Post & Pray

Mit der Wünschelrute auf der Suche nach den richtigen Recruiting-Kanälen?

Stellenanzeigen mit der Wünschelrute platzieren? Es gibt wohl bessere Alternativen, den erfolgreichen Recruiting-Kanal-Mix zusammenzustellen. Dabei steht das gesuchte Kandidaten-Profil am Beginn jeder Recruiting-Kampagne. In welchen Jobbörsen sollten die richtigen Kandidaten angetroffen werden? Genügt nicht schon LinkedIn oder Xing als Recruiting-Kanal? Oder vielleicht eine kleine Anzeige bei Facebook, dem Alleskönner der Social Media Welt? Klar ist eines: die falsche Wahl trocknet den Bewerberfluss aus. Im Interview mit Nils Wagener, Geschäftsführer bei KÖNIGSTEINER,  erläutert er, wie die Zukunft der Stellenanzeigen sein wird.

 

Nils Wagener

Crosswater: Post & Pray war gestern. Wie sieht es morgen aus? Wie müssen sich Stellenanzeigen neu erfinden, um eine Zukunft zu haben?

Personalmarketing funktioniert nicht…

…war der (zugegebenermaßen) reißerische Titel eines Vortrags, den ich auf der TalentPro hielt. Allein das Bewusstsein, dass ein reißerischer Titel in der Zielgruppe funktioniert, zeigt meine grundlegende Überzeugung, dass Marketing an sich funktioniert – wenn auch nicht als Stand-Alone-Lösung.

Mir ging es darum, einmal mit dem Finger auf die Recruitingindustrie zu zeigen, die sich aus meiner Sicht zu häufig mit sich selbst beschäftigt. Echte News, Konzepte und vor allem Praxisbezug fehlen mir zunehmend und ein Hashtag allein reicht ja auch noch nicht wirklich, um modern rekrutieren zu können.

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Mark Brenner

Höherer Bekanntheitsgrad: Indeed.com sponsert Fussballbundesligisten

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Mit der neuen Werbung auf den Trikots des Bundesligavereins Eintracht Frankfurt präsentiert sich Indeed.com direkt vor durchschnittlich rund 48.300 Zuschauern pro Heimspiel (Saison 2016/17). Hinzu kommen noch die Auswärtspiele, die pro Saison allein bei den besucherstärksten 7 Bundesligisten noch von zusätzlichen rund 416.000 Zuschauern wahrgenommen werden. Hinzu kommen dann noch die Fernsehübertragungen sowohl im Inland als auch im Ausland – bis hin nach China und Japan, deren Schätzung die Marketingabteilungen von Indeed.com ziemlich beschäftigt halten dürften. Die weltgrößte Jobsite Indeed.com erwartet durch dieses Trikot-Sponsoring eine Steigerung des Bekanntheitsgrades in Deutschland und in der Folge auch eine höhere Besucherzahl.

Können Spezial-Jobbörsen emotionale Bindungen der Nutzer schaffen?

Manekinoko: Die Winkekatze als Glücksbringer
Maneki-neko: Die Winkekatze als Glücksbringer

Ben E. Kings Hit-Song „Stand by Me“ drehte sich um die Frage, ob und wie die Zuverlässigkeit der Liebe einer Frau eingefordert wird, der Stehplatz-Klassiker „You’ll never walk alone“ von Gerry & The Pacemakers hat in den Fußballstadion von Liverpool, Dortmund und anderen Spielstätten Kult-Status erreicht. Maneki-neko, die Winkekatze ist in den Shops in Japan, China und Thailand nicht mehr weg zu denken, locken sie doch mit ihrer winkenden Pfote unablässig Kunden an und sollen so dem Verkäufer viel Glück bringen.

Die Zuverlässigkeit der  wiederkehrenden Nutzer, ein Zusammengehörigkeitsgefühl gleichgelagerter Kundeninteressen und das Glücksversprechen der Winkekatze: Alle haben einen gemeinsamen Nenner – die  Kundenbindung.

HR-Technologie im Spannungsfeld des modernen Recruitings

Jakub Zavrel, textkernel
Jakub Zavrel, textkernel

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Opas Bewerbungsmappe ist schon lange out und längst zieht Kollege Computer die Strippen bei nahezu allen Prozessen des Recruitings. Während as Internet-basierte Recruiting zuerst den Niedergang der Print-Stellenanzeigen einläutete, tauchen am Horizont immer neue Portale im Word Wide Web auf. Jobbörsen, Karriereseiten der Arbeitgeber, Jobsuchmaschinen, Social & Business-Netzwerke wie Facebook, LinkedIn oder Xing spielen in der Welt des Recruiting eine nicht mehr weg zu denkende Rolle ein. Doch all dies ist nicht möglich ohne einen gut funktionierenden Maschinenraum, in dem wichtige Software-Prozesse im Hintergrund ihre Aufgaben durchführen – ohne Murren und Knurren. Matching Technologie, Semantische Suche, CV Parsing oder wie diese Programme alle heißen, ohne sie geht nichts im Recruiting.

eco-Verband gibt Tipps für IT-Recruiting

Olten: Heute müssen sich die Firmen um neue Bewerber bewerben

Matthias Olten
Matthias Olten

Köln – Die IT-Branche sucht händeringend nach qualifizierten Fachkräften. Unternehmen müssen ihre bisherigen Recruitingmaßnahmen dringend überdenken, um im „war of talents“ überzeugen zu können. Der eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. (www.eco.de) gibt zehn Tipps für Unternehmen, die qualifizierte IT-Fachkräfte suchen: