Reichweite ist nicht alles, es ist das einzige

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Tom Landry

Der berühmte American Football Coach Tom Landry graduierte von der Texas University in Austin und startete dort als Spieler der Texas Longhorns seine Sportkarriere, um später als Headcoach der Dallas Cowboys die Texas Shotgun Formation wieder populär zu machen.

Der Quarterback hatte es eilig. Gerade hatte er seinem Team die letzten taktischen Feinheiten vorgegeben. Beim Spielstand von 17:21 waren noch 36 Sekunden zu spielen, es war 3rd Down und das Team benötigte einen Raumgewinn von 8 yards zum First Down, eine kritische Situation. So war es nicht verwunderlich, dass der Quarterback sein Offensive Team in der Texas Shotgun Formation platzierte.  Der Quarterback stand vor der kritischen Aufgabe, mit einem Pass-Spiel den benötigten Raumgewinn erreichen – vielleicht auch mehr. Als der Center mit dem Snap den Ball ins Spiel brachte, hatte der Quarterback die nötige Zeit, um seine potentiellen Passempfänger zu suchen. Und der Wide Receiver sprintete tief in die gegnerische Hälfte, schlug einen Haken und war für die Bruchteile eines Augenblicks frei. Mit seiner enormen Reichweite und Spielübersicht setzte der Quarterback zum langen Pass auf den Wide Receiver an – sollte die Spielentscheidung  in dieser einzelnen Szene fallen?

Szenenwechsel

Längst geht es in Austin nicht nur um American Football in der College-Leage, auch in der Digital Recruiting Leage spielt mit Indeed ein Unternehmen aus Austin eine ganz wichtige Rolle. Mittlerweile haben Internet-basierte Technologie-Unternehmen die klassischen Jobbörsen wie Monster Worldwide, CareerBuilder & Co im Wettbewerb herausgefordert. Sie punkten mit ausgeklügelten Such- und Matching-Technologien, einer hohen Reichweite und innovativen Lösungen für das Mobile Recruiting.

Rollenspiele

Bei einem Hintergrundgespräch in der Düsseldorfer Deutschland-Zentrale von Indeed erläuterte Frank Hensgens die strategische Ausrichtung von Indeed und die Trends im Online-Recruiting. Für das obligatorische Erinnerungsfoto schlüpften Frank Hensgens und Gerhard Kenk in ein sportliches Rollenspiel à l’américaine und posierten als Quarterback und Wide Receiver.

 

Rollenspiele bei Indeed: Frank Hensgens (rechts) und Gerhard Kenk

Rollenspiele bei Indeed: Frank Hensgens (rechts) und Gerhard Kenk

Reichweite im Mobile Recruiting

Nun hat Indeed eine aktuelle Studie über die Reichweite im Mobile Recruiting vorgelegt und untermauert mit den Umfrage-Ergebnis, wie wichtig die Reichweite ist und welche Schwächen – trotz aller technologischen Vorteile – immer noch vorhanden sind.

Über diese Studie
Als Betreiber der weltweit reichweitenstärksten Jobseite greift Indeed auf eine Datenbasis von 140 Millionen Kandidaten* monatlich aus mehr als 50 Ländern zurück und beobachtet so den weltweiten Trend der mobilen Jobsuche und dessen wegweisende Auswirkung auf den deutschen Arbeitsmarkt. Ziel der Studie war es, das Suchverhalten von Kandidaten in Deutschland genauer zu betrachten und HR-Verantwortlichen so wichtige Erkenntnisse für die Personalgewinnung im Zeitalter des mobilen Internets zu liefern. Hierzu wurden in einer repräsentativen Online-Befragung 1.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland zu ihrem Vorgehen bei der Jobsuche befragt. Im Fokus der Untersuchung stand dabei die Nutzung mobiler Endgeräte – sowohl bei der Jobsuche als auch beim anschließenden Bewerbungsprozess.
*Unique Visitors, Google Analytics, Februar 2014

Key Findings

  • Das mobile Internet setzt sich beiKandidaten jeder Altersgruppe durch: 80% der unter 25-Jährigen nutzen mobile Endgeräte zur Jobsuche. Aber auch Kandidaten jenseits der Generation Y greifen bei der Jobsuche verstärkt zu Smartphone und Tablet-PC.
Indeed Mobile Recruiting-Studie: Alterverteilung

Indeed Mobile Recruiting-Studie: Alterverteilung

  • Das mobile Internetverändert die Jobsuche45% der Jobsuchen auf Indeed werden über mobile Endgeräte getätigt. Im Januar 2013 betrug dieser Wert 33%.
  • Apps spielen bei derJobsuche eine tragende Rolle38% der Kandidaten, die Jobs über mobile Endgeräte suchen, nutzen auch spezielle Apps.
  • Große Bereitschaft zur mobilen Bewerbung aus Kandidatensicht21% der Kandidaten, die mobil nach Jobs suchen, bewerben sich auch schon mobil …
  • … rund 76% würden dies ebenfalls tun, sofern Arbeitgeber die mobile Bewerbung genauso akzeptieren wie klassische Bewerbungsformen.
  • Die mobile Bewerbung birgt Chancen für Arbeitgeber2/3 aller Kandidaten schauen sich Stellenanzeigen an, selbst wenn sie keinen Jobwechsel planen …
  • … 72% würden sich bei einer passenden Stelle mobil bewerben, insofern Arbeitgeber eine einfache Form der mobilen Bewerbung anbieten.

Mehr Informationen:

Die komplette Studie zum Download

 

 

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