BITKOM

Internet bringt klares Plus an Lebensqualität

Prof.    Dr. August-Wilhelm Scheer
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

Berlin -Das Internet bringt klare Gewinne an Lebensqualität. In einer repräsentativen Studie des Hightech-Verbands BITKOM sagten das neun von zehn deutschen Internet-Nutzern (88 Prozent). Ein Plus an nützlichen Informationen empfinden sogar 98 Prozent der Surfer. Vorteile durch das Web erleben die Anwender auch in puncto Flexibilität (87 Prozent), Unterhaltung (81 Prozent) und Produktivität (71 Prozent). Unterschiede nach Altersgruppen gibt es dabei kaum. „Das Internet hat den Alltag aller Nutzer bereichert und ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Ergebnisse.

Bewegung bei Internet-Suchmaschinen

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

Berlin.  Der Suchmaschinen-Markt im Internet gerät in Bewegung. Für die nächsten Tage hat Microsoft den Start einer neuen Suchmaschine angekündigt. In der Internet-Community wird derzeit außerdem viel über die Suchmaschine „Wolfram Alpha“ diskutiert. Marktführer ist weiterhin Google: Von April 2008 bis März 2009 beantwortete Google vier von fünf Suchanfragen in Deutschland (80 Prozent). Den zweiten Platz belegt eBay mit 5,8 Prozent, den dritten Platz die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck mit 3,1 Prozent. Der weltweite Marktanteil von Google liegt im gleichen Zeitraum bei 62 Prozent. Es folgen Yahoo mit 10,1 Prozent und die chinesische Suchmaschine Baidu mit 8,2 Prozent. Diese aktuellen Zahlen hat das Marktforschungsunternehmen Comscore für den Hightech-Verband BITKOM ermittelt. „Im Internet herrscht ein extrem hoher Wettbewerbsdruck. Die Konkurrenz ist immer nur einen Klick entfernt“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Das gilt insbesondere für Suchmaschinen, die zu den meistgenutzten Angeboten im Internet zählen.“

Online-Werbung boomt in der Krise

Achim Berg, BITKOM
Achim Berg, BITKOM

Berlin. Online-Werbung im Wert von 340 Millionen Euro wurde in Deutschland von Januar bis März 2009 geschaltet. Das ist ein Plus von 11,2 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal. Diese Daten veröffentlichte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute auf Basis einer exklusiven Untersuchung des Marktforschungsinstituts Thomson Media Control. „Der Online-Werbemarkt wächst trotz Wirtschaftskrise weiter“, sagte Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM. „Die Stärken des Internets als Werbemedium überzeugen gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.“

Mehr Lehrstellen für IT-Azubis trotz Wirtschaftskrise: Zahl der neuen Ausbildungsverträge ist 2008 um 6 Prozent gestiegen

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

Berlin.  Im IT- und Telekommunikationssektor wird trotz der Wirtschaftskrise verstärkt ausgebildet. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in den IT-Berufen ist im Jahr 2008 um 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 15.785 gestiegen, teilte der Hightech-Verband BITKOM in Berlin mit. Am beleibtesten ist bei den Jugendlichen die Ausbildung zum Fachinformatiker bzw. zur Fachinformatikerin. In diesem IT-Beruf ist die Zahl der neuen Ausbildungsverträge um 11 Prozent auf 9.645 gestiegen. Ein Plus verzeichneten auch Ausbildungen zum IT-System-Elektroniker mit einem Zuwachs von 2 Prozent auf 2.517. Die Zahl der Anfänger in den kaufmännischen IT-Berufen war mit minus 2,6 Prozent auf 3.623 leicht rückläufig. Grundlage der BITKOM-Auswertung sind aktuelle Daten der Kammerorganisation DIHK.

Girls‘ Day – Mädchen für IT-Berufe begeistern

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

Berlin, 22. April 2009
Das Interesse von jungen Mädchen an Berufen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik geht weiter zurück. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM. Danach waren im Jahr 2008 unter den 40.862 Auszubildenden in den IT-Berufen nur 9 Prozent Frauen. Zum Vergleich: Im Jahr 2005 lag der Anteil der Mädchen unter den IT-Azubis noch bei 10,6 Prozent und im Jahr 2001 sogar bei 14,2 Prozent. Seitdem ist der Frauenanteil kontinuierlich gesunken. Zu den IT-Berufen gehören technisch orientierte Ausbildungen zur Fachinformatikerin und IT-System-Elektronikerin, aber auch kaufmännische Berufsbilder wie die Informatikkauffrau. „Die Begeisterung junger Frauen für Technik ist kein Selbstläufer. Wir müssen junge Frauen bereits frühzeitig für technische Berufe gewinnen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer am Vortag des Girls‘ Day. Beim Girls‘ Day können Mädchen und junge Frauen bei Aktionen von Unternehmen, Hochschulen oder Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland einen Einblick in technische und naturwissenschaftliche Berufsfelder gewinnen. Scheer: „Im IT-Sektor geht es nicht nur um Programmiertätigkeiten. Kreativität, Kommunikationsstärke und Kundenverständnis haben besonders hohe Bedeutung.“

Online-Bewerbungen liegen im Trend

Prof. Dr. August-Wilhelm    Scheer
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

Umfrage: 7 Millionen Jobsuchende haben sich bereits online beworben
94 Prozent der Unternehmen schreiben offene Stellen im Internet aus
BITKOM-Tipp: Worauf Bewerber achten müssen

Berlin, 20. April 2009
Gut 7 Millionen Bundesbürger haben sich bereits per Internet für eine freie Stelle beworben. Das hat eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM unter tausend Deutschen ab 14 Jahren ergeben. „Ohne das Internet geht bei der Jobsuche nichts mehr“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. Laut der Umfrage hat sich knapp ein Fünftel aller Internetnutzer im erwerbsfähigen Alter bereits online beworben. Besonders hoch ist der Anteil bei den 30- bis 49-Jährigen, von denen sich ein Viertel per Internet für eine Stelle beworben hat. Bei älteren Arbeitnehmern ab Fünfzig sinkt die Quote auf 5 Prozent.

Nutzer im Schnitt länger als zwei Stunden pro Tag online

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

Berlin, 1. Mai 2009
Internetnutzer verbringen im Schnitt täglich 2 Stunden und 20 Minuten im Netz. Gut 8 Prozent aller User sind pro Tag sogar über fünf Stunden online aktiv. Das hat eine aktuelle Erhebung des Hightech-Verbandes BITKOM ergeben. „Viele Aufgaben im beruflichen und privaten Alltag können heute bequem im Netz erledigt werden“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. „Online-Recherchen, E-Commerce, Communitys und Co. werden für das private und berufliche Leben unverzichtbar.“ Laut der Befragung nutzen knapp zwei Drittel aller Deutschen das Internet. Statistisch gesehen verbringt jeder Deutsche im Schnitt 88 Minuten täglich im Netz.

Expertenwissen open source: Erster Employer Branding Leitfaden für die ITK-Branche

Initiative von BITKOM und DEBA – kostenlose Bestellung ab sofort

Berlin, März 2009. In kaum einer Branche ist der Fachkräftemangel so gravierend wie in der ITK-Wirtschaft. Deshalb gewinnt Employer Branding bei den Branchenunternehmen immer mehr die Bedeutung einer grundlegenden Erfolgsstrategie, um hochqualifiziertes Personal zu gewinnen, produktiv zu binden und damit die eigene Zukunftsfähigkeit zu sichern.

E-Learning setzt sich durch

Umfrage: Große Firmen setzen auf computergestütztes Lernen
Web 2.0-Tools bringen dem Markt einen neuen Schub
E-Learning führt zu Einsparungen

Hannover, März 2009
Die Mehrzahl der Großunternehmen setzt E-Learning zur Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter ein. Das ergab eine aktuelle Umfrage unter Personalverantwortlichen in den Top-500 Unternehmen im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Danach nutzen 55 Prozent der Unternehmen mit mehr 1.000 Beschäftigten das elektronische Lernen mit Computer und Internet. Mittelständische Firmen haben dagegen noch Nachholbedarf. Im Durchschnitt setzt bislang jeder vierte Mittelständler E-Learning ein. „E-Learning hat sich als fester Bestandteil der Aus- und Weiterbildung etabliert“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Untersuchung auf der CeBIT in Hannover. „In der Wirtschaftskrise kann E-Learning die Personalbudgets ohne Qualitätsverlust bei der Fortbildung spürbar entlasten.“ So nennen zwei Drittel der befragten Unternehmen Kosten- und Zeitersparnis als ein Hauptmotiv für die Nutzung von E-Learning. Wichtigster Grund für die Einführung ist die stärkere räumliche und zeitliche Flexibilität beim Lernen. 86 Prozent der befragten Firmen nennen dieses Motiv. Scheer: „Mit E-Learning übernehmen die Mitarbeiter eine größere Eigenverantwortung für ihren Lernerfolg. Sie können frei entscheiden, wann und in welchem Tempo sie lernen.“

Arbeitsmarkt IT: Anbieter von Embedded Systems trotzen der Krise

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

Umfrage: Unternehmen erwarten stabile Entwicklung
4 Milliarden Euro Umsatz und 40.000 Beschäftigte im Embedded-Markt
Spezialisten weiterhin gesucht

Berlin, 25. März 2009
Die Nachfrage nach Embedded Systems bleibt im Jahr 2009 stabil. Die Anbieter werden in Deutschland nach BITKOM-Berechnungen insgesamt gut 4 Milliarden Euro umsetzen. Das ergab eine aktuelle Untersuchung des Hightech-Verbands BITKOM und der Marktforscher von Techconsult. 46 Prozent der Firmen erwarten für dieses Jahr einen gleichbleibenden Umsatz gegenüber 2008. 28 Prozent der Unternehmen gehen von steigenden, 26 Prozent von sinkenden Erlösen aus. „Wie schon in vergangenen wirtschaftlich schwierigen Perioden erweist sich der Markt für Embedded Systems erneut als sehr stabil“, sagte Prof. August-Wilhelm Scheer, Präsident des BITKOM.

BITKOM begrüßt Zustimmung des Bundesrats zum Elena-Gesetz

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

Berlin,  März 2009
Der Hightech-Verband BITKOM begrüßt den heutigen Beschluss des Bundesrats zum elektronischen Meldeverfahren für Arbeitsdaten – kurz: Elena. Die Zustimmung des Bundesrats war der letzte Schritt des Gesetzgebungsverfahrens. Damit steht fest, dass das aufwändige Ausfüllen von Einkommensnachweisen bald der Vergangenheit angehört. Jährlich werden rund 60 Millionen Einkommensnachweise erstellt – etwa für den Elterngeld-Antrag oder für den Antrag auf Arbeitslosengeld. „Das elektronische Meldeverfahren Elena wird Behörden und Unternehmen von unnötiger Arbeit und Bürokratie entlasten“, so BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. „Die Daten liegen elektronisch vor und werden elektronisch weiterverarbeitet, daher sollte man sie auch elektronisch übermitteln. Das bisherige Meldeverfahren verschwendet Zeit, Energie und Papier.“

Sicherheitsbedenken verhindern Transaktionen im Web

  • Umfrage: Nur jeder fünfte Nutzer ohne Sorge
  • 81 Prozent surfen mit Virenschutzprogramm
  • Fast jeder Dritte wurde finanziell geschädigt

Hannover, März 2009
Viele Internet-Nutzer verzichten aus Sicherheitsbedenken auf Transaktionen wie Online-Shopping oder -Banking. 17 Prozent der Internet-Surfer in Deutschland, also insgesamt 8 Millionen Menschen, unterlassen Online-Transaktionen komplett. Das gab der BITKOM heute in Hannover bekannt. Grundlage der Zahlen ist eine repräsentative Befragung des Instituts ARIS im Auftrag des BITKOM. Befragt wurden 1000 Personen ab 14 Jahren. „Laut Studie machen 16 Millionen deutsche Internet-Nutzer aus Sicherheitsbedenken kein Online-Banking“, sagte Prof. Kempf, Präsidiumsmitglied des BITKOM und Vorstandsvorsitzender des Vereins „Deutschland sicher im Netz“.

IT-Berufe haben bei Jugendlichen einen guten Ruf

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
  • Umfrage: Trotz Interesse meiden viele Jugenliche ein Informatikstudium oder eine IT-Ausbildung
  • Informatikunterricht fördert Einstieg in IT-Jobs
  • Weiterhin große Kluft zwischen jungen Männern und Frauen
  • Hightech-Branche bietet gute Berufsaussichten in der Krise

Berlin, 19. März 2009
Viele Jugendliche und junge Erwachsene haben großes Interesse an IT-Berufen, setzen dieses aber noch zu selten in ein technisches Studium oder eine Ausbildung um. Das hat eine repräsentative Umfrage des Markforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Befragt wurden 1.002 Jugendliche im Alter von 14 bis 25 Jahren. Danach gaben 39 Prozent der Befragten an, dass sie großes oder sehr großes Interesse an einem Beruf haben, der im weitesten Sinne mit Informations- und Kommunikationstechnik (ITK) zu tun hat. Allerdings wollen nur 11 Prozent der Abiturienten Informatik, Elektrotechnik oder Mathematik studieren. Von den Schülerinnen und Schülern, die eine Ausbildung absolvieren wollen, streben sogar nur 6 Prozent einen Beruf im IT-Bereich an. Deutlich beliebter sind kaufmännische, soziale oder künstlerische Berufsfelder. „Viele Jugendliche nutzen die Informations- und Kommunikationstechnik intensiv, streben aber zu selten eine Karriere in den einschlägigen Berufen an“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. Nach einer aktuellen BITKOM-Studie wollen zwei Drittel der ITK-Firmen in diesem Jahr neue Jobs schaffen oder die Beschäftigung zumindest stabil halten. Scheer: „Die BITKOM-Branche bietet auch in schwierigen Zeiten gute Berufsaussichten.“

Jeder Zweite findet Leben ohne Internet undenkbar

    Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
    Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

    Hannover, 2. März 2009

    • BITKOM-Studie: Web für junge Menschen wichtiger als Auto
    • Jeder zweite Nutzer von Internet-Plattformen findet Freunde
    • Prof. Scheer: „Grenze zwischen Job und Freizeit ist gefallen“
    • Digitale Kluft bei Über-50-Jährigen

    55 Prozent der Deutschen können sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen. Das ergibt eine neue Studie des Hightech-Verbandes BITKOM. „Das Web ist keine virtuelle Nebenwelt mehr, es hat den Lebensstil vieler Menschen verändert“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Studie auf der Messe CeBIT in Hannover. Unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen sagen sogar 84 Prozent, ein Leben ohne Internet sei für sie undenkbar. „Die Unter-30-Jährigen würden eher auf das Auto oder ihren aktuellen Lebenspartner verzichten als auf Internet oder Handy“, berichtet Scheer. An der repräsentativen Studie zum diesjährigen CeBIT-Leitthema „Webciety“ nahmen 1.000 Deutsche ab 14 Jahren teil.

    Datenschutz ist auch Bewerberschutz: BITKOM fordert Runderneuerung des Datenschutzrechts

    Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
    Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

    Umfassende Anpassung an das digitale Zeitalter nötig
    Hightech-Branche für Transparenz und mehr Aufklärung
    Morgen findet der Europäische Datenschutztag statt

    Berlin, 27. Januar 2009
    Der Hightech-Verband BITKOM hat zum Europäischen Datenschutztag am morgigen Mittwoch eine Runderneuerung der einschlägigen Gesetze gefordert. „Das deutsche Datenschutzrecht stammt aus dem Zeitalter der Lochkarten und Wählscheiben-Telefone“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer in Berlin. Die elektronische Datenverarbeitung und das Internet seien in den Paragraphen nicht ausreichend berücksichtigt. „Wir brauchen endlich eine umfassende Anpassung an das digitale Zeitalter. Oberflächliche Änderungen nach Fällen von Datenmissbrauch genügen nicht.“