Bitkom zu Pisa-Studie über Berufswünsche Jugendlicher

Präsident Berg: „Jugendliche sind weiter als die Schulen“

Zur Sonderauswertung der Pisa-Studie zu Berufswünschen von Jugendlichen erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

„Ganz offensichtlich sind viele Jugendliche heute schon sehr viel weiter als die Schulen. Kein Berufswunsch wird häufiger genannt als der des IT-Spezialisten, zumindest unter den Jungen. Darauf müssen sich die Schulen besser vorbereiten. Die Schulen haben den Auftrag, das sehr viel stärker als bisher zu fördern und zudem auch Mädchen für IT-Berufe begeistern. Wenn wir das konsequent angehen, könnte der enorme Fachkräftebedarf in der digitalen Wirtschaft künftig zu größeren Teilen aus dem eigenen Nachwuchs gedeckt werden. Derzeit sind in Deutschland 124.000 Stellen für IT-Spezialisten unbesetzt. Um dem entgegenzuwirken, sollten alle Schulen zu Smart Schools mit digitaler Infrastruktur, digitalen Curricula und digitalkompetenten Lehrerinnen und Lehrern umgebaut werden. Insbesondere sollte flächendeckend ein Pflichtfach Informatik eingeführt werden. Derzeit ist dies nur in vier von 16 Bundesländern der Fall.“

Achim Berg

 

1 Kommentar zu „Bitkom zu Pisa-Studie über Berufswünsche Jugendlicher“

  1. Felicia Ullrich

    Aber auch die Unternehmen müssen sich darauf einstellen. In unserer Studie haben wir zum Thema kuriose Bewerbungserlebnisse Diskriminierung von Frauen nur in der IT Branche gehabt. Dann wird das nichts mit weiblichem IT Nachwuchs.

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