Gehaltsvergleiche

Auf der Suche nach Gehaltsvergleichen: Google steckt in der Pointilismus-Falle

Der Internet-Suchgigant Google ist schon ein toller Hecht im digitalen Karpfenteich: In weniger als 0,28 Sekunden identifiziert die Suchmaschine über 4,6 Millarden Treffer zum Suchbegriff „Gehaltsvergleich“, und mit jeder weiteren Seite der organischen Trefferliste manövriert sich Google immer mehr in die Pointilismus-Falle: Zuviele Details, zuwenig Überblick – es fehlt der distanzierte Blick auf das Gesamte, wie es einst die Maler des Pointilismus forderten. Aus vielen einzelnen Farbklecksen entstand – bei entsprechendem Abstand zum Kunstwerk – erst die richtige Sicht auf das Kunstwerk.

 

Gehälter ab 100.000 Euro: So wird man zum Spitzenverdiener

Dr. Sebastian Dettmers

Das Durchschnittsgehalt von Fach- und Führungskräften in Deutschland liegt bei 58.150 Euro brutto. Wer sich ein Spitzengehalt von 100.000 Euro und mehr sichern möchte, muss in der Regel eine spezifische Ausbildung und eine Führungsposition vorweisen. Das zeigt eine Analyse des StepStone Gehaltsreport 2018, für den die Online-Jobplattform 50.000 Fach- und Führungskräfte befragt hat. Während in der obersten Management-Ebene mehr als jeder Dritte über ein Gehalt ab 100.000 Euro brutto verfügt, kommt nur jeder Fünfte im mittleren Management auf einen Verdienst in dieser Höhe. Ohne Management-Rolle sind die Chancen auf ein sechsstelliges Gehalt verschwindend gering: Nur 2 Prozent der befragten Fachkräfte ohne Führungsverantwortung liegen laut StepStone Gehaltsreport über der Gehaltsgrenze von 100.000 Euro.

Equal Pay Day: Digitale Lösungen können ungleicher Bezahlung entgegenwirken

Harald Fortmann (Foto: Tina Dmetriades)

Laut dem Statistischen Bundesamt verfügen Frauen über ein Fünftel weniger Einkommen als Männer. Das liege unter anderem auch daran, dass Frauen öfter in Teilzeit und weniger lang in ihren Berufen arbeiten. Zum Equal Pay Day (www.equalpayday.de) am 18. März ruft BVDW-Vizepräsidentin Frederike Probert die deutsche Wirtschaft dazu auf, stärker in digitale Lösungen zu investieren, um Arbeitnehmern flexibleres Arbeiten zum Beispiel durch Homeoffice-Lösungen zu ermöglichen und damit gleiche Voraussetzungen für Männer und Frauen im Berufsleben zu schaffen.

Gleichberechtigte Lohntüte als Bewerbungsgrund

Indeed-Umfrage zum „Equal Pay Day“: Gleiche Gehälter von Männer und Frauen erhöhen die Attraktivität von Arbeitgebern

Am 18. März steht der „Equal Pay Day“ auf dem Kalender – ein internationaler Aktionstag für Lohngleichheit von Männern und Frauen. Für fast zwei Drittel der deutschen Arbeitnehmer (64 Prozent) wären Arbeitgeber, die eine solche Anpassung der Gehälter umsetzen besonders attraktiv. Das ist das Ergebnis einer Befragung der Job-Seite Indeed, für die in Kooperation mit dem Marktforschungsunternehmen respondi 1.035 Arbeitnehmer in Deutschland befragt wurden. Allerdings lohnt sich bei der Analyse ein genauerer Blick auf die Antworten – unterteilt nach Geschlechtern. Denn letztlich finden nur 53 Prozent der Männer, dass eine solche Lohngleichheit ein echter Bewerbungsgrund wäre, dagegen sehen 84 Prozent der Frauen das als wichtigen Mehrwert.

Equal Pay Day: Frauen mit Personalverantwortung verdienen 15.000 Euro weniger als Chefs

Dr. Anastasia Hermann

Frauen mit Personalverantwortung verdienen im Schnitt 55.766 Euro brutto im Jahr und damit rund 27 Prozent weniger als männliche Führungskräfte. Das zeigt der StepStone Gehaltsreport 2018, für den die Online-Jobplattform 50.000 Fach- und Führungskräfte befragt hat. Die Auswertung zeigt auch: Je höher die Hierarchiestufe, desto größer die Gehaltlücke. Während Frauen im unteren Management (z.B. Teamleiter) 21 Prozent weniger verdienen, sind es im mittleren Management (z.B. Bereichsleitung) 27 Prozent. In der obersten Managementebene (z.B. Geschäftsführung) wächst der Gender Pay Gap schließlich auf 42 Prozent.  …

Startup Studie 2018: Wie gut zahlen die Gründer?

Was verdient man im Startup? Die große Startup Gehaltsstudie 2018

Junge Firmen und Startups punkten als Arbeitgeber bei ihren Mitarbeitern vor allem durch flache Hierarchien und viel Gestaltungsspielraum. In diesem Setting übernehmen Beschäftigte in der Regel relativ schnell Verantwortung und können ihrer Karriere auf die Sprünge helfen. Kickertische, ein unkonventionelles Arbeitsumfeld und Team-Events machen die Arbeit im Startup für Viele zu einem attraktiven Gesamtpaket. Doch Startups sind nicht nur hip, sie sind auch ein nicht zu unterschätzender Treiber für den Arbeitsmarkt in Deutschland.

Stepstone Gehaltsreport 2018: Chefs verdienen 25% mehr

Das Durchschnittsgehalt von Fach- und Führungskräften in Deutschland liegt bei rund 58.150 Euro brutto im Jahr. Die Berufsgruppen mit den höchsten Durchschnittsgehältern sind Ärzte (84.230 Euro), Banking-Spezialisten (70.890 Euro) sowie Ingenieure (66.960 Euro) und IT-Spezialisten (64.840 Euro). Das zeigt der StepStone Gehaltsreport 2018, für den die Online-Jobplattform 50.000 Fach- und Führungskräfte befragt hat. Führungskräfte verdienen deutlich mehr (66.650 Euro) als Fachkräfte ohne Personalverantwortung (53.260 Euro). Auch ein Studium zahlt sich ein Leben lang aus: Fachkräfte mit akademischer Ausbildung bekommen deutlich höhere Gehälter (64.970 Euro) als Angestellte ohne Studienabschluss (50.100 Euro) – auch langjährige Berufserfahrung kann die durchschnittliche Gehaltskluft von rund 40 Prozent nicht mehr schließen.

Lebensmittelindustrie: Soviel verdienen Werksleiter

GEHALT FÜR DIE POSITION WERKSLEITER

Quelle: foodjobs.de / Rau Consultants.

Wir informieren Sie regelmäßig über die aktuellen Verdienste in der Branche. Dabei geben wir Ihnen nicht nur eine grafische Darstellung der Durchschnittsvergütung, wir beschreiben Ihnen darüber hinaus auch die Entwicklung der Vergütung in den letzten Jahren. Mit einer Einschätzung des Bewerbermarktes und einer Tätigkeitsbeschreibung der jeweiligen Funktion runden wir unseren kostenfreien Service für Sie ab. Diesmal an der Reihe: Das Gehalt für die Position Werksleiter.

Bereichsleiter Werksleiter

Aktuelle Gehaltsumfrage von Indeed zeigt: Drei Viertel der deutschen Arbeitnehmer einverstanden, dass das eigene Gehalt veröffentlicht wird

Frank Hensgens

Für mehr als drei Viertel (76 Prozent) der Arbeitnehmer in Deutschland wäre es okay, wenn ihre Kollegen wüssten, was sie verdienen. Das ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen Studie der Job-Seite Indeed, in dessen Auftrag das Marktforschungsunternehmen respondi 1.035 Menschen in Deutschland nach ihrem Verhältnis zu Gehaltsthemen fragte. Besonders entspannt sind demnach junge Menschen zwischen 16 und 29 Jahren, bei denen sogar 86 Prozent damit einverstanden wären. Allerdings geben gerade einmal 29 Prozent der Befragten an, dass ihre Kollegen tatsächlich wissen, was sie verdienen. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) sind konkret daran interessiert, immerhin 47 Prozent ist es egal, was ihre Kollegen in der Lohntüte haben. Das Thema Gehaltsvergleiche hatte erst kürzlich an Fahrt aufgenommen, da in Deutschland im Januar das Lohntransparenzgesetz in Kraft trat.

Einkommensmobilität: Söhne verdienen mehr

Dr. Maximilian Stockhausen

Oft heißt es, in Deutschland sei es vor allem eine Frage des Elternhauses, wie weit es Kinder im Leben bringen. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat diese These in einer neuen Studie überprüft – und widerlegt.

Rund 63 Prozent der Söhne in Deutschland haben ein höheres Arbeitseinkommen als ihre Väter. So lautet ein zentrales Ergebnis der IW-Studie. Sie stellt die sogenannte intergenerationale Einkommensmobilität in den Fokus. Diese gibt Aufschluss darüber, wie sehr sich das Einkommen der Kinder von dem der Eltern unterscheidet. Bei der absoluten Einkommensmobilität steht die Frage im Mittelpunkt, welche realen Einkommensunterschiede es zwischen Eltern und ihren Kindern in vergleichbaren Lebensabschnitten gibt. Besonders deutlich fallen die Ergebnisse am unteren Ende der Einkommensskala aus: Rund 90 Prozent der Söhne von Vätern aus dem niedrigsten Einkommensviertel erreichen ein höheres Einkommen als ihre Väter.

 

Weltweite Gehälter 2018: Westen stagniert – Asien verliert im Vergleich zum Vorjahr – Afrika mit höchsten Nominallohngewinnen

Thomas Gruhle

0,9 Prozent Steigerung der Reallöhne in Westeuropa, Nordamerika und dem Nahen Osten. Nur Australier haben mit 0,7 Prozent Gehaltssteigerung noch weniger in der Tasche. In Asien dagegen wachsen die Einkommen real um 2,8 Prozent, in Lateinamerika um 2,1 Prozent. Im weltweiten Gesamtdurchschnitt werden die Gehälter 2018 um real 1,5 Prozent erhöht. Das ist das Ergebnis der weltweiten Gehaltsprognose ‚Global Salary Forecast 2018’ der Korn Ferry Hay Group, die auf der global umfangreichsten Datenbank für Gehaltsdaten beruht.

  • Weltweit steigen Gehälter durchschnittlich um 1,5 Prozent
  • Dynamik im Osten übersteigt stagnierend-sinkende Lohnentwicklung im Westen
  • Asien nach wie vor stark, aber deutlich geringere Steigerungen als im Vorjahr

Warum viele Zeitarbeiter von Equal Pay enttäuscht werden

Andreas Nusko

Die gesetzliche Neuregelung beschert vielen Beschäftigten in der Zeitarbeit ab erstem Januar das Recht auf gleiche Bezahlung wie Stammbeschäftige der Entleihbetriebe. „Die Auswirkungen werden häufig überschätzt“ sagt Andreas Nusko, Geschäftsführer beim Personaldienstleister Franz & Wach.

Im April 2017 trat die Neufassung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) in Kraft. Es legt fest, dass Zeitarbeitnehmer nach 9 Monaten Beschäftigung in ein und demselben Betrieb das gleiche Einkommen (Equal Pay) wie vergleichbare Beschäftigte des Entleihbetriebes bekommen sollen. Nachdem verschiedene Gewerkschaften und politische Parteien in der Vergangenheit immer wieder beklagten, dass zwischen dem Lohn der Zeitarbeitnehmer und dem Stammpersonal große Lücken klafften, erhofften sich viele Beschäftigte eine deutliche Lohnerhöhung durch Equal Pay.

Monster Umfrage: Verdienen Sie genug?

  • Marc Irmisch-Petit

    Laut Monster Online Umfrage sind mehr als die Hälfte der Monster-Nutzer in Deutschland der Meinung, dass sie kein angemessenes Gehalt bekommen

  • Globale Monster Umfrage ergänzt: jeder Vierte Befragte in Deutschland glaubt, dass er im Laufe des Berufslebens ein niedrigeres oder sogar viel niedrigeres Einkommen bekommt als seine Eltern

Hand aufs Herz: Verdienen Sie genug? Oder wenigstens angemessen im Vergleich zu den üblichen Gehältern in Ihrer Branche und Ihren Fähigkeiten entsprechend? Wer jetzt ins Grübeln kommt und eigentlich „nein“ sagen müsste, steht nicht allein da, wie eine aktuelle Online Umfrage* von Monster mit über 3.338 Teilnehmern zeigt. Eine Mehrheit von 62 Prozent der online Befragten gab an, kein angemessenes Gehalt zu bekommen. Nur rund 23 Prozent konnte die Frage bejahen, der Rest war sich nicht sicher.

Kaufmännische Mitarbeiter verdienen 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr

Julia Zmitko
Julia Zmítko

Kienbaum-Studie zur Vergütung von kaufmännischen Fach- und Führungskräften

  • Die meisten kaufmännischen Mitarbeiter erhalten einen Bonus
  • Mit Unternehmensgröße steigt Gehalt von Führungskräften
  • Kaufmännische Mitarbeiter in Versicherungen verdienen am meisten

Mitarbeiter in kaufmännischen Funktionen verdienen in deutschen Unternehmen deutlich mehr als im Vorjahr: Die Firmen haben die Gehälter ihrer kaufmännischen Führungskräfte und Spezialisten im Schnitt um 3,5 Prozent angehoben, bei den Sachbearbeitern waren es 3,6 Prozent. Im Schnitt beträgt die Gesamtvergütung der kaufmännischen Führungskräfte 123.000 Euro im Jahr, während Spezialisten 62.000 Euro und Sachbearbeiter 47.000 Euro verdienen.

karriere.at Umfrage: Gehalt – Wünschen ist erlaubt, Verhandeln schon weniger

Jürgen Smid, karriere.at
Jürgen Smid

Kann man mit dem Chef verhandeln? – Mehrheit der Arbeitnehmer sieht wenig Chancen

Wer gut verhandelt, verdient auch gut. Nicht immer! Ob dieser Grundsatz stimmt, hängt nämlich in erster Linie davon ab, ob man überhaupt zum Gehalt-Verhandeln kommt. Ein Online-Stimmungsbild von karriere.at unter 422 Usern auf Arbeitnehmerseite ergab: Die meisten dürfen bestenfalls Wünsche an die Führungskräfte abgeben. Diese lassen sich dann aber gar nicht erst auf eine Diskussion ein. Die ebenfalls befragten Manager sehen sich hingegen in Entlohnungsfragen durchaus gesprächsbereit.