Gender Pay Gap

Equal Pay Day: Verdienstlücke bei Fach- und Führungskräften gering

Personalberatung registriert bei Unternehmen großen Wunsch nach Diversität

Frauen verdienen in Deutschland noch immer deutlich weniger als Männer. Laut statistischem Bundesamt beträgt die Lücke zwischen den Gehältern über alle Branchen und Berufe hinweg durchschnittlich 21 Prozent. Das liegt zum einen daran, dass von Frauen dominierte Arbeit, wie etwa im Pflege- und Gesundheitswesen, weniger gut bezahlt wird als die häufig von Männern ausgeübten technischen und IT-basierten Jobs. Zum anderen nimmt die Frau auch mit Beginn des neuen Jahrzehnts bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf die Hauptrolle ein.

Thomas Hartenfels

Gender-Pay-Gap:Frauen verdienen in Deutschland immer noch deutlich weniger

Eine Studie belegt einen Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern von 21 Prozent. Frauen wenden zudem mehr Zeit für unbezahlte Aufgaben wie Pflege von Angehörigen auf.

Gender-Pay-Gap: Rund 46 Prozent der Frauen arbeiten in Teilzeit.
Rund 46 Prozent der Frauen arbeiten in Teilzeit. © Amy Hirschi/​unsplash.com

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Frauen verdienen unter gleichen Voraussetzungen 6,4 % weniger als Männer

Ronald Oaxaca

Ein Beitrag von ersten Studie im Jahr 2016 verändert hat. Die Studie aus dem Jahr 2019 bietet zudem neue Daten zum Gender Pay Gap in Kanada, den Niederlanden und Singapur und nutzt Hunderttausende von Gehaltsberichten, einschließlich Arbeitnehmer- und Arbeitsplatzinformationen, die von Mitarbeitern auf Glassdoor freiwillig und anonym abgegeben werden.

 

Gender Pay Gap: Die akademische Sicht der Dinge

Die Gehaltsschere zwischen Frauen und Männer, den Gender Pay Gap, kann man nicht mehr wegdiskutieren. Zu offensichtlich zeigen viele Analysen und Statistiken diese Differenz. Laura Tyson, Professorin der Graduate Haas School of Business in Berkeley, bringt es knallhart auf den Punkt: Elternschaft ist eine Prämie für Männer und eine Bestrafung für Frauen.

Lesen Sie hier die Analyse von Laura Tyson.

 

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Gleichberechtigung? Aber bitte nicht beim Gehalt!

Die aktuelle So arbeitet Deutschland-Studie von SThree zeigt: Die Mehrheit der Arbeitnehmer und Freelancer in Deutschland hält den Gender Pay Gap für Realität – und das muss sich nach Meinung einiger auch nicht ändern.

Frauen verdienen in vergleichbaren Tätigkeiten weniger als Männer – eine Lohnlücke sehen 77 Prozent der befragten Freelancer und Angestellten in Deutschland als Realität an. Besonders erschreckend: Laut insgesamt 13 Prozent sollte dieser Gender Pay Gap auch in Zukunft nicht kleiner oder sogar noch größer werden. Dies zeigen die Ergebnisse der sechsten repräsentativen So arbeitet Deutschland-Studie der Personalberatung SThree. Hierfür wurden in Zusammenarbeit mit YouGov 1.515 Angestellte und Selbstständige in Deutschland befragt. Zudem bestätigt sich: Es herrscht ein Bewerbermarkt – mit durchaus wechselbereiten Mitarbeitern. 88 Prozent sind zwar nicht auf der Jobsuche, 42 Prozent würden aber bei einem guten Angebot nicht zögern.

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So arbeitet Deutschland. ©SThree

Gleichberechtigung? Aber bitte nicht beim Gehalt

Die aktuelle So arbeitet Deutschland-Studie von SThree zeigt: Die Mehrheit der Arbeitnehmer und Freelancer in Deutschland hält den Gender Pay Gap für Realität – und das muss sich nach Meinung einiger auch nicht ändern.

Frauen verdienen in vergleichbaren Tätigkeiten weniger als Männer –eine Lohnlücke sehen 77 Prozent der befragten Freelancer und Angestellten in Deutschland als Realität an. Besonders erschreckend: Laut insgesamt 13 Prozent sollte dieser Gender Pay Gap auch in Zukunft nicht kleiner oder sogar noch größer werden. Dies zeigen die Ergebnisse der sechsten repräsentativen So arbeitet Deutschland-Studie der Personalberatung SThree.

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Gehaltsatlas 2019: Löhne im Osten und Westen kommen sich näher

Wo verdienen Beschäftigte in Deutschland am meisten? In welchem Bundesland fällt das Einkommen besonders niedrig aus? Antworten auf Fragen rund um regionale Lohnunterschiede liefert der neue „Gehaltsatlas 2019“ von Gehalt.de. Für die Studie hat das Vergleichsportal 492.171 Datensätze aus den vergangenen 12 Monaten analysiert. Das Ergebnis: Hessen ist das Bundesland mit dem höchsten Lohnniveau. Hier verdienen Beschäftigte 14,1 Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt. Stuttgart hat dagegen als Landeshauptstadt die Nase vorne. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beziehen hier ein 24,8 Prozent höheres Einkommen.

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Dr. Philip Bierbach

Gehaltsvergleich: Absolventen der Studiengänge Personalwesen müssen jetzt ganz tapfer sein

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Ein aktueller Gehaltsvergleich für die Absolventen  zeigt so manche Überraschungen auf. Während Absolventen in den Branchen Chemie mit 51.729 Euro Jahresgehalt, Banken (51.382 Euro) oder im Automotive-Bereich / Fahrzeugbau mit 51.089 Euro an der Spitze des Branchenvergleichs stehen, gibt es für die Absolventen der Studiengänge im Personalwesen so manche Überraschungen. Und die sind nicht immer erfreulich.

The State of the Gender Pay Gap 2018

How big is the gender pay gap, and how does it increase as workers climb the corporate ladder?

New this year, we explored how career disruptions – or taking time off from the workforce – impact wages for women and men.

The Gender Pay Gap Persists

WOMEN EARN 77.9 CENTS FOR EVERY DOLLAR EARNED BY MEN.

In other words, the median salary for women is roughly 22 percent lower than the median salary for men into 2018. This is a slight improvement from 2016, when the median salary for women was roughly 24 percent lower than the median salary for men. What about the pay gap once all compensable factors such as experience, industry and job level are accounted for? It’s still not zero. In fact, when an equally qualified man and woman do the same job, the woman earns 97.8 cents for every dollar earned by the man. Unfortunately, the uncontrolled pay gap hasn’t changed since our 2016 study.

 

Crosswater Newsletter 15.3.2018: Kampf um Lohngleichheit – Statistik siegt, Lohntüte verliert

Pünktlich wie das Christkind, der Osterhase oder die närrische Zeit des Karnevals wird am 18. März 2018 der Equal Pay Day zelebriert. Im Dauerkampf um Lohngerechtigkeit hat zwar die frühere Bundesministerin Andreas Nahles mit dem Entgelttransparenzgesetz einen Papiertiger auf die Lohnbüros des Landes losgelassen. Ob diese Gesetzesmaßnahme greift oder nur als Placebo wirkt, bleibt abzuwarten. Kurz nach dem Weltfrauentag wird nun mit dem Equal Pay Day an die nicht existente Welt der Gehaltsfairness erinnert. Fazit: Im Kampf um Gehaltsgerechtigkeit siegt die Statistik und die Lohntüte verliert.

Equal Pay Day: Frauen mit Personalverantwortung verdienen 15.000 Euro weniger als Chefs

Dr. Anastasia Hermann

Frauen mit Personalverantwortung verdienen im Schnitt 55.766 Euro brutto im Jahr und damit rund 27 Prozent weniger als männliche Führungskräfte. Das zeigt der StepStone Gehaltsreport 2018, für den die Online-Jobplattform 50.000 Fach- und Führungskräfte befragt hat. Die Auswertung zeigt auch: Je höher die Hierarchiestufe, desto größer die Gehaltlücke. Während Frauen im unteren Management (z.B. Teamleiter) 21 Prozent weniger verdienen, sind es im mittleren Management (z.B. Bereichsleitung) 27 Prozent. In der obersten Managementebene (z.B. Geschäftsführung) wächst der Gender Pay Gap schließlich auf 42 Prozent.

 

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