BITKOM

Personaler informieren sich im Internet über Bewerber

  • Lars Kripko BITKOM
    Lars Kripko

    Bei Recherchen sind Arbeitsrecht und Datenschutz zu beachten

  • Am häufigsten sind persönliche Nachfragen beim Bewerber
  • Studie „Datenschutz im Personalmanagement“ von Bitkom Consult

Berlin. Viele Personalverantwortliche von Unternehmen informieren sich vor der Einstellung neuer Mitarbeiter im Internet über ihre Bewerber: 39 Prozent der Personaler recherchieren im Internet mit Hilfe von Suchmaschinen und 23 Prozent suchen gezielt in Sozialen Netzwerken. Das ist ein Ergebnis der Studie „Datenschutz im Personalmanagement“ von Bitkom Consult und der Beratungsgesellschaft Kienbaum. Im Rahmen der Studie wurden 252 Unternehmen befragt. „Personaler müssen bei Recherchen über Bewerber im Internet arbeits- und datenschutzrechtliche Regelungen beachten“, sagt Lars Kripko, Datenschutzberater bei BITKOM Consult.

Beste Arbeitgeber im IT-Sektor gesucht

  • Anja Olsok, BITKOM
    Anja Olsok

    BITKOM ist Partner bei „Great Place to Work®“

  • Teilnehmen können Unternehmen der IT, Telekommunikation sowie IT-Abteilungen aus Unternehmen aller Branchen

Berlin. Wer sind die besten Arbeitgeber der IT- und Telekommunikations-Welt? Diese Frage will die branchenspezifische Great Place to Work® Benchmark-Untersuchung beantworten. Sie wird zum zweiten Mal durchgeführt vom Forschungs- und Beratungsinstitut Great Place to Work® in Zusammenarbeit mit dem Hightechverband BITKOM und der Fachzeitschrift Computerwoche.

Internetnutzer fühlen sich nicht mehr sicher

Prof. Dr. Dieter Kempf
Prof. Dr. Dieter Kempf

Zwei Drittel halten nach PRISM ihre Daten im Netz für gefährdet

Berlin. Die Ausspähaktionen von US- und britischen Geheimdiensten verunsichern die deutschen Internetnutzer. Zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) geben an, dass ihre Daten im Netz eher (39 Prozent) oder völlig (27 Prozent) unsicher sind. Nur 2 Prozent glauben, dass ihre Daten im Internet sehr sicher sind, 27 Prozent halten sie dort für sicher. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM, die in der vergangenen Woche durchgeführt wurde.

BITKOM präsentiert die digitalen Trends von übermorgen

  • Prof. Dr. Dieter Kempf
    Prof. Dr. Dieter Kempf

    BITKOM Trendkongress am 13. November 2013 in Berlin

  • Top Themen: Smart Data, Social Business, New Media & Broadcast Solutions, Open Innovation, Cloud Computing und Mobile

Berlin. Der Hightech-Verband BITKOM veranstaltet am 13. November 2013 in Berlin zum zweiten Mal den BITKOM Trendkongress. Die Eröffnungs-Keynote hält Telekom-Vorstand Timotheus Höttges. Als weitere Redner haben unter anderem Natalya Kaspersky (CEO InfoWatch Group of Companies), Dr. Stefan von Holtzbrinck (Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck) und Philipp Benkler (Gründer und Geschäftsführer Testbirds) zugesagt. „Der Trendkongress schlägt die Brücke zwischen Global Playern und Start-ups, zwischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Er bringt Anbieter und Anwender digitaler Lösungen zusammen“.

IT-Start-ups brauchen Kapital und Kontakte

  • Ulrike Hinrichs
    Ulrike Hinrichs

    138 Millionen Euro Wagniskapital für IT-Start-ups im ersten Halbjahr 2013

  • Berlin liegt bei den Investitionen vor Bayern weiter auf Platz eins
  • BITKOM und BVK fordern Start-up-Politik aus einem Guss

Berlin – Die Venture-Capital-Investitionen in IT- und Internet-Start-ups steigen wieder. Im ersten Halbjahr flossen insgesamt 138 Millionen Euro Venture Capital (VC) an 157 Unternehmen aus diesem Sektor. Das ist ein Anstieg um 20 Prozent im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2012 mit 115 Millionen Euro. Das teilten der Hightech-Verband BITKOM und der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungs-gesellschaften (BVK) mit. Im gesamten Jahr 2012 wurden 256 Millionen Euro investiert. Wie bereits im Vorjahr bleibt Berlin die Venture-Capital-Hauptstadt Deutschlands. Allein 69 Millionen Euro flossen im ersten Halbjahr in ITK-Unternehmen aus der Bundeshauptstadt. Auf dem zweiten Platz liegt Bayern mit 36 Millionen Euro – weit vor Baden-Württemberg auf Platz drei mit 5 Millionen Euro.

Internetnutzer werden misstrauisch

  • Prof. Dr. Dieter Kempf
    Prof. Dr. Dieter Kempf

    Jeder Fünfte vertraut nach PRISM staatlichen Stellen überhaupt nicht mehr

  • Zwei Drittel halten ihre Daten im Netz für gefährdet
  • Nur eine Minderheit nutzt Verschlüsselung und Anonymisierungsdienste

Berlin. Die Ausspähaktionen von US- und britischen Geheimdiensten haben das Vertrauen der deutschen Internetnutzer in Staat und Behörden massiv einbrechen lassen. 58 Prozent der Internetnutzer vertrauen ihnen aktuell wenig oder überhaupt nicht, wenn es um den Umgang mit persönlichen Daten im Netz geht. Nur rund ein Drittel (34 Prozent) gibt an, staatlichen Behörden sehr starkes oder starkes Vertrauen entgegenzubringen. Vor zwei Jahren hatte noch mehr als die Hälfte der Internetnutzer (52 Prozent) sehr starkes oder starkes Vertrauen in staatliche Stellen, 40 Prozent sprachen von weniger starkem oder überhaupt keinem Vertrauen.

Mehrheit der Verbraucher bevorzugt weiter Papierdokumente

Andreas Nowottka
Andreas Nowottka

Verbraucher wollen Verträge und offizielle Dokumente weiterhin auf Papier

Berlin. Die Wirksamkeit von Rechnungen, Verträgen und anderen Dokumenten ist inzwischen in vielen Fällen nicht mehr an die Schriftform gebunden. Damit können sie auch elektronisch versandt werden, etwa per E-Mail. Entsprechende Angebote finden bei den Verbrauchern bislang aber kaum Resonanz. So interessiert sich selbst unter den jüngeren Menschen nur jeder Vierte für elektronische Dokumente. Lediglich 24 Prozent der 18- bis 29-Jährigen bekommen ihre Post lieber in digitaler Form anstatt als Papierbrief. Ältere Generationen sind deutlich zurückhaltender. Bei den 50- bis 64-Jährigen bevorzugt nur jeder Zehnte digitale Dokumente.

Soziale Nachhaltigkeit bei ITK-Beschaffung

  • Dr. Birgit Settekorn, Direktorin des BeschA, und Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bitkom (Foto: Bitkom)
    Dr. Birgit Settekorn, Direktorin des BeschA, und Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bitkom (Foto: Bitkom)

    Neue Mustererklärung für Einkauf der öffentlichen Hand

  • Initiative vom Beschaffungsamt und BITKOM
  • Erste Branchenvereinbarung dieser Art
  • Öffentliche Hand kauft jährlich IT-Hardware für 2,4 Milliarden Euro

Berlin. Die öffentliche Hand soll künftig beim Einkauf von IT-Hardware soziale Nachhaltigkeitskriterien stärker beachten. Der Hightech-Verband BITKOM und das Beschaffungsamt (BeschA) des Bundesministeriums des Innern haben sich über die Kriterien für öffentliche Ausschreibungen geeinigt. Dr. Birgit Settekorn, Direktorin des BeschA, und Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des BITKOM, präsentierten heute eine entsprechende Mustererklärung für Anbieter. Es ist die erste Branchenvereinbarung dieser Art.

IT-Unternehmen setzen auf Verschlüsselung

Marc Fliehe, BITKOM
Marc Fliehe, BITKOM

Drei Viertel der Unternehmen verschlüsseln Mails oder Daten

Berlin. Die Mehrheit der IT- und Telekommunikationsunternehmen in Deutschland sichert ihre Daten und E-Mails durch Verschlüsselung. Mehr als drei Viertel der Unternehmen (76 Prozent) setzen entsprechende Technologien ein, wie eine Umfrage von Bitkom Research unter ITK-Unternehmen ergab. Am häufigsten werden E-Mails an Dritte verschlüsselt, mehr als die Hälfte der Unternehmen (53 Prozent) nutzt entsprechende Software. Unternehmensinterne E-Mails verschlüsseln 41 Prozent der Befragten.

Droht ein Recruiting-GAU am 1.2.2014? SEPA-Umstellung geht zu langsam voran

  • Steffen von Blumroeder
    Steffen von Blumroeder

    Umfrage: Nur jedes dritte Unternehmen nutzt neues Überweisungsformat

  • Vielen droht Zahlungsunfähigkeit ab 1. Februar 2014
  • Jeder zehnte E-Commerce-Händler will Lastschrift abschaffen

Berlin. Der Countdown für die wichtigste Umstellung seit der Euro-Einführung läuft, doch nur wenige Unternehmen, Behörden und Vereine haben ihn bislang wahrgenommen: Die meisten hinken bei der Umsetzung des Gesetzes zum einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA) deutlich hinterher. Erst ein Drittel der Unternehmen nutzt bereits Überweisungen im SEPA-Format. Gut jede fünfte Organisation hat bislang nur vage Vorstellungen von den Folgen des Gesetzes.