Henner Knabenreich

Speerspitze oder Nischenkämpfer: Welche Rolle spielen HR-Blogger heute?

HR-Blogs
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von Helge Weinberg

HR-Blogger – welche Bedeutung haben sie in der Personalwelt? Worüber schreiben sie? Welche Trends sehen sie? Diesen und anderen Fragen widmet sich ein Beitrag in der Fachzeitschrift „HR Performance“ (https://www.hrperformance-online.de/news/speerspitze-oder-nischenkaempfer-welche-rolle-spielen-hr-blogger). Einige davon hatte sich der Autor selber gestellt, als er vor sieben Jahren in die HR gewechselt war und sich neu orientieren musste. Wie fundiert ist das, worüber die Blogger schreiben, bewegte ihn damals. Und: Sind sie die Speerspitze der HR, eine innovative Kraft, oder eher die kreativen Einzelkämpfer im Elfenbeinturm – aber ohne Bodenhaftung?

Jede Wette, dass..! – Das HR-Event mit Wetten gegen den Fachkräftemangel

Henner Knabenreich
Henner Knabenreich

Von Henner Knabenreich

Wenn sich die HR-Szene aus Deutschland im Heimathafen Wiesbaden versammelt, um einen unterhaltsamen und befruchtenden Abend unter Gleichgesinnten zu verbringen, kann es sich nur um personalmarketing2null & friends handeln. 2014 erstmals als „weltweit erstes klimaneutrales Net(t)working-Event für frechmutige Personalerinnen“ veranstaltet, geht es in diesem Jahr bereits das vierte Mal über die Bühne.

Social Media Personalmarketing – an der Zielgruppe vorbei?

Henner Knabenreich
Henner Knabenreich

Bereits zum vierten Mal nach 2010, 2011 und 2014 vergleicht die Social Media Personalmarketing Studie Kandidaten- und Unternehmensseite. Überraschend: Studenten und Absolventen nutzen diese Kanäle weit weniger als Fach- und Führungskräfte. Tatsächlich sind sogar die Unternehmen aktiver, als es die Kandidaten sind. Die Studie zeigt aber auch, dass die Candidate Experience – also die Erfahrungen, die Kandidaten während ihres gesamten Bewerbungsprozesses vom Erstkontakt bis zum Eintritt ins Unternehmen sammeln – viel Optimierungspotenzial hat.

 

 

Startup Jimdo: Spaßkultur am Abgrund

Fridtjof Detzner
Fridtjof Detzner

Das Hamburger Startup-Unternehmen Jimdo, Newcomer im Bereich der Webseiten-Baukasten, steht nach der Ankündigung einer Entlassungswelle von 25% der Belegschaft am Abgrund. Die Betroffenen jedoch schieben keinen Frust, denn ihre Berufserfahrungen und Skills sind hochbegehrt. Recruiting macht Überstunden.

Die Arbeitskultur bei Startups gilt als Wohlfühlszone, Tischtennisplatte, Kickertisch und bunte Sitzmöbelecken setzen die optischen Akzente. Firmengründer tragen die Spaßkultur stolz wie eine Monstranz vor sich her, im Schlepptau marschieren Überstunden, schlechte Bezahlung und eine Tendenz zur tolerierten Selbstausbeutung hinterher.

Personaler Late Night Talk

Brigitte Herrmann
Brigitte Herrmann

Nur noch wenige Tage, dann ist es soweit und HR-Blogger Henner Knabenreich aka personalmarketing2null lädt wieder zum dritten Mal zum wohl außergewöhnlichsten Netzwerktreffen für die HR-Szene in den Heimathafen nach Wiesbaden ein. Dieses Jahr steht das klimaneutrale Event unter dem Motto „Die Personaler Late Night Show“.

Im Personaler Late Night Talk kommen der mehrfach für seine Recruiting-Innovationen ausgezeichnete Michael Witt (King of Content Marketing im Personalmarketing bei Voith Industrial Services), Brigitte Herrmann, die Deutschlands Recruiting in der Sackgasse sieht (Buchautorin „Die Auswahl“) und Andreas Kämmer von comspace (das Unternehmen ging per Plakat und SMS in Bielefeld auf die Suche nach Java-Entwicklern – und wurde fündig!). Hanna Drabon (Spende dein Talent) erzählt, wie Sie mit schlummernden Mitarbeiter-Talenten Gutes tun können und ganz nebenbei noch auf die Unternehmenskultur einzahlen.

Kurze Frage: Wie wird Social Media im Recruiting genutzt?

Henner Knabenreich
Henner Knabenreich

Nur noch wenige Tage teilnehmen: Personalmarketing Studie 2016.

Noch wenige Tage läuft die Umfrage zur Nutzung von Social Media im Personalmarketing und Recruiting 2016, die wir zusammen mit Prof. Dr. Thorsten Petry der Hochschule Rhein-Main, Henner Knabenreich von Personalmarketing 2.0, embrander und die Personalwirtschaft als Medienpartner durchführen. Ein Alleinstellungsmerkmal der Studie – neben dem Zeitvergleich – ist die parallele Betrachtung und der Abgleich von Unternehmens- und Kandidatenseite. Nur wenn beide Seiten zueinander passen, wird sich ein Erfolg einstellen können.

Thementag Candidate Experience auf der Zukunft Personal am 16. September 2015 in Köln

Ein Highlight im Jahr der Kandidaten

logo_Deutschlands_Beste_Jobportale_Guetesiegel 2015

Anfang 2015 haben Blogger aus dem Recruiting-Umfeld das „Jahr der Kandidaten“ ausgerufen, da der Arbeitsmarkt sich dreht: Aktuell erleben Personaler für dringend benötigte Fachkräfte einen Wandel der „Machtverhältnisse“. Arbeitgeber müssen Bewerbern im Recruitingprozess mehr Wertschätzung entgegenbringen.

Bewerber über alles? Wie wichtig Arbeitgeber die Erfahrung jobsuchender Talente nehmen

Gerry Crispin
Gerry Crispin

Thementag „Candidate Experience“ auf der Zukunft Personal

  • Vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt? Welche Bedeutung die Wahrnehmung der Bewerber heute für Arbeitgeber hat
  • HR-Battle im Keynote-Forum: Candidate Experience Pro und Contra
  • Als Top-Act sprich Gerry Crispin, einer der Väter der Candidate Experience, bei der Eröffnung des Thementages

Unternehmen erleben aktuell einen Wandel der „Machtverhältnisse“ am Arbeitsmarkt: Mussten Bewerber bislang um die Gunst der Arbeitgeber buhlen, ist es heute vielfach umgekehrt – zumindest für dringend benötigte Fachkräfte. Doch wie bedeutend ist diese Kehrtwende tatsächlich? Und wie können Arbeitgeber Kandidaten im Bewerbungsprozess von sich überzeugen? Der Thementag „Candidate Experience“ auf der Messe Zukunft Personal zeigt am Mittwoch, 16. September, wie man Bewerber begeistert statt vergrault.

Zukunft Personal: Institute for Competitive Recruiting kündigt Thementag Candidate Experience an

Gerry Crispin
Gerry Crispin

Thementag Candidate Experience auf der Zukunft Personal  am 16.September 2015 in Köln

Ein Highlight im Jahr der Kandidaten

Anfang 2015 haben Blogger aus dem Recruiting-Umfeld das „Jahr der Kandidaten“ ausgerufen, da der Arbeitsmarkt sich dreht: Aktuell erleben Personaler für dringend benötigte Fachkräfte einen Wandel der „Machtverhältnisse“. Arbeitgeber müssen Bewerbern im Recruitingprozess mehr Wertschätzung entgegenbringen.

Twitter für Recruiting? Der Widerspenstigen Zähmung

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Briten-Barde Billy Shakespeare hat es auf den Punkt gebracht: Die schönen Dinge des Lebens verdient man sich nicht ohne Widerstand – und schöne Frauen sind gelegentlich widerspenstig und müssen demzufolge unterworfen werden.

 

Dabei geht es vordergründig nicht um eine der Variationen, die derzeit in „50 Shades of Grey“ für Furore sorgen, sondern eher um charakterliche Unterwerfung und Bevormundung.

Schlechteste HR-Kommunikation des Jahres

Henner Knabenreich Personalmarketing2null
Henner Knabenreich

Goldene Runkelrübe 2014 für missratene Stellenanzeigen, Karriere-Videos, Karriere-Websites sowie Social-Media-Auftritte verliehen

Die schlechtesten  Maßnahmen der Personalkommunikation dieses Jahres wurden heute in Berlin mit der Goldenen Runkelrübe ausgezeichnet. Der Preis wurde in vier verschiedenen Kategorien verliehen – die Gewinner sind:

  • Stellenanzeige: Europäisches Patentamt
  • Karriere Video: Volksbank Franken
  • Karriere Website: LASE Industrielle Lasertechnik
  • Social Media Auftritt: Call a Pizza

Die schlimmsten Personalmarketing-Aktionen Deutschlands 2014

Wolfgang Brickwedde ist Director des Instituts for Competitive Recruiting in Heidelberg
Wolfgang Brickwedde, Institute for Competitive Recruiting

Ein Beitrag von Wolfgang Brickwedde, Institute for Competitive Recruiting

Goldene Runkelrübe 2014 für missratene Stellenanzeigen, Karriere-Videos, Karriere-Websites sowie Social-Media-Auftritte verliehen

Es gib ja manchmal Preise, da freut sich keiner wirklich drüber. Die Goldene Himbeere in Hollywood zum Beispiel. Auch bei der goldenen Runkelrübe ist so. Keiner der „Gewinner“ dürfte sich über die Auszeichnung mit diesem Preis wirklich freuen, gereichen sie wohl eher zu zweifelhaftem Ruhm. Im vergangenen Jahr wurde der Preis für herausragend schlechte Personalkommunikation ins Leben gerufen und erstmalig verliehen, nun ist die kuriose Auszeichnung zum zweiten Mal vergeben worden. Am 2.12.2014 in Berlin wurden die „Gewinner“ mit der Goldenen Runkelrübe ausgezeichnet. Der Preis wird in vier verschiedenen Kategorien verliehen – die „Gewinner“ sind:

Stellenanzeige: Europäisches Patentamt
Karriere Video: Volksbank Franken
Karriere Website: LASE Industrielle Lasertechnik
Social Media Auftritt: Call a Pizza

 

Shortlist für die Goldene Runkelrübe 2014 steht fest

Henner Knabenreich Personalmarketing2null
Henner Knabenreich

Preis für herausragend schlechte Personalkommunikation geht in die zweite Runde

Bereits zum zweiten Mal wird in der kommenden Woche, am 2. Dezember, um 18.00 Uhr im Gaffel Brauhaus in Berlin die Goldene Runkelrübe für besonders schlechte Maßnahmen der Personalkommunikation verliehen – für Stellenanzeigen, Karriere-Videos, Karriere-Websites und Social Media Auftritte.

Ob gewollt oder nicht – die Shortlist für die schlechtesten Maßnahmen 2014 in den vier Kategorien steht fest:

HR-Net(t)working im Heimathafen: Mit Storytelling punkten

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Es war nicht ganz leicht, eine Eintrittskarte für eine besondere HR-Networking Veranstaltung im Heimthafen in Wiesbaden zu bekommen: Henner Knabenreich, Initiator, Organisator, Moderator und Spektator der HR-Szene hatte hohe Hürden aufgebaut: Wer einen der 70 Teilnehmerplätze ergattern wollte, musste sich erst einem stringenten Bewerbungsritual unterwerfen. Wie im wirklichen Leben mussten sich die potentiellen Teilnehmer um einen Platz bewerben, natürlich mit einer aussagekräftigen Bewerbung auf dem Jobware-Karriereportal. Doch dann kam alles anders.

Die Stellenanzeige als digitale Scharade

Melanie (Mitte) und Andreas Schubach werden für myazubi.de ausgezeichnet
Melanie (Mitte) und Andreas Schubach (rechts) werden für myazubi.de ausgezeichnet

Youtube für Azubis

von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Die Recruiting-Welt ist fasziniert von der Diskussion über die optimale Stellenanzeige. Gestaltete Stellenanzeige, mit Web 2.0 Elementen angereicherte Stellenanzeige oder einfach HTML pur – die Bandbreite ist breit gefächert. Hinzu kommt ganz aktuell auch der als Eye-Tracking umschriebene Sehtest für Stellenanzeigen, in der Form der Heat Map, produziert vom Visualisten-Experten USEYE. Die Liste der Protagonisten ist lang – und wächst immer noch: Frechmut-Autor Jörg Buckmann von den Verkehrsbetrieben Zürich und sein präferierter Dienstleister, Matthias Mäder von prospective media oder Dr. Wolfgang Achilles, Geschäftsführer der auf Fach- und Führungskräfte spezialisierten Jobbörse Jobware – sie fördern und fordern ein Umdenken beim Thema „Stellenanzeigen“. Wer als Arbeitgeber bei diesem Thema zurückbleibt und unverdrossen einfach nur schlechte Stellenanzeigen publiziert, riskiert es, von Henner Knabenreich in seiner wenig galanten Auszeichnungsinitiative „Goldene Runkelrübe“ an den Pranger gestellt zu werden.