnissen der Bewerber auseinandersetzen

Nach der Übernahme von meinestadt.de durch den Axel-Springer-Verlag stand auch eine Neupositionierung der Jobbörse auf der Agenda. Als langjähriger Kooperationspartner der Bundesagentur für Arbeit inklusive dem Austausch von Stellenanzeigen galt es, ein Jobbörsen-Profil zu entwickeln, welches einerseits eine ganz klare Zielgruppe im Fokus hatte, andererseits sollte eine Überlappung mit den anderen Jobbörsen des Axel-Springer-Verlags in Deutschland, insbesondere dem Marktführer Stepstone und dem Branchenspezialisten Hotelcareer möglichst minimiert werden. Und letztendlich sollte die Jobbörse von meinestadt.de ein wichtiges und entsprechend grosses Arbeitsmarktsegment abdecken.

Crosswater Job Guide sprach mit dem Leiter Stellenmarkt bei meinestadt.de, Andreas Matthies, über die Jobbörsen-Positionierung.

meinestadt.de ist auf Fachkräfte mit Berufsausbildung fokussiert. Was sind die Gründe für diese geschärfte Ausrichtung?

Andreas Matthies

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Wie herrlich(e) Stellenanzeigen Geschichten erzählen: ZEIT KARRIERE AWARD 2017

Dr. Rainer Esser, Geschaeftsfuehrer Zeit Verlag + DvH Medien GmbH

Von Daniela Chikato

Zum dritten Mal wurde der ZEIT KARRIERE AWARD in den beiden Kategorien „Stellenanzeigen“ und „Personal-Imageanzeigen“ verliehen. Am 12. Oktober 2017 wurden die jeweils drei Preisträger im Wasserturm auf dem EUREF Campus Gelände in Berlin geehrt. Seit Jahrzehnten gilt DIE ZEIT als führender Rekrutierungskanal zur Stellenbesetzung in Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

In seiner Keynote skizzierte Dr. Rainer Esser, Geschäftsführer der ZEIT Verlagsgruppe, die Motivation der Siegerehrung: „Der ZEIT KARRIERE AWARD soll Kreativität auszeichnen und die Branche dazu ermutigen, neue Wege zu gehen.“

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Fachkräftemangel in hoch qualifizierten Berufen hält an

HAYS GLOBAL SKILLS INDEX 2017

  • Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Druck auf den weltweiten Arbeitsmarkt verringert
  • Fachkräftemangel in hoch qualifizierten Berufen hält an
  • Flexible Arbeitsformen sind auf dem Vormarsch
  • In Deutschland ist der Lohndruck in Branchen mit hohem Qualifikationsniveau leicht zurückgegangen, während der Lohndruck in hoch qualifizierten Berufen weiter steigt

Der Druck auf die globalen Arbeitsmärkte hat seit 2016 leicht nachgelassen. Grund dafür ist eine steigende Anzahl an gut ausgebildeten Zuwanderern, die gleichzeitig einen Zustrom an Fachkräften für die Länder bedeutet. Nichtsdestotrotz bleibt der Fachkräftemangel ein wichtiges Thema. Nach wie vor suchen Unternehmen geeignete Spezialisten für verschiedene fachliche Aufgaben und Branchen. Das sind die zentralen Erkenntnisse der sechsten Ausgabe des Hays Global Skills Index, den Hays in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Oxford Economics in diesen Tagen veröffentlicht hat. Der Report basiert auf einer Analyse von 33 Arbeitsmärkten weltweit.

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Fachkräftemangel: IT-Freelancer für Unternehmen unentbehrlich

Dr. Axel Pols

Dr. Axel Pols

  • In sieben von zehn Unternehmen sind Freiberufler von sehr großer Bedeutung
  • Die Hälfte der Unternehmen sieht steigende Bedeutung im zweiten Halbjahr
  • Herausforderungen bei der Beauftragung: Budget, Compliance und Verfügbarkeit

In Zeiten des Fachkräftemangels bieten sie Kompetenz, Erfahrung und sind eine echte Unterstützung: Sieben von zehn Unternehmen (70 Prozent) sagen, dass IT-Freiberufler für sie von großer Bedeutung sind. Jedes vierte Unternehmen (24 Prozent) schätzt gar, dass die Bedeutung der Freelancer für die eigene Firma sehr groß ist. Besonders wichtig sind die Freiberufler derzeit für Unternehmen mit 1.000 bis 1.999 Mitarbeitern. Hier sagen 29 Prozent, dass sie stark auf Freelancer bauen.

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Die besten Jobbörsen 2016

Gerhard Kenk

Gerhard Kenk

Wo Deutschland nach Jobs sucht

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

  • Aktuelle Nutzerumfrage Jobbörsen-Kompass analysiert mehr als 15.000 Jobbörsen-Bewertungen und ermittelt die besten Jobbörsen auf dem deutschen Arbeitsmarkt
  • Stepstone, Staufenbiel Institut und Xing dominieren die Ranglisten
  • Spezialjobbörsen stehen bei der Nutzerzufriedenheit ganz oben

Selten standen deutsche Arbeitgeber vor größeren Herausforderungen, was ihre Mitarbeitersuche betrifft: demografischer Wandel, Fachkräftemangel und zunehmend wählerische Kandidaten. Zu diesen schwierigen Rahmenbedingungen gesellt sich ein Dickicht an möglichen Rekrutierungskanälen, zu dem alleine mehr als 1.200 Online-Jobbörsen gehören – fast unmöglich hier den Überblick zu behalten. Licht in dieses Anbieter-Dunkel bringt die Nutzerumfrage Jobbörsen-Kompass, eine Nutzer-Initiative des HR-Fachportals Crosswater Job-Guide.

 

Seit April 2016 wurden hierfür mehr als 15.000 detaillierte Bewertungen von Job-Suchern gesammelt und nun ausgewertet. Die Ergebnisse: Aus Kandidatensicht liegt StepStone gefolgt von XING und Indeed bei den Generalisten-Jobbörsen vorne. Staufenbiel Institut führt das Ranking bei den Spezialisten-Anbietern vor ABSOLVENTA und UNICUM an. Bei den Jobsuchmaschinen ist Kimeta vor Jobrapido und Jobbörse.de aus Sicht der Kandidaten die beste Anlaufstelle für eine erfolgreiche Jobsuche. Bester Newcomer der Recruiting-Szene ist indes die Spezialisten-Jobbörse foodjobs, die sich an den Arbeitsmarkt in der Lebensmittel-Branche richtet.

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Schleppende Stellenbesetzung kostet deutschen Mittelstand rund 50 Mrd. Euro im Jahr

Tonio Riederer von Paar

Tonio Riederer von Paar

Laut JobTender24 Blitzerhebung sehen 90 Prozent drohenden Fachkräftemangel. Dieser kostet Mittelstand rund 50 Mrd. Euro pro Jahr. JobTender24 präsentiert auf der Messe Zukunft Personal in Köln digitale Ausschreibungstechnologien, mit denen Fachkräfte auf neuartige Weise gewonnen werden können.

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SchienenJobs Stellenmarktanalyse: Drastischer Anstieg des Personalbedarfs in der Schienenbranche

Jürgen Grenz

Jürgen Grenz

Ingenieure und technische Fachkräfte besonders gefragt

Der Personalbedarf im Schienenverkehr ist in den vergangenen zwei Jahren signifikant gestiegen. Dies ergab eine Analyse von SchienenJobs.de, der Online-Stellenbörse und Informationsplattform rund um die schienenbezogene Mobilität. Wurden im ersten Halbjahr 2015 noch rund 8.500 Stellenangebote ausgeschrieben, stieg die Zahl der Stellenanzeigen im ersten Halbjahr 2017 auf insgesamt 14.600 an, einem Plus von 73 Prozent. Im ersten Halbjahr 2016 waren es mehr als 10.200 Inserate. Eine genauere Analyse des Stellenangebots zeigt, dass besonders Ingenieure und technische Fachkräfte in der Schienenbranche gesucht werden. Überraschend ist hingegen, dass sich der vielfach beklagte Lokführermangel nicht in der Zahl der Stelleninserate widerspiegelt.

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Verändern statt Verdrängen: Mit dem richtigen Talent Management gegen den demographischen Wandel

Sascha Grosskopf

Sascha Grosskopf

Eine neue Studie zeigt auf, wie das Talent Management gegen den Fachkräftemangel ankommt und wie Unternehmen auf den demographischen Wandel reagieren sollten

„Deutschland fehlt es an Fachkräften!“ Darin sind sich Manager und Politiker immer sehr schnell einig. In der Tat gibt es aufgrund des demographischen Wandels, einen steigenden Bedarf und intensiven Wettkampf um qualifizierte Facharbeitskräfte, doch die Situation ist nicht überall gleich.

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Start-ups leiden unter Fachkräftemangel

Achim Berg, BITKOM

Achim Berg, BITKOM

■   Jedes zweite Start-up konnte bereits Stellen nicht besetzen, weil es keine geeigneten Kandidaten gab
■   Vor allem IT-Positionen sind schwer zu besetzen
Ein Start-up gründen ist eine Sache, aber wenn die Geschäfte laufen und das junge Unternehmen wächst, stellt sich rasch die Frage nach geeigneten Mitarbeitern. Deutsche Start-ups stehen dabei aktuell vor dem Problem, dass auch sie vom Fachkräftemangel betroffen sind: Mehr als jedes zweite Start-up (53 Prozent) gibt an, dass bereits mindestens einmal eine Position nicht besetzt werden konnte, weil sich kein qualifizierter Bewerber gefunden hat. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 250 Start-up-Gründern.

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Fachkräftebedarf: Beste Aussichten für Berufseinsteiger

Dr. Anastasia Hermann

Dr. Anastasia Hermann

Deutsche Unternehmen suchen nicht nur erfahrene Fachkräfte, auch die Nachfrage nach jungen Talenten ohne Berufserfahrung steigt. Aktuell richten sich 36 Prozent aller Stellenausschreibungen an Absolventen und Spezialisten, die noch keine Joberfahrung im jeweiligen Beruf haben. Im Bereich Marketing ist der Anteil an Stellenausschreibungen, die sich an Fachkräfte ohne Berufserfahrung richten, mit 42 Prozent besonders hoch. Auch im Vertrieb (40 Prozent) sind Berufseinsteiger gern gesehen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Auswertung des StepStone-Fachkräfteatlas.

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Führungskräfte setzen bei Talent-Suche verstärkt auf Headhunter

Tonio Riederer von Paar

Tonio Riederer von Paar

Unternehmen sind zunehmend bereit, bei der Suche nach Fachkräften auch Personalberater einzusetzen. Das hat eine aktuelle Erhebung der führenden Ausschreibungsplattform JobTender24 ergeben. Demnach sind 76 Prozent der befragten Führungskräfte und Personalverantwortlichen überzeugt, mithilfe von Headhuntern mehr geeignete Kandidaten zu finden. 80 Prozent sehen zudem im Einsatz von Headhuntern eine deutliche Arbeitsentlastung. Ein Drittel geht sogar davon aus, auf diesem Weg Geld einzusparen, da offene Stellen schneller besetzt werden.

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