Bewerbung

„Spuren im Netz“: Schüler-Kurs an der Uni Passau diskutiert Chancen und Gefahren des Internets

Das Internet ist nicht so anonym, wie es auf den ersten Blick erscheint. Jeder Benutzer hinterlässt Spuren. Gerade junge Nutzer sind sich der damit verbundenen Gefahren oft nicht bewusst und geben arglos persönliche Informationen preis. Hier setzt die Initiative der Uni Passau an: In einem 4-tägigen Informatikkurs für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 9 eignen sich die Teilnehmer in vielfältigen Experimenten technisches Hintergrundwissen an, um Risiken des Mediums Internet realistischer einschätzen zu können. Anmeldungen für das Seminar vom 10. bis 13. Februar sind noch bis 26. Januar 2009 möglich.

Reputations-Management: Konzept „Personen-Suchmaschine“ ist aufgegangen

Etwas mehr als ein Jahr nach dem Start meldet Branchenprimus yasni gute Zahlen und trotzt der allgemeinen Krise

Steffen Rühl, Yasni Personensuchmaschine
Steffen Rühl, Yasni Personensuchmaschine

Frankfurt am Main/Leipzig, 22. Januar 2009 – Die Personen-Suchmaschine yasni meldet etwas mehr als ein Jahr nach ihrem Start gute Zahlen und sieht ihr Konzept bestätigt. „Wir sind mit der Entwicklung hochzufrieden und haben bewiesen, dass die explizite Suche nach Personen im Internet hochrelevant und sehr effektiv ist“, erklärt yasni-Gründer Steffen Rühl.

Rund 10 Millionen User nutzen yasni aktuell pro Monat, die Zahl der Zugriffe liegt im gleichen Zeitraum bei etwa 26 Millionen. Über eine halbe Million Menschen haben sich bei yasni bereits registriert, um ihren Ruf im Netz zu steuern.

Wie sich Bewerber smart vorbereiten: Chat für alle Erstbewerber, Berufsfinder, Praktikum- und Jobsuchende

„Ich habe nacheinander 2 Ausbildungen geschmissen. Wie erkläre ich das?

Wie begründe ich, dass ich mich ausgerechnet bei diesem Unternehmen bewerbe?

Soll ich verschweigen, dass mir gekündigt wurde?

Wie gehe ich mit meiner Behinderung um?

Kann ich mich per Videoclip bewerben?

Ich bin gerade im Ausland. Welche Adresse gebe ich an?

Keiner reagiert auf meine Bewerbungen. Was soll ich tun, wenn ich nie wieder etwas höre?

Meine Lehrerin sagt, Personaler wollen Bewerbungen, wie sie im Lehrbuch stehen. Stimmt das?“

Aus voller Leidenschaft – Bewerbungsrückblick 2008

Gerhard Winkler
Gerhard Winkler, Bewerberratgeber, www.jova-nova.com

Von Gerhard Winkler, jova-nova.com

28.12.2008

Bekanntlich ist jedes Unternehmen so besonders, wie jede Karriere einzigartig ist. Doch wie soll man als Bewerber diesen faszinierenden Umstand in Worte fassen? – Schlag nach bei Kafka! Personaler lieben ihn!

“Eine besondere Karriere beginnt in einem besonderen Unternehmen – und Franz Kafka wusste schon zu sagen: Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.”

Ich weiß als Bewerbungshelfer zu sagen, Glatteis entsteht dadurch, dass man sich darauf begibt. Gerade beim ersten Schritt will man sich da keinen Ausrutscher leisten. Warum diese Ausbildung ist jedes Jahr eine Kernfrage, die Schulabgänger zu argumentativer Höchstleistung anspornt. Einsteiger fürchten, ein Ausbilder beißt erst dann an, wenn man die Wurst des eigenen Talents in den höheren Senf der Berufsberatung stippt:

„Ich habe mich umfassend über den Beruf des Industriekaufmannes informiert. Er entspricht meinen Neigungen und Fähigkeiten und befriedigt das vorhandene Interesse an Industrie und Wirtschaft.“

Australischer Arbeitsvermittler expandiert: Ingeus wagt neue Wege und hilft Langzeitarbeitslosen in München

München, den 5. März 2008 Ingeus startet zusammen mit der ARGE München ein weiteres Projekt in Deutschland: Der private Arbeitsvermittler aus Australien wird über einen Zeitraum von zwei Jahren insgesamt 4.000 Münchener Langzeitarbeitslose dabei unterstützen, eine angemessene und dauerhafte Beschäftigung zu finden. Der Kooperationspartner der ARGE betreut die Arbeitsuchenden bis zu zehn Monate lang und ist auch nach erfolgreicher Vermittlung in Arbeit ein halbes Jahr für seine Kunden da. Seit Oktober vergangenen Jahres ist Ingeus in der bayerischen Landeshauptstadt tätig. „Wir wollen mit unserer internationalen Erfahrung und unserem ganzheitlichen und nachhaltigen Beratungsansatz auch in München zeigen, dass individuelle, intensive und kontinuierliche Betreuung von Menschen, die seit langem vom Arbeitsprozess ausgeschlossen sind, eine sinnvolle Ergänzung der Vermittlungsarbeit der ARGE ist“, sagt Wolfgang Teichmann, Geschäftsführer von Ingeus Deutschland.

Das AGG in der Praxis – Erste Erfahrungen

Dr. Susanne Stollhoff

Autor: Dr. Susanne Stollhoff, Group Legal Director, StepStone

Mitte August 2006 trat das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz („AGG“) nach vielen Schwierigkeiten tatsächlich in Kraft. Schon in der Rot-Grünen-Regierungsperiode unter dem Begriff „Antidiskriminierungsgesetz“ heftig diskutiert, ist die nun gültige Fassung weiterhin ungeliebt.

Bei StepStone werden auch noch mehrere Monate nach dem Inkrafttreten des AGG große Unsicherheiten in der Praxis beobachtet. Insbesondere bei der Gestaltung der Stellenanzeige gibt es zum AGG viele Fragen, aber wenige zufrieden stellende Antworten.

Das Gesetz ist neu und enthält viele auslegungsbedürftige Begriffe, gleichzeitig gibt es aber erst relativ wenig vergleichbare Fälle aus der Rechtsprechung, die bei der Interpretation herangezogen werden könnten.Zwar ist die geschlechtsneutrale Ausschreibung schon seit längerem im Gesetz verankert, und auch die Regelungen zu Behinderung und Schwerbehinderung (§§2, 81 SGB IX) und ihre Auswirkungen auf die Personalsuche sind bekannt. Besonders viel gestritten wurde um diese Fallgruppen in der Vergangenheit jedoch nicht.