BITKOM

Sicherheitsbedenken verhindern Transaktionen im Web

  • Umfrage: Nur jeder fünfte Nutzer ohne Sorge
  • 81 Prozent surfen mit Virenschutzprogramm
  • Fast jeder Dritte wurde finanziell geschädigt

Hannover, März 2009
Viele Internet-Nutzer verzichten aus Sicherheitsbedenken auf Transaktionen wie Online-Shopping oder -Banking. 17 Prozent der Internet-Surfer in Deutschland, also insgesamt 8 Millionen Menschen, unterlassen Online-Transaktionen komplett. Das gab der BITKOM heute in Hannover bekannt. Grundlage der Zahlen ist eine repräsentative Befragung des Instituts ARIS im Auftrag des BITKOM. Befragt wurden 1000 Personen ab 14 Jahren. „Laut Studie machen 16 Millionen deutsche Internet-Nutzer aus Sicherheitsbedenken kein Online-Banking“, sagte Prof. Kempf, Präsidiumsmitglied des BITKOM und Vorstandsvorsitzender des Vereins „Deutschland sicher im Netz“.

IT-Berufe haben bei Jugendlichen einen guten Ruf

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
  • Umfrage: Trotz Interesse meiden viele Jugenliche ein Informatikstudium oder eine IT-Ausbildung
  • Informatikunterricht fördert Einstieg in IT-Jobs
  • Weiterhin große Kluft zwischen jungen Männern und Frauen
  • Hightech-Branche bietet gute Berufsaussichten in der Krise

Berlin, 19. März 2009
Viele Jugendliche und junge Erwachsene haben großes Interesse an IT-Berufen, setzen dieses aber noch zu selten in ein technisches Studium oder eine Ausbildung um. Das hat eine repräsentative Umfrage des Markforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Befragt wurden 1.002 Jugendliche im Alter von 14 bis 25 Jahren. Danach gaben 39 Prozent der Befragten an, dass sie großes oder sehr großes Interesse an einem Beruf haben, der im weitesten Sinne mit Informations- und Kommunikationstechnik (ITK) zu tun hat. Allerdings wollen nur 11 Prozent der Abiturienten Informatik, Elektrotechnik oder Mathematik studieren. Von den Schülerinnen und Schülern, die eine Ausbildung absolvieren wollen, streben sogar nur 6 Prozent einen Beruf im IT-Bereich an. Deutlich beliebter sind kaufmännische, soziale oder künstlerische Berufsfelder. „Viele Jugendliche nutzen die Informations- und Kommunikationstechnik intensiv, streben aber zu selten eine Karriere in den einschlägigen Berufen an“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. Nach einer aktuellen BITKOM-Studie wollen zwei Drittel der ITK-Firmen in diesem Jahr neue Jobs schaffen oder die Beschäftigung zumindest stabil halten. Scheer: „Die BITKOM-Branche bietet auch in schwierigen Zeiten gute Berufsaussichten.“

Jeder Zweite findet Leben ohne Internet undenkbar

    Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
    Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

    Hannover, 2. März 2009

    • BITKOM-Studie: Web für junge Menschen wichtiger als Auto
    • Jeder zweite Nutzer von Internet-Plattformen findet Freunde
    • Prof. Scheer: „Grenze zwischen Job und Freizeit ist gefallen“
    • Digitale Kluft bei Über-50-Jährigen

    55 Prozent der Deutschen können sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen. Das ergibt eine neue Studie des Hightech-Verbandes BITKOM. „Das Web ist keine virtuelle Nebenwelt mehr, es hat den Lebensstil vieler Menschen verändert“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Studie auf der Messe CeBIT in Hannover. Unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen sagen sogar 84 Prozent, ein Leben ohne Internet sei für sie undenkbar. „Die Unter-30-Jährigen würden eher auf das Auto oder ihren aktuellen Lebenspartner verzichten als auf Internet oder Handy“, berichtet Scheer. An der repräsentativen Studie zum diesjährigen CeBIT-Leitthema „Webciety“ nahmen 1.000 Deutsche ab 14 Jahren teil.

    Datenschutz ist auch Bewerberschutz: BITKOM fordert Runderneuerung des Datenschutzrechts

    Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
    Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

    Umfassende Anpassung an das digitale Zeitalter nötig
    Hightech-Branche für Transparenz und mehr Aufklärung
    Morgen findet der Europäische Datenschutztag statt

    Berlin, 27. Januar 2009
    Der Hightech-Verband BITKOM hat zum Europäischen Datenschutztag am morgigen Mittwoch eine Runderneuerung der einschlägigen Gesetze gefordert. „Das deutsche Datenschutzrecht stammt aus dem Zeitalter der Lochkarten und Wählscheiben-Telefone“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer in Berlin. Die elektronische Datenverarbeitung und das Internet seien in den Paragraphen nicht ausreichend berücksichtigt. „Wir brauchen endlich eine umfassende Anpassung an das digitale Zeitalter. Oberflächliche Änderungen nach Fällen von Datenmissbrauch genügen nicht.“

    94 Prozent aller Unternehmen suchen Mitarbeiter im Internet

    Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
    Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

    Berlin, 29. Januar 2008

    • Fast 60 Prozent der Firmen schalten Anzeigen in Online-Jobbörsen
    • Die Hälfte nutzt die eigene Homepage bei der Personalsuche
    • Stellenmärkte in Zeitungen bleiben wichtiges Medium

    Bei der Ausschreibung offener Stellen gehört das Internet inzwischen zum Standard. 94 Prozent aller Unternehmen in Deutschland suchen per Internet nach neuen Mitarbeitern. Das hat eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM unter 809 Firmen aller Branchen ergeben. Besonders beliebt sind bei den Arbeitgebern Online-Jobbörsen wie Stepstone, Jobscout oder Monster, die von 59 Prozent aller Unternehmen genutzt werden. Die Hälfte der Firmen publiziert Stellenanzeigen auf der eigenen Homepage. Ein Viertel annonciert in spezialisierten Online-Stellenbörsen für bestimmte Branchen oder Berufsgruppen. Immerhin ein Fünftel nutzt weitere Online-Dienste, darunter soziale Netzwerke wie Xing oder StudiVZ sowie regionale Internetdienste. „Das Internet ist für die Wirtschaft bei der Personalsuche unverzichtbar geworden“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. „Jobsuchende sollten in unterschiedlichen Medien recherchieren und auf eine Online-Bewerbung vorbereitet sein. Viele Unternehmen ziehen heute eine Bewerbung per Internet einer Bewerbung auf dem Postweg vor.“

    Arbeitsmarkt IT: Outsourcing wächst in der Krise

    Umsatz steigt 2009 voraussichtlich um 7,2 Prozent auf 14,6 Milliarden Euro
    IT-Dienstleister melden schnellere Entscheidung der Kunden
    Auslagerung von Leistungen führt zu Produktivitätsschub

    Berlin, 22. Januar 2009
    Die Nachfrage nach Outsourcing verzeichnet derzeit ein starkes Wachstum. Der Umsatz mit IT- und Business-Process-Outsourcing wird in diesem Jahr in Deutschland voraussichtlich um 7,2 Prozent auf 14,6 Milliarden Euro steigen. Das gab der Hightech-Verband BITKOM in Berlin bekannt. „In der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Situation denken auch jene Unternehmen über die Auslagerung von Prozessen und Dienstleitungen nach, die Outsourcing bislang skeptisch gegenüberstanden“, sagt Martin Jetter, Präsidiumsmitglied des BITKOM.

    Online-Werbemarkt wächst trotz Wirtschaftskrise weiter

    Online-Werbung wächst um 29 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro
    Internet baut Werbemarktanteil aus

    Berlin, 30. Dezember 2008 – Der Markt für Online-Werbung trotzt der Wirtschaftskrise. Im Jahr 2008 wurden Banner am Bildschirmrand, Pop-ups, gesponserte Webseiten oder kurze Filme im Wert von 1,3 Milliarden Euro geschaltet. Das ist ein Plus von 29 Prozent gegenüber 2007. Damals betrugen die Netto-Werbeumsätze mit grafischer Online-Werbung 976 Millionen Euro. Das gab der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) auf Basis einer exklusiven Untersuchung des Marktforschungsinstituts Thomson Media Control bekannt. „Das Internet baut seinen Anteil am Werbemarkt weiter aus“, sagte Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM. Sogar im krisengeschüttelten vierten Quartal 2008 wuchs der Netto-Werbeumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum noch um 1,4 Prozent. „Selbst die stark unter Druck stehenden Autobauer sparen nicht an Online-Werbung, weil sie im Internet ihre Zielgruppe sehr genau erreichen“, so Berg.