Gender Pay Gap

Gehaltsvergleich: Absolventen der Studiengänge Personalwesen müssen jetzt ganz tapfer sein

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Ein aktueller Gehaltsvergleich für die Absolventen  zeigt so manche Überraschungen auf. Während Absolventen in den Branchen Chemie mit 51.729 Euro Jahresgehalt, Banken (51.382 Euro) oder im Automotive-Bereich / Fahrzeugbau mit 51.089 Euro an der Spitze des Branchenvergleichs stehen, gibt es für die Absolventen der Studiengänge im Personalwesen so manche Überraschungen. Und die sind nicht immer erfreulich.

The State of the Gender Pay Gap 2018

How big is the gender pay gap, and how does it increase as workers climb the corporate ladder?

New this year, we explored how career disruptions – or taking time off from the workforce – impact wages for women and men.

The Gender Pay Gap Persists

WOMEN EARN 77.9 CENTS FOR EVERY DOLLAR EARNED BY MEN.

In other words, the median salary for women is roughly 22 percent lower than the median salary for men into 2018. This is a slight improvement from 2016, when the median salary for women was roughly 24 percent lower than the median salary for men. What about the pay gap once all compensable factors such as experience, industry and job level are accounted for? It’s still not zero. In fact, when an equally qualified man and woman do the same job, the woman earns 97.8 cents for every dollar earned by the man. Unfortunately, the uncontrolled pay gap hasn’t changed since our 2016 study.

 

Crosswater Newsletter 15.3.2018: Kampf um Lohngleichheit – Statistik siegt, Lohntüte verliert

Pünktlich wie das Christkind, der Osterhase oder die närrische Zeit des Karnevals wird am 18. März 2018 der Equal Pay Day zelebriert. Im Dauerkampf um Lohngerechtigkeit hat zwar die frühere Bundesministerin Andreas Nahles mit dem Entgelttransparenzgesetz einen Papiertiger auf die Lohnbüros des Landes losgelassen. Ob diese Gesetzesmaßnahme greift oder nur als Placebo wirkt, bleibt abzuwarten. Kurz nach dem Weltfrauentag wird nun mit dem Equal Pay Day an die nicht existente Welt der Gehaltsfairness erinnert. Fazit: Im Kampf um Gehaltsgerechtigkeit siegt die Statistik und die Lohntüte verliert.

Equal Pay Day: Frauen mit Personalverantwortung verdienen 15.000 Euro weniger als Chefs

Dr. Anastasia Hermann

Frauen mit Personalverantwortung verdienen im Schnitt 55.766 Euro brutto im Jahr und damit rund 27 Prozent weniger als männliche Führungskräfte. Das zeigt der StepStone Gehaltsreport 2018, für den die Online-Jobplattform 50.000 Fach- und Führungskräfte befragt hat. Die Auswertung zeigt auch: Je höher die Hierarchiestufe, desto größer die Gehaltlücke. Während Frauen im unteren Management (z.B. Teamleiter) 21 Prozent weniger verdienen, sind es im mittleren Management (z.B. Bereichsleitung) 27 Prozent. In der obersten Managementebene (z.B. Geschäftsführung) wächst der Gender Pay Gap schließlich auf 42 Prozent.

 

Weiterlesen: http://bit.ly/2pfA8mh

Equal Pay Day: Frauen mit Personalverantwortung verdienen 15.000 Euro weniger als Chefs

Dr. Anastasia Hermann

Frauen mit Personalverantwortung verdienen im Schnitt 55.766 Euro brutto im Jahr und damit rund 27 Prozent weniger als männliche Führungskräfte. Das zeigt der StepStone Gehaltsreport 2018, für den die Online-Jobplattform 50.000 Fach- und Führungskräfte befragt hat. Die Auswertung zeigt auch: Je höher die Hierarchiestufe, desto größer die Gehaltlücke. Während Frauen im unteren Management (z.B. Teamleiter) 21 Prozent weniger verdienen, sind es im mittleren Management (z.B. Bereichsleitung) 27 Prozent. In der obersten Managementebene (z.B. Geschäftsführung) wächst der Gender Pay Gap schließlich auf 42 Prozent.  …

Experten-Interview zum Thema Gender Pay Gap mit Henrike von Platen

Henrike von Platen (c) Oliver Betke

 

Zu Beginn des Jahres 2018 geht das Entgelttransparenzgesetz in Kraft. Nicht für Alle. Nicht Jederzeit. Vielleicht. 

Das „Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen“ soll vor allem Frauen dabei unterstützen, ihren Anspruch auf gleiches Entgelt bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit künftig besser durchzusetzen. Dafür sieht es folgende Bausteine vor: Einen individuellen Auskunftsanspruch für Beschäftige, die Aufforderung von Arbeitgebern zur Durchführung betrieblicher Prüfverfahren sowie eine Berichtspflicht zu Gleichstellung und Entgeltgleichheit.

Henrike von Platen war bis 2016 Präsidentin des Frauennetzwerks Business and Professional Women Germany und gehört zu den Begründerinnen des Aktionstags Equal Pay Day. Mit ihrer frauenpolitischen Verbandstätigkeit setzte sie sich insbesondere für eine paritätische Besetzung von Frauen und Männern in Führungspositionen und Entgeltgleichheit ein.

Im Interview mit Viking nimmt Henrike von Platen Stellung zu wichtigen Fragen rund um den Gender Pay Gap Stellung.

Frauen-Studie: 38 % der Arbeitnehmerinnen haben bereits Sexismus am Arbeitsplatz erlebt

Henrike von Platen

Durch das Hashtag #metoo ist die Debatte über Sexismus und die generelle Ungleichbehandlung von Männern und Frauen derzeit in aller Munde. Die aktuelle Viking-Studie trifft genau den aktuellen Nerv. Der Bürolieferant wollte wissen wo sich Frauen in der Arbeitswelt sehen, ob sie sich im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen anders oder gar ungerecht behandelt fühlen. Gepaart mit aktuellen europäischen Statistiken haben wir recherchiert, wo sich die deutschen Arbeitnehmerinnen in Europa in Bezug auf verschieden wichtige Themen rund um den Job befinden und welche Länder die besten bzw. die schlechtesten Konditionen für berufstätige Frauen haben.

 

Jobswype Europavergleich 2016/2017:  Gender Pay Gap zwischen europäischen Arbeitnehmern immer noch ausgeprägt

Christian Erhart
Christian Erhart

Anlässlich des internationalen Weltfrauentages befragt die Jobsuchmaschine Jobswype ihre User erneut.  Ernüchterndes Ergebnis für alle, die meinen, 2017 wäre Gleichberechtigung am Arbeitsplatz eigentlich kein Thema mehr. Fast zwei Drittel der europäischen Arbeitnehmerinnen bekommen bei gleicher Qualifikation kleinere Gehälter als ihre männlichen Kollegen, so das Ergebnis der Februar-Erhebung der europaweit aufgestellten Jobsuchmaschine. Österreich bildet in dieser Hinsicht zwar nicht das Schlusslicht, jedoch kann bei einem Ergebnis von nur 40 Prozent Gleichbezahlung immer noch von genügend Luft nach oben gesprochen werden.

Brain-Drain-Risiko: Arbeitgeber in Medien, Beratungen und Finanzindustrie am stärksten betroffen

Holger Koch
Holger Koch

Deutschlands größte Young-Professional-Studie veröffentlicht + Unzufriedenheit im Job erhöht Wunsch nach Jobwechsel um das Siebenfache + BMW ist Wunscharbeitgeber + Gender Pay Gap in Konsumgüterindustrie am höchsten + Fachveranstaltung am 9. November

Neun von zehn Young Professionals sind offen für einen neuen Job. Jeder fünfte sucht sogar aktiv nach einem neuen Arbeitgeber. Allzu schwierig dürfte ihre Suche nicht werden, denn zwei Drittel aller Young Professionals haben in den vergangenen zwölf Monaten Jobangebote von anderen Unternehmen erhalten, unabhängig davon, ob sie eine neue Perspektive suchen oder nicht. Im Schnitt erhalten sie 3,6 Jobangebote, vor zwei Jahren waren es nur 2,6 Angebote. Das Risiko, dass Mitarbeiter ihren Arbeitgeber verlassen, ist aktuell in den Branchen Medien und Werbung, Consulting und Wirtschaftsprüfung sowie Banken und Versicherungen am höchsten.

IT-Freelancer: Frauen verdienen häufig weniger

  • Dr. Axel Pols
    Dr. Axel Pols

    Jedes zweite Unternehmen bezahlt weibliche Freelancer schlechter

  • Als Hauptgründe werden nachgiebige Verhandlungen und geringere Honorarforderungen genannt
  • In acht von zehn Firmen spielen IT-Freiberufler aktuell eine große Rolle

Jedes zweite größere Unternehmen in Deutschland (50 Prozent) gibt an, dass weibliche IT-Freelancer einen niedrigeren Stundensatz erhalten als ihre männlichen Kollegen. Dabei sagen 38 Prozent, Männer würden „etwas mehr“ erhalten, in 12 Prozent der Unternehmen ist es „deutlich mehr“. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von Unternehmen ab 500 Mitarbeitern von Bitkom Research im Auftrag der Etengo (Deutschland) AG. Als Gründe für diese Unterschiede bei der Bezahlung externer IT-Experten geben die Unternehmen an, dass Frauen in Verhandlungen über die Stundensätze eher nachgeben als Männer (37 Prozent) oder von vornherein weniger fordern (33 Prozent).

Die beliebtesten Arbeitgeber Europas: Google dominiert, Volkswagen verliert

Holger Koch
Holger Koch

IT-Branche überzeugt Absolventen + Weniger Bewerber bei Wirtschaftsprüfungen + Made in Germany bekommt Gegenwind + Gender Pay Gap manifestiert sich vorm Berufseinstieg + Kein Gründergeist bei deutschen Wirtschaftswissenschaftlern


Der Suchmaschinenriese Google bleibt der beliebteste Arbeitgeber der europäischen Absolventen. Volkswagen hingegen büßt seinen zweiten Platz aus dem Vorjahr ein und muss Apple im Ranking der beliebtesten Arbeitgeber der Wirtschaftswissenschaftler vorbeiziehen lassen sowie Microsoft bei den Ingenieuren und Informatikern. Bereits auf den ersten Plätzen kommen zwei wichtige Trends des Jahres zum Ausdruck: Absolventen aller Fachrichtungen zieht es für den ersten Job stärker in die IT-Branche und viele der Top-Arbeitgeber aus Deutschland verlieren, insbesondere in der Gunst der Techniker. Zu diesen Ergebnissen kommt das trendence Graduate Barometers 2016, die umfassendste Absolventenstudie in Europa unter mehr als 300.000 abschlussnahen Studierenden aus 24 Ländern.