Hays

Wissensarbeiter zu stark mit Routinetätigkeiten beschäftigt

Christoph Niewerth

HAYS-WISSENSARBEITERSTUDIE 2017

Mehr als ein Drittel ihrer Arbeitszeit (36 %) verbringen Wissensarbeiter im Durchschnitt mit Routineaufgaben. Für die Lösung komplexer Probleme sind es dagegen nur 29 Prozent und für wissensbasierte Tätigkeiten 36 Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2013 hat sich an dieser Aufteilung kaum etwas verändert. Dies zeigt die aktuelle Wissensarbeiterstudie der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), der Hays AG und des Beratungsunternehmens PAC auf, für die 1.215 Wissensarbeiter und Führungskräfte befragt worden sind.

Wissensarbeiter betrachten ihre Kompetenzentwicklung zunehmend als Privatsache

Christoph Niewerth
Christoph Niewerth

HAYS-WISSENSARBEITERSTUDIE 2017

  • 62 Prozent der Wissensarbeiter kümmern sich selbst um ihre Weiterbildung
  • 59 Prozent bilden sich in ihrer freien Zeit weiter
  • 42 Prozent der Führungskräfte sehen Weiterbildung als Freizeitangelegenheit an

Immer mehr Wissensarbeiter entwickeln ihre Kompetenzen in Eigenregie weiter und verlassen sich hierbei nicht auf ihren Arbeitgeber. So sagen zwei von drei Wissensarbeitern (62 Prozent), dass sie selbst dafür verantwortlich sind, in ihre Kompetenz zu investieren. Umgekehrt sehen dies 65 Prozent der Führungskräfte aus der Sicht des Unternehmens genauso. In dieses Bild passt, dass sich 64 Prozent der befragten Wissensarbeiter selbst um ihre Weiterbildung kümmern. Dies ergibt die aktuelle Wissensarbeiterstudie der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), der Hays AG und dem Beratungsunternehmen PAC, für die über 1.200 Wissensarbeiter und Führungskräfte befragt worden sind.

Nachfrage nach Fachkräften im 2. Quartal nur noch leicht gestiegen

Dirk Hahn, CEO Hays AG
Dirk Hahn

HAYS-FACHKRÄFTE-INDEX QUARTAL 2/2017

Aufgrund der guten wirtschaftlichen Großwetterlage bewegt sich die Suche nach Fachkräften weiterhin auf einem stabil hohen Niveau. So ist der Hays-Fachkräfte-Index im 2. Quartal 2017 zum vierten Mal in Folge auf nun 117 Punkte gestiegen. Im Vergleich zum Vorquartal fiel der Anstieg mit 1 Punkt jedoch moderat aus. Noch ein Quartal zuvor erhöhte sich der Index um 7 Punkte.

Deutschlands 100 Top-Arbeitgeber – Karriereratgeber für Studierende erschienen

Die neue Ausgabe des Karriereratgebers für Studierende und Absolventen „Deutschlands 100 Top-Arbeitgeber“ ist erschienen. Auf mehr als 200 Seiten werden die beliebtesten Arbeitgeber der deutschen Studierenden vorgestellt, 52 davon in ausführlichen Portraits. Studierende, die sich aktuell auf ihren ersten Job bewerben, erhalten kompakt und vergleichbar einen Überblick zu Arbeitsbedingungen, Einstiegschancen und Bewerbungsmodalitäten bei den einzelnen Arbeitgebern. Der Ratgeber wird vom Beratungs- und Marktforschungsunternehmen trendence in Zusammenarbeit mit dem manager magazin herausgegeben. Alle Karrieretipps und Arbeitgeberportraits gibt es auch online auf www.deutschlands100.de.

HR-Report 2017: Deutsche Unternehmen suchen bevorzugt in der Heimat

Die zunehmende Globalisierung der Absatzmärkte deutscher Unternehmen wirkt sich bislang kaum auf die Rekrutierungspolitik aus. Trotz der Internationalisierung ihrer Märkte rekrutiert nur eine Minderheit der deutschen Unternehmen global. So setzen gerade einmal knapp 40 % der Unternehmen darauf, Mitarbeiter im Ausland zu gewinnen.

Bevorzugt rekrutieren deutsche Unternehmen daher innerhalb Deutschlands (55 %), vier von zehn suchen sogar nur regional (40 %). Mitarbeiter global (23 %) und europaweit (12 %) zu gewinnen, steht hingegen kaum auf der Rekrutierungsagenda. Dies zeigen die Ergebnisse des HR-Reports 2017 von dem Personaldienstleister Hays und dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE), für den knapp 600 Entscheider befragt wurden.

chart_Hays HR-Report 2017-Rekrutierungskanaele

Nachfrage nach IT-Experten und Ingenieuren im letzten Quartal weiter gestiegen

Dirk Hahn, CEO Hays AG
Dirk Hahn

HAYS-FACHKRÄFTE-INDEX QUARTAL 4/2016

Der Stellenmarkt für Fachkräfte verlief auch im 4. Quartal 2016 erfreulich: Im Vergleich zum Vorquartal stieg der Hays-Fachkräfte-Index um drei Punkte an. Stärker nachgefragt haben Unternehmen branchenübergreifend vor allem IT-Fachkräfte (Indexwert von 117 auf 126) und Ingenieure (Index von 86 auf 94). Den Stellenmarkt positiv beeinflusst hat zudem die höhere Anzahl an Stellenangeboten für Spezialisten aller Couleur aus dem Handel (Index von 137 auf 153) sowie aus dem Maschinenbau (Index von 94 auf 107).

job and career bietet das Rund-um-Paket: Arbeitgeber, Bewerberservice, Fachvorträge & Co

Isabel Garcíà
Isabel Garcíà

Mit digitalen Trends wie künstlicher Intelligenz, Virtual Reality live sowie Drohnen & Co öffnet die CeBIT 2017 ihre Pforten – mit dabei auch job and career, der Recruiting- & Karriere-Bereich der IT-Leitmesse. Digitale Fachthemen brauchen digitale Fachexperten. Daher stellen sich viele namenhafte Arbeitgeber auf der job and career at CeBIT 2017 vor und suchen neue IT-Experten.

Trotz Bier, Buchdruck, MP3 und Airbags: Deutschlands Innovationskraft geht gefährlich zurück

Deutschland hat vier Innovationen hervorgebracht, die aus der heutigen Welt nicht mehr weg zu denken sind: Bier, Buchdruck, MP3-Player und Airbags. Doch Innovationskraft ist kein Selbstläufer. Die Projektpartner ZAAG, GfWM und Hays gingen den Ursachen in einer empirischen Untersuchung auf den Grund.

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Innovation sieht anders aus

Überraschend starker Wunsch nach Freiheit und Demokratie bei Berufstätigen

Studie von ZAAG, GfWM und Hays zu innovationsförderlichen Arbeitswelten

Der Ruf nach freiheitlichem Arbeiten ist in Deutschland stark: Zwei von drei Berufstätigen wollen mehr Freiheit und Souveränität bei der Gestaltung ihrer Arbeit. Zudem wünschen sie deutlich mehr Demokratie: Drei von vier würden ihr Engagement erhöhen, wenn sie über neue Produkte und Entwicklungen mitentscheiden dürften. Und 80 Prozent meinen, dass mit einer stärkeren Teilhabe an firmenrelevanten Entscheidungen die Produktivität ihres Unternehmens steigen würde.

Digitalisierung: Gefragt sind Generalisten statt Nerds

Studie von Hays und PAC zum digitalen Wandel in den Branchen Pharma, Automotive und Banking

Die Digitalisierung prägt bereits die Arbeitswelt von Unternehmen. Ihr Anteil an der Arbeitszeit von Mitarbeitern ist deutlich angestiegen. Für die digitalen Themen setzen Unternehmen stärker auf Generalisten und Umsetzer statt auf kreative Köpfe und Nerds. Dies zeigt eine Studie von Hays und PAC auf, für die 290 Entscheider aus den Branchen Pharma, Automotive und Banken befragt wurden.