BITKOM

Das Internet macht Unternehmen erfolgreich

  • Stefan Hentschel, Google

    BITKOM, IW Köln und Google stellen Studie auf Hannover Messe vor

  • Internetaffine Unternehmen haben höhere Wachstumschancen
  • IT-Ausgaben der Industrie steigen 2013 um 4 Prozent auf 22 Mrd. Euro

Unternehmen, die das Internet in ihre Geschäftsmodelle integrieren, sind erfolgreicher als der Rest der Wirtschaft. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Studie, die BITKOM, das IW Köln und Google auf der Hannover Messe vorgestellt haben. Demnach erwarten rund 60 Prozent der internetaffinen Unternehmen im Geschäftsjahr 2013 ein deutliches Umsatzwachstum. Unter den Unternehmen, für die das Internet eine untergeordnete Rolle spielt, waren es nur 46 Prozent (Industrie) bzw. 38 Prozent (Dienstleister).

Frauenanteil im Informatik-Studium steigt auf Rekordhoch

  • Zahl der Studienanfängerinnen hat sich seit 2006 mehr als verdoppelt
  • Universitäten derzeit mit stärkerem Zuwachs als Fachhochschulen
Berlin – Im vergangenen Jahr haben sich so viele Frauen für ein Informatik-Studium entschieden wie noch nie. 11.426 Studienanfängerinnen schrieben sich an Universitäten und Fachhochschulen ein, das ist ein Anstieg um rund 14 Prozent  binnen eines Jahres. Verglichen mit 2006, als sich gerade einmal 4.934 Frauen für die Informatik entschieden haben, hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen sogar mehr als verdoppelt.

Neues Gesetz macht viele Behördengänge verzichtbar

  • Dr. Bernhard Rohleder

    Bundestag verabschiedet E-Government-Gesetz

  • Modernisierungsschub für die deutsche Verwaltung
  • Eurostat: Deutschland bei E-Government-Nutzung im Mittelfeld

Berlin. Der Hightech-Verband BITKOM begrüßt das E-Government-Gesetz, das gestern Abend vom Bundestag verabschiedet worden ist. „Das E-Government-Gesetz wird der deutschen Verwaltung einen dringend benötigten bürgerfreundlichen Modernisierungsschub bringen“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Das Gesetz erleichtert die elektronische Kommunikation zwischen Bürgern und Verwaltung. Alle Behörden in Bund, Ländern und Kommunen werden verpflichtet, elektronisch erreichbar zu sein.

Wahl 2013: Weichen für die digitale Wirtschaft stellen

  • Prof. Dr. Dieter Kempf

    Netzpolitik als Wirtschaftspolitik begreifen

  • Innovationspolitik, Start-up-Förderung, Bildungspolitik und Datenschutz als
    Kernaufgaben
  • BITKOM veröffentlicht Faktensammlung und Handlungsempfehlungen zur Bundestagswahl

Berlin. Der Hightech-Verband BITKOM hat die Parteien im Bundestagswahljahr aufgefordert, die Digitalisierung der Wirtschaft politisch noch stärker zu unterstützen. „Das Thema Internet ist in dieser Legislaturperiode endlich im Bundestag angekommen. Es muss jetzt verstetigt und mit noch mehr Nachdruck angegangen werden“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Bislang wird Netzpolitik primär als Gesellschaftspolitik verstanden, Netzpolitik ist aber auch Wirtschaftspolitik. Dies sollten die Parteien in ihren Wahlprogrammen zum Ausdruck bringen.“

Fast ein Drittel aller Berufstätigen rund um die Uhr erreichbar

  • Prof. Dr. Dieter Kempf

    Erreichbarkeit der Mitarbeiter in den meisten Unternehmen nicht geregelt

  • 87 Prozent aller Berufstätigen arbeiten mit dem Computer und 67 Prozent mit Handyoder Smartphone
  • BITKOM veröffentlicht Studie zum Thema „Arbeiten in der digitalen Welt“

Berlin. Drei Viertel aller Berufstätigen (77 Prozent) in Deutschland sind außerhalb ihrer regulären Arbeitszeiten für Kollegen, Vorgesetzte oder Kunden per Handy oder E-Mail erreichbar: 30 Prozent sind jederzeit erreichbar und 32 Prozent zu bestimmten Zeiten, zum Beispiel abends an Wochentagen oder am Wochenende. Weitere 15 Prozent sind nur in Ausnahmefällen und 16 Prozent gar nicht erreichbar.

Run auf Informatik-Studium hält an

  • Prof. Dr. Dieter Kempf

    Zahl der Studienanfänger in Informatik steigt nach Rekordjahr erneut

  • Interesse an anderen technischen Studiengängen hingegen rückläufig

Berlin. Das Interesse an einem Informatik-Studium nimmt weiter zu. Im vergangenen Jahr haben sich insgesamt 50.898 Studienanfänger an den Hochschulen im Bereich Informatik eingeschrieben. „Das ist ein historischer Rekord“, freut sich BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Bereits 2011 wurden für die Informatik Rekordzahlen bei den Studienanfängern gemeldet. Damals hatten die Doppeljahrgänge in Bayern und Niedersachsen sowie die Aussetzung der Wehrpflicht die Zahlen deutlich um rund ein Fünftel nach oben getrieben. Auf dieser hohen Basis wurde 2012 erneut ein leichtes Plus erzielt, diesmal um 1 Prozent.

Website, E-Mailings, 2.0 – Alle reden davon, aber was geht eigentlich gut und was eher nicht?

Eine Bilanz zwischen Idee, Wirksamkeit und rechtlichem Rahmen

Sebrus Berchtenbreiter

Internet-Werbung ist „in“. Aber wie sieht es konkret aus: Ist eine ausgeprägte Webpräsenz nur für die Suchmaschinen-Spitzenreiter interessant? Haben E-Mails als Marketing-Kanal nach wie vor große Bedeutung, obwohl neuerdings strenge Grenzen gesetzt werden? Schlägt sich die Euphorie im Bereich der Sozialen Medien im Hinblick auf treffsicheres Targeting auch in rasant steigenden Umsätzen nieder? Mit einem Wort – was ist sinnvoll, wie geht es weiter?

Social Media Manager sind gefragt

  • Dr. Bernhard Rohleder

    16 Prozent der Unternehmen beschäftigen Spezialisten für soziale Medien

  • Neue Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Gute Berufsaussichten für Kommunikationsexperten

Das neue Berufsbild des Social Media Managers hat sich in der Wirtschaft etabliert: Bereits 16 Prozent aller Unternehmen in Deutschland beschäftigen einen oder mehrere Mitarbeiter, die für den Einsatz und die Nutzung sozialer Medien verantwortlich sind. Zum Vergleich: Im Jahr 2011 waren es erst 10 Prozent. Weitere 7 Prozent der befragten Unternehmen planen derzeit konkret die Schaffung einer entsprechenden Stelle. Das hat eine repräsentative Umfrage unter 854 Unternehmen im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben.

Social Media lösen Kulturwandel in Unternehmen aus

  • Prof. Dr. Dieter Kempf

    Mitarbeiter teilen ihr Wissen und übernehmen mehr Verantwortung

  • Social Media zunehmend relevant für den Geschäftserfolg
  • BITKOM-Studie zum Einsatz von Social Business in der ITK-Branche

Berlin. Der Einsatz von Social Media löst in vielen Hightech-Unternehmen einen Kulturwandel in Richtung einer offeneren Kommunikation aus. Das hat die Studie „Einsatz und Potenziale von Social Business“ des Bundesverbands BITKOM ergeben. Danach nutzen 59 Prozent der IT-Unternehmen Social Media sowohl für die interne als auch für die externe Kommunikation. „Der Einsatz von Social Media fördert eine offene Kommunikationskultur“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Das Teilen von Informationen wird selbstverständlich, Herrschaftswissen wird aufgelöst.“ Die Folge:

Daten sind der wichtigste Rohstoff der digitalen Welt

  • Umsatz mit Big-Data-Lösungen wächst bis 2016 jährlich um 48 Prozent
  • Einsatzmöglichkeiten von der Verkehrssteuerung bis zur Krebstherapie
Michael Kleinemeier, SAP

Hannover. Daten spielen eine immer wichtigere Rolle in der Wirtschaft und bei der Bewältigung großer gesellschaftlicher Herausforderungen. Bei der gleichermaßen sicheren wie sinnvollen Nutzung des explosionsartig wachsenden Datenaufkommens hilft Big Data. Big Data ist eine neue Technologie, mit der große, unzusammenhängende Datenmengen in Echtzeit analysiert werden können. So wurde dank Big Data zum Beispiel das Verkehrsaufkommen in Stockholm um 20 Prozent reduziert, die individuellen Fahrzeiten sind gar auf die Hälfte geschrumpft. Dafür werden jede Sekunde 250.000 Standortdaten von Verkehrsteilnehmern, Video- und Sensorsysteme ausgewertet und zur Verkehrssteuerung eingesetzt. Auch die Verkehrsemissionen wurden so um 20 Prozent verringert. „In Deutschland steckt Big-Data noch in den Kinderschuhen“, sagt Michael Kleinemeier, Mitglied des BITKOM-Präsidiums am Rande der Hightech-Messe CeBIT. „Die gute Nachricht ist: Big Data hat ein enormes Wachstumspotential, gerade in Deutschland.“