Corona

Corona: Warum das Homeoffice kein Allheilmittel ist

Die Erwartungen an Homeoffice sind derzeit sehr groß. Dabei zeigen etliche Forschungsergebnisse, dass die Arbeit von zuhause aus nicht das Idealbild des Arbeitsmodells der Zukunft ist.

Die Corona-Pandemie verlangt Arbeitgebern und Arbeitnehmern gerade viel ab: Die einen müssen IT-Infrastruktur bereitstellen, Konferenzen, Meetings und Geschäftsreisen digital ersetzen und ihre Mitarbeit an das Unternehmen und alle Arbeitsprozesse in Rekordzeit andocken, unabhängig vom Arbeitsort. Die anderen müssen sich an die neue Arbeitswelt anpassen und ihr Privat- und Berufsleben miteinander in Einklang bringen. Die Erwartungen an das Homeoffice sind seit jeher groß: Es soll Familie und Beruf verbinden, motivieren und leistungsfähiger machen. Die aktuelle Situation zeigt, dass das Modell Homeoffice an seine Grenzen stößt – und eben nicht das Idealbild modernen Arbeitens ist, für das es viele halten. Die wichtigsten Gründe:

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von Tristan Niewöhner, persomatch GmbH

Corona, Corona, Corona …man mag es schon fast gar nicht mehr hören. Aber es hilft nichts: die Pandemie ist da. Wir müssen da durch, und das so gut wie möglich.

Einige Branchen – Gastronomie, Touristik, Events – haben es in diesen Zeiten schwer, das Geschäft bricht zusammen. Wie es nach der Krise weitergeht, wird sich zeigen.

Andere Branchen hingegen – Gesundheitswesen, Online-Handel, Paketdienste, Supermärkte, Drogerien, Lieferdienste für Essen und Lebensmittel – müssen personell aufstocken. Die Kapazitätsgrenzen sind erreicht, aber die Bevölkerung braucht die Leistungen, und zwar genau jetzt.

Tristan Niewöhner

Alpega TMS: Drei Schritte, um globale Lieferketten auf die Folgen durch das Coronavirus vorzubereiten

Das Coronavirus (COVID-19) wirkt sich nicht nur auf Unternehmen sondern auch deren Supply Chain aus, was bei Herstellern und ihren Produktionsbereichen Besorgnis auslöst. Daher werden Hersteller und Großhändler in den kommenden Wochen Nachfragedaten präzise erfassen, um ihre Produktion an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Neben diesen Veränderungen wird die Komplexität der Situation durch unvorhersehbare Einsatzzeiten der Arbeitskräfte erhöht. Denn viele Beschäftigte sind von lokalen Reisebeschränkungen betroffen oder haben keine Kinderbetreuung.

(Photo: Aniruddha Chowdhury/Mint)
(Photo: Aniruddha Chowdhury/Mint)

Recruiting in Zeiten von Corona

Bild zum Beitrag von Alexander R. Petsch_Recruiting in Zeiten von Corona_auf dem Blog der TALENTpro

Foto: Jan Tinneberg; Unsplash

Die wirtschaftliche Lage ist unsicher. Die Zukunft mancherorts ungewiss. Ist Recruiting angesichts der aktuellen Corona-Krise sinnvoll oder gar angemessen? Worauf müssen Recruiter und Unternehmen achten, um die Krise als Chance zu begreifen?

Unternehmen weltweit sehen sich aktuell mit der größtmöglichen Unsicherheit konfrontiert. Für viele geht es um das wirtschaftliche Überleben. Kein Experte kann heute mit Sicherheit sagen, wie lange die Krise noch dauern und welche Folgen sie haben wird. Klar ist: Es wird zu wirtschaftlichen Verwerfungen kommen. Sehr wahrscheinlich werden nicht alle Unternehmen diese Krise überstehen, selbst, wenn die Bundesregierung alles tut, um Schreckensszenarien zu verhindern.

Tatsache ist aber auch: Corona ist ein zeitlich begrenztes Thema – Recruiting dagegen ist eine unternehmensstrategische Aufgabe.

Wirtschaft und Unternehmen müssen sich für die Zeit nach der Krise rüsten. Und damit kann man gar nicht früh genug beginnen. Denn auch, wenn es in den bevorstehenden Monaten zu einem Anstieg der Arbeitslosenzahlen in Deutschland kommen sollte, der Fachkräftemangel und der Demografische Wandel werden bald wieder einsetzen.

Wählen Sie Ihre Aktivitäten mit Bedacht

Natürlich ist Recruiting für viele Unternehmen aktuell kein Thema von hoher Priorität. In Krisenzeiten sind oft andere Themen wichtiger. Zuallererst sollte man die wirtschaftliche Situation und Aussichten des Unternehmens evaluieren und die Personalplanungen an die neuen Gegebenheiten anpassen.

Ist dies erfolgt, sollte man besonderen Wert auf eine sensible Kommunikation legen – insbesondere intern. Denn möglicherweise sehen sich manche Mitarbeiter mit der Frage nach Kurzarbeit konfrontiert, andere fürchten gar um den Verlust ihres Arbeitsplatzes.

Informieren Sie Mitarbeiter, Betriebsräte etc. über die fortgeführten Recruiting-Aktivitäten. Betonen Sie, dass es sich hierbei um eine Investition in die Zukunft des Unternehmens handelt. Es ist gerade nicht die Zeit für ein Recruiting nach dem Gießkannen-Prinzip, die Konzentration sollte auf einem fokussierten Recruiting mit geringem Streuverlust liegen (relevante Engpasszielgruppen). Es versteht sich von selbst, dass derzeit keine Vakanzen gesucht werden sollten, in welchen sich Angestellte gerade in Kurzarbeit befinden.

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen

Die Chance, zurzeit die geeigneten Kandidaten direkt ansprechen zu können, ist sehr gut. Die Mehrheit arbeitet im Homeoffice und ist über Telefon beziehungsweise Business-Netzwerke bestens zu erreichen. Gleichzeitig ist die Verunsicherung bei vielen Arbeitnehmern gerade groß. Da bietet sich dem Unternehmen, welches es schafft, dem Kandidaten diese Verunsicherung zu nehmen, eine große Gelegenheit.

Weiterlesen: https://blog.talentpro.de/2020/03/31/recruiting-corona-eine-chance/

Staatshilfe nötig: Galeria Karstadt Kaufhof verliert jede Woche 80 Millionen Euro Umsatz

Galeria Karstadt Kaufhof kämpft um Staatshilfe – bisher jedoch noch ohne Erfolg. Um das Warenhausunternehmen mit seinen 28.000 Mitarbeitern und rund 170 Standorten zu retten, ist Eigentümerin Signa offenbar auch selber bereit, „signifikante finanzielle Unterstützung“ zu leisten. Das geht aus einem internen Papier des Konzerns vor, der dem Fachmagazin TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe) vorliegt. Mit Blick auf die erzwungenen Ladenschließungen wegen Corona heißt es dort: „Jede Woche verlieren wir mehr als 80 Mill. Euro Umsatz, während wesentliche Kosten weiterlaufen.“

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Aktuelle OECD-Kurzstudien zur Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie zwingt zu schmerzhaften Anpassungen, aber a­­uch zu kreativen Antworten in nahezu allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft. Welche teils beispielhaften Antworten OECD-Länder bisher auf die Krise gefunden haben und welche Handlungsstrategien darüber hinaus sinnvoll sind, haben wir in einer Reihe von Policy Briefs zusammengetragen. Diese finden Sie alle auf unserer Corona-Sonderseite www.oecd.org/coronavirus, die kontinuierlich ergänzt und aktualisiert wird.

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Die folgenden Kurzanalyen sind bereits verfügbar:

Nighthawks: Edward Hoppers Visionen der Corona-Krise

In diesen schwierigen Zeiten gibt es auch andere Themen als Recruiting. Im Hype um die Corona-Krise gilt es, Abstand zu halten. Körperlich und mental. Der US-Künstler Edward Hopper hatte schon lange vor Corona diese Vision in seinem berühmten Bild Nighthawks künstlerisch dargestellt. Heute aktueller denn je.

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Edward Hopper: Nighthawks

 

Chance & Verantwortung: Wie COVID-19 den Online-Stellenmarkt herausfordert

Die internationale Gemeinschaft steht derzeit vor einer Herausforderung, mit der wohl zeit unseres Lebens kaum jemand gerechnet hätte. Innerhalb kürzester Zeit sehen Menschen weltweit ihre Existenz in Trümmern. Was noch wenige Tage zuvor kaum vorstellbar war, wurde rasch Realität: Viele Unternehmen sind auf behördliche Anweisung geschlossen. Arbeitnehmer werden in großer Zahl auf unbestimmte Dauer freigestellt – oder gleich gekündigt. Vor allem Einzelunternehmer und Kleinstbetriebe im Dienstleistungssektor sind von einem teils vollständigen Einkommensausfall betroffen. Aber auch Unternehmen, die mit als nicht lebensnotwendig betrachteten Waren handeln oder solche produzieren.

Photo by Clem Onojeghuo/Unsplash.com

In Zeiten der Krise gilt es, antizyklisch zu handeln und zu investieren. Digitale Marktplätze haben angesichts Covid-19 ein besonderes Potential: Physischer Kontakt zwischen Menschen ist nicht notwendig und Kunden bzw. User sind extrem dankbar für Orientierung inmitten des Chaos.

Corona: Mehr Angst um Unternehmenserfolg als um Gesundheit 

Wie groß ist die Angst der Deutschen vor dem Coronavirus (SARS-CoV-2)? Wie beeinflusst die aktuelle Situation den Arbeitsalltag in deutschen Büros und Fabriken? Und welche Maßnahmen ergreifen Unternehmen bislang? Die Jobplattform StepStone hat am Dienstag (3.3) mehr als 4.000 Menschen befragt, um herauszufinden, wie sich das Virus bislang auf die Arbeitswelt auswirkt. Demnach macht sich die Mehrheit wenig Sorgen um ihre Gesundheit. Allerdings rechnen viele damit, dass sich die aktuelle Situation negativ auf den Erfolg ihres Unternehmens auswirken wird. Nahezu alle Befragten wurden am Arbeitsplatz bereits mit speziellen Maßnahmen konfrontiert.

 

Dr. Anastasia Hermann