Recruiter im Mittelstand brauchen Entscheidungshilfen

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Der anonyme Bewerber
Der anonyme Bewerber

Angst vor dem Fachkräftemangel  – Angst vor dem Demografiewandel? Das muss nicht sein. Der einzelne Recruiter – insbesondere in mittelständischen Unternehmen – kann gegen diese Megatrends nur wenig ausrichten. Jedoch kann der Recruiter auch in den schwierigen Situationen des Arbeitsmarkts sich guten Methoden und Werkzeugen bedienen, um zu einem vertretbaren Ergebnis bei der Personalbeschaffung zu kommen.

Das neue Tool von Crosswater Job Guide setzt genau auf diesem Punkt auf: Wenn das Angebotsprofil des Wunschkandidaten definiert ist, beginnen die Irrungen und Wirrungen im Dschungel der Jobbörsen. Welche Jobbörse sind am besten geeignet für die Schaltung von Stellenanzeigen? Wo tummeln sich die Wunschandidaten? Sollten einzelne Stellenanzeigen bei den Marktführern der Jobportale geschaltet werden oder wären Anzeigenpakete die beste Wahl? Fragen über Fragen.

Das neue Tool „Smart Job Ad Placement“ bringt Licht in den Dschungel der Recruiting-Intransparenz und bietet Recruitern eine strukturierte Vorgehensweise, um in drei einfachen Schritten

  • herauszufinden, in welchen Jobbörsen sich die Wunschkandidaten tummeln,
  • das geeignete Stellenanzeigenpaket aus dem großen Angebotskatalog der Medien-Agenturen auszuwählen und
  • auf einfache und schnelle Weise den Direktkontakt zur Medienagentur herzustellen, um ein individuelles Angebot für die Platzierung von Stellenanzeigen zu erhalten.

Die Nutzung des Tools basiert nicht auf „anekdotischer Evidenz“ bei der Jobbörsen-Auswahl, sondern auf den Ergebnissen der langjähren Jobbörsen-Nutzerumfrage, wie Stellensuchende die einzelnen Jobbörsen beurteilen. Zufriedene Stellensuchende sind wiederkehrende Besucher in den guten Jobportalen – und dort sollten Recruiter des Mittelstands ihre Stellenanzeigen auch platzieren. Mit den Suchabfragen nach den besten Jobportalen für bestimmte Berufsgruppen, Branche oder Region können die z.Zt. 23.000 Bewertungen schnell durchsucht werden. Die jeweils aufgelisteten Top-20 Jobportale geben dem Recruiter wertvolle Hinweise, wo sich die Wunschkandidaten tummeln und mit welchen Jobportalen sie auch zufrieden sind.

Im nächsten Schritt können Recruiter aus z.Zt. über 100 Stellenanzeigenpaketen dasjenige Auswählen, welches die Zielgruppe im Focus hat. Mehrfachpublikationen von Stellenanzeigen bei mehreren Jobportalen erhöhen die Chancen, insbesondere wenn sie mit attraktiven Paketpreisen verbunden sind.

Last not least kann der Recruiter abschliessend schnell und einfach die Medienagentur seiner Wahl per Mail-Formular kontaktieren und so die erste Kontaktaufnahme zur Abklärung der Angebotsdetails in die Wege leiten.

Die Nutzung des Tools „Smart Job Ad Placement“ ist für Recruiter kostenfrei – eine einmalige Registrierung ist erforderlich.

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JASP_Schritt_2

JASP_Schritt_3

Stellenanzeigen günstiger:

Hier ist geht’s zum Direkt-Einstieg: http://crosswater-job-guide.com/gunstige-stellenanzeigen-im-paket

Über Crosswater Job Guide

Seit der Gründung vor 14 Jahren am 1.2.2000 bietet Crosswater Job Guide als unabhängiges und neutrales Portal für Recruiting, Personalbeschaffung, Jobbörsen, Jobsuchmaschinen, Gehaltsvergleiche und Marktanalysen Informationen, um für mehr Transparenz in diesem Markt beizutragen.

www.crosswater-job-Guide.com

 

3 Kommentare zu „Recruiter im Mittelstand brauchen Entscheidungshilfen“

  1. Endlich mal jemand, der das Problem erkannt hat, dachte ich als ich die Überschrift dieses Beitrags gelesen habe. Was allerdings dann folgt, ist leider wieder enttäuschend. Wann hören wir endlich damit auf, den armen Mittelständlern einzureden, ihr Geld zum Fenster herauszuschmeißen. Natürlich gibt es gute und schlechte, besser geeignete und überhaupt nicht geeignete Jobportale, und natürlich geht der Trend zu weiteren Nischenportalen, aber das Schalten von Stellenanzeigen nützt den KMUs herzlich wenig, wenn sie sich als Arbeitgeber nicht attraktiv darstellen. Einem Unternehmer, der sowieso schon verzweifelt nach Fachkräften sucht, einfach zu raten, sein Budget wie eh und je einzusetzen, nur eben ein bisschen anders, halte ich – vorsichtig gesagt – für zu kurz gegriffen. Vielmehr braucht es ein komplettes Umdenken in diesem Feld – und die gute, alte Stellenanzeige wird schon bald nicht mehr zum Repertoire eines ambitionierten Recruiters gehören.

  2. Sehr geehrter Herr Burkhardt,
    Die Publikation von Stellenanzeigen gehört – stand heute – zu einem von mehreren Recruitierungsinstrumenten. In dem Beitrag geht es in erster Linie um die Optimierung des Prozesses von der richtigen Jobbörsen-Auswahl zur richtigen Auswahl eines Stellenanzeigenpakets. Nicht mehr, nicht weniger. Der Beitrag setzt sich überhaupt nicht mit anderen Recruiting-Methoden auseinander und es ist auch keine Rede davon, dass die Publikation von Stellenanzeigen durch Maßnahmen im Employer Branding ersatzlos aus dem „Repertoire eines ambitionierten Recruiters“ gestrichen werden können oder sollten. Für den Recruiting-Erfolg müssen immer mehrere Werkzeuge eingesetzt werden.
    Auf den richtigen Mix und damit auch die entsprechende Budget-Allokation unter Berücksichtigung des kurz- und mittelfristigen Zeitrahmens kommt es an.
    Gerhard Kenk

  3. „Angst vor dem Fachkräftemangel – Angst vor dem Demografiewandel? Das muss nicht sein.“
    Das sehe ich anders. Der Fachkräftemangel ist nun einmal präsent. Der Mittelstand erwartet in diesem Jahr bis zu 250.000 neue Arbeitsplätze. Diese sind in der aktuellen Situation jedoch leider nicht gut besetzbar. Jobportal hin oder her. Die Jobbörse kann noch so gut seibn, der Fachrkäftemangel bleibt trotzdem bestehen. Deutschland und seine Politik muss endlich viel mehr aus- und weiterbilden. Nur so kann sich hier wirklich etwas positives tun!

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