Digitalisierung

Die Mitbewerber abhängen: Talent Management im Zeichen der Digitalisierung

Dr. Carsten Busch, Lumesse
Dr. Carsten Busch, Lumesse

Neue globale HR Trends Studie zeigt deutliche Chancen für Unternehmen auf

Das Personalwesen war nie wichtiger für den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens denn jetzt. Es sind ideale Bedingungen dafür, dass sich Personalverantwortliche den Herausforderungen der Digitalisierung stellen, damit sie dem Wettbewerb immer einen Schritt voraus sind. Dies geht aus der globalen HR Trends Studie „Mastering the Storm“ des Marktforschungsinstituts Loudhouse im Auftrag von Lumesse, weltweit führender Anbieter für Talent Solutions, hervor. Die Untersuchungsergebnisse zeigen deutlich: Die wichtigste Aufgabe im Bereich HR besteht darin, sich Wettbewerbsvorteile in den drei Kerngebieten Mitarbeiter, Führungskräfte und Flexibilität zu verschaffen, um langfristig als Unternehmen im Wettbewerb zu bestehen. Laut der Studie stimmen 93 % der Befragten zu, dass Mitarbeiter, Führungskräfte und Flexibilität entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit und den Geschäftserfolg ihres Unternehmens sind. Die Befragung wurde weltweit unter 840 Personalverantwortlichen durchgeführt.

Thorsten Dirks ist neuer Bitkom-Präsident

  • Thorsten Dirks Chief Executive Officer,  EPlus-Gruppe,  Düsseldorf
    Thorsten Dirks

    Achim Berg, Ulrich Dietz und Timotheus Höttges als Vizepräsidenten sowie Michael Kleinemeier als Schatzmeister bestätigt

  • Vier neue Mitglieder im Präsidium, sechs weitere wiedergewählt
  • Digitalisierung der Wirtschaft, Ausbau der Breitbandnetze und Aufbau intelligenter Infrastrukturen zentrale Herausforderungen der nächsten Jahre

Thorsten Dirks ist neuer Präsident des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom). Der Vorstandsvorsitzende des Mobilfunkanbieters Telefónica Deutschland wurde heute im Rahmen der Bitkom-Jahrestagung in Berlin einstimmig gewählt. Er folgt auf Prof. Dieter Kempf, der nach zwei Amtszeiten turnusgemäß ausscheidet. Dirks wird in den kommenden beiden Jahren für die rund 1.500 im Bitkom vertretenen Mitglieder aus der Digitalwirtschaft sprechen.

Digital Disruption: Die Reihenfolge der erfassten Branchen

Dr. Holger Schmidt
Dr. Holger Schmidt

So wie WhatsApp das SMS-Geschäft der klassischen Telekommunikationsfirmen in wenigen Jahren zerstört hat, könnte es künftig noch viel mehr Branchen ergeben. Zuerst werde die “digitale Zerstörung” die Technologiebranche selbst erfassen. Danach folgen Medien/Unterhaltung, Handel, Finanzen, Telekommunikation, Bildung, Reisen, Konsumgüter/Industrie, Gesundheit, Versorger, Öl & Gas und ganz am Schluss die Pharmaindustrie, lautet das Ergebnis einer Umfrage von IMD und Cisco unter 941 Top-Managern aus aller Welt. (PDF)

Akademikernachwuchs hat keine Angst vor Digitalisierung

Marlon Litz-Rosenzweig
Marlon Litz-Rosenzweig

84 Prozent des Akademikernachwuchses haben keine Angst vor der Digitalisierung der Arbeitswelt. Stattdessen erwartet mehr als die Hälfte der Studenten (55 Prozent), dass dadurch sogar neue Jobs entstehen. Jeder Dritte (29 Prozent) denkt, dass insbesondere akademische Berufe nicht von der Automatisierung betroffen sind. Zum Hintergrund: Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat in ihrer aktuellen Studie prognostiziert, dass jeder achte Job aufgrund von Automatisierung durch Computer- oder Robotersysteme wegfallen könnte.

Generation Y ist am wenigsten mit ihrem Job zufrieden

Dr. Michael Träm
Dr. Michael Träm

Altersgruppen-Analyse zu Erwartungen an den Arbeitsplatz und an Führungskräfte

Was denken unterschiedliche Generationen über ihren Arbeitsplatz und ihre Führungskräfte? Antworten liefert eine aktuelle Analyse der Unternehmensberatung Hay Group. Während die jüngsten und die ältesten Mitarbeiter mit ihrem Arbeitsplatz besonders zufrieden sind, fallen die Jahrgänge 1980 bis 1994 (Generation Y) deutlich ab. Die verschiedenen Altersgruppen unterscheiden sich auch hinsichtlich ihrer Erwartungen an Führungskräfte.

Nachbericht PERSONAL2015 Nord: Bahnstreik bremst Aufwärtstrend von Norddeutschlands größter HR-Messe

  • Ralf Hocke
    Ralf Hocke

    3.612 Besucher und 255 Aussteller trafen in den Hamburger Messehallen zusammen

  • Digitalisierung der Arbeitswelt ist starker Treiber für neue Trends im Personalmanagement
  • Beirat für Personalfachmessen in Deutschland gegründet

Wie Unternehmen mit einem innovativen Personalmanagement Herausforderungen wie die Digitalisierung der Wirtschaft oder den Fachkräftemangel bewältigen können, beschäftigte Personal-Experten auf der PERSONAL2015 Nord, zu der am 6. und 7. Mai 3.612 Fachleute in die Hamburger Messehallen kamen. Am Vorabend der Messe wurde ein Beirat für die Personalfachmessen Zukunft Personal sowie PERSONAL2015 Nord und Süd gegründet. Er soll den Veranstalter bei der Weiterentwicklung der Plattformen beraten.

Erkenntnisgewinn: Mehrheit der Unternehmen setzt auf Online-Bewerbung

Dr. Bernhard Rohleder
Dr. Bernhard Rohleder
  • 6 von 10 Unternehmen wollen Unterlagen per Internet
  • Nur jeder vierte Personalchef wünscht sich noch klassische Bewerbungsmappen

Die klassische Bewerbungsmappe auf Papier wird zum Auslaufmodell. Nur noch rund jedes vierte Unternehmen (27 Prozent) wünscht sich von Job-Interessenten schriftliche Bewerbungsunterlagen. Mehr als doppelt so viele Personalchefs (58 Prozent) bevorzugen dagegen eine Bewerbung per Internet. 15 Prozent haben keine Präferenz. Das hat eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands BITKOM unter 408 Personalverantwortlichen aus allen Branchen ergeben. Verglichen mit einer ähnlichen Umfrage vor drei Jahren hat die Online-Bewerbung dabei kräftig an Bedeutung gewonnen.

Feierabend war gestern: Neue Regeln im Zeitalter der digitalen Aufklärung gestalten

Tim Cole
Tim Cole

 

Digitale Wissensarbeiter können überall und jederzeit arbeiten. Werden Büros also zum Auslaufmodell? Machen Mitarbeiter bald nie mehr Feierabend und sind den Online-Vernetzungswerkzeugen auch am Arbeitsplatz ständig hilflos ausgeliefert? Der Journalist, Buchautor und New-Media-Trainer Tim Cole relativiert die Gefahren der Digitalisierung und fordert vielmehr, diese sinnvoll zu gestalten – privat und am Arbeitsplatz. Auf den Messen PERSONAL2015 Nord und Süd vertieft er seinen Standpunkt jeweils in einem Keynote-Vortrag.

 

Unternehmen lassen sich die Digitalisierung mehr kosten

Stefan Lamprecht
Stefan Lamprecht

Effizienzprojekte in der IT haben vielen Unternehmen neue finanzielle Spielräume verschafft. Die gewonnenen Ressourcen wollen sie größtenteils einsetzen, um Geschäftsprozesse und -modelle an die Anforderungen der digitalen Transformation anzupassen. Das ist ein Ergebnis des Whitepapers „Business Innovation/Transformation Partner“, das der Marktanalyst Lünendonk gemeinsam mit Sopra Steria Consulting aktuell veröffentlicht hat.

Digitalisierende Unternehmen — die Konsequenzen für das Management

Andreas Wartenberg
Andreas Wartenberg

Welchen Herausforderungen sehen sich Management und Mitarbeiter gegenüber

Von Andreas Wartenberg, Geschäftsführer der Hager Unternehmensberatung GmbH

Egal ob Banken, Medienkonzerne, Lebensmittelhersteller oder Automobilhersteller: Unternehmen sind weltweit und auch branchenübergreifend von der Digitalisierung betroffen. Dabei sind die Möglichkeiten und Risiken stark von den industriespezifischen Geschäftsmodellen abhängig. Ein Finanzinstitut hat ganz andere Bedürfnisse als ein Maschinenbauer oder gar Einzelhändler. Künftig werden viele der bisherigen Aufgaben von Algorithmen geprägt sein; die Organisation der Unternehmen und auch das Profil der Führungskräfte werden stark durch die Digitalisierung beeinflusst sein.