BITKOM

Leitfaden zur Mobilstrategie für Unternehmen

Tipps zum Unternehmenseinsatz von Apps und mobilen Diensten

Tobias Arns, BITKOM

Smartphones boomen weiter: Rund 40 Prozent der Deutschen besitzen eines. Mittlerweile machen sie rund 70 Prozent der verkauften Mobiltelefone aus. Viele Unternehmen möchten diesen Trend nutzen, etwa mit eigenen Apps. Oft werden diese Smartphone-Projekte nach dem Prinzip „Versuch und Irrtum“ entwickelt. Ein neuer BITKOM-Leitfaden „Apps & Mobile Services –  Tipps für Unternehmen“ hilft Unternehmen bei ihrer Mobil-Strategie. Die Tipps reichen von der Planungsphase über technische Fragen bis zur Verteilung von Smartphone-Programmen an Mitarbeiter.

Crowdfunding findet immer mehr Anhänger

  • Fast 7 Millionen Deutsche spenden online für soziale Projekte
  • Crowdinvesting bietet Chancen für Start-ups
Dr. Bernhard Rohleder

Berlin. Rund 6,6 Millionen Deutsche haben bereits soziale Projekte via Internet unterstützt. Das entspricht jedem achten Internetnutzer (12 Prozent), ergab eine  repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Weitere 22 Prozent wären grundsätzlich bereit, online für eine gute Sache Geld zu geben. Davon würden 45 Prozent Kleinstbeträge bis zu 5 Euro spenden. 27 Prozent würden sich ihr Engagement bis zu 20 Euro kosten lassen und 23 Prozent zwischen 20 und 50 Euro. 5 Prozent würden nach eigenem Bekunden sogar mehr als 50 Euro ausgeben.

Medienkompetenz erhöht Effizienz der Ausbildung

  • Große Chancen durch den Einsatz von Sozialen Medien
  • IT-Branche ist Vorreiter bei Web 2.0-Nutzung in der Ausbildung
  • Verbundprojekt KOMMIT gestartet

Soziale Medien sind nahezu allgegenwärtig – und werden in der beruflichen Bildung doch nur vereinzelt eingesetzt. Nach Studien des Branchenverbandes BITKOM nutzt bereits nahezu jedes zweite Unternehmen Social Media, der Anteil der Azubis, die z.B. über Smartphones verfügen, liegt sogar über der 50-Prozent-Marke. Soziale Medien werden derzeit primär für die Themen Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Vertrieb eingesetzt. Dem gegenüber stehen Wissensmanagement, Qualifizierung und sonstige Personal-Themen bei weniger als 10 Prozent der Social-Media-Nutzer auf der Agenda. Selbst in der Hightech-Branche IT mit aktuell knapp 890.000 Beschäftigten und rund 40.000 Azubis ist die Aus- und Weiterbildung häufig noch nicht von Online-Kommunikation und webbasierter Zusammenarbeit geprägt.

Trendkongress diskutiert neue Entwicklungen der digitalen Welt

  • Prof. Dr. Dieter Kempf

    BITKOM-Prognose: Smartphones und Tablet Computer setzen Boom fort

  • Soziale Medien verändern Wirtschaft und Gesellschaft
  • Big Data und Cloud Computing ermöglichen völlig neue Anwendungen

Berlin. Der BITKOM-Trendkongress in Berlin hat die wichtigsten Hightech-Trends der kommenden Jahre benannt. Neben einer beschleunigten Verbreitung mobiler Technologien erwarten die Experten fundamentale Veränderungen im Kommunikations- und Konsumverhalten durch die Nutzung sozialer Medien – auch in der Wirtschaft.

IT-Mittelstand sucht Software-Entwickler

  • Heinz-Paul Bonn, BITKOM

    80 % der unbesetzten Stellen bei ITK-Anbietern im Mittelstand

  • Jedes vierte Unternehmen sucht mehr als fünf IT-Spezialisten
  • Experten für Cloud Computing, Apps und Social Media begehrt

Berlin. Mittelständische Unternehmen der Informationstechnologie und Telekommunikation sind überproportional vom derzeitigen Fachkräftemangel betroffen. Mit rund 14.500 offenen IT-Stellen entfallen rund 80 Prozent aller unbesetzten Stellen in der ITK-Branche auf diese Firmen mit einem Jahresumsatz zwischen 1 und 50 Millionen Euro, deren Bekanntheitsgrad deutlich geringer ist als der von Großunternehmen. Das ist das Ergebnis einer Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte des Hightech-Verbands BITKOM. „Wer nach Studium oder Ausbildung auf der Suche nach einer Stelle in der IT-Branche ist, hat im Mittelstand beste Chancen“, sagt BITKOM-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn. Insgesamt fehlen in Deutschland 43.000 IT-Experten, davon 18.000 in der ITK-Branche selbst und 25.000 in Unternehmen aller anderen Branchen.

Mitarbeitersuche per Smartphone

  • Prof. Dr. Dieter Kempf

    Jedes zweite Unternehmen sucht Bewerber auf mobilen Plattformen

  • Wettbewerb um die besten Köpfe wird per Smartphone ausgetragen
  • Hauptzielgruppen sind Führungskräfte und Hochschulabsolventen

 

Berlin. Personalchefs setzen bei der Suche nach geeigneten Bewerbern zunehmend auf mobile Geräte wie Smartphones und Tablet Computer. Dieses so genannte „Mobile Recruiting“ wird bereits von mehr als der Hälfte der Unternehmen (57 Prozent) eingesetzt. An der Spitze stehen dabei mobile Angebote für soziale Netzwerke wie Facebook oder Google+ mit 34 Prozent, gefolgt von Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn mit 29 Prozent. Spezielle mobile Karriere-Webseiten nutzt ein Viertel der Unternehmen (24 Prozent), eigene Apps setzt jedes Sechste (17 Prozent) ein. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bitkom Research GmbH im Auftrag von LinkedIn. „Die Kernzielgruppen vieler Personalchefs sind häufig per Smartphone oder Tablet Computer im Internet unterwegs“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Jetzt werden neue Mitarbeiter auch über das mobile Internet gesucht und gefunden.“

Hightech-Branche bleibt zuversichtlich

  • Dr. Bernhard Rohleder

    Zwei Drittel der ITK-Firmen steigern Umsatz im dritten Quartal

  • Jedes zweite Unternehmen wird 2012 neue Jobs schaffen

Zwei Drittel der deutschen Hightech-Unternehmen (65 Prozent) haben im dritten Quartal steigende Umsätze verbucht. Trotz weltweiter Konjunktureintrübung entspricht das etwa dem Ergebnis für das zweite Quartal (69 Prozent). Der Anteil der IT- und Telekommunikationsunternehmen, die von fallenden Umsätzen berichten, ist zugleich leicht von 13 auf 21 Prozent gestiegen. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage des BITKOM in der ITK-Branche hervor. „Die Schuldenkrise in Europa und die angespannte Lage auf den Finanzmärkten gehen auch an den ITK-Märkten nicht spurlos vorüber, allerdings bleibt die Branche verglichen mit der Gesamtwirtschaft auffallend stabil“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Kongress „IT meets HR“ kommt zur Messe PERSONAL2013 Nord nach Hamburg

Kooperation mit BITKOM

Nadine Jäger

Hamburg. Norddeutschlands größte Messe für Personalmanagement und der führende Verband der Hightech-Branche tun sich zusammen: Der vom BITKOM ausgerichtete Kongress „IT meets HR“ wird am 14. und 15. Mai 2013 erstmals parallel zur der Messe PERSONAL2013 Nord im CCH Hamburg stattfinden. Mit dieser Kooperation möchten die neuen Partner Synergien nutzen und mehr Aufmerksamkeit für die technischen Erfordernisse der Personalarbeit generieren. Der Kongress widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema „Digital Work“.

Im Land der Dichter und Denker: Mehr Intelligente Netze für Energie und Verkehr

  • Prof. Dr. Dieter Kempf

    Fraunhofer-Studie: Intelligente Netze bringen gut 55 Mrd. Euro pro Jahr

  • BITKOM schlägt konzertierte Aktion vor
  • Intelligente Netze ein Hauptthema beim IT-Gipfel am 13.11. in Essen

Der Hightech-Verband BITKOM mahnt eine Modernisierung von Deutschlands Infrastrukturen an. „Allein im Energiesektor können wir durch mehr Intelligenz in den Netzen jedes Jahr 9 Milliarden Euro Kosten einsparen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf heute in Berlin. Insgesamt kann durch eine Modernisierung der großen Infrastruktursysteme sogar ein gesamtwirtschaftlicher Nutzen von mehr als 55 Milliarden Euro pro Jahr erzielt werden. Das ergab eine Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung im Auftrag des BITKOM.

Blue Card gegen den Fachkräftemangel

  • Seit August können Ausländer die „Blaue Karte EU“ beantragen
  • BITKOM-Leitfaden führt Unternehmen durch das Verfahren

Der Fachkräftemangel ist für deutsche Hightech-Unternehmen seit Jahren eines der gravierendsten Probleme. Derzeit gibt es in Deutschland rund 40.000 offene Stellen für IT-Spezialisten, die nicht oder nur sehr schwierig und langwierig zu besetzen sind. Mehr als jedes zweite Unternehmen (57 Prozent) nennt aktuell in einer BITKOM-Umfrage den Fachkräftemangel als Markthemmnis. Auf Basis des alten Zuwanderungsrechts lag die Zahl der IT-Spezialisten, die zuletzt aus Ländern außerhalb der EU nach Deutschland kamen, bei weniger als 2.500 pro Jahr. Die Politik hat nun auf die jahrelange Kritik der Wirtschaft reagiert.