Gehaltsvergleiche

Karriere 45+: Ohne Führungsverantwortung stagniert das Gehalt  

Um durchschnittlich 50 Prozent können Fach- und Führungskräfte in Deutschland ihr Gehalt im Laufe ihrer Karriere steigern. Die mit Abstand größten Gehaltssprünge finden dabei in der ersten Hälfte des Berufslebens statt: Während 18- bis 30-jährige Fachkräfte im Schnitt 43.400 Euro verdienen, bekommen 31- bis 40-Jährige bereits ein Gehalt von 56.400 Euro – ein Unterschied von rund 30 Prozent. Im Alter von 41 bis 50 Jahren ist die Gehaltssteigerung dann nur noch halb so hoch (15,6 Prozent). Danach steigt das Gehalt nur noch minimal. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Analyse des StepStone Gehaltsplaners, dem 200.000 Datensätze zu Grunde liegen.

André Schaefer

foodjobs.de Studie 2019: Höheres Einstiegsgehalt in der Lebensmittelbranche steigert Zufriedenheit der Berufseinsteiger

• 74% der Nachwuchskräfte in der Foodbranche sind zufrieden oder gar sehr zufrieden mit ihrem Einstiegsgehalt
• 38.400 € erzielen Berufseinsteiger in der Lebensmittelwirtschaft als durchschnittliches Brutto-Jahresgehalt
• Grundsolider Arbeitsmarkt bringt Absolventen in günstige Ausgangsposition für Gehaltsverhandlung

Ein gutes Einstiegsgehalt erweist sich nach wie vor als ideale Voraussetzung, um im Laufe des persönlichen Karriereweges insgesamt mehr zu verdienen. Wie aber im Vorstellungsgespräch die Balance halten, zwischen hoch pokern und sich nicht unter Wert verkaufen? Mit einer guten Vorbereitung zum ausgeschriebenen Job und einer klaren Analyse der eigenen Qualifikation ist man gut gewappnet für die erste Verhandlung zum erfolgreichen Berufseinstieg. Insbesondere, im sich zuspitzenden Fachkräftemangel in Deutschland. Die aktuelle foodjobs.de-Studie zum Einstiegsgehalt in der Lebensmittelbranche unterstützt Absolventen, die sich in Sachen Gehaltsverhandlung eine Punktlandung wünschen.

Karriere: Wer mehr Gehalt will, muss danach fragen 

Nur vier von zehn Deutschen fragen ihren Arbeitgeber regelmäßig nach einer Gehaltserhöhung. Die Mehrheit verzichtet darauf. Das zeigt die neue StepStone Studie „Gehaltsverhandlungen in Deutschland“, an der rund 11.000 Fach- und Führungskräfte teilgenommen haben. Die Ergebnisse zeigen auch: Es lohnt sich, das Gehaltsgespräch zu suchen. 57 Prozent der befragten Arbeitnehmer haben in ihrer aktuellen Anstellung schon mindestens einmal eine Gehaltserhöhung erhalten. Der häufigste Grund dafür: Sie hatten die Gehaltserhöhung zuvor aktiv eingefordert. Die meisten (58 Prozent) argumentierten mit guten Leistungen.

Fachkräfte scheuen das Gehaltsgespräch

Die StepStone Studie macht deutlich, dass das Thema Gehalt immer noch ein Tabu ist. Jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland fühlt sich unwohl dabei, mehr Gehalt zu verlangen – Frauen etwas häufiger als Männer. 34 Prozent der Befragten begründen das damit, dass sie ungern über Geld reden. Fast jeder Dritte (31 Prozent) hat Sorge, seine   Beziehung zum Vorgesetzten zu schädigen. Etwa ebenso viele sind der Meinung, dass Forderungen nach mehr Gehalt bei ihrem Arbeitgeber nicht gern gesehen sind. 21 Prozent sind unsicher, ob sie die Voraussetzungen für eine Gehaltserhöhung mitbringen.

 

„Arbeitnehmer sollten dem Vorgesetzten verdeutlichen, welchen Mehrwert sie dem Unternehmen bringen“, sagt André Schaefer, Gehaltsexperte bei StepStone. „Wer klar aufzeigen kann, mit welchen Projekten er den Erfolg der Abteilung unmittelbar beeinflusst und dabei noch realistische Forderungen stellt, hat gute Chancen auf eine Gehaltserhöhung.“

Stepstone, Gehaltsvergleiche, André Schaefer, Gehaltserhöhung, Crosswater Job Guide,
André Schaefer

 

StepStone übernimmt Mehrheit an PersonalMarkt: Vergütungsanalyst wird Teil der StepStone Gruppe

Die Online-Jobplattform StepStone hat mit PersonalMarkt einen der größten Vergütungsanalysten Deutschlands mehrheitlich übernommen. Die PMSG PersonalMarkt Services GmbH betreibt Online-Portale sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber: Die Portale Gehalt.de und Gehaltsvergleich.com bieten detaillierte Gehaltsangaben sowie Jobangebote. Mit dem Angebot Compensation Partner unterstützt PersonalMarkt Arbeitgeber aller Branchen dabei, Vergütungsstrukturen nach marktaktuellen Standards zu überprüfen. Mehr als 1.000 Kunden nutzten die Dienste des Hamburger Unternehmens bereits.

Gehaltsvergleiche, Gehaltsangaben, Compensation Partner, Personalmarkt, Tim Böger, Stepstone, Crosswater Job Guide,
Tim Böger

Mehr als ein HR-Blog: Vor 19 Jahren wurde Crosswater Job Guide gegründet

Von Gerhard Kenk, Gründer von Crosswater Job Guide

Zugegeben, ein 19-jähriges Betriebsjubiläum ist nicht gerade eine runde Zahl, doch in der schnellen disruptiven Welt des #Neuland Internet ist dieser Zeitraum schon beachtlich. Als am 1. Februar 2000 Crosswater Job Guide (damals noch unter dem Namen „Crosswater Systems“) lanciert wurde, befand sich das Internet in einer „Boom-or-Bust“ Phase und trotz der berüchtigten Dot.Com-Krise begannen die ersten Gehversuche, das Recruiting durch elektronische Jobbörsen grundlegend zu revolutionieren.

Schon damals waren Jobbörsen wie Jobpilot, Jobware, Monster, Stellenanzeigen.de oder Stepstone in Betrieb und mehr als 450 Jobbörsen in Deutschland waren angetreten, um unter dem Schutzschirm der hochpreisigen Print-Stellenanzeigen den Markt gravierend zu verändern.

Gerhard Kenk

Personaler-Vergütung: Personalleiter verdienen im Schnitt 125.000 Euro

 

  • Julia Zmitko
    Julia Zmítko

    Referenten im Personalbereich verdienen weniger als halb so viel wie Personalleiter

  • Die Höhe des Gehalts von Personalleitern ist abhängig von der Größe des Unternehmens
  • Fast alle Führungskräfte im Personalbereich erhalten einen Bonus

 

Was Personaler verdienen, hat Kienbaum in einer aktuellen Analyse herausgearbeitet: Personalleiter verdienen im Durchschnitt 125.000 Euro jährlich und sind damit die Spitzenverdiener im Personalbereich. Sie verdienen rund 17 Prozent mehr als die Leiter von Compensation und Benefits, die mit durchschnittlich 104.000 Euro im Jahr auf Platz zwei der Gehälterrangliste unter den Personalern liegen. Personalreferenten verdienen hingegen weniger als halb so viel wie ihre Chefs mit einem jährlichen Durchschnittsgehalt von 59.000 Euro. Das ergibt eine Analyse der Gehälter in Personalabteilungen, für die die Beratungsgesellschaft Kienbaum im Rahmen des aktuellen Vergütungsreports „Führungskräfte & Spezialisten in kaufmännischen Funktionen“ 1.269 Einzelpositionen in 722 Unternehmen untersucht hat.

Gehaltsverhandlung: Recherche statt Poker

Adrian Schimpf
Adrian Schimpf

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Kaum ein Karriere-Ratgeber macht einen Umweg um das Thema der richtigen Verhandlungsstrategie, wenn es denn um die Gehaltsfrage geht. So füllt auch der Karriere-Spiegel in seinem jüngsten Beitrag die Zeilen mit der Diskussion, wie ein Bewerber vorgehen sollte, wenn um das liebe Geld geht. Nassforsch fordernd, duckmäuserisch passiv, oder wie denn jetzt?

Kienbaum-Studie: Ingenieurgehälter steigen um 3,2 Prozent

  • Dr. Hans-Georg Blang
    Dr. Hans-Georg Blang

    Technische Leiter sind Spitzenverdiener

  • Je mehr Berufserfahrung, desto langsamer steigt das Gehalt
  • In Ballungsräumen verdienen Ingenieure am meisten

Ingenieure in deutschen Unternehmen verdienen deutlich mehr als im Vorjahr: Ihre Grundgehälter sind durchschnittlich um 3,2 Prozent gestiegen. Die Unternehmen, die die Gehälter ihrer Mitarbeiter in diesem Jahr noch nicht erhöht haben, planen im Schnitt Salärsteigerungen von 2,3 Prozent. Das ergibt die aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Kienbaum zur Vergütung von Führungskräften und Spezialisten in technischen Funktionen. In der Untersuchung wurden die Vergütungsdaten von 5.888 Einzelpositionen in 463 Unternehmen betrachtet.

Googles Gehalts-Geheimnisse

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Wenn es um die Verwirklichung des Firmen-Slogans „Do no evil“ oder „Tue nichts Böses“ geht, scheut das Google Management keine Mühen, dies der interessierten Öffentlichkeit zu vermitteln. Steht jedoch die konzerninterne Transparenz auf dem Spiel, kann das ganz schnell zu einem Bösen-Buben-Spiel ausarten, insbesondere wenn es um die Offenlegung der Gehälter geht. Dies hat EricaJoy (Twitter-Handle) am eigenen Leib erfahren müssen, als sie ihre Kollegen aufforderte, deren Gehaltszahlungen in ein firmeninternes Spreadsheet einzutragen.

SEO-Consultant in Italien
Foto: Principe Alverto

Gehaltsdaten aus den Niederlanden und Belgien erweitern Kienbaum-Vergütungsdatenbank

Julia Zmitko
Julia Zmítko

Kienbaum kooperiert mit dem niederländischen Beratungsunternehmen Berenschot

Die Beratungsgesellschaft Kienbaum und das niederländische Beratungsunternehmen Berenschot haben in Utrecht ihre Kooperation auf dem Gebiet der Vergütungsdaten besiegelt: Kienbaum erweitert so das Angebot seines Vergütungsportals durch Gehaltsdaten aus den Niederlanden und Belgien. Als Partnerunternehmen erhält Berenschot im Gegenzug einen Zugang zum Kienbaum-Compensation Portal und kann hiermit auf Marktdaten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen osteuropäischen Ländern zugreifen.