Heinrich Alt

Arbeitsagentur: Verwaltungsrat entscheidet sich für Detlef Scheele als Vorstand Arbeitsmarkt

Detlef Scheele
Detlef Scheele

Der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat sich heute in einer außerordentlichen Sitzung in geheimer Wahl für Herrn Senator Detlef Scheele als Vorstand Arbeitsmarkt der BA entschieden. Diese Wahl bedarf noch der Zustimmung durch die Bundesregierung. Er folgt voraussichtlich zum 15. Oktober 2015 auf Heinrich Alt, der zum 30. Juni 2015 in den Ruhestand gegangen ist.

Der Lotse der Grundsicherung geht von Bord

Nach über 38 Jahren hauptsächlich als Mitarbeiter in verschiedenen Funktionen bei der Bundesagentur für Arbeit (BA), davon über 13 Jahre als Mitglied des Vorstandes, wurde Heinrich Alt heute im feierlichen Rahmen in den Ruhestand verabschiedet. Bundesministerin Andrea Nahles, die Vorsitzende des Verwaltungsrates der BA, Annelie Buntenbach und der Vorstandsvorsitzende der BA, Frank-J. Weise würdigten den Einsatz von Heinrich Alt für die BA und betonten dabei nicht nur seine nahezu allumfassende Kenntnis des Arbeitsmarktes sondern auch seine stets den Menschen zugewandte, freundliche und zupackende Art.

Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit
Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit

Zehn Jahre Hartz IV – eine Bilanz

Zum Jahresbeginn 2005 wurden Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zur Grundsicherung für Arbeitsuchende zusammengelegt. Die Arbeitslosigkeit sank seitdem erheblich. Während im Jahresdurchschnitt 2005 noch 4,9 Millionen Menschen arbeitslos waren, liegt die Zahl heute bei 2,9 Millionen. Dazu hat die Reform in großem Ausmaß beigetragen.

Gerhard Schröder und Dr. Peter Hartz bei der Ankündigung der Agenda 2010 (Foto Andrea Bienert)
Gerhard Schröder und Dr. Peter Hartz bei der Ankündigung der Agenda 2010 (Foto Andrea Bienert)

Kita-Betreuungszeiten an die Lebenswirklichkeit anpassen

Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit
Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat heute aktuelle Zahlen zu Fachkräften in der Kinderbetreuung und -erziehung veröffentlicht. Aus dem Bericht wird deutlich, dass der Ausbau der Kindereinrichtungen in den letzten Jahren deutlich vorangekommen ist, die Beschäftigung steigt, dennoch Handlungsbedarfe bestehen bleiben.

„Die oft starren Betreuungszeiten in Kitas passen nicht zur heutigen Lebens- und Arbeitswelt. Wir brauchen mehr Absicherung der Betreuung in Randzeiten und an Wochenenden. Nur so können wir Arbeitskräftepotenziale insbesondere unter den Alleinerziehenden aktivieren“, appelliert Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der BA.

Klein aber fein

Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit
Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit

Das Konzept des Modellprojekts „Perspektiven in Betrieben“ zeigt erste Erfolge in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen

Wie kann es gelingen, Menschen, die lange Zeit nicht mehr Teil der Arbeitsgesellschaft waren und bei denen sich inzwischen viele Probleme aufgebaut haben, wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren? Eine Antwort darauf soll das Modellprojekt „Perspektiven in Bertrieben“ geben. Erprobt wird das seit Anfang letzten Jahres in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. In ausgewählten Jobcentern soll in einem insgesamt dreijährigen Test geklärt werden, ob mit vorhandenen Arbeitsmarktinstrumenten und mit neuen Betreuungsstrukturen Wege gefunden werden können, besonders marktfernen Langzeitarbeitslosen eine dauerhafte Beschäftigung zu ermöglichen.

Teilnehmer im Asylprojekt haben vielfältige Qualifikationen

Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit
Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit

Gemeinsam mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und verschiedenen lokalen Bleiberechtsnetzwerken startete die Bundesagentur für Arbeit (BA) Anfang des Jahres ein Pilotprojekt zur frühzeitigen Arbeitsmarktintegration von Asylbewerbern. Mittlerweile sind an den sechs Modellstandorten über 150 Teilnehmer im Programm.

„Da geht noch was“ – Erste Bilanz zur Spätstarterinitiative

Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit
Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit

Im Februar des vergangenen Jahres hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) den Startschuss für die Initiative „AusBildung wird was – Spätstarter gesucht“ gegeben. Innerhalb von drei Jahren sollen 100.000 junge Menschen zwischen 25 und 35 Jahren dazu motiviert werden, einen erneuten Anlauf für eine Ausbildung zu nehmen. Eine erste Bilanz zeigt, dass der Start der Initiative geglückt ist. Über 32.000 junge Erwachsene haben 2013 eine Qualifizierung begonnen, an deren Ende ein Berufsabschluss steht. Darin wird auch deutlich, dass immer mehr Unternehmen umdenken und auch älteren Azubis eine Chance geben.

Hilfen für Langzeitarbeitslose verbessern – Hohes Engagement der Jobcenter allein kann Probleme nicht lösen

Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit
Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit

Bundesagentur für Arbeit (BA), Städtetag und Landkreistag zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit

Die BA und die Kommunen halten es für nötig, dass die Langzeitarbeitslosigkeit stärker bekämpft wird. Das machten die BA, der Deutsche Städtetag und der Deutsche Landkreistag heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin deutlich. Während die Zahl der Arbeitslosen insgesamt in den vergangenen Jahren unter die Marke von drei Millionen gesunken ist, erweist sich die Zahl der Menschen im Langzeitbezug von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende (Hartz IV) als sehr statisch. Drei Millionen erwerbsfähige Menschen erhalten seit zwei oder mehr Jahren Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Rechnet man die Kinder hinzu, sind rund vier Millionen Menschen langfristig auf diese Leistungen angewiesen.

Guter Start: Arbeitsmarkt verzeichnet Rückgang der Arbeitlosigkeit

Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit
Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit

Der Arbeitsmarkt im Januar 2014: Zum Jahresanfang saisonbereinigter Rückgang der Arbeitslosigkeit

„Die Zahl der arbeitslosen Menschen hat im Januar 2014 allein aus jahreszeitlichen Gründen deutlich zugenommen. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit erneut gesunken.“, sagte Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der Bundesagentur für Arbeit (BA), heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

  • Arbeitslosenzahl im Januar: +263.000 auf 3.136.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -2.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: +0,6 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent