Jobsuche

Recruiting 2018: Drei Tipps für die Gewinnung von Fachkräften im neuen Jahr

Wolfgang Weber, meinestadt.de

Das alte Jahr bot so viele offene Stellen wie nie zuvor. Für weit über die Hälfte der Ausschreibungen wurden Fachkräfte mit Berufsausbildung gesucht – Tendenz steigend. Längst führen Lokomotivführer, LKW-Fahrer und Altenpfleger das Negativ-Ranking der Profile mit den längsten Vakanzdauern in Deutschland an. Im Wettbewerb um diese Talente sind eine zeitgemäße, effiziente und passgenaue Adressierung unerlässlich. Wichtigstes Schlagwort für 2018 ist die Kommunikation. Die folgenden Tipps helfen Unternehmen bei der Suche nach geeigneten Fachkräften.

Randstad Deutschland und WBS Training verbessern gemeinsam Chancen für Jobsuchende

Dr. Christoph Kahlenberg

Der Weiterbildungsspezialist WBS Training und Deutschlands führender Personaldienstleister Randstad arbeiten künftig noch enger zusammen: Um Menschen bei der Suche nach Arbeit noch besser zu beraten, können sich Interessenten demnächst in rund 200 ausgewählten Randstad Niederlassungen in ganz Deutschland über die Weiterbildungsangebote von WBS Training informieren. Gleichzeitig berät Randstad an über 180 WBS-Standorten in Sachen Jobsuche. Der Aufbau der beidseitigen Beratungskooperation startet in den kommenden Monaten. Der Fokus der Kooperation liegt insbesondere darauf, die Informationsangebote in ländlichen Gebieten zu verbessern.

 

Neuer Job? Darüber spricht man nicht!

Paul D'Arcy
Paul D’Arcy, Senior Vice President Marketing, Indeed.com

Aktuelle Indeed-Studie zeigt: Jobsuche ist das größte Tabu-Thema in sozialen Netzwerken – 53 Prozent erzählen nicht mal ihrem Partner, wenn sie einen neuen Job suchen

In einer Zeit in der Status Updates, Likes und Shares das zunehmend digitale Leben vieler Menschen bestimmen, ist die Jobsuche nach wie vor das bestimmende Tabuthema in sozialen Netzwerken. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Job-Seite Indeed, für die mehr als 10.000 Bewerber in neun verschiedenen Ländern befragt wurden. So rangiert die Jobsuche auf dem letzten Platz der Themen, die deutsche Social Media Nutzer in Netzwerken wie Instagram, Facebook oder Snapchat posten – noch hinter Beiträgen über Finanzen oder religiösen Themen. Im internationalen Vergleich bestätigt sich dieser Trend, auch wenn hier Familie und gesundheitlichen Themen noch stärker tabuisiert werden.

Top Five Jobs: Die Suchbegriffe des Jahres 2017

Dr. Sebastian Dettmers

Die 2017 auf StepStone.de am häufigsten gesuchten Jobs waren „Marketing“, „Controller/in“ und „Außendienstmitarbeiter/in“, gefolgt von „Ingenieur/in“ und „IT“. Die meistgesuchten Städte waren Hamburg, Berlin und München. Bei den beliebtesten Arbeitgebern war Bosch wie schon in den Vorjahren Spitzenreiter. Auf dem Treppchen folgen BMW und Siemens. Mit Daimler, Porsche und Airbus wird auch das weitere Ranking durch Technologiefirmen dominiert, die intensiv nach IT-Fachkräften und Ingenieuren suchen, um die Digitalisierung weiter voranzutreiben.

Internet Gigant Facebook rüstet auf im Recruiting-Wettbewerb 

Brian Blum

Nun ist der Lebenslauf an der Reihe. Die von vielen Bewerbern eigentlich ungeliebter Pflichtaufgabe der Erstellung eines Lebenslaufs steht nun auch beim Internet-Giganten Facebook auf der Prioritätenliste. Brian Blum, Autor bei Facebook-Watch der AIM-Gruppe, beschreibt in seinem Artikel worum es Facebook eigentlich geht. Zunächst einmal kopiert übernimmt Facebook die Idee eines LinkedIn-Feature  zur Erstellung eines Lebenslaufs. Dieser kann dann von Facebook-Mitgliedern als Teil ihrer Jobsuche genutzt werden.

Immer wieder Montags… Aktuelle Karriere-Analyse: Europäer suchen vornehmlich Montags und um die Mittagszeit nach neuen Jobs

Frank Hensgens
Frank Hensgens

Zu welcher Uhrzeit gehen die Europäer auf Jobsuche? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine aktuelle Auswertung der internationalen Job-Seite Indeed. Das Ergebnis: Europa nutzt offenbar das Wochenende, um sich gedanklich mit einem Jobwechsel auseinanderzusetzen. Denn der darauffolgende Montag ist grenzübergreifend der meistgenutzte Tag für die Jobsuche im Internet. Am beliebtesten ist dabei das Zeitfenster rund um die Mittagspause. Während deutsche Arbeitnehmer mehrheitlich um 12 Uhr mittags nach Stellenanzeigen Ausschau halten, sind etwa die Belgier und Franzosen eine Stunde früher unterwegs. Iren, Holländer und Briten sind dagegen hauptsächlich erst um 13 Uhr auf der Suche.

hello.jobs: Eine Jobbörse als selbstlernender Karriereabschnittspartner

Thorsten zur Jacobsmühlen
Thorsten zur Jacobsmühlen

Von Helge Weinberg

Gib es eine Jobbörse, die Bewerber während einzelner Karrierephasen begleitet und sich an ihre jeweiligen Bedürfnisse anpasst? Die es einem Unternehmen ermöglicht, genau die Menschen zu finden, die dessen Werte teilen und unbedingt dort arbeiten wollen? Auch wenn es kein Großkonzern ist und überdies seinen Sitz auf dem platten Land hat? Bisher lautete die Antwort „nein“, trotz der Vielzahl an Stellenbörsen. „hello.jobs“ (https://hello.jobs/) will das ändern. Die Jobbörse bringt zusammen, wer zusammen passt. Crosswater-Redaktionsmitglied Helge Weinberg hat sich hello.jobs genauer angeschaut und mit ihrem Gründer Thorsten zur Jacobsmühlen gesprochen.

Candidate Focused Recruiting: Stellenanzeigen müssen an Nutzungssituationen angepasst werden

Georg Konjovic, CEO
Georg Konjovic, CEO

Studie von meinestadt.de zeigt, wie und wann Bewerber nach Jobs suchen

Der führende regionale Stellenmarkt meinestadt.de hat rund 1.200 Bewerberinnen und Bewerber zu ihren Suchgewohnheiten befragt. Das Ergebnis: Mehr als zwei Drittel nutzen ihr Smartphone für die Jobsuche. Modernes Recruiting besteht aber nicht nur darin, Anzeigendesigns für mobile Endgeräte zu optimieren. Arbeitgeber müssen ihre Stellenangebote auf das Informationsbedürfnis des Bewerbers in verschiedenen Nutzungssituationen ausrichten – ob zuhause oder unterwegs. So können sie potenzielle Jobanwärter im passenden Moment mit den richtigen Argumenten überzeugen.

Das Jahr 2016 in Jobsuchen: Wie Wahlen, Sport und neue Technologien die Suchanfragen beeinflussen

Was auch immer auf der Welt passiert – es hat Auswirkungen auf die Jobsuchen. So kann eine App das Interesse an digitalen Technologien steigern, eine neue Regierung die Suche nach Verwaltungsjobs antreiben oder eine Wahl Menschen dazu veranlassen, außer ihres Heimatlandes nach Jobmöglichkeiten zu suchen. Indeed, die weltweit größte Jobseite, gewährt interessante und überraschende Einblick in die Jobsuchen-Trends 2016.

Was lässt Dein Herz schneller schlagen? Indeed startet neue globale Werbekampagne

Paul D'Arcy
Paul D’Arcy, Senior Vice President Marketing, Indeed.com

Ab heute startet Indeed mit einem neuen Werbespot in Deutschland. Die neue TV-Werbung setzt ganz auf die Emotionen während der Jobsuche und fokussiert sich auf die beiden zentralen Fragen: Was will ich arbeiten? Und wo?

Nach Brexit: Britische Jobsuchende orientieren sich ins Ausland

Mariano Mamertino
Mariano Mamertino

Jobsuchende im Vereinigten Königreich reagieren auf den Brexit – Irland und Deutschland könnten profitieren, so Daten der weltweiten Jobsuchmaschine Indeed

Unmittelbar nach dem Brexit-Referendum schossen Jobsuchen aus dem Vereinigten Königreich in die Höhe. Sobald in den frühen Morgenstunden des 24. Juni das Ergebnis bekannt wurde, verdoppelte sich der Anteil der Jobsuchanfragen aus dem Königreich hinaus.

Deutschland könnte davon besonders profitieren. Die Suchen von UK nach Deutschland stiegen um mehr als das Doppelte an. Suchanfragen aus dem übrigen Europa stiegen um 61% an. Besonders bemerkenswert: Unter den Branchen, die Briten besonders häufig in Deutschland suchten, befanden sich neben Marketing und Finance auch gleich mehrere Suchbegriffe aus dem IT-Bereich sowie Data Science und Ingenieurwesen. Das ist ein Indiz dafür, dass gerade Fachbereiche, die für die Digitalisierung besonders wichtig sind, von einer Umorientierung britischer und europäischer Arbeitnehmer profitieren könnten.

Zu kompliziert: 42 Prozent der Kandidaten brechen Bewerbungsprozess ab

Frank Hensgens
Frank Hensgens

Kompliziert, zeitaufwändig, nicht bewerberfreundlich – die Indeed Bewerbungsstudie 2016 offenbart gravierende Lücken zwischen den Wünschen von Bewerbern und den Erwartungen von HR-Verantwortlichen.  42 Prozent der befragten Kandidaten haben schon einmal einen Bewerbungsprozess abgebrochen, weil dieser zu kompliziert war. Fast jeder vierte Bewerber hat schon einmal eine Stelle ausgeschlagen, weil er sich im Bewerbungsprozess nicht genug wertgeschätzt fühlte.

Neue Job-App von Yourfirm.de macht mobile Jobsuche noch bequemer

Dirk Kümmerle
Dirk Kümmerle

Immer mehr Bewerber suchen bequem über das Smartphone nach dem passenden Job. Yourfirm (www.yourfirm.de), die Online-Jobbörse für den Mittelstand, hat als eins der ersten Jobportale in Deutschland die Website mobil optimiert. Neben der mobilen Version können Bewerber jedoch noch bequemer und schneller auf dem Smartphone nach den passenden Jobs mit der Yourfirm-App suchen. Nun gibt es die neue App-Version kostenlos im App-Store und bei Google Play.

Die Deutschen und der Job: auf die Balance kommt es an

Rob Brouwer
Rob Brouwer

Jobrapido Befragung zum deutschen Arbeitsmarkt

Jobrapido-Erhebung mit 2500 deutschen Teilnehmern zeigt die Bevorzugung klassischer Kriterien wie Work-Life-Balance, Gehalt und Wohnortnähe bei der Jobsuche

Eine Befragung von Jobrapido, der weltweit führenden Suchmaschine für Stellenangebote, zeigt die Bedeutung einer ausgewogenen Work-Life-Balance für die deutschen Arbeitnehmer. Über 53 Prozent der Befragten halten dies für das wichtigste Kriterium. Mehr als 55 Prozent werten das Gehalt als maßgeblichsten Faktor für die Zufriedenheit im Job – genauso viele die Nähe des Arbeitsplatzes zum Wohnort. Kaum eine Rolle spielt hingegen die Möglichkeit, Dienstreisen ins Ausland zu unternehmen sowie die Größe des Arbeitgebers.

2015: Ein gutes Jahr für Jobsuchende

Ärzte, Pfleger und Personalfachleute zählten in diesem Jahr zu den absoluten Gewinnern auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern stieg in diesen Berufsgruppen besonders stark an. Das belegt der Fachkräfteindex der Online-Jobbörse StepStone. Auch Spezialisten für IT, Technik und Finanzen standen mehr Jobmöglichkeiten offen als in den Vorjahren: Die Anzahl der Stellenausschreibungen wuchs in diesem Jahr ebenfalls deutlich. Über alle Berufsgruppen hinweg stieg die Nachfrage nach Fachpersonal um 16 Prozent.