BITKOM

Praktische Tipps gegen Kostenfallen im Web

  • Dr. Bernhard Rohleder

    Neues Gesetz gegen Abzocke im Internet tritt in Kraft

  • Internetnutzer sollten trotzdem die gebotene Vorsicht walten lassen
  • BITKOM gibt die wichtigsten Tipps

Berlin. Internetnutzer sollten auch nach dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes gegen Kostenfallen im Internet am 1. August bei Online-Transaktionen die gebotene Vorsicht walten lassen. Darauf weist der Hightech-Verband BITKOM hin. „Das neue Gesetz gegen Kostenfallen im Web bringt mehr Klarheit und verringert die Risiken, kann aber keinen absoluten Schutz vor Betrug bieten“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Wer mit betrügerischer Absicht oder krimineller Energie im Internet Geschäfte machen will, wird sich von dem Gesetz ebenso wenig beeindrucken lassen wie unseriöse Anbieter mit Sitz außerhalb Deutschlands.“ Die neuen Regelungen sehen unter anderem vor, dass Verbraucher in Deutschland bei Online-Bestellungen ausdrücklich auf die Kostenpflicht hingewiesen werden und auf einen entsprechend beschrifteten Knopf drücken müssen, ehe es zum Vertragsschluss kommt.

Gutes Geschäftsklima im IT-Mittelstand

  • Heinz-Paul Bonn, BITKOM

    71 Prozent der mittelständischen ITK-Anbieter erzielen Umsatzplus im 2. Quartal

  • Positiver Ausblick auf das gesamte Geschäftsjahr 2012
  • Unternehmen schaffen zusätzliche Arbeitsplätze

Das Geschäftsklima im IT-Mittelstand bleibt trotz der internationalen Schuldenkrise gut. Das hat die aktuelle Konjunkturumfrage des BITKOM unter mittelständischen Anbietern von Produkten und Diensten der Informationstechnik und der Telekommunikation ergeben. 71 Prozent der kleinen und mittleren ITK-Unternehmen verzeichneten im zweiten Quartal steigende Umsätze, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. „Das BITKOM-Mittelstandsbarometer sank zwar von den früheren Spitzenwerten um sieben Zähler auf 57 Punkte, es bewegt sich aber weiter auf hohem Niveau“, sagte BITKOM-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn.

Personalmanager unterschätzen Datenschutz bei HR-Projekten

  • Lars Kripko

    Umfrage: Späte Berücksichtigung kann Personalprojekte verzögern

  • Mehr Konflikte mit Betriebsräten als mit Datenschützern
  • Neue IT-Trends erhöhen Datenschutz-Anforderungen

Berlin. Viele Unternehmen unterschätzen Datenschutzfragen im Personalmanagement. So werden zum Beispiel häufig zuständige Stellen wie der Datenschutzbeauftragte und der Betriebsrat zu spät eingebunden. Jeder vierte Personalmanager (27 Prozent) hat bereits erlebt, dass Datenschutzfragen ein eigenes Projekt verzögert haben. Jeder Siebte (14 Prozent) hatte höhere Projektkosten zu beklagen, 3 Prozent gar den kompletten Stopp eines Projektes.

IT-Nutzung an deutschen Arbeitsplätzen nur noch Mittelmaß

  • Dr. Bernhard Rohleder

    61 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten mit einem Computer

  • Starkes Gefälle bei der IT-Ausstattung der Arbeitsplätze in Europa

Berlin. In Deutschland stagniert der Anteil der mit Computern ausgestatteten Arbeitsplätze. Zwar gehört der PC für die meisten zum Arbeitsalltag, und 61 Prozent der Beschäftigten nutzen an ihrem Arbeitsplatz einen Computer. Derselbe Wert wurde aber bereits im Jahr 2007 gemessen. Vor fünf Jahren lag Deutschland mit diesem Wert noch auf dem dritten Platz in Europa, jetzt ist es nur noch Rang 6. Das teilte heute der Hightech-Verband BITKOM anhand von Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat mit. „Die Computerausstattung von Arbeitsplätzen ist eines von mehreren Kriterien für die Innovationsstärke einer Volkswirtschaft“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Deutschland rutscht hier ins europäische Mittelfeld ab. Die weitere Entwicklung sollten wir aufmerksam beobachten.“

PC-Kenntnisse: Deutschland fällt zurück

Studie: Deutschland in der EU nur noch auf Rang 10 – BITKOM: Informatik sollte Pflichtfach an Schulen werden

Berlin. Deutschland ist bei Computer-Kenntnissen im internationalen Vergleich zurückgefallen. 2008 lag Deutschland auf Platz vier der EU-Rangliste. Damals verfügten 60 Prozent der Bundesbürger über mittlere bis gute Computer-Kenntnisse. Diese Quote ist nun leicht auf 58 Prozent gefallen. Das reicht derzeit nur noch für Rang zehn in der EU, viele Länder sind vorbeibezogen. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM heute unter Bezug auf eine Erhebung der EU mit. An der Spitze liegen Island mit 77 Prozent und Luxemburg mit 75 Prozent. Im Durchschnitt der 27 Mitgliedsländer verfügt gut die Hälfte (52 Prozent) der EU-Bürger über mittlere bis gute PC-Kenntnisse. Das ist eine Steigerung im Vergleich zu 2008 um 5 Prozentpunkte.

Weltweiter ITK-Markt wächst um 5 Prozent

  • Prof. Dr. Dieter Kempf

    Schwellenländer sorgen 2020 für Hälfte des globalen Umsatzes

  • Westeuropa Region mit geringstem Wachstum
  • „ICT Market Report 2012/13“ des EITO erschienen

Der weltweite ITK-Markt bleibt trotz der europäischen Finanz- und Bankenkrise auf einem stabilen Wachstumskurs. Der globale Umsatz wird in diesem Jahr voraussichtlich um 5,1 Prozent auf 2,57 Billionen Euro steigen. Die beiden großen Segmente Informationstechnologie und Telekommunikation wachsen mit jeweils 5 Prozent beide gleich kräftig. Regional hingegen entwickeln sich die Märkte sehr unterschiedlich. In den Schwellenländern boomt die Branche, während sie in Westeuropa weitgehend stagniert oder gar schrumpft.

Online-Werbung: Web 2.0 und Coupons erfolgreich

  • Markus Altvater

    BITKOM-Studie: Persönliche Empfehlungen zahlen sich aus

  • Soziale Netzwerke gewinnen für Werbetreibende an Bedeutung
  • Jeder zweite Internetnutzer wurde durch Werbung zu Kauf angeregt

Persönliche Empfehlungen und Rabattgutscheine sind besonders erfolgreiche Marketingmethoden im Internet. Das geht aus einer Studie im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM hervor. Demnach wurde jeder vierte Internetnutzer (23 Prozent) durch Produktempfehlungen anderer Kunden eines Online-Shops zu einem Kauf angeregt. Ebenfalls 23 Prozent ließen sich durch Rabattgutscheine (Coupons) gewinnen, 19 Prozent durch Empfehlungen von Freunden in sozialen Netzwerken. Soziale Netzwerke gewinnen für Werbetreibende an Bedeutung. „Wenn man weiß, dass ein Freund ein Produkt nutzt, hilft das oft bei der Einschätzung, ob es einem selbst gefallen könnte“, so BITKOM-Marketingexperte Markus Altvater. „Persönliche Empfehlungen haben einen anderen Status als allgemeine Werbung, das gilt offline wie online.“

Facebook & Co.: Die meisten Nutzer nennen ihren vollen Namen

  • Prof. Dr. Dieter Kempf

    Aber auch Fantasienamen und Abkürzungen sind gebräuchlich

  • Unterschiedliche Anforderungen in verschiedenen Online-Diensten

Berlin – In sozialen Netzwerken treten die meisten Privatpersonen mit ihrem vollen Namen auf – aber auch Fantasienamen und Abkürzungen sind durchaus populär. Das hat eine Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Demnach geben 58 Prozent der Community-Mitglieder ihren vollen Vor- und Nachnamen an. 18 Prozent kürzen ihren Namen ab oder nennen nur einen Namensbestandteil, 20 Prozent verwenden einen Fantasienamen (Nickname). Einen explizit falschen Namen geben lediglich 2 Prozent an. „Die meisten Community-Mitglieder möchten mit dem eigenen Namen auftreten und verzichten bewusst auf Anonymität“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Es gibt aber auch etliche Nutzer, die durch Abkürzungen oder Nicknames nur für Freunde erkennbar sind.“

IT und Internet gefährden Datenschutz in deutschen Personalabteilungen

Neue Studie zum Datenschutz im Personalmanagement deutscher Unternehmen

Gummersbach. Die rasanten Entwicklungen in IT und Internet stellen den Datenschutz in Deutschlands Personalabteilungen vor große Herausforderungen: 87 Prozent der deutschen Personalmanager finden es zunehmend schwieriger, den Schutz sensibler Daten in ihrem Zuständigkeitsbereich zu gewährleisten, ergab eine Studie der Managementberatung Kienbaum und der Bitkom Servicegesellschaft.

Der Jobmotor im IT-Sektor läuft

  • Rene Obermann

    18.000 zusätzliche Stellen im Jahr 2011, 10.000 für 2012 erwartet

  • Kempf: „Drei Viertel der ITK-Unternehmen erwarten Umsatzplus“
  • Obermann fordert konzertierte Aktion für intelligente Netze

Die Beschäftigung in der ITK-Branche steigt stark an. Im vergangenen Jahr wuchs die Zahl der Mitarbeiter um 18.000 auf über 866.000. In diesem Jahr soll die Zahl der Beschäftigten um 10.000 zulegen. Diese Zahlen veröffentlichte der Hightech-Verband heute in Frankfurt am Rande seiner Jahrestagung. „Der Jobmotor im IT-Sektor läuft, vor allem Software-Anbieter und IT-Dienstleister stellen zusätzliche Mitarbeiter ein“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Innerhalb der Branche kommt es dabei zu starken Umschichtungen. Während in der IT im Jahr 2011 die Zahl der Beschäftigten um 22.000 Personen stieg, sank sie in der Telekommunikation um 3.000.