omnium verspricht die Highspeed-Bewerbung in 4 Minuten

Viele Fachkräfte wären offen für einen Jobwechsel, finden aber nicht die Zeit, sich zu bewerben. Diese Hürde müssen wir aus dem Weg räumen, wenn wir die riesige Zielgruppe der latent Suchenden erschließen wollen.

omnium heißt eine neue App, mit der das gleichnamige Unternehmen das mobile Recruiting in eine neue Dimension führen möchte. Sie soll den Bewerbungsaufwand so gering machen, dass wenige Minuten reichen, um von der Jobsuche bis zum fest vereinbarten Interviewtermin zu kommen.

 

Dr. Ralf Eisenbeiß

Dazu müssen die wichtigsten Zeitfresser beseitigt werden, die die Kandidaten von der Jobsuche und der Bewerbung abhalten. Aber auch auf Unternehmensseite wird es ein Umdenken geben müssen, denn die Anwendung der App erforderte eine Neuordnung der Prozesse im Recruiting.

Die Idee hinter der App

85 Prozent der Arbeitnehmer identifizieren sich nicht (mehr) völlig mit ihrem Arbeitgeber, zeigt der jährlich vom Beratungsunternehmen Gallup veröffentlichte Engagement Index. Das sind nach der Statistik der Bundesagentur für Arbeit 23,3 Mio. Fachkräfte!  Aber nur 15 Prozent von ihnen haben bereits innerlich gekündigt und begeben sich aktiv auf Jobsuche. Wir müssen also davon ausgehen, dass nur diese 15 Prozent regelmäßig Stellenanzeigen lesen. Die anderen 70 Prozent lesen sie einfach nicht, weder online noch offline. Daher erreichen wir sie auch nicht über indeed, Stepstone oder andere Jobbörsen. Das war für uns der Ansatzpunkt, uns mit der Gruppe der latent suchenden zu beschäftigen, die bereit für den Wechsel sind und sie für die Unternehmen erreichbar zu machen.

 

Die Zielgruppe der latent suchenden Fachkräfte

Jeder kennt das doch aus dem eigenen Umfeld: Immer wieder kommt man in eine Phase, in der man zumindest flüchtig über eine berufliche Veränderung nachdenkt. Wenn es nicht der Chef ist, dann sind es Kollegen, der übliche Stau im Berufsverkehr oder einfach die nervige Routine im Joballtag, die uns einen Impuls geben, über den Arbeitgeberwechsel nachzudenken. Vom Impuls bis zur tatsächlichen Bewerbung ist es aber ein weiter Weg. Zu aufwendig sind Jobsuche und die Erstellung der Unterlagen. Abends hat man wenig Lust dazu und Freizeit hat man sowieso zu wenig. Außerdem ist es beim Wettbewerber vielleicht auch nicht besser als im eigenen Betrieb … Die Gründe, eine Neuorientierung vor sich herzuschieben, sind vielfältig. Daher müssen wir diese Gründe aushebeln, wenn wir die Zielgruppe der latent suchenden Fachkräfte tatsächlich erreichen wollen.

 

Die Zeitfresser auf Bewerberseite lauern vor und nach der Bewerbung

Alleine die Suche nach einem passenden Stellenangebot kann bereits Stunden dauern. Jobportale warten mit einer zwar kurzen, aber oft wenig zielführenden Sofortsuche auf. Die Detailsuche erfordert dagegen zahlreiche Eingaben und häufig auch ein breites Wissen über Berufsbezeichnungen und Synonyme. Die Auswertung der Trefferliste ist, auch aufgrund zwischen gestreuter Werbung und „Premiumanzeigen“, oft aufwendig. Dazu kommt auf vielen Portalen, die regelmäßig eingeblendete Aufforderung, einen Suchassistenten anzulegen und dafür eine Registrierung mit persönlichen Angaben, Passwort und doppeltem Opt-in durchzuführen.

Bei omnium ersparen wir der Fachkraft diesen Aufwand. Sie gibt – völlig anonym und ohne Registrierung – nur 5 Dinge an: Berufswunsch, Wunschgehalt, Ort + Umkreis, Bildungsabschluss und Ausbildung/Studium. Ein selbstlernender Algorithmus erstellt auf dieser Grundlage in Sekunden eine Trefferliste. Voilà!

 

Nach der Stellensuche muss der Bewerber für gewöhnlich erst einmal einen Lebenslauf erstellen oder aktualisieren, Zeugnisse zusammentragen, ein aktuelles Bewerbungsfoto aufnehmen und soll oftmals auch noch ein persönliches Anschreiben formulieren. Das alles dauert im besten Falle mehrere Tage, manchmal Wochen, insbesondere wenn erst noch ein Zwischenzeugnis eingeholt werden muss. Erst dann kann er seine Bewerbung abschicken. Anschließend wartet er in der Regel – wir alle wissen das! – mehrere Wochen, bis er die Entscheidung erfährt, ob er zu einem Vorstellungsgespräch kommen darf. Es kann nicht verwundern, dass viele Kandidaten zwischenzeitlich nicht mehr verfügbar sind oder das Interesse an einem Wechsel verloren haben.

Bei omnium ist das anders, da der Kandidat nach dem Matching direkt einen Interviewtermin vereinbaren kann, der von der Personalabteilung mit diesem Jobangebot verknüpft wurde. Direktkontakt zum Unternehmen. Die Registrierung, ebenfalls ohne Upload und ähnliche Hürden, erfolgt im Rahmen der Terminbestätigung mit E-Mail-Adresse und Passwort. Weiter nichts. Von der Stellensuche bis zum fest vereinbarten Termin braucht es daher im Schnitt nur 4 Minuten!

 

Recruitment neu gedacht

Wer die innovative App im Recruiting einsetzen will, muss seine Prozesse etwas umstellen. Die Stelleneingabe erfolgt über die Internetseite www.omnium-app.de, zu der man einen Zugang benötigt. Sowohl für die Firmenbeschreibung als auch für eine Stellenbeschreibung stehen jeweils nur 500 Zeichen zur Verfügung. Zusätzlich müssen für jede Stelle noch ein Stellentitel, der Arbeitsort, das Gehalt sowie der erforderliche Berufsabschluss eingegeben werden. Diese Parameter sind die Grundlage des Matchings. Zusätzlich muss aber auch mindestens ein Interviewtermin angegeben werden, der von den Kandidaten dann gebucht werden kann. Das ist die Voraussetzung für die Stellenveröffentlichung. Und da diese Daten bislang so von keiner anderen Stellenbörse verlangt werden, ist eine Verknüpfung mit gängigen HR-Systemen auch sinnfrei. Die Eingabe muss also über das Portal erfolgen. Aber keine Angst: Das geht ganz schnell und tut auch nicht weh.

 

Der selbstlernende Algorithmus

Das Matching muss mit jeweils 5 Angaben vom Kandidaten und dem Unternehmen auskommen. Der Algorithmus lernt aber, in dem er das Nutzerverhalten registriert und auswertet. Das erfolgt völlig anonym. Der Algorithmus erkennt daraus, welche Stellen sich jemand anschaut, der beispielsweise „Controller“ als Wunschberuf angegeben hat, welche Stellentitel und Berufsausbildungen für ihn wie interessant sind. Wie reagiert er auf Stellen wie Lohnbuchhalter, Debitorenbuchhalter, Finanzexperte, Controlling, CFO … Die Daten verdichten sich dann mehr und mehr, je mehr App-Nutzer nach diesem oder ähnlichen Berufen suchen. Aktuell, wenige Monate nach der Markteinführung, gleicht der Algorithmus noch einem Baby. Dieses wird aber schnell heranwachsen und immer kräftiger werden. Schon bald soll es sicherstellen, dass jemand mit nur 5 Eingaben ganz schnell eine sehr gut passende Trefferliste erhält.

 

Agile Produktentwicklung

Die omnium-App wurde auf dem Wege eines Design-Thinking-Prozesses mit erfahrenen Recruitern und Personalern entwickelt. Bereits im Entwicklungsprozess wurden Feldstudien mit Studenten durchgeführt, um die Nutzerfreundlichkeit sicherzustellen. Die App erblickte dann am 22. Oktober 2018 das Licht der Welt im App Store. Zu diesem Zeitpunkt war sie noch nicht ganz ausgereift, wie der Blog von Persoblogger Stefan Scheller zeigte. Doch die Kinderkrankheiten wurden schnell abgestellt und es wurden zusätzliche Funktionen ergänzt. Auch die Internetseite, auf der Recruiter ihre Stellen eingeben, wurde sukzessive verbessert und ergänzt. Im April 2019 folgte nun der Launch der App im Google Playstore, sodass die Anwendung nun auch auf Android-Smartphones genutzt werden kann. Das 4-köpfige Gründungsteam sieht die Markteinführungsphase noch nicht als abgeschlossen an. Aber die Zahl der Nutzer wächst auf Kunden- und Kandidatenseite stetig an.

 

Günstige Lösung

Das Recruiting steht vor einem tief greifenden Umbruch und die Erschließung der latent suchenden Fachkräfte ist eine zentrale Aufgabe. Wir sind von der Idee und der Funktionsweise der App vollständig überzeugt. Das zeigen uns auch die vielen Gespräche, die wir mit Recruitern und Personalern geführt haben. Daher verzichten wir auch auf langfristige Verträge und hohe Preise. Nach der kostenlosen Testphase, die Kunden über die Internetseite abschließen können, gibt es ein einziges Preismodell mit einer Flatrate von 429 Euro im Monat. Unternehmen können so viele Stellen und Termine eingeben, wie sie möchten. Auch die Zahl der Matches und Kontaktvermittlungen ist unbegrenzt. Zudem ist das Abonnement jederzeit mit einem Klick zum aktuellen Monatsende kündbar. Alternativ kann es genauso einfach für bis zu 3 Monate pausiert werden. Auf diese Weise soll die Nutzung von omnium für ein radikal neues Recruitingerlebnis auch für kleine und mittlere Unternehmen erschwinglich sein.

Über omnium:

Omnium GmbH

Rotebachring 14 | 74564 Crailsheim

https://www.omnium.de

 

 

 

 

 

 

1 Kommentar zu „omnium verspricht die Highspeed-Bewerbung in 4 Minuten“

  1. Claus Gunter

    Totgeburt, weil
    a) jegliche Quereinsteiger ausscheiden, da Bildungsabschluss gefordert wird. Jeglicher Missmatch hier führt zum Aus.
    b) Führungs-, Projektleitungs- und Branchenerfahrungen ungescannt bleiben
    c) Kein einigermaßen gutgehendes Unternehmen Zeit hat, Interviews mit faktisch Unbekannten zu vereinbaren.
    d) Typischer Fall von Buzzwording: „ein paar Mal KI reingeworfen und schon hat man die logischen Brüche der Idee kaschiert.

    Ausserdem: Was hat Franz&Wach damit zu tun?

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