Jürgen Grenz

Fachkräftemangel: Nur jedes vierte Unternehmen kümmert sich aktiv um die Arbeitgebermarke

Für rund 42 Prozent der deutschen Unternehmen ist das Employer Branding, also der Aufbau und die Pflege einer Arbeitgebermarke, der wichtigste aktuelle Trend im Recruiting. Dabei besteht allerdings eine große Diskrepanz zwischen Trend und konkreter Umsetzung. Lediglich rund ein Viertel der Firmen arbeiten derzeit aktiv an ihrer Außendarstellung als Arbeitgeber. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Recruiting-Reports 2019/2020, der jetzt von den HR-Experten der Berliner index Gruppe veröffentlicht wurde. An der Umfrage haben sich mehr als 2.000 Personalverantwortliche aus Deutschland und sieben weiteren europäischen Ländern beteiligt. Damit ist der index Recruiting-Report eine der umfassendsten Untersuchungen zu diesem Thema.

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Fachkräftegewinnung als Herausforderung, vor allem in der IT

Rund 70 Prozent der deutschen Unternehmen geben an, dass sie die Gewinnung von Fachkräften der mittleren Ebene aktuell vor die größten Herausforderungen stellt. Dabei steht die Abteilung IT und Softwareentwicklung an erster Stelle der am schwierigsten zu besetzenden Positionen – 23 Prozent der Firmen haben hier die größten Probleme. An zweiter und dritter Stelle stehen fast gleichauf Fachkräfte der Bereiche Vertrieb & Kundenbetreuung sowie Medizin, Pflege & Gesundheit mit jeweils ca. 17 Prozent.

GermanPersonnel und index bieten gemeinsame Matching-Lösung an

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Die Berliner index Gruppe und die GermanPersonnel e-search GmbH haben eine gemeinsame Lösung zur Unterstützung von Personaldienstleistern entwickelt. Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist eine direkte Integration von iMatch von index in die Standard-Recruiting-Software PERSY von GermanPersonnel. Mit der neuen iMatch-Integration können in PERSY angelegte Bewerberprofile automatisch mit Stellenanzeigen aus index Anzeigendaten abgeglichen werden. Dieses automatische Matching mit jährlich ca. 38 Millionen erfasster Stellenanzeigen ermöglicht es Personaldienstleistern, auf Knopfdruck Platzierungsmöglichkeiten für ihre Bewerber zu identifizieren und ihre Kandidaten schneller zu vermitteln.

 

Pflegeberufe: über 170.000 offene Stellen im ersten Quartal 2019

Jürgen Grenz
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Schon lange wird in den Medien der Fachkräftemangel in den Pflegeberufen diskutiert. Wie hoch die Nachfrage nach qualifizierten Pflegekräften tatsächlich ist, zeigt nun auch die Stellenmarkt-Auswertung von index Anzeigendaten: Im ersten Quartal 2019 waren über 170.000 Stellen zu besetzen, davon fast ein Viertel in Nordrhein-Westfalen.

In der Berufsgruppe der Pflege- und Arzthelferberufe wurden im ersten Quartal dieses Jahres 174.296 Arbeitsplätze ausgeschrieben. Allein im März 2019 waren 71.849 Stellen in dieser Berufsgruppe zu besetzen, von denen sich 59 Prozent an Alten- und Krankenpfleger richteten. Dies hat eine Auswertung der Personalmarktexperten von index ergeben, bei der die Anzahl der ausgeschriebenen Stellen in der Berufsgruppe der Pflege- und Arzthelferberufe, ohne Berücksichtigung der zahnmedizinischen Berufe, analysiert wurde.

Arbeitsmarkt 2018: Personalnachfrage auf neuem Höchststand

Der deutsche Stellenmarkt entwickelt sich weiterhin positiv: 2018 stieg die Anzahl der ausgeschriebenen Stellen auf über 4,7 Mio. an. Damit setzt sich der Aufwärtstrend bereits im dritten Jahr in Folge fort. Das ergab die Stellenmarkt‑Auswertung der Personalmarktexperten von index Anzeigendaten, die insgesamt 181 Zeitungen und Zeitschriften sowie 62 Online-Jobbörsen analysiert haben.

Seit Anfang 2016 ist die Anzahl der Stellenausschreibungen in den Print‑ und Online‑Medien kontinuierlich gestiegen. Somit konnte 2018 ein neuer Spitzenwert erreicht werden: Mehr als 4,7 Mio. Stellen waren letztes Jahr in Deutschland zu besetzen – ein Anstieg um 7,65 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr, in dem etwa 4,4 Mio. Positionen ausgeschrieben wurden. Auch die Anzahl der Firmen, die nach neuen Mitarbeitern suchten, erhöhte sich zwischen 2017 und 2018 von etwa 450.000 auf mehr als 480.000.

Besonders viele Mitarbeiter wurden 2018 im Juli, August und September gesucht, während in den Wintermonaten letzten Jahres am wenigsten Stellen zu vergeben waren. Gleichzeitig stieg 2018 auch die Einstellungsquote: Mit 61 Prozent im letzten Quartal 2018 lag sie um 8 Prozentpunkte höher als im Q4 2017.

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Quellenbasis: 181 Printmedien und 62 Online‑Jobbörsen (Dezember 2018)

Neue Studie von index: Stellenanzeige bleibt weiterhin Mittelpunkt des Recruitings

Jürgen Grenz
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Trotz der vielfach propagierten Recruiting-Trends wie Active Sourcing und Social Recruiting ist und bleibt die Stellenanzeige das zentrale Werkzeug in der Mitarbeitergewinnung. Fast zwei Drittel der Print-Anzeigen und mehr als die Hälfte der Online-Anzeigen führten im vergangenen Jahr unmittelbar zu einer Einstellung, so das Ergebnis einer aktuellen Studie von index Anzeigendaten aus Berlin. Jobbörsen und Printmedien erhielten dabei mit 60 Prozent den Hauptanteil der Recruiting-Budgets und sehen guten Zeiten entgegen. 40 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass sie ihre Stellenanzeigen-Budgets in den nächsten 12 Monaten aufstocken werden. An der Expertenbefragung von index Anzeigendaten haben sich mehr als 620 Unternehmen aus Deutschland beteiligt. Der Studien-Report kann kostenlos unter www.anzeigendaten.de/stellenanzeigen-report-2018/ bestellt werden.

 

Karrierewebsites von Kommunen haben große Defizite

Jürgen Grenz
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Neue Studie untersucht Karrierewebsites von 100 deutschen Städten

Bewerber, die sich für Jobs bei einer Kommune interessieren, landen im Web oftmals auf wenig benutzerfreundlichen Karrierewebsites, das zeigt eine neue Studie von index Research. Die Berliner Experten für Personalmarktforschung haben 100 Karrierewebsites von Kommunen anhand von 85 Kriterien analysiert und bewertet. Im Durchschnitt erzielten die Websites für potenzielle Bewerber mit 42 Prozent nicht einmal die Hälfte der möglichen Gesamtpunktzahl. In nur einer Kategorie, dem Zugang, wurde durchschnittlich mehr als die Hälfte der möglichen Punkte erreicht.

10 Tipps für bessere Karriere-Websites: So überzeugen Sie Bewerber

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Die Karriere-Website eines Unternehmens ist neben der Stellenanzeige der wichtigste Informationskanal und erste Anlaufstelle für Jobinteressenten. Hier erwarten potenzielle Bewerber alle Informationen rund um ihren möglichen neuen Arbeitgeber, wie z. B. die relevanten Arbeitsbereiche, Mitarbeiterangebote, Einblicke in das Unternehmen und natürlich das konkrete Jobprofil. Dennoch unterlaufen vielen Unternehmen auch heute noch teilweise gravierende Fehler in diesem wichtigen Bereich des Online-Recruitings. Die Experten von index HR-Marketing haben deshalb in einem kostenlosen Guide zehn Tipps zusammengestellt, mit denen eine Karriere-Website bei Bewerbern punkten kann.

 

Mehr als jede zweite veröffentlichte Stellenanzeige bringt einen neuen Mitarbeiter

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index Analyse zur Anzeigenresonanz

Durchschnittlich alle 9 Sekunden wurde im Januar in Deutschland eine Stellenanzeige geschaltet. Damit ist die Stellenanzeige auch weiterhin eines der am meisten genutzten Recruiting-Instrumente der deutschen Unternehmen. Das ergab eine Auswertung der Berliner Stellenmarkt-Experten von index Anzeigendaten. Die Bedeutung der Stellenanzeigenschaltung wird auch durch die hohe Erfolgsquote bestätigt: Bei etwa 59 Prozent der geschalteten Anzeigen wurden aufgrund der Stellenveröffentlichung auch Bewerber eingestellt, wie die von index durchgeführte Umfrage zur Anzeigenresonanz zeigt. Im vergangenen Jahr wurden dazu 5.552 Personalverantwortliche befragt.

              

Mindestlohn führt zu drastischem Rückgang von Praktikumsplätzen

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Aktuelle Studie der index Internet und Mediaforschung GmbH

Berlin – Die geplante Mindestlohnregelung für Praktikanten wird eine deutliche Reduzierung des Praktikumsangebots zur Folge haben. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der index Internet und Mediaforschung GmbH, an der sich Personalverantwortliche aus 570 betroffenen Unternehmen beteiligt haben. Fast jedes zweite Unternehmen plant, in Zukunft auf diese Stellen ganz zu verzichten (46 Prozent) und etwa jede vierte Firma (26 Prozent) möchte auf Praktikanten ausweichen, die nicht von der Mindestlohnpflicht erfasst werden.

Schienenjobs für Studierende: Deutschlands größte Jobbörse im Bereich Schiene baut Hochschul-Kooperationen aus

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Berlin. Schienenjobs, Deutschlands größte fachspezifische Online-Stellenbörse und Informationsplattform rund um die schienenbezogene Mobilität ist nun für Studierende noch einfacher zu erreichen. Aktuell haben bereits fünf Hochschulen mit Schwerpunkten in technischen Studiengängen das Jobportal in ihre Webseiten eingebunden.