Bewerbung

Recruiting im Wandel: Warum Sie Online-Marketing verstehen sollten

Stellenanzeige schalten und abwarten: Früher konnten Recruiter entspannt die Hände im Schoß falten, bis mit der Post stapelweise Bewerbungen eingingen. Das hat dem ganzen den Beinamen Post-and-Pray-Recruiting eingebracht. Heute müssen Personalverantwortliche ihre Vakanzen regelrecht vermarkten. Lernen können sie dabei von den Kollegen aus dem Marketing. Denn inzwischen muss ein Recruiter denken wie ein waschechter Marketeer. Immerhin muss auch er verkaufen: Nur, dass es nicht um Produkte, sondern Jobs geht.

softgarden, Post-and-Pray-Recruiting, Fachkräftemangel, Recruiting-Kanäle, Bewerber-Zielgruppe, Recruiting Trends 2019 Uni Bamberg, Crosswater Job Guide,

Sommerzeit ist Ferialjobzeit: Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung

Es wird langsam wärmer und die Suche geht in die heiße Phase: Viele Schüler und Studenten schauen sich derzeit nach einem Job für die
Sommerferien um. Damit es mit dem ersten selbstverdienten Geld und dem langersehnten Praktikum auch klappt, hat karriere.at die wichtigsten Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung gesammelt.

Thomas Olbrich

omnium verspricht die Highspeed-Bewerbung in 4 Minuten

Viele Fachkräfte wären offen für einen Jobwechsel, finden aber nicht die Zeit, sich zu bewerben. Diese Hürde müssen wir aus dem Weg räumen, wenn wir die riesige Zielgruppe der latent Suchenden erschließen wollen.

omnium heißt eine neue App, mit der das gleichnamige Unternehmen das mobile Recruiting in eine neue Dimension führen möchte. Sie soll den Bewerbungsaufwand so gering machen, dass wenige Minuten reichen, um von der Jobsuche bis zum fest vereinbarten Interviewtermin zu kommen.

 

Dr. Ralf Eisenbeiß

Dazu müssen die wichtigsten Zeitfresser beseitigt werden, die die Kandidaten von der Jobsuche und der Bewerbung abhalten. Aber auch auf Unternehmensseite wird es ein Umdenken geben müssen, denn die Anwendung der App erforderte eine Neuordnung der Prozesse im Recruiting.

Müde vom Warten: Erfahrungen eines Bewerbers

Von Gerhard Winkler, Bewerberberater

«Über eine Personalvermittlung habe ich Kontakt zu einem Unternehmen der ***branche erhalten. Vergangenen Dienstag hatte ich ein Telefoninterview mit der Personalerin. Mein Eindruck war sehr positiv. Mein Nachteil ist, dass ich bisher nur Erfahrung in ***unternehmen habe. Die freundliche Personalerin sagte mir zu, sich innerhalb einer Woche – vermutlich jedoch deutlich schneller – zu melden. Sie wollte mein Profil mit der Fach-Führungskraft besprechen, die noch im Urlaub weilte. Die Woche ist jetzt leider um.

Gerhard Winkler, jova-nova.com, Bewerberratgeber, Personalvermittlung, Crosswater Job Guide,
Einfach nur Warten

Arbeitsmarkt: Jeder dritte Bewerber lehnt das Vertragsangebot ab   

Wenn ein Einstellungsprozess abgebrochen wird, sind es längst nicht mehr nur die Bewerber, die eine Absage erhalten. Immer häufiger bekommt auch der Arbeitgeber einen Korb. Laut einer aktuellen StepStone Studie entscheiden sich 29 Prozent der Fachkräfte gegen das Vertragsangebot, das sie am Ende des Bewerbungsprozesses bekommen. Damit verzichten Kandidaten im wirtschaftlich starken Deutschland fast doppelt so oft auf eine neue Jobmöglichkeit wie in Frankreich (15 Prozent) und rund drei Mal so häufig wie in Belgien (10 Prozent) und den Niederlanden (7 Prozent). Für die internationale Studie interviewte die Jobplattform zwei Jahre lang mehr als 100.000 Teilnehmer, die sich im Befragungszeitraum auf eine Stelle beworben hatten, detailliert zum weiteren Verlauf des Bewerbungsprozesses.

Stepstone, Sebastian Dettmers, Bewerbungsprozess, Feedbackquote, Personalengpässe, Crosswater Job Guide,
Dr. Sebastian Dettmers

Eiltempo erwartet, im Schneckentempo geliefert

Aktuelle Umfrage von softgarden zeigt Handlungsdefizite von Arbeitgebern in Bewerbungsverfahren.

58 % der Jobkandidaten haben schon einmal einen Bewerbungsprozess abgebrochen, obwohl sie die Stelle eigentlich interessiert hat. Das zeigt der aktuelle Bewerbungsreport der Recruiting-Rundumlösung softgarden. An der Online-Umfrage haben 6.589 Bewerber teilgenommen.55,8 % der Bewerber müssen heute nur zwischen einer und fünf Bewerbungen verschicken, um einen Job zu ergattern. In dieser Situation sollten sich Arbeitgeber dringend die Frage nach der eigenen „Performance“ in Recruitingprozessen stellen.  Seit über fünf Jahren führt softgarden regelmäßig Studien und Umfragen zum Blick der Kandidaten auf das Bewerbungsgeschehen durch: Der aktuelle Bewerbungsreport bildet den Stand der Dinge ebenso ab wie Entwicklungen.

Umfrage Bewerbungsreport, softgarden, Bewerbungsreport, Recruitingprozess, Arbeitgebermarke, Digitaler Konsum, Crosswater Job Guide,
Mathias Heese

Smartphone, Jobticket, Dienstwagen: So werben Arbeitgeber um neue Mitarbeiter

  • Jedes zweite Unternehmen stattet Neu-Mitarbeiter mit Smartphone, Tablet oder Computer der neuesten Generation aus
  • Weiterbildung, Nahverkehrsticket und positives Arbeitsumfeld stehen ebenfalls hoch im Kurs
  • Überdurchschnittliche Gehälter und Dienstwagen sind die Ausnahme

Technik der neuesten Generation, freie Fahrt mit Bus und Bahn und selbstbestimmtes Arbeiten: Um Bewerber für sich zu begeistern, lassen sich Arbeitgeber in Zeiten des verschärften Fachkräftemangels einiges einfallen. Knapp jedes zweite Unternehmen (49 Prozent) will potenzielle Mitarbeiter mit der jüngsten Generation von Smartphone, Tablet oder Computer locken.

 

Bitkom, Bewerber, Arbeitgeber, Weiterbildungsmassnahmen, Jobticket, Smartphone, Arbeitsatmosphäre, Betriebliche Altersvorsorge, Crosswater Job Guide,

50 Prozent mehr Azubis dank zielgruppengerechtem Mobile Recruiting

Die Reiseland Holding setzt auf die TalentHero App und kann 50 Prozent mehr Azubis einstellen

Die Digitalisierung in der Reisebranche geht mit Siebenmeilenstiefeln voran. Von der Recherche über Preisvergleiche bis hin zur Buchung ist online längst alles möglich. Wer aber für spezielle Reisen persönliche Beratung schätzt, ist im Reisebüro am besten aufgehoben. Daher müssen sich Reisebüros langfristig auf den digitalen Wandel einstellen und brauchen entsprechend kompetenten Nachwuchs. Die Reiseland Holding steht für Innovation und Mut und ist Vorreiter der Branche. In Zusammenarbeit mit der Azubi-App TalentHero von meinestadt.de konnten für das vergangene Ausbildungsjahr 50 Prozent mehr Auszubildende eingestellt werden.

meinestadt.de, TalentHero, Reiseland, Smartphone, Crosswater Job Guide,
Cassandra Ferebee

Meine Vision: Keine Vision

Von Bewerberberater Gerhard Winkler, jova-nova.com

„Guten Tag Herr Winkler, XY hat mir empfohlen, meine beruflichen Ziele und Visionen zu konkretisieren. Diese solle man im persönlichen Gespräch dann darlegen. Ich habe Ziele und Visionen bereits entwickelt. Könnte der (vor)letzte Satz meines Anschreibens darauf verweisen? Zum Beispiel so: „Sehr gerne würde ich Ihnen meine beruflichen Ziele und meine Vision für… im persönlichen Gespräch noch konkreter vorstellen… „

Gerhard Winkler
Gerhard Winkler, Bewerberratgeber, www.jova-nova.com

Gen X, Y, Z: Das Ende des Schubladendenkens

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Der Filterblasen-Hype um Gen X, Y oder Z geht nahezu ungebremst weiter. Es ist ein viel zu bequemes Gedankenmodell, Bewerber einfach nach ihrer Altersgruppe einzuteilen und daraus allerlei wohlfeiles Verhalten und Anspruchsdenken abzuleiten. Ganz selten – wenn überhaupt – machen sich die Protagonisten der Gen-Szene Gedanken, wie Beschäftigte der unterschiedlichen Generation in Betrieben zusammenarbeiten. Im Handwerk gibt es wenigstens die klassische Einteilung in Lehrling, Geselle und Meister – in der modernen Arbeitswelt ignorierte man mit Erfolg die Auswirkungen, wenn Vertreter der jeweiligen Generationen im Mix mit anderen, älteren Generationen zusammen arbeiten müssen. Es sei denn, eine Team-Einteilung in Praktikanten und Experten genügt den Ansprüchen.

 

Was will die Generation Y? Noch mehr Stickers und ein schnelleres SmartPhone

 

Hingegen blieben die Forschungsmodelle von Jane Loevinger lange Zeit im inneren Zirkel der akademischen Welt eingebunden. Dr. Jane Loevinger Weissman war emeritierte Hochschulprofessorin an der Washington University in St. Louis, Kansas (USA) und fokussierte ihre Forschungsarbeiten auf die verschiedenen Stufen der Ich-Wentwicklung.