Hays

Neue Studie: Zeitarbeitsfirmen punkten mit modernen Webpräsenzen, jedoch Defizite bei den Jobinformationen

Websites von Zeitarbeitsunternehmen auf dem Prüfstand

Bewerber, die sich für Jobs bei einer Zeitarbeitsfirma interessieren, finden oft moderne und frische Internetpräsenzen der Jobanbieter vor. Allerdings erzielten die Informationsseiten für potenzielle Bewerber im Durchschnitt mit 50 Prozent nur die Hälfte der möglichen Gesamtpunktzahl und schöpfen somit nicht das gesamte Potenzial bei der Bewerberansprache aus. Insbesondere bei den konkreten Jobinformationen besteht Optimierungsbedarf. Das ermittelte index Research aus Berlin in der aktuellen Studie „Karriere-Websites Zeitarbeit auf dem Prüfstand“.

Jana Graff

Hays Global Skills Index 2018: Missverhältnis zwischen vorhandenen und benötigten Qualifikationen wird größer

Der diesjährige Hays Global Skills Index (kurz: Index) zeigt auf, dass das derzeitige globale Wirtschaftswachstum nicht zu einer verbesserten Produktivität geführt hat. Stattdessen nimmt die Diskrepanz zwischen dem Know-how der Fachkräfte und den von den Unternehmen benötigten Qualifikationen zu. Folgerichtig steigen auf dem deutschen Arbeitsmarkt die Gehälter für Hochqualifizierte in wissensintensiven Industrien wie der Hightech-Branche weiter spürbar an.

Der Index untersucht die Arbeitsmärkte in 33 Ländern und misst hier die Möglichkeit von Unternehmen, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden.

Zwischen Effizienz und Agilität: Spagat zwischen Kerngeschäft und Digitalisierung sorgt für Spannungen

Klaus Breitschopf
Klaus Breitschopf

Trotz der Herausforderungen des digitalen Wandels konzentrieren sich Unternehmen auf den Ausbau ihres Kerngeschäfts. Es ist ihnen ungleich wichtiger, dieses Kerngeschäft weiterzuentwickeln (52 %), als neue Geschäftsfelder anzugehen (26 %). Statt die Selbstorganisation von Teams zu fördern (17 %), optimieren Unternehmen deshalb eher ihre bestehenden Abläufe (64 %). Auch die Effizienzsteigerung steht dadurch höher im Kurs (62 %) als der Ausbau von Agilität (48 %).

Dennoch sind immer mehr Mitarbeiter neben ihren operativen Aufgaben in digitale Projekte eingebunden. Das erzeugt Spannungen: 86 Prozent der Befragten konstatieren Konflikte in der Priorisierung zwischen Projekt- und Linienaufgaben, 80 Prozent beklagen unklare Verantwortlichkeiten in der Führung.

Mitarbeiter zu halten steht ganz oben auf der HR-Agenda

Prof. Dr. Jutta Rump
Prof. Dr. Jutta Rump

Trotz oder gerade wegen des Hypes um digitale und agile Organisationen: Mitarbeiter zu halten ist das Top-HR-Thema für 2018. Auf Platz 2 der HR-Agenda in Unternehmen liegt die Flexibilisierung der Arbeitsstrukturen. Die Beschäftigungs­fähigkeit der Mitarbeiter zu fördern ist erstmals der drittwichtigste Punkt unter den HR-Themen. Dies zeigen die Ergebnisse des HR-Reports 2018, den Hays und das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) nun veröffentlicht haben. Befragt wurden über 1.000 Personen aus Unternehmen und Organisationen.

Nachfrage nach Fachkräften stagnierte im letzten Quartal

Dirk Hahn, CEO Hays AG
Dirk Hahn

HAYS-FACHKRÄFTE-INDEX Q3/2017

Die Nachfrage nach Fachkräften stieg im 3. Quartal 2017 im Vergleich zum Vorquartal nicht weiter an. Trotzdem bewegte sie sich wie in den beiden Quartalen zuvor auf einem hohen und stabilen Niveau. Über alle Fachkräftegruppen und Branchen hinweg sank der Hays-Fachkräfte-Index im letzten Quartal um 1 Punkt auf den neuen Wert von 116 Punkten.

Wissensarbeiter zu stark mit Routinetätigkeiten beschäftigt

Christoph Niewerth

HAYS-WISSENSARBEITERSTUDIE 2017

Mehr als ein Drittel ihrer Arbeitszeit (36 %) verbringen Wissensarbeiter im Durchschnitt mit Routineaufgaben. Für die Lösung komplexer Probleme sind es dagegen nur 29 Prozent und für wissensbasierte Tätigkeiten 36 Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2013 hat sich an dieser Aufteilung kaum etwas verändert. Dies zeigt die aktuelle Wissensarbeiterstudie der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), der Hays AG und des Beratungsunternehmens PAC auf, für die 1.215 Wissensarbeiter und Führungskräfte befragt worden sind.

Wissensarbeiter betrachten ihre Kompetenzentwicklung zunehmend als Privatsache

Christoph Niewerth
Christoph Niewerth

HAYS-WISSENSARBEITERSTUDIE 2017

  • 62 Prozent der Wissensarbeiter kümmern sich selbst um ihre Weiterbildung
  • 59 Prozent bilden sich in ihrer freien Zeit weiter
  • 42 Prozent der Führungskräfte sehen Weiterbildung als Freizeitangelegenheit an

Immer mehr Wissensarbeiter entwickeln ihre Kompetenzen in Eigenregie weiter und verlassen sich hierbei nicht auf ihren Arbeitgeber. So sagen zwei von drei Wissensarbeitern (62 Prozent), dass sie selbst dafür verantwortlich sind, in ihre Kompetenz zu investieren. Umgekehrt sehen dies 65 Prozent der Führungskräfte aus der Sicht des Unternehmens genauso. In dieses Bild passt, dass sich 64 Prozent der befragten Wissensarbeiter selbst um ihre Weiterbildung kümmern. Dies ergibt die aktuelle Wissensarbeiterstudie der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), der Hays AG und dem Beratungsunternehmen PAC, für die über 1.200 Wissensarbeiter und Führungskräfte befragt worden sind.

Nachfrage nach Fachkräften im 2. Quartal nur noch leicht gestiegen

Dirk Hahn, CEO Hays AG
Dirk Hahn

HAYS-FACHKRÄFTE-INDEX QUARTAL 2/2017

Aufgrund der guten wirtschaftlichen Großwetterlage bewegt sich die Suche nach Fachkräften weiterhin auf einem stabil hohen Niveau. So ist der Hays-Fachkräfte-Index im 2. Quartal 2017 zum vierten Mal in Folge auf nun 117 Punkte gestiegen. Im Vergleich zum Vorquartal fiel der Anstieg mit 1 Punkt jedoch moderat aus. Noch ein Quartal zuvor erhöhte sich der Index um 7 Punkte.

Deutschlands 100 Top-Arbeitgeber – Karriereratgeber für Studierende erschienen

Die neue Ausgabe des Karriereratgebers für Studierende und Absolventen „Deutschlands 100 Top-Arbeitgeber“ ist erschienen. Auf mehr als 200 Seiten werden die beliebtesten Arbeitgeber der deutschen Studierenden vorgestellt, 52 davon in ausführlichen Portraits. Studierende, die sich aktuell auf ihren ersten Job bewerben, erhalten kompakt und vergleichbar einen Überblick zu Arbeitsbedingungen, Einstiegschancen und Bewerbungsmodalitäten bei den einzelnen Arbeitgebern. Der Ratgeber wird vom Beratungs- und Marktforschungsunternehmen trendence in Zusammenarbeit mit dem manager magazin herausgegeben. Alle Karrieretipps und Arbeitgeberportraits gibt es auch online auf www.deutschlands100.de.

HR-Report 2017: Deutsche Unternehmen suchen bevorzugt in der Heimat

Die zunehmende Globalisierung der Absatzmärkte deutscher Unternehmen wirkt sich bislang kaum auf die Rekrutierungspolitik aus. Trotz der Internationalisierung ihrer Märkte rekrutiert nur eine Minderheit der deutschen Unternehmen global. So setzen gerade einmal knapp 40 % der Unternehmen darauf, Mitarbeiter im Ausland zu gewinnen.

Bevorzugt rekrutieren deutsche Unternehmen daher innerhalb Deutschlands (55 %), vier von zehn suchen sogar nur regional (40 %). Mitarbeiter global (23 %) und europaweit (12 %) zu gewinnen, steht hingegen kaum auf der Rekrutierungsagenda. Dies zeigen die Ergebnisse des HR-Reports 2017 von dem Personaldienstleister Hays und dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE), für den knapp 600 Entscheider befragt wurden.

chart_Hays HR-Report 2017-Rekrutierungskanaele